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Blackie and The Rodeo Kings - king of this town [2020]
Seit nun schon rund 25 Jahren gelten die in Hamilton/Ontario gegründeten Blackie and the Rodeo Kings, neben Blue Rodeo, nicht nur als DIE Roots-/Americana-Vorzeigeformation Kanada's, sondern als eine der faszinierendsten und musikalisch potentesten Rootsrockinstitutionen des gesamten nordamerikanischen Kontinents. Warum das so ist, zeigt ihr neues Album "King of this town" (schon ihr zehntes) einmal mehr auf beeindruckendste Art und Weise. Die 3 charismatischen Köpfe und Singer/Songwriter der "Supergroup", Colin Linden (vocals, guitars, dobro, mandolin), Stephen Fearing (vocals, guitars) und Tom Wilson (vocals, acoustic guitar), alle auch mit erfolgreichen Solokarrieren am Start, sowie ihre Bandkollegen John Dymond (bass), Gary Craig (drums) und einige Gastmusiker (zum Beispiel an Orgel und Klavier), rühren ein ungemein vielseitiges, mitreißendes Gebräu aus rauem, erdigem, kernigem, sehr natürlichem, vorwiegend Gitarren-orientiertem Roots- und Americana-Rock an, in dem alle Drei ihre eigenen persönlichen Einflüsse, Wilson seinen trüben, dunstigen, borstigen Swamp-/Fuzz-Rock, Fearing seinen Contemporary Folk und Linden seinen southern-fried Blues, zu einer ganz eigenen, wunderbaren, spannenenden, gemeisamen, neuen musikalischen Einheit zusammenführen, zusätzlich garniert mit einer Prise Country und Psychedelia. Alle sind begnadete Musiker. Das Songamterial ist vorzügöich. Alles ist trotz seiner natürlichen Rauheit hervorragend strukturiert und teils mit herausragenden Melodien versehen. Linden, Wilson und Fearing sind zudem exzellente Sänger. "Their playing is stellar, their singing soulful and the overall results are spectacular", sagt dazu ein U.S.-Kritiker. Nach dem kantigen, rauen, stampfenden, von einem spirituellen Southern Gospel-Feeling durchzogenen Opener "Hard road" (Background Gesang: The McCrary Sisters) brillieren die "Blackies" mit der herrlichen, gefälligen, rootsig und staubig rockenden, Blues- und Country-angehauchten Americana-Nummer "Cold 100", bei dem alle drei Protagonisten gesanglich perfekt miteinander harmonieren. Hat einen prima Drive, eine klasse Melodie und ist gespickt mit vielschichtigen Gitarren und Colin Linden's hervorragendem Dobro-Spiel. Ein nostalgisches, schön bluesiges Doors-Feeling scheint bei dem folgenden, lockeren, dreckigen und dezent psychedelisch rockenden "Trust yourself" durchzuschimmern. Saustark hier das Zusammenspiel der Gitarren von Fearing und Liden, inkl. Solo, ebenso wie die schöne Orgel-Untermalung und die kaum wahrnehmbaren, aber sehr effektvollen, prächtig passenden Sax-Fills von Gast Jim Hoke, wie auch der Groove. Herrliche, kernige Mandolinen-Riffs und jede Menge transparente E-Gitarren schmücken den anschließenden, gut abgehenden, mit einer klasse Melodie kommenden, Countryrock-infizierten Rootsrocker "World gone mad", der zudem mit einem tollen, dreckigen E-Gitarren-Solo punktet. Erneut ein wenig psychedelisch, ausgestattet mit einem feinen Tarantino-mässigen Feeling und sehr staubig schlängelt sich der wunderbare Desert-Countryrocker "Baby I'm your devil" aus den Lautsprechern. Hier passt alles bestens zusammen: Das dezent hallige Mundharmonika-Spiel, Colin Linden's schön dreckiges Slidegitarren-Solo und Tom Wilson's "bedrohlicher" Lead Gesang. Es folgt die traumhaft melodische, abermals von wundervoll vielschichtigen Gitarren und tollem Gesang aller Drei geprägte, bestechend schöne Americana-Nummer "North star" (geradezu faszinierend klingt hier Wilson's tiefe Lead Stimme), ehe die Band das famose Titelstück "King of this town" intoniert. Was für ein herrlicher, eine wunderbare, lockere, dennoch knackige Dynamik entwickelnder, leicht Country-infizierter, aber auch von einem kernigen Heartland Rock-Feeling ala Springsteen durchzogener Rootsrocker. Toll! Wie auch der feine Cosmic Country-Vibe, verbunden mit einem leichten Retro-Touch, des voller Desert-Flair steckenden Rootsrockers "Medicine hat". Eine schwache Nummer sucht man auf dem kompletten Werk vergebens. Blackie and the Rodeo Kings ist ein durchweg hochklassiges, ja bärenstarkes, abwechslungsreiches Album gelungen, das den hohen Status der Band noch einmal deutlich untermauert. Ein wahres Glanzstück des Roots-/Americana-Rocks!

Das komplette Tracklisting:

1. Hard Road - 4:12
2. Cold 100 - 4:02
3. Trust Yourself - 4:20
4. World Gone Mad - 4:11
5. Baby I'm Your Devil - 4:01
6. North Star - 4:01
7. King of This Town - 3:43
8. Walking on Our Graves - 3:48
9. Kick My Heart Around - 3:00
10. Medicine Hat - 3:30
11. Grace - 3:27

Art-Nr.: 9994
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Cold 100
Trust yourself
World gone mad
Baby I'm your devil
North star
King of this town
Medicine hat

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Brothers Osborne - pawn shop [2016]
Tolles, in Nashville mit viel Vorschuss-Lorbeeren bedachtes Debütalbum der Brothers Osborne. Der mit einer prächtigen Stimme gesegnete T. J. Osborne (variiert irgendwo zwischen Radney Foster und Trace Adkins – spielt auch akustische Gitarre) und der großartige Gitarrist und Multi-Instrumentalist John Osborne (neben der E-Gitarre u. a. auch Mandoline, Banjo, Pedal Steel, Mundharmonika), aka Brothers Osborne, legen mit "Pawn Shop" ein bärenstarkes Major Label-Debut vor. Die beiden, im Übrigen auch exzellente Songwriter (sind an sämtlichen Nummern kompositorisch beteiligt – dazu gesellen sich noch viele arrivierte Schreiber wie u. a. Craig Wiseman, Shane Mc Anally, Casey Beathard, Ross Copperman, Sean McConnell, Jessi Alexander) gelten als einer der heißesten neuen, jungen Nashville-Acts. Mit Recht! Ihr abwechslungsreicher, zündender Country und New Country balanciert geschickt zwischen kerniger, alter Outlaw-Tradition und dem modernen Flair des jungen, "wilden" Nashville. Der Opener "Dirt Rich" groovt sofort richtig herrlich mit einer blechernen Banjo-Führung lässig vor sich hin; kurz aufheulende Fiddle und ein erdiges E-Gitarren-Solo machen direkt Appetit auf mehr. Und es folgt eine Ansammlungen esrtklassig inszenierter Nummern ohne jeden Ausfall, die den Zuhörer aufgrund ihrer Variabilität, exzelennten Strukturen und höchster musikalischer Kompetenz regelrecht in ihren Bann ziehen. Klassische Country-Traditionen und (southern)rockige Einflüsse kombinieren die Musiker in einem idealen Verhältnis. Das die beiden darüber hinaus auch Sinn für tolle Melodien haben, beweist zum Beispiel das nostalgisch angehauchte "21 Summer". Das bärenstarke Stück "Stay A Little Longer" ist wohl einer der Auslöser für den derzeitigen Hype um die Brüder. Der Heartland-trächtige, schön rockige Song wartet am Ende mit einem für eine Single völlig überraschenden, ellenlangen, fast improvisiert wirkenden, kernigen, erdigen E-Gitarren-Solo (ungemein versiert, variabel und filigran von John gespielt) auf, wie man es sonst vielleicht nur bei Live-Konzerten von einem Keith Urban oder Brad Paisley geboten bekommt. Mutig, extravagant, fantastisch umgesetzt und umso schöner, dass solche Qualität auch mit entsprechendem Erfolg und Anerkennung von Experten und Fans belohnt wird. Das Lied befindet sich zur Zeit auf Platz 4 der Billboard-Charts und ist, verdientermaßen, wie wir meinen, sogar Grammy-nominiert. Das humorvolle, dezent swampige Titelstück "Pawn Shop" wird von einer markanten Dobro begleitet. Es erinnert ein wenig an Little Big Towns Megahit "Pontoon", nur in einer etwas cooleren und introvertierteren Fassung. Wie schon einige Interpreten zuvor, haben auch die Brüder Osborne ihre Vorliebe zu Rum in einem relaxten, launigen Track ("Rum") verarbeitet. Lee Ann Womack assistiert mit tollen Harmoniegesängen beim knackigen "Loving Me Back". Erneut Heartland Rock-umweht kommt "American Crazy" daher. Toll auch hier wieder Johns brillantes E-Gitarrenspiel. Schön rraditionell geht’s mit dem ganz feinen "Greener Pastures" weiter, das sogar interessant für Line Dancer sein dürfte. Herrlich das frech, im Stile von The Cadillac Three gespielte und rotzig dahinstampfende, knackige "Down Home" mit gurgelnder Orgel und starken Slide-Einlagen. Hat ein schönes Southern-Flair. Ein wenig Cash-inspiriert und mit an Big & Rich zu Anfangstagen reminiszierenden Harmoniegesängen überzeugt das introvertierte "Heart Shaped Locket". Zum Abschluss poltert das rhythmische und auch lyrisch sehr starke "It Ain’t My Fault" in rauer Trace Adkins-Manier aus den Lautsprechern. Klasse hier auch die, von John mit seiner E-Gitarre eingebrachte, leicht psychedelische Note. Ein tolles Ende! Die Brothers Osborne, alias T.J. und John Osborne begeistern mit ihrem Erstling "Pawn Shop" auf ganzer Linie und legen direkt zu Beginn des Jahres die Messlatte in Nashville auf einen ordentlich hohes Niveau. Diese Burschen bringen mächtig Schwung und Frische in die Country- und New Country-Musik von Nashville. Das nehmen wir mit großer Freude wahr. Sie wirken zuweilen ein wenig wie eine erfrischende Kombination aus modernen Montgomery Gentry und Trace Adkins, dem großartigen Eric Church, mit einem Hauch von Radney Foster und Waylon Jennings. Produziert hat Jay Joyce (u. a. Eric Church, Little Big Town, Zac Brown Band, John Hiatt, und, und, und...). Ein prächtiges Album! Vielleicht mit das aufsehenerregendste Debüt seit dem von Chris Stapelton! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Dirt Rich - 2:51
2. 21 Summer - 3:34
3. Stay A Little Longer - 5:35
4. Pawn Shop - 2:44
5. Rum - 3:33
6. Loving Me Back (feat. Lee Ann Womack) - 4:19
7. American Crazy - 2:39
8. Greener Pastures - 2:52
9. Down Home - 3:39
10. Heart Shaped Locket - 3:36
11. It Ain't My Fault - 3:36

Art-Nr.: 9075
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Brothers Osborne - port saint joe [2018]
Präsentierten sie schon vor rund 2 Jahren mit "Pawn shop" ein genauso von den Kritikern und Experten, wie auch von den Fans gleichermaßen als außergewöhnlich stark bewertetes, fantastisches Debut, so legen die Brothers Osborne aus dem U. S. Bundesstaat Maryland nun mit "Port Saint Joe" auf einem fast noch höheren Level nach. Welch eine famose Vorstellung von T. J. Osborne (großartiger Lead Gesang, akustische Gitarre) und seinem Bruder John Osborne (guitars, mandolin, pedal steel, harp). Die Beiden imponieren durch überragende Musikalität und bestechendes Songwriting und präsentieren sich dabei, geschickt zwischen Country-Tradition und Moderne hin und her balancierend, ungemein variabel. Exzellent produziert von Jay Joyce (u.a. Eric Church und Little Big Town) hören wir 10 neue, bärenstarke Tracks ohne jeden Ausfall. Die Bandbreite geht von überaus "hippen", zeitgemäss modernen Countryrock-Knallern ala Big & Rich (das über 6-minütige "Shoot me straight" mit famosen Tanz-Grooves und irre starkem E-Gitarren-Solo), über wunderschöne New Country-Balladen (z. B. das herrliche "I don't remember me"), rootsigen, schön bluesigen, rauen, durchaus ein wenig an Chris Stapleton erinnernden Outlaw-Country ("Weed, Whiskey and Willie" - abermals kerniges, packendes E-Gitarrenspiel), Manolinen-getränkten, ein gewisses Zac Brown Band-Flair ausstrahlenden, lockeren, lupenreinen Country ("Tequila again"), traumhafte Retro-Countryrocker im Stil der Nitty Gritty Dirt Band ("Pushing Up Daisies"), bis hin zu dem entspannten, akustisch gehaltenen Finaltrack "While you still can". Was die Burschen auch anpacken - es funktioniert nicht nur, es "kickt" regelrecht, es packt einen einfach. Die Brothers Osborne gehören mit Recht zu den viel beachtetsten und gefeiertsten Newcomern in Nashville. Da ist, in Einklang mit hoher musikalischer Kompetenz und Qualität, eine große Karriere zu erwaten. Ein geniales, zweites Album der Brothers Osborne!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

Reigning ACM Duo of the Year’s sophomore album showcases their depth of artistry and growth since the release of debut “Pawn Shop” three years ago.
It’d be easy to expect Brothers Osborne (John and TJ Osborne) to keep releasing songs which continue what they started on their critically and commercially acclaimed debut Pawn Shop but instead, they’ve taken that album and built upon it with Port Saint Joe.
Recorded at producer Jay Joyce’s home on the coast of Florida, the album showcases the next step in their evolution by blending country, rock and blues into the intoxicating stew that is Port Saint Joe. First single “Shoot Me Straight” rocks much like their last single “It Ain’t My Fault” did and served as the perfect bridge single from album to album. The other nine songs — all co-written by John and/or TJ expand from the extended boogie that is “Shoot Me Straight” and we instead get honest musings on life, love and everything in between, whether it’s the evocative “I Don’t Remember Me (Before You)” or the blues-soaked “Weed, Whiskey And Willie.” There’s the mandolin-laced “Tequilla Again,” a song which talks about the voodoo-like power the Mexican spirit has on us every time we go too far with the tasty (yet potent) drink (and also serves as an allegory for a bad romantic relationship).
“A Couple Wrongs Makin’ It Right” is a funky song where it feels like a melding of the band Cake and The Band as if filtered through a twangy jangle. “A Little Bit Of Trouble” is just downright straight out of a Stax Record while the lovely romantic “Pushing Up Daisies” and gentle, acoustic closer “While You Still Can” offer the kind of wisdom and honesty that grounds Brothers Osborne in country music.
There’s not another band doing what Brothers Osborne does in country music (or really any other genre) and their deft blend of their influences and sharp songwriting make Port Saint Joe a wonderfully layered album worthy of repeated trips to the record player to listen to over and over again.
(Matt Bjorke/Roughstock)

Das komplette Tracklisting:

1. Slow Your Roll - 2:59
2. Shoot Me Straight - 6:24
3. I Don't Remember Me (Before You) - 3:12
4. Weed, Whiskey And Willie - 4:20
5. Tequila Again - 3:31
6. A Couple Wrongs Makin' It Alright - 2:54
7. Pushing Up Daisies (Love Alive) - 3:39
8. Drank Like Hank - 3:09
9. A Little Bit Trouble - 4:04
10. While You Still Can - 3:44

Art-Nr.: 9618
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Cadillac Three, The - country fuzz [2020]
Was für ein verrückter Haufen - und was für ein guter! Nashviille's Flaggschiff in Sachen Southern Rock meets Country Rock, Jaren Johnston - guitar & vocals, Kelby Ray - lap steel und Neil Mason - drums, begeben sich wieder einmal auf einen erstklassigen, wilden, kernigen Ritt durch die Gefilde des hart und southern rockenden New Countrys. Sie stecken voll purer Spielfreude, präsentieren sich überaus kreativ und verarbeiten neben den Southern- und Country-Roots, auch mal Blues-/Roots-/Psychedelic-/Dance-/ Mainstream- und Hard Rock-Strömungen zu prächtigen "toe-tapping, whiskey-swilling anthems". Das macht ungemein Laune! Das Songmaterial ist ausgesprochen stark, immer laut, rau, dreckig, fett rockend und doch so wunderbar melodisch und prächtig hängen bleibend. Das sind einfach exzellente Musiker. Was wir hören, ist eine vorwiegend Gitarren-dominierte, gesunde Mischung aus schwungvollen Tracks, erdigen Midtempo-Somngs und auch mal der ein oder anderen Ballade. Das Southern Rock-Feeling ist allgegenwärtig. Schon die Eröffnungsnummer ist einfach nur "geil": "Bar round here" ist prinzipiell eine vollkommen traditionelle Country-/Honky Tonk-Nummer, aus der das Trio aber einen furiosen, mächtig dampfenden, krachenden Countryrocker macht, inklusive eines glühenden, fetten Lap Steel-/Slide-Solos, aber eben auch einer klasse Melodie. Pure Energie! Zu dem nachfolgenden, abgefahrenen "The jam" schreibt das renommierte, amerikanische "Glide Magazine": The big comparable might be ZZ Top who also fused the blues to electronic dance music, but as good as ZZ Top are, they never swung like this. “The Jam,” which came out of Cadillac’s soundcheck jamming, is a glimpse into an alternative world where Prince was born in Tennessee and not Minnesota. The song is almost pure groove, and while it might work for a line dance like the Watermelon Crawl, there would have to be a concern about hips flying out of the sockets. The pedal steel swerves through the song, sounding almost like turntables getting scratched. But Mason’s drums thunder along, unwilling to surrender the rock fight". Über den erstklassigen, kurzen 2 Minuten-Knaller "Blue El Camino" schreibt "Glide": "A country roller disco, almost like classic Red Hot Chili Peppers fronted by Jason Isbell" und über das herrlich melodische, southern-rockige, mit tollen Gitarren inszenierte "Back home": "This is gentle country punctuated with blasts of guitar that makes the tune feel like Led Zeppelin in their prime". Passt! Ganz stark auch der wuchtige, bluesige, voller "qualmender" Gitarren steckende Southern Rock-/New Country-Stampfer "Slow rollin'", das erdige, rootsige, mit vielschichtigen Gitarren garnierte, prächtig ins Ohr gehende "Dirt road nights", oder die hinreißend schöne Abschlußnummer "Long after last call". The Cadillac Three entwickeln sich stetig weiter - und so ist "Country fuzz" sicher ihr bislang stärkstes Werk. Diese Jungs brennen einfach eine herrliche Party ab. Sie haben spürbar Spaß an dem, was sie tun - und das überträgt sich vollumfänglich auf den Zuhörer. "Smokin' hot southern-rockin' New Country-Power", oder wie die Jungs es eben nennen, "Country Fuzz", vom Allerfeinsten. "It's pure fun"!

Das komplette Tracklisting:

1. Bar Round Here - 2:34
2. The Jam - 3:10
3. Hard Out Here For A Country Boy [feat. Chris Janson & Travis Tritt] - 3:28
4. Slow Rollin' - 2:44
5. All The Makin’s Of A Saturday Night - 1:53
6. Crackin’ Cold Ones With The Boys - 2:34
7. Labels - 3:04
8. Raise Hell - 2:54
9. Back Home - 3:18
10. Dirt Road Nights - 3:11
11. Blue El Camino - 2:09
12. Jack Daniels’ Heart - 3:47
13. Why Ya Gotta Go Out Like That - 2:30
14. Heat - 3:08
15. Whiskey And Smoke - 3:08
16. Long After Last Call - 3:22

Art-Nr.: 9988
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Castiglia, Albert - wild and free ~ live [2020]
Florida's Bluesrock "guitarslinger" Albert Castiglia bläst mit seinem neuen Live-Album "Wild and free" voll zur (Gitarren)Attacke. Er und seine großartige Band (Justine Tompkins - bass, Ephraim Lowell - drums, Lewis Stephens - keyboards) , sowie die Gäste Mike Zito (Gitarre bei 1 Track) und Allman Betts Band-Keyboarder John Ginty an der Orgel (bei 2 Tracks) lassen das "Funky Biscuit", einen Club in Boca Raton/Florida, wo das Album bei 2 Konzerten am 3. und 4. Januar 2020 mitgeschnitten wurde, in seinen Grundmauern erbeben. Die Setlist und die Songs sind cool und die Performance ist einfach richtig "hot". Castiglia, der einst als Sideman der Chicagoer Blueslegende Junior Wells die Bühne des Blues erklomm, ist in blendender Form und zeigt hier mühelos, was er für ein fantastischer "Gitarrenhexer" ist. Er gehört zu jener Zunft von Gitarristen, deren immenses Potential erst live vollends zur Geltung kommt. Der mächtig brodelnde Opener "Let the big dog eat" startet gleich, noch bevor Castiglia die ersten Worte singt, mit einem fulminanten, gewaltigen Gitarrensolo des Meisters, das sowohl die Musiker als auch das Publikum binnen kürzester Zeit auf eine amtliche Betriebstemperatur bringt. Der Anfang ist gemacht und für die folgenden, rund 72 1/2 Minuten geben die Musiker einfach alles, was sie aus sich rausholen können. "No way to slow down" - auch nicht bei den balladeskeren Songs. Als zweite Nummer steht die Mike Zito-Komposition "Hoodoo on me" auf dem Programm, ein treibender Volldampf-Bluesrocker, bei dem die Band das Gaspedal erneut bis zum Anschlag durchdrückt. Castiglia verbiegt die Saiten seines Instruments in den wilden, ausgedehnten Soli nach allen Regeln der Kunst. Es jault, quietscht, zwirbelt und rockt "absolutely wild and free". Ungemein stark und "on fire" präsentiert die Band dann die prächtige, aus Castiglia's letztem Studioalbum "Masterpiece" stammende Bluesrock-Ballade "Heavy", in einer über 9 1/2 Minuten andauernden Version, vollgepackt mit endlosen, jammigen, furiosen, aber auch schön differenzierten Gitarrenläufen. Das folgende, sumpfige, Slide-getränkte, temporeiche "Get your ass in the van" fühlt sich, im besten Sinne, zuweilen an, als sei ein über-stimulierter Elmore James am Werk. Großartig auch die Coverversionen von Johnny Winter's "Too much seconal" (an der zweiten Gitarre hier Mike Zito, der im übrigen das Album auch produzierte, und an der Orgel Allman Betts Band-Keyboarder John Ginty mit herausragendem Orgelspiel, inkl. tollem Solo), sowie von Paul Butterfield's "Lovin' cup" (irre Gitarrenausflüge, und abermals ein tolles Orgelsolo von Ginty). Das ist "bare-knuckle blues at its best". "Wild and free" ist ein Live-Album im besten Sinne des Albumtitels, bei dem Albert Castiglia und seine Band alles an Energie einbringen, was sie drauf haben. "Every inch of 'Wild and Free' is a stone gas for guitar fans", heißt es dazu in einem U.S.-Review. Dem ist nichts hinzuzufügen. Gitarren Bluesrock-Dynamik ohne Kompromisse! Von diesem furiosen "guitarslinger" wird man künftig sicher noch viel hören.

Das komplette Tracklisting:

1. Let the Big Dog Eat - 4:24
2. Hoodoo on Me - 4:10
3. I Been up All Night - 5:41
4. Heavy - 9:43
5. Get Your Ass in the Van - 4:20
6. Searching the Desert for the Blues - 5:52
7. Keep on Swinging - 6:20
8. Too Much Seconal - 8:10
9. Loving Cup - 8:28
10. I Tried to Tell Ya - 6:31
11. Boogie Funk - 8:26

Art-Nr.: 10030
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Let the big dog eat
Hoodoo on me
Heavy
Get your ass in the van
Too much seconal
Lovin' cup
I tried to tell ya

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Church, Eric - chief [2011]
Was für ein interessantes, innovatives, prächtiges Country-/New Country-/Countryrock-Album! Genauso mutig wie erfrischend! Eric Church zeigt mit seinem dritten Album auf beeindruckende Art und Weise, wie man New Country-Musik mit neuen, nicht unbedingt alltäglichen Klangtupfern und Arrangements auf einen modernen, dem Jahre 2011 entsprechenden, zeitgemässen Level bringen kann, ohne die Grundwerte der Countrytraditionen zu ignorieren. Ein "abenteuerliche" (das meinen wir ausschließlich positiv) Gratwanderung, die er mit Bravour meistert. Tolle Sounds! Erinnert in seinem Mut und in seiner Experimintierfreudigkeit an die Anfänge von Big & Rich, nur nicht so verrückt. Das Songmaterial ist durchweg exzellent! Die Songs sind durchweg wunderbar melodisch und bleiben klasse hängen. Eine bärenstarke Vorstellung von Church!

Dazu noch ein Original-Statement:

"To some modern country artists, the words critics are using to describe Eric Church's third studio album may seem off-putting, but to the trailblazing mutineer and his equally passionate fans, the terms: "strange," "aggressive," "wild," and "rare," couldn't be more complimentary. Church's third studio album, Chief, has been buzzing as the most experiential, head-turning country album of the year."

Das komplette Tracklisting:

1 Creepin' - 3:52   
2 Drink in My Hand - 3:11   
3 Keep On - 2:38   
4 Like Jesus Does - 3:18   
5 Hungover & Hard Up - 2:53   
6 Homeboy - 3:47   
7 Country Music Jesus - 3:52   
8 Jack Daniels - 5:04   
9 Springsteen - 4:23   
10 I'm Gettin' Stoned - 4:02   
11 Over When It's Over - 2:39

Art-Nr.: 7490
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Cummings, Albert - believe [2020]
"Albert Cummings has the magic touch when it comes to electric. guitar-driven blues". Der sympathische, aus Massachusetts stammende "hot-handed guitar virtuoso" Albert Cummings kommt nach rund 4 1/2 Jahren endlich wieder mit einem neuen Studioalbum und zeigt der Welt einmal mehr auf eindrucksvollste Art und Weise, dass er als einer der profiliertesten und versiertesten Blues-/Bluesrock-Gitarristen und -sänger unserer Zeit gilt. "Believe" heißt das prächtige Werk, das in den legendären FAME-Studios in Muscle Shoals/Alabama aufgenommen wurde, produziert von dem Grammy-dekorierten Genre-"Schwergewicht" Jim Gaines (u. a. Stevie Ray Vaughan, Santana, Royal Southern Brotherhood). Das Album enthält eine fantastische Mischung aus überwiegend sehr kraftvollen, viel Energie ausstrahlenden, kernigen, super hängen bleibenden, rockenden Blues-, bzw. bluesigen Rocksongs, die immer mal wieder von wunderbaren Soul-, Roots-, Southern- und/oder Country-Sounds berührt werden. Dazu sind die Stücke regelrecht infiziert von der Seele und der Atmosphäre aus Muscle Shoals. Aufzunehmen in dem selben Raum, in dem beispielsweise Aretha Franklin oder Duane Allman ihre Songs einspielten, diese Magie, die dort herrscht aufzusagen, hatte immensen Einfluß auf die Recording Sessions. "If I had recorded those same songs anywhere else, then 'Believe' would have sounded like a completely different album", sagt Albert Cummings dazu. Die größte Inspiration für Albert Cummings war Stevie Ray Vaughan. Sein meisterhaftes Gitarrenspiel ist stets kraftvoll und variabel, sehr virtuos und abwechslungsreich. Der legendäre B.B. King gehörte zu seinen größten Fans. Aber auch sein Gesang ist eine echte Stärke von ihm - angeraut, gefühlvoll, voller Seele. Nach dem tollen Opener des Albums, einer tierischen Coverversion des alten 1966er Sam & Dave-Hits "Hold on", aus der Cummings seinen ganz eigenen Song macht, inkl. eines prächtigen Gitarrensolos, folgt die erste baumstarke Eigenkomposition. "Do what mama says" ist ein Bluesrocker der allerfeinsten Sorte, dynamisch, knackig und voll von diesem "gritty" Southern Soul, der so typisch für den Muscle Shoals Sound ist. Klasse Gitarrenlicks, wunderbare Wurlitzer-Klänge und heiße, vorzüglich passende Bläser-Fills bestimmen das Geschehen. Mit "Red rooster" folgt Cummings' kochende Interpretation des berühmten Blues-Standards von Willie Dixon. Ja, das ist ein massig gecoverter Klassiker, den der ein oder andere vielleicht sogar als "oft genug gehört" abtut, doch was Cummings aus dieser Nummer macht, ist bemerkenswert. Da kommt so viel Druck, so viel Energie, Inbrunst und "Soul", dass es die helle Freude ist. Dazu ein ausgedehntes, mächtiges Gitarrensolo, das einfach nur "brennt". Fantasrisch! Auch aus Van Morrison's "Crazy love" macht der Meister eine ganz herrliche Fassung, die nur so vor Muscle Shoals-Soul trieft. "Queen of mean" ist ein großartiger, bluesiger Retro Southern Rock & Roll-Song und auch in dem flotten, knackigen, überaus melodischen Bluesrocker "Get out of here" steckt ein Hauch von Southern-Flair, inkl. kerniger Riffs und brodelnder Gitarrensoli. Viel Würze und qualmende Gitarrenläufe zieren das leicht funkige, kraftvolle "My babe", ebenfalls ein prächtig inszeniertes Willie Dixon-Cover, während das ganz dezent Country-angehauchte "It's all good" zuweilen ein wenig an John Fogerty erinnert. "Going my way" ist ein bärenstarker, traditionell rockender Retro-Blues mit leicht Hendrix-affinen Riffs und einem tollen Groove. Cummings' würziges, voller Power steckende Gitarrensolo ist einmal mehr ein absolutes Highlight. Auch der riffige, treibende Bluesrocker "Call me crazy" dampft und brodeltl ordentlich. Während des fulminanten Gitarrensolos lässt der Protagonist sein Instrument noch einmal herrlich jaulen und heulen - Albert Cummings "on fire". Folgendes Fazit zieht ein amerikanischer Rezensent zu diesem Album: " Every moment of 'Believe' is to be savored and proves without a doubt that Albert Cummings belongs among the biggest names in blues music today. Listen once and you’ll agree". Das unterschreiben wir ohne jeden Vorbehalt. Eine super Scheibe!

Das komplette Tracklisting:

1. Hold On - 4:14
2. Do What Mama Says - 3:02
3. Red Rooster - 3:55
4. Queen Of Mean - 4:17
5. Crazy Love - 3:30
6. Get Out Of Here - 4:06
7. My Babe - 3:23
8. It's All Good - 3:49
9. Going My Way - 4:48
10. Call Me Crazy - 4:19
11. Me And My Guitar - 3:56

Art-Nr.: 9992
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Do what mama says
Red rooster
Get out of here
My babe
It's all good
Going my way
Call me crazy

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Daniels Band, Charlie - live ~ dvd [2005]
Code free! Sie ist da - die lang ersehnte Live-DVD der Charlie Daniels Band! Wow, und das "Ding" rockt! Old Charlie und seine Truppe in begeisternder Verfassung! Die Charlie Daniels Band anno 2005: Das ist ein powernder, voll im Saft stehender, Energie geladener, von 3 fulminanten, kochenden Lead-Gitarren dominierter, unwiderstehlicher Southern Rock-Express, der die Southern Rock-Fraktion gleichermaßen in Erstaunen und Verzückung versetzen dürfte! Das sie (noch/wieder) so gut sind, überrascht, doch wir sehen, hören und vernehmen es mit höchster, voller Hochachtung gebührender, Zufriedenheit. Aufgenommen und mitgeschnitten am Unabhängigkeitstag (4. Juli) 2005 "on the Riverfront in Nashville/Tennessee" vor der imposanten Kulisse von mehr als 100.000 Menschen, stacheln sich die Jungs gegenseitig zu kaum für möglich gehaltenen Höchstleistungen an. Wir erinnern uns zurück an die letzten rockigen Sachen der Charlie Daniels Band, wie z.B. an das erstklassige 2000er Werk "Road dogs" oder die im darauffolgenden Jahr veröffentlichte Live-CD "The live record"! Dort in etwa knüpft man an, ja man legt sogar noch einen Zahn zu! Charlie, Taz DiGregorio (Keyboards), Charlie Hayward (Bass), Pat McDonald (Drums), die Background-Sängerin Carolyn Corlew und die beiden fantastischen Gitarreros Bruce Brown und Chris Wormer zünden ein wahres Southern Rock "Guitar Army"-Feuerwerk (jede Menge glanzvolle, satte, überschäumende Twin- und sogar Triple-Guitar-Passagen, mitreißende, wechselseitige Soli, glühende Slide-Läufe), und lassen die alten Klassiker in einer wunderbaren, voller Vitalität steckenden, neuen Frische erscheinen, daß man Gänsehaut bekommt. Zum Beispiel das zünftige, vor Kraft strotzende "El Toreador" mit seinem gewaltigen 3 Gitarren-Gewitter (die pure Southern-Power) und den prächtigen Soli, das groovende, rhythmische, dynamische "Trudy", das ungemein kraftvoll, voller Gitarren-"Thunder" in Szene gesetzte "The legend of Wooley Swamp", das kochende, abgehende, von brodelnden Slide-Läufen durchzogene, fette "The intimidator" (als wollten sie Molly Hatchet zu deren besten Zeiten an die Wand spielen), das herrliche, wieder mit toller Slide angereicherte, ewig jungfreuliche "Long haired country boy", usw.! Lediglich bei 3 Stücken holt Charlie die Fiedel raus, ohne das die Power der beiden anderen Gitarristen nachläßt: Bei der großartigen Fassung von "The south's gonna do it again", dem "Orange Blossom Special" und einer scharfen Version von "The devil went down to Georgia"! Die übrigen Tracks: "Simple man", "Freedom road" (ein brodelndes Instrumental), "In America", "Preachin' prayin' singin', "Heart of my heart", "William Tell overture" und als Bonustrack "Drinkin' my baby goodbye"! Zwischendurch gibt es kleine Statements von Charlie, doch nie während eines Songs - alles ist vollständig ausgespielt! Das Konzert hat eine Länge von knapp 80 Minuten! Weiteres Bonus-Material auf der DVD: "Behind the scenes-footage", einen, wie wir meinen überflüssigen, "pro-military"-Film über Charlie's Trip in den Irak und nach Südwest-Asien, eine sehr interessante, historische Einspielung von der 1975iger Volunteer Jam in Murfreesboro/Tennessee, sowie die beiden Musik-Videos zu "Keep the sunny side" und "Texas"! 5.1 Surround Sound! Fazit (Charlie's zuweilen in einigen Bildern betonte über-patriotische Einstellung lassen wir mal außen vor und konzentrieren uns ausschließlich auf die künstlerische Performance): Ein Hammer-Konzert! Ein klassicher Southern Rock-Event der absoluten Extra-Klasse! Die Charlie Daniels Band in super Form, voller "Saft", Kraft und Lebendigkeit! "Southern-rockin' guitars" zum Zunge schnalzen! Packend! Nie klangen die Live-Versionen dieser Songs besser... - und das Schönste: Die DVD ist "code free" und somit problemlos auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 3768
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 14,90

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Dunn, Ronnie - re-dunn [2020]
Achtung! Rar! Ausschließlich über Ronnie Dunn's Homepage vertriebene, damit nur sehr schwer zu bekommende, neue, fantastische Doppel-CD! Wir haben ein paar Exemplare ergattern können...

2 CD-Set! Was für ein grandioses Werk! Abseits des ganz großen Scheinwerferlichts, völlig unabhängig von irgend einem Major Label oder Distributor, losgelöst von jedem Druck, einfach nur weil er selbst ein grenzenloser Fan dieser Musik ist und "Bock" auf dieses Projekt hatte, gönnt sich Ronnie Dunn, die eine Hälfte des mega-erfolgreichen Country Duos Brooks & Dunn, diese traumhaft schöne Doppel-CD voller ausgewählter Coverversionen von Songs, die ihn sein ganzes Leben inspiriert, beeinflusst und begleitet haben. Seine eigenen Interpretationen dieser Nummern mit seinen unzähligen Fans zu teilen - das war seine Intension."I didn't follow any rules or industry protocol. I didn't ask for record label permission. I just went into the studio with my favorite musicians, pulled my favorite songs up on my playlist, and together we did what we did for the pure love of music, That's where magic lives", führt Ronnie dazu aus. In der Tat, das, was Ronnie Dunn und einige der absoluten Hochkaräter aus Nashville's Studiomusiker-Elite anschließend einspielten, ist schlicht magisch. Dunn bringt die Barrieren zwischen Classic Rock, Pop und traditionellem Country in einer Art und Weise zum Einsturz, wie nur er es kann. Entstanden sind 24 bärenstarke Coverversionen verschiedenster Klassiker aus der Welt des Country und Rocks, die Ronnie Dunn und seine herausragenden Musiker im typischen, knackigen, zumeist sehr Gitarren-orientierten Dunn-/Brooks & Dunn New Country- und Countryrock-Stil zum Besten geben. Es gibt nicht den Hauch einer Schwachstelle. Im Gegenteil, Dunn haucht den Stücken eine immense Frische und Vitalität ein, wertet sie oftmals mit seiner fantastischen Gesangs-Performance noch einmal auf. So haben sich zum Beispiel jede Menge Anhänger bezüglich seiner Version von "Wonderful tonight" zu Wort gemeldet und dieser von Eric Clapton schon exquisit vorgetragenen "Über"-Ballade immer wieder ein "better than Eric Clapton" attestiert. Das will schon was heißen. Was für ein begnadeter Sänger Ronnie Dunn ist, zeigt er mit diesem Album einmal mehr auf eindrucksvollste Art und Weise. Er kann einfach alles singen. Und dieser Musiker - toll! Auszugsweise ein paar Namen: Brent Mason, Jeff King, Kenny Greenberg, Jerry McPherson (alle Guitars), Paul Franklin, Gary Morse (alle Pedal Steel), Mark Hill, Glenn Worf (alle Bass), Greg Morrow (Drums), Charlie Judge (Keyboards), und so weiter. Unter den gecoverten Songs befinden sich solch unterschiedliche Tracks, wie etwa George Strait's "Amarillo by morning" (traumhaft schön), "Long cool woman" von den Hollies, "Peaceful easy feeling" von den Eagles, Paul Carrack’s "How Long" (Ace), Van Morrison's "Brown eyed girl" (genial), ELO's "Showdown" (herrliches Spaghetti Western-Flair, tolle E-Gitarren), Lefty Frizzell's "That's the way love goes", Gary Stewart's "Drinkin' thing", Tom T. Hall's "That's how I got to Memphis", "Amie" von Pure Prairie League, "I'm not in love" von 10CC (auch das kann countrymässig klingen), Bog Seger's "Against the wind", Rodney Crowell's "Ashes by now", "Together again" (berühmt geworden durch Buck Owens) und viele mehr. Dieses herausragende Doppel-Album ist so etwas, wie ein kleiner Geniestreich von Ronnie Dunn, entstanden ohne jeden kommerziellen Hintergrund, einfach nur weil er Lust darauf hatte. Was ist das für eine tolle Sache! Die Fans werden das Werk lieben!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1:
1. Amarillo by Morning - 2:48
2. Long Cool Woman (In a Black Dress) - 3:36
3. That's How I Got to Memphis - 3:04
4. It Never Rains in Southern California - 4:18
5. How Long - 3:26
6. Drinkin' Thing - 3:29
7. Together Again - 2:44
8. Peaceful Easy Feeling - 4:18
9. Against the Wind - 4:26
10. If You Don't Know Me by Now - 3:26
11. I Won't Back Down - 3:03
12. The Cowboy Rides Away - 3:24

Disc 2:
1. Showdown - 4:06
2. Wonderful Tonight - 3:37
3. Ashes by Now - 4:17
4. That's the Way Love Goes - 3:02
5. I'm Not in Love - 4:45
6. Brown Eyed Girl - 3:38
7. You Don't Know Me - 4:22
8. Ridin' My Thumb to Mexico - 3:18
9. A Showman's Life - 4:45
10. Good Time Charlie's Got the Blues - 3:13
11. Amie - 4:10
12. I Can't Help It (If I'm Still in Love with You) - 2:46

Art-Nr.: 9999
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 24,90

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Eleven Hundred Springs - here 'tis! [2020]
Es gibt Bands, die spielen Countrymusic und es gibt Countrybands. Die in Dallas beheimateten Eleven Hundred Springs zählen ohne jeden Zweifel zur letzteren Kategorie. Das hat etwas mit Authentizität zu tun. Wenn man ein Eleven Hundred Springs-Album hört, weiß man, was gemeint ist - diese Truppe "is the real deal". Das ist Honky Tonk und Real Texas Country in seiner reinsten und natürlichsten Form. So etwas ist in heutigen Zeiten, in denen die Countrymusic, vor allem in Nashville, viel zu oft von allzu seelenlosen, poppigen und stilfremden Mainstream-Elementen geprägt ist, leider nur noch viel zu selten zu finden. Doch dieser Truppe, seit mehr als 20 Jahren im Geschäft, sind solche Trends absolut zuwider. Eleven Hundred Springs gehen kompromißlos ihren Weg und gehören damit ohne jeden Zweifel zu den besten und angesehensten texanischen Countrybands überhaupt. Ihr "Indigenous Country", wie die Band ihren Sound selbst bezeichnet, dieser von herrlichen Arrangements aus schönen Gitarren, Pedal Steel und Fiddle geprägte Texas Country mit seinen schönen Old School Honky Tonk-Traditionen, ist eine wahre Wonne. Verantwortlich dafür sind Frontmann, Sänger (seine Stimme wirkt wie eine Mixtur aus Vince Gill, Gary Bennett von BR5-49 und dem legendären Gram Parsons), Songwriter und "Waylon-esque" Gitarrist Matt Hillyer, der zweite Gitarrist Chad Rueffer, der sich fabelhaft in Szene setzende "3rd generation Texas fiddler" Jordan Hendrix, der exzellente Pedal Steeler Ray Austin, sowie Steven Berg am Bass und Christian Dorn am Schlagzeug. Vor allem das sich ungemein harmonisch ergänzende Zusammenspiel aus Gitarren, Pedal Steel und Fiddle zeichnet die wndervolle Musik der Burschen aus. Musik, wie sie in den Barrooms, Dancehalls und Honky Tonks von Texas zu Hause ist. Ihr neues, ganz großartiges Album "Here 'tis!" besteht schlicht aus einem "great Country Song" nach dem anderen. Erstklassige Beispiele dafür sind das schön honky-tonkige, im Verlauf immer knackiger werdende, mit toller Fiddle, Pedal Steel und Baritone Gitarre (jeweils mit feinem Solo) inszenierte "This morning it was too late", das swingende, mit einem schönen Old Time-Feeling und einer gar an Ernest Tubb erinnernden Gitarre ausgestattete "Fair weather friend", das knackig nach vorn gehende, abermals mit herrlichen Baritone Gitarren-Licks, Pedal Steel und Fiddle instrumentierte "Let's move out to the country" (einige Songs des Albums beschäftigen sich textlich mit dem Entfliehen aus dem Stadtleben auf's Land), das locker, flockige, gar wie eine texanische Ausgabe der Desert Rose Band klingende "All jokes aside", die herrliche, flotte, absolut Two Step- und Linedance-taugliche, überaus melodische "Killer"-Countrynummer "Miles apart", die wunderschöne, traurige Honky Tonk-Schnulze "The song you'll never hear", und, und, und. Keine Frage, die Reihe der hervorragenden Veröffentlichungen dieser exzellenten Countryband setzt sich mit "Here 'tis!" nahtlos fort. Eine klasse Scheibe! Eleven Hundred Springs - made in Texas! Dieses Qualitätssiegel hat mehr denn je seine Berechtigung!

Das komplette Tracklisting:

1. This Morning It Was Too Late - 4:31
2. All Jokes Aside - 3:28
3. Miles Apart - 3:50
4. Fair Weather Friend - 3:31
5. Let's Move out to the Country - 2:34
6. The Song You'll Never Hear - 3:27
7. Looking Back - 4:03
8. Let Me Be Your Man - 2:32
9. Let Tomorrow Wait and See - 3:19
10. Nobody Cares - 3:47

Art-Nr.: 9998
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This morning it was too late
All jokes aside
Miles apart
Let's move out to the country
The song you'll never hear
Looking back
Let tomorrow wait and see

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Georgia Shine Band - quicksand [2019]
"Good ole smokin' hot original Southern Rock" ohne jeden Schnörkel, das ist es, was sich die 2013 in Atlanta/Georgia gegründete Georgia Shine Band auf die Fahnen geschrieben hat und auch auf ihrem gerade erschienenen, zweiten Album "Quicksand" mit aller Hingabe auslebt. 3 Gitarren, Bass und Schlagzeug bilden das klassische Southern Rock Line-Up, das alles bietet, was es für straighten Guitar Southern Rock mit feurigen Soli und dynamischen Double Leads braucht. Kopf der Band ist Sänger, Songwriter/Texter und Gitarrist Doug Southern, dessen passender Name auch gar keine andere Möglichkeit zulässt, als die der eingeschlagenen Musikrichtung. Komplettiert wird das Quintett durch die beiden weiteren Lead-Gitarristen Kevin Taylor und Dustin McElroy (beide haben früher mit dem einstigen, mittlerweile leider verstorbenen Lynyrd Skynyrd-Drummer Bob Burns in einer Band gespielt, Taylor auch sporadisch mal für Molly Hatchet), sowie Bassist Brian Watson und Drummer Blake Jones. Das Songmaterial, deutlich orientiert an der goldenen Siebziger-Ära des Southern Rocks ala Molly Hatchet, The Allman Brothers Band, The Marshall Tucker Band und vor allem Lynyrd Skynyrd, besteht aus einer gesunden Mischung kraftvoller, kerniger, zuweilen durchaus "harter" Uptempo-Tracks und einiger sehr schöner, ruhigerer Nummern. Los geht's mit dem stampfenden, fett rockenden Titelstrack "Quicksand", standesgemäß vollgepackt mit satten Southern-Riffs, Twin-Licks und quirligen E-Gitarren-Soli. Keine Frage, die Southern Rock-Party ist eröffnet. Es folgt das kernige "D-Day", ein mit viel treibender Power und der vollen Lead Gitarren-Fraktion nach vorn rockender Old School Southern Boogie. Stark hier die wechselseitigen Gitarren-Soli und die Genre-typischen Twin Guitar-Klänge im Mittelteil. Wie gesagt, ein paar großartige, Skynyrd-mässige Balladen hat die Truppe auch drauf. Die erste davon ist das melodische, sehr schöne, mit tollen Acoustic Gitarren-Riffs und feinen E-Gitarrenlinien inszenierte "My truck", wie auch das prächtige, voller saftiger E-Gitarren steckende "Hard times". "What a way to die" und das straighte, von fetten Lead Gitarren durchzogene "Gotta get it back" produzieren dann wieder deutlich mehr Dampf. Gerade bei dem letzteren werden die Gitarristen wieder richtig von der Leine gelassen und dürfen sich mit ihren Soli und Dual-Attacken einmal mehr nach Herzenslust austoben. Das lange Gitarrenbreak macht richtig Laune. Die Georgia Shine Band weicht von ihrem eingeschlagenen Pfad während des kompletten Albums keinen Millimeter ab, inklusive des erstklassigen Finaltracks "Mulberry Rock", einem sehr gefälligen, absolut Lynyrd Skynyrd-typischen Classic Southern Rocker, bei dem die Jungs nochmal ein ordentliches Feuerwerk zünden. Enthalten ist im übrigen auch eine prima Coverversion von Molly Hatchet's "Bounty hunter". Es ist einfach schön, mal wieder diesen erdigen, "pure and simple" Southern Rock der guten, alten Zeit zu hören. Zum Glück gibt es immer noch Bands, die diesen mit Herzblut und ohne jeden Schnörkel spielen - einfach, weil es ihnen Spaß macht. Und uns, als Fans, macht es natürlich ebenso viel Spaß. Vielen Dank, Georgia Shine Band!

Das komplette Tracklisting:

1. Quicksand - 3:49
2. D-Day - 5:27
3. My Truck - 3:24
4. Hypocrite - 3:19
5. Hard Times - 5:15
6. What a Way to Die - 3:12
7. Etched in My Soul - 4:43
8. Gotta Get It Back - 5:14
9. This Letter - 4:08
10. Stop the Bleeding - 3:54
11. Bounty Hunter - 3:15
12. Mulberry Rock - 4:46

Art-Nr.: 9889
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Quicksand
D-Day
My truck
Hard times
What a way to die
Gotta get it back
Mulberry Rock

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Gomes, Anthony - peace, love & loud guitars [2018]
"Looking for an actual 21st Century guitar hero? Here he is". Yeah! Es ist bereits vor rund 1 1/2 Jahren erschienen, doch erst jetzt haben wir die Möglichkeit, an dieses fulminante, triumphale, aktuelle Album von Anthony Gomes heranzukommen. Der aus Toronto in Kanada stammende, unterdessen in Nashville/Tennessee lebende, von solchen Größen wie Robert Johnson, Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix, B.B. King, Buddy Guy und Johnny Winter beeinflusste "Gitarrenteufel" begeistert auf "Peace, love & loud guitars" mit einem grandiosen, satten, tighten, rauen, voller Inbrunst, Seele und energetischer Power steckenden, zügellosen Blues-Rock'n Roll-Ritt durch das wilde Land des traditionsbewussten Blues und des kernigen, straighten, kompromißlosen Rocks. Hier werden die Begriffe "Blues" und "Rock" in ihrer ganzen Ursprünglichkeit, in ihrer ureigenen Definition eins zu eins miteinander verknüpft - in voller Intensität, in voller Blüte. Gomes hat den Blues im Blut, genauso wie den Rock'n Roll. Auch dezente southern- oder gar countryrockige Sequenzen lässt er bei der ein oder anderen Nummer vereinzelt einfließen (das er dafür ein Händchen hat, weiß man nicht zuletzt durch sein Sideprojekt mit den New Soul Cowboys). Der Bursche setzt seine vielen, außergewöhnlichen Talente blendend ein. Da ist zunächst sein mitreißendes Gitarrenspiel (Track für Track begeistert er mit brennenden, furiosen, energiegeladenen, dabei nie überdrehten, sondern bestens auf den Punkt gebrachten Soli, wenn es die Thematik erfordert auch mal wunderbar emotional), dann sein bärenstarker, alles aus sich rausholender, Whiskey-getränkter, intensiver, ausdrucksstarker Gesang, sowie sein ganz exzellentes Songwriting. Einerseits "kratzen" die Songs zum Teil mit ihrer Härte an der Grenze zum Heavy-Bluesrock, stecken andererseits aber voller prächtig hängen bleibender Meldoien. Gomes ist einfach ein herausragender Musiker - und so jemand braucht für seine Entfaltung natürlich auch die entsprechenden Mitstreiter, die hat er mit den legendären Nashville Session-Assen Mike Brignardello (Bass), Greg Morrow (Drums), Chris Leuzinger (Acoustic Guitar) und David Smith (Keyboards) auch gefunden hat. Los get's mit dem grandiosen, satten, kraftvollen und melodischen Bluesrocker "Come down", einer wunderbaren Hommage an seinen großen Mentor B.B. King. Gomes bekniet King mit seinen "grinding guitar rhythms" und soulful Gesang: "Come down from Heaven B.B. King, ’cause this kingdom has no king, there’s no one here that can wear your crown, come down from Heaven B.B. King, come down". Enthält gleich zwei herrliche Gitarrensoli. Sehr stark auch die gospeligen Gang-Vocals von u. a. Angie Primm, Gale Stuart Devonne Fowlkes, Amanda Fish und Albert Castiglia. Was für ein umwerfender Auftakt! Rau, dreckig, bluesig und sehr fetzig "bläst" das anschließende "White trash princess" aus den Lautsprechern, mit massig "loud guitars" an allen Ecken und Enden - immer sehr einfallsreich eingesetzt. Die oben schon erwähnte Affinität für southern-rockige Strömungen ist hier spürbar. Absolut verwurzelt im klassischen Blues kommt das immens kraftvolle, sehr starke "Blues in the first degree", in dem der Meister in Form des "blistering" Gitarrensolos gar Spuren von Joe Satriani und Eddie van Halen unterbringt, während das Slideguitar-getränkte, shuffelige, gut abgehende "The whiskey made me do it" einmal mehr den "Southern Bluesman" in Gomes zum Vorschein bringt. Tolle Nummer! Nach der den Pegel etwas runterfahrenden, entspannten, wunderschönen Ballade "You are amazing" (super emotionales Gitarrensolo am Ende des Songs), tritt der Protagonist mit dem Titelstück "Peace, love & loud guitars" das Gaspedal wieder voll durch. Ein unmissverständlicher Rocksong mit einem AC/DC-verwandten Gitarrenriff und einer hymnischen, tollen Botschaft im Refrain. Anschnallen, hier regieren die Gitarren! War es zu Beginn des Albums B.B. King, den Gomes würdigte, so ist es bei dem prächtigen, voller Punch steckenden Swamp-Bluesrocker "Stealin' from the devil" der große Robert Johnson, dem er verspricht: "Robert Johnson, I’ll take your soul back, I’m gonna rip up the Devil’s contract". Dreckig, southern, mit viel Slide und Power wühlt sich Gomes durch die Sümpfe Mississippis. Toll auch der robuste, erdige, klassische Blues "The only woman I've ever loved" (seeliges, fettes Gitarrensolo), sowie das gar von Led Zeppelin-mässigen Gitarrenriffs geprägte "Hard road easy", ehe das Album mit der wunderbaren, entspannt lockeren, bluesigen, von einem feinen Countryflair durchzogenen Ballade "Take me back home" exzellent und überaus melodisch endet. Ein Album der absoluten Extraklasse. Anthony Gomes sagt über seine Musik: "My goal is to keep the Blues fresh, exciting and even dangerous. I want to bring back the thrill longtime Bluesmen created in their day. At the same time, I think it’s very important for the music to grow and evolve". Das ist ihm voll gelungen! So spielt man Power-Bluesrock des 21. Jahrhunderts, bei dem man klassische Bluestraditionen würdigt, ohne seine eigene Identität zu vernachlässigen. Herausragend! Eine absolute Meisterleistung! Also Anthony: "Turn up the volume", lass es krachen, lass die ganze Bluesrock-Power raus...

Das komplette Tracklisting:

1. Come Down - 4:34
2. White Trash Princess - 4:16
3. Blues in the First Degree - 3:45
4. Nasty Good - 3:41
5. The Whiskey Made Me Do It - 3:01
6. You Are Amazing - 5:42
7. Peace, Love & Loud Guitars - 3:49
8. Stealin' from the Devil - 4:17
9. Your Mama Wants to Do Me (and Your Daddy Wants to Do Me in) - 3:17
10. The Only Woman I've Ever Loved - 4:21
11. Hard Road Easy - 4:07
12. Take Me Back Home - 5:35

Art-Nr.: 10019
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Come down
White trash princess
Blues in the first degree
The whiskey made me do it
Peace, love & loud guitars
Stealin' from the devil
The only woman I've ever loved
Take me back home

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Johnson, Jeremiah - heavens to betsy [2020]
Der in St. Louis/Missouri beheimatete, ungemein versierte Gitarrist, exzellente Sänger und hoch talentierte Songwriter Jeremiah Johnson, der schon seit Jahren zu den absoluten Stars der örtlichen Bluesrock-Szene gehört, schickt sich seit geraumer Zeit durch seine stets hervorragenden Alben peu à peu an, auch den Rest des amerikanischen Kontinents und den der gesamten Bluesrock-Welt zu erorbern. Nun gelingt ihm mit seinem neuen Werk, "Heavens to Betsy" der nächste, ganz große Schritt. Mit diesem fantastischen, neuen Werk werden sein Standing und seine "ever growing fanbase" noch einmal deutlich anwachsen. Produziert vom Grammy-dekorierten Pete Matthews und eingespielt mit einer grandiosen Band (Frank Bauer - saxophone & backing vocals, Tony Anthonis - bass, Benet Schaeffer - drums und der Tastenmann der großartigen Rootsrock-Formation Lucero, Rick Steff, an den Keyboards) gelingt Johnson eine prächtige Synthese aus Bluesrock und flüssigem, rootsigem Southern Rock, fokussiert auf bemerkenswert starke Retro-Songkraft. Die Southern-Einflüsse sind stärker, als je zuvor. Sehr gelungen ist bei den Arrangements die Einbeziehung des Saxophons durch den toll aufspielenden Frank Bauer. Dessen Sax fungiert sowohl als clever taxierte Ergänzung zur Rhythmus-Sektion, als auch als kongenialer Partner von Johnson's brillantem, "fiery southern" Lead Gitarren-Spiel. Den besten Beleg dafür liefert gleich der herausragende Opener des Albums, "White lightning". Die Nummer beginnt, unterlegt von wunderbaren, dezenten Orgelklängen, mit herrlichen, locker flüssigen, parallel gespielten Saxophon-/Lead Gitarren-Licks im Stil der typischen Twin-Leads der The Allman Brothers Band. Auch im weitern Verlauf der Nummer kommen immer wieder Erinnerung an die großen Zeiten solcher Bands wie etwa Lynyrd Skynyrd oder The Marshall Tucker Band auf. Johnson's Gesang ist exzellent, passt 100%ig zu dieser Musik. Dazu spielt er wunderbare Wah Wah-Licks und brilliert mit einem tollen, feurigen Gitarrensolo, alles eingebunden in eine tolle Melodie. Ein bluesiger Southern Rocker vom Feinsten, der sofort zündet, und unmittelbar den Grundstein für ein durch und durch großartiges Album legt. Das folgende, kraftvolle "Tornado" schlägt in eine ähnliche Kerbe, ehe der kompakte, straighte, saustarke, mit feinen Classic Rock-Anleihen versehene Power Bluesrocker "Soul crush" aud den Lautsprechern "dampft". Enthält zwei quirlige, mitreißend gespielte, würzige Gitarrensoli des Meisters. Dann die wunderschöne, lockere, southern-bluesige Ballade "Ecstasy", durch die sich feinste Saxophon- und Lead Gitarren-Linien schlängeln, inklusive eines exquisiten, wunderbaren Solos. Ganz stark kommen auch der fette, fulminante, mit furiosen Gitarrenlicks und straighten Power-Riffs ausgestattete Rocker "Forever and a day", das flotte, lockere, etwas Country-infizierte und abermals auf einem tollen Southern-Groove gebettete "Leo Stone" (virtuoses, fingerfertiges "pure southern" E-Gitarren-Solo), die traumhaft melodische, mit wunderbarem Orgel-, Gitarren-, Saxophon-Zusammenspiel inszenierte "Ohrwurm"-Ballade "Long way home", bis das Album schließlich mit dem toll groovenden und swingenden, Spuren von Jump Blues und 50s-style Rock & Roll enthaltenden, "hot-rod" Rowadhouse Blues "Preacher's daughter" furios endet. "A great voice, strong songs, and a very talented band flow into a roots, southern, blues album that’s high-energy fun", resümiert ein U.S.-Kritiker vollkommen richtig. Sowohl die Bluesrock-, als auch die Southern Rock-Fraktion, und nicht zu letzt die Freunde vorzüglichen Gitarrenspiels finden hier ihre Erfüllung. Ein richtig klasse Typ, dieser Jeremiah Johnson, mit einem famosen Album!

Das komplette Tracklisting:

1. White Lightning - 3:49
2. Tornado - 3:35
3. Soul Crush - 2:34
4. Ecstasy - 4:22
5. Forever and a Day - 3:18
6. American Steel - 3:15
7. Showdown - 3:46
8. Leo Stone - 3:50
9. Castles in the Air - 2:58
10. Long Way Home - 4:09
11. Born Under a Bad Sign - 2:35
12. Preacher's Daughter - 3:14

Art-Nr.: 9991
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
White lightning
Soul crush
Ecstasy
Forever and a day
Leo Stone
Long way home
Preacher's daughter

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King Band, Marcus - soul insight [2015]
Nachdem dieses großartige Album ursprünglich bereits 2014 erschienen und nur im Eigenvertrieb der Band erhältlich war (mittlerweile ist es vergriffen), hat sich nun Warren Haynes (Gov't Mule) entschlossen das Werk über sein eigenes "Evil Teen"-Label erneut zu veröffentlichen, um es auch einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Mr. Haynes ist ein ausgesprochener Fan des jungen Gitarrenhexers Marcus King und seiner Freunde, deshalb dieser Schritt. Und das ist gut so!

Geballte Bluesrock-Power eines blutjungen Gitarrenmagiers aus South Carolina! Wow! Der gerade mal 18-jährige Marcus King und seine Band veranlassen mit ihrem packenden Debutalbum "Soul insight" nicht nur das der The Allman Brothers Band nahe stehende Magazin "Hittin' The Note" zu einem begeisternden Review, sondern sorgen in der einschlägigen Szene, auch unter den etablierten Musikerkollegen, für jede Menge Aufmerksamkeit. Man ist sich einig: Dieser Bursche hat eine große Zukunft. Marcus bearbeitet die Gitarre quasi seitdem er laufen kann. Schon mit 2 Jahren hat ihn sich sein musikverrückter Vater Marvin King, ein lokal sehr bekannter, ewig tourender "veteran bluesman" auf dem "fret board" austoben lassen und im zarten Alter von 11 Jahren stand er bereits mit der Band seines "alten Herrn" auf der Bühne und begeisterte die Zuhörer mit seiner verblüffenten "Duane Allman meets Jimi Hendrix"-Virtuosität. Schon zu diesem Zeitpunkt stand fest, dass die Buesrock-Musik in all ihren Facetten seine Mission ist und sein Leben bestimmen wird. Duane Allman und Jimi Hendrix gehören zu seinen großen Helden, doch die Einflüsse gehen deutlich weiter. Künstler wie Miles Davis, The Meters, B.B. King, Johnny Winter und The Allman Brothers Band inspirierten ihn total. Funk, Psychedelic, Jazz, Southern Rock sowie jede Menge Improvisationsfreude mit längeren Jammings fanden fortan in seiner Musik Zugang. Und genau das alles ist auf dem fantastischen Debut der Marcus King Band in vollster Blüte zu bewundern. Obwohl auf dem Cover nur 3 Musiker abgebildet sind, agiert die Marcus King Band zu viert, und zwar mit dem Keyboarder Alex Abercrombie, Bassmann Anthony House und Drummer Jack Rysn - alles hervorragende Mitstreiter. Unterstützt wird die Band zudem bei ein paar Stücken durch einen zusätzlichen Percussionisten, sowie einen Saxophonisten (Harold Todd aus der Band von Lenny Kravitz bei 2 Tracks) und einen Trompeter (ebenfalls bei 2 Tracks). Doch der Star der Truppe ist ganz klar Frontmann Marcus King, ein klasse Sänger, Songwriter und eben ein "Monster-Gitarrist", der mit umwerfenden, feurigen, fingerfertigen Läufen und Soli brilliert, genauso wie mit jeder Menge Spielwitz. Los geht's mit dem wuchtigen, fetten, mächtig groovenden, von einer gehörigen Portion Siebziger Classic-Rock unterwanderten Bluesrocker "Always". Starker Gesang, ein hervorragend strukturiertes Arrangement und ein "bäriges", mit genauso glühenden, wie lässig zelebrierten Gitarrenläufen und einem wunderbaren, kleinen Schlagzeugsolo aufwartendes Instrumentalbreak bestimmen das Geschehen. Herrlich retro. Das folgende "Boone" beginnt recht verhalten, mit viel Southern-Soul und feinem akustischen (Slide)Gitarrenspiel, legt dann im Verlauf aber gewaltig zu und wird zu einem voller Energie steckenden Southern-fueled Bluesrocker mit einem klasse Orgel-Untergrund. Hier spürt man die Einflüsse der Allmans deutlich. Danach das furiose Instrumental "Fraudulant waffle", bei dem die Band und vor allem Protagonist Marcus King sich zum einen völlig gehen lassen und gleichzeotig alle künstlerichen Register ziehen. Was für ein Jamming! Das geht von großartigen Twin Guitar-Momenten über fulminantes Lead Gitarren-Spiel, angetrieben von üppiger Percussion, gespickt mit viel Jazz- (Miles Davis) und Latin- Spirit (Santana). Das ist die pure Improvisationsfreude! Klasse! Etwas zurückhaltender, dafür mit ungemein viel Seele und Inspiration agiert die Band bei dem wunderbaren, gepflegten, leicht jazzig angehauchten Blues "Everything", der mit einem feinen Orgel-Background, ein paar schönen Saxophon-Momenten und einem hinreissend fingerfertigen Gitarrensolo des jungen Gitarrenzauberers besticht. Die Nummer sprüht nur so vor Spielfreude und Spielkultur. Erinnert ein wenig an die Tedeschi Trucks Band. Es folgen weitere, hochkarätige Nummern wie etwa der schön groovende, mit feinem Southern-Esprit versehene Midtempo-Blues "Dyin'" (klasse strukturiert, kleines Saxophon-Intermezzo, ausgedehntes, ungemein virtuoses, fulminantes Gitarrensolo), das furiose, mit Wahnsinns-Gitarrenarbeit aufwartende, abermals sehr jammige Instrumental "Booty stank" und der lichterloh brennende, voller "wilder" Gitarrenläufe steckende Uptempo Bluesrock-Kracher "Keep moving". ehe das Album mit der wunderschönen, melodischen, semi-akustisch inszenierten Ballade "I won't be here", eingehüllt in ein edles Southern-Gewand, überaus entspannt ausklingt. Die Reminiszensen an große Southern-Balladen der The Allman Brothers Band sind nicht zu leugnen. Tolle Nummer zum Abschluß eines ungemein vielseitigen, vielschichtigen Albums. Marcus King und seine Kumpels mit einem furiosen, genauso inspirierten, wie ambitionierten, teils sehr jammigen Bluesrock-Ritt, der einen von vorn bis hinten in Atem hält. Was diese Jungspunde drauf haben, ist schlicht "der Knaller"! Ja, das ist sicher erst der Anfang für die Marcus King Band, aber der hat es wahrlich schon in sich. Die Reise in die höchsten Hemisphären des Bluesrock-Universums hat begonnen...

Das komplette Tracklisting:

1. Always - 4.12
2. Boone - 5.30
3. Fraudulent Waffle - 5.21
4. Honey - 4.19
5. Dave's Apparition (Interlude) - 2.17
6. Everything - 4.48
7. No Decency - 4.42
8. Dying - 5.49
9. Booty Stank - 4.24
10. Opie - 5.09
11. Keep Moving - 5.00
12. I Won't Be Here - 4.37

Art-Nr.: 8951
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Always
Boone
Fraudulant waffle
Everything
Dyin'
Keep moving
I won't be here

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Landreth, Sonny - blacktop run [2020]
Die Louisiana Slideguitar-Ikone Sonny Landreth wird schon ewige Zeiten als einer der begnadetsten Gitarristen der USA überhaupt geschätzt. Einer, dessen immenses Talent und einzigartiger Spielstil für eine Identität und Individualität stehen, die nur ganz wenige erreichen. Auch sein neues, einmal mehr ganz exzellentes Album, demonstriert dies auf eindrucksvollste Art und Weise. "Blacktop run" bietet einen mitreißenden Ritt von 10 neuen Songs, davon 4 "hard-edged electric" Instrumentals, durch die wunderbaren Lanschaften des Louisiana Blues-, Roots-, Zydeco-, Cajun- und Swamp-Rocks, selbstverständlich vorwiegend geprägt durch das ungemein versierte, packende (Slide)Gitarrenspiel des Meisters. Das Album wurde weitestgehend live in den bekannten Dockside Studios am Watermelon River im Süden von Lafayette/LA eingespielt und erstklassig produziert von Landreth selbst, Tony Daigleto und seinem alten Weggefährten RS Field. "Backed up by" Bassist David Ranson, Drummer Brian Brignac und dem Keyboarder Steve Conn, alles herausragende Musiker, scheint es fast so, als hebe Landreth sein schon immer famoses Schaffen noch einmal auf ein höheres Level, um eines seiner besten Alben überhaupt zu kreieren. Die "Reise" beginnt mit dem großartigen Titelstück "Blacktop run", einem rhythmischen Louisiana Rootsrocker mit feiner Melodik, in einzelnen Momenten ganz dezent orientalisch psychedelisch angehaucht. Landreth's Gesang ist erhebend und absolut überzeugend, seine vielschichtige, akustische Slidegitarren-Arbeit vom Allerfeinsten. Es folgt das prächtige Instrumental "Lover dance with me", ein kraftvoller, knackiger, melodisch strukturierter, swampiger Rocker, bei dem Landreth sein typisches "Glass Slide"-Spiel einbringt. Herrlich! Dazu tolle Percussion und ein wundebarer "body moving groove". Und diese Gitarrenlinien fließen einfach unwiderstehlich ins Ohr. Viel Drive entwickelt der nachfolgende Bayou-/Zydeco-Rocker "Mule", der ebenfalls klasse hängen bleibt. Wunderbar hier der Akkordeon-Einsatz (inkl. schönem Solo) und abermals Sonny's virtuose Lead Slidegitarre. "Groovy goddess", ein weiteres Instrumental, ist ein fetter, powernder, mit massiven Slide-Riffs und sattem Orgel-Background inszenierter Blues-/Jazz-/Rock-Shuffle, inkl. eines tierischen Slide-Solos. Dann die fantastisch groovende, sehr melodische Roots-/Blues-Ballade "Somebody gotta make a move": Steckt voller Seele und besticht mit coolen Riffs, E-Piano, Hammond Orgel und markanten Basslinien. Landreth's sumpfiges, exquisites Slide-Solo spricht für sich selbst. Auch der kräftige, treibende, Blues-/Rootsrocker "The wilds of wonder" mit seiner hintergründigen Orgel und der glühenden Slidegitarre, sowie das, das Album delikat abschließende, vorwiegend akustische "Something grand" zeigen Landreth's außergewöhnliche Qualität. Wie eingangs schon angedeutet, "Blacktop run" darf als ein weiterer Meilenstein in Sonny Landreth's großer Karriere angesehen werden. "Another high-water mark by one of the best American musicians of this era or any other", so das dazu passende Zitat eines U.S.-Kritikers. Einfach beeindruckend!

Das komplette Tracklisting:

1. Blacktop Run - 3:38
2. Lover Dance With Me - 2:48
3. Mule - 2:58
4. Groovy Goddess - 3:47
5. Somebody Gotta Make A Move - 3:54
6. Beyond Borders - 4:09
7. Don't Ask Me - 4:13
8. The Wilds Of Wonder - 3:06
9. Many Worlds - 3:01
10. Something Grand - 3:57

Art-Nr.: 9996
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Blacktop run
Lover dance with me
Mule
Groovy goddess
Somebody gotta make a move
The wilds of wonder
Something grand

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