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Castiglia, Albert - masterpiece [2019]
Meistergitarrist Albert Castiglia ist einer der am höchsten geschätzten Vertreter des zeitgenössischen Gitarren Blues und Bluesrocks, ein bestechender Gittarist und exzellenter Songwriter und Sänger. Sein neues Album "Masterpiece" ist ein "Killer"-Teil geworden. Die ersten Reviews sind überwältigend. Produziert von "Kollege" Mike Zito, der hier deutlich seinen Spuren und seinen Einfluß hinterlässt, gelingt Castiglia eine mitreißende Reise durch die dreckigen, rootsigen, rauen Gefilde, des erdigen, sehr kraftvollen, etwas southern angehauchten Gitarren-Bluesrocks, vollgepackt mit Energie, Leidenschaft und Emotion. Das Songmaterial ist durchweg exzellent. Neben 2 Coververionen (Johnny Winter's "Too much seconal" und McKinley Morganfield's" I wanna go home"), handelt es sich ausschließlich um Eigenkompositionen Castiglia's, zwei davon in Zusammenarbeit mit Zito, der im übrigen bei dem Album auch als großartig aufspielender Multi-Instrumentalist in Erscheing tritt (guitars, bass, keyboards, drums)! Toll! Nicht wenige bezeichnen das Album als bislang stärkstes in Castiglia's Vita. Da ist tatsächlich was dran. Das Teil ist in der Tat ein echtes "Masterpiece"!

Das komplette Tracklisting:

1. Bring on the Rain - 3:30
2. I Tried to Tell Ya - 4:19
3. Heavy - 4:53
4. Keep on Swinging - 5:05
5. Masterpiece - 3:24
6. Thoughts and Prayers - 3:37
7. Too Much Seconal - 4:58
8. Catch My Breath - 3:08
9. Red Tide Blues - 3:02
10. Love Will Win the War - 4:34
11. I Wanna Go Home - 5:21

Art-Nr.: 9821
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Copperhead - live & lost [2002]
Wieder lieferbar! Sehr, sehr lange vergriffen, haben wir von diesem prächtigen Album noch einmal einige Exemplare ergattern können. Rar! Wer zuerst kommt...

Auch Copperhead (nicht zu verwechseln mit der legendären 1970iger-Westcoast-Truppe um John Cipollina) sind, obwohl weitgehend unbekannt und mittlerweile nicht mehr existent, eine dieser fast vergessenen, aber kultigen Bands, deren Name immer wieder durch die Köpfe der vielen Southern Rock-Liebhaber geistert, wobei ihnen ein verdammt guter Ruf voraus eilt! In der Tat muß man das großartige Quintett um "Shouter" und Gitarrist Neil Carswell aus North Carilina zu den besten Southern Rock-Acts zählen, die aus den Neunziger Jahren hervorgegangen sind! Musikalisch eindrucksvoll und überaus kompetent folgen Copperhead den klassichen Pfaden solcher Bands wie Molly Hatchet, Lynyrd Skynyrd, 38 Special, Doc Holliday, Blackfoot & Co., streuen eine paar gepflegte, geschickt portionierte Heavy-Zutaten ein, und begeistern so mit einem astreinen "Southern Rock with a metal edge", druckvoll, hart, straight, voll sprühender Energie, Spielwitz und prächtiger, rauer, kochender Gitarren-Dominanz! Die leider viel zu magere Ausbeute ihre hervorragenden Musik beschränkt sich auf lediglich zwei Longplayer - und was steckte in dieser Band für für ein immenses Potential! Das erste Album (sie hatten sogar einen Major-Deal bei "Mercury"), längst vergriffen, brachte ihnen mit ihrer Debut-Single "Long way from home", die zum "Main-Song" des gar nicht so unbekannten Hollywood-Streifens "Harley Davidson and the Marlboro Man" avancierte, immerhin einen Achtungserfolg ein, doch ein Folge-Album sollte nicht mehr erscheinen. Das Label feuerte die Truppe, doch musikalisch blieben Neil Carswell und seine Freunde ihrer Linie treu! Im Jahre 2002 schließlich veröffentlichte man im Eigenvertrieb das Album "Live & lost" mit insgesamt 4 Live-Stücken und 8 bis dato unveröffentlichten Studiotracks, das zunächst nur überaus schwer, dann lange Zeit wieder gar nicht erhältlich war und zuweilen nur als CD-R angeboten wurde. Jetzt endlich, und das wird die Southern Rock-Fraktion sicher richtig freuen, können wir den "echten" Silberling anbieten! Leute, das Teil ist ein Kracher! Allerbester Heavy Southern Rock, klassisch und zeitgemäß zugleich, produziert vom legendären Genre-Ass Rodney Mills! Carswell's hervorragende "Rock-Shouter"-Qualitäten, mit denen er so manch großen Namen in seine Schranken verweist, durch die Songs jagende, fulminante, feurige und überaus fette Gitarrenritte (Lead-Gitarrero John Byrd weiß, wie man das "Brett" bearbeitet), zuweilen von schweren, powernden Riffs geprägte Rhythmus-Arbeit, und trotz des Heavy-Ambientes prima hängen bleibende, klasse strukturierte Songs mit ausgezeichneter Melodik - dies sind die Eckdaten dieser tollen Mucke! Nach dem sehr starken, nur 2.45 Minuten kurzen, aber umso fulminanteren, von fetten Metal-Riffs geprägten und in bluesigen Slide-Läufen getränkten, mächtig rockenden Instrumental "Stricken", das das Album eröffnet, brennen die Jungs mit dem grandiosen, harten, gewaltig dampfenden "Get out of my way" gleich noch so ein donnerndes, in die Knochen gehendes, Southern-/Hardrock-Feuerwerk ab, das mitten ins Herz der Fans trifft. Eine unwiderstehliche Wand aus harten, dreckigen Power-Riffs, pulsierenden Rhythmen, glühenden, fleischigen Gitarrensoli, großartig entegrierter, satter Hammond-Orgel und Neil's röhrendem Organ bricht über uns hinein. Headbangende Luftgitarren-Freaks werden ebenso begeistert sein, wie die beinharten Southern Rock-Enthusiasten! Nach diesem tollen Auftakt folgen die vier, ebenso starken, Live-Tracks! Da haben wir zunächst das hart, aber dennoch irgendwie locker und sehr melodisch rockende "Hard livin'" mit seinen tollen Slide-Läufen, dann den wunderbaren, puren, 38 Special-like, wieder gut ins Ohr gehenden, mit schön transparenten, satten Gitarren ausgestatteten Southern Rocker "Born loser", inclusive quirliger, kraftvoller Gitarrenläufe, das mit klasse Twin-Gitarren eingeleitete, gut abgehende "Whiskey", und schließlich das riffige, fette "Keepin' on"! Zurück beim Studiomaterial, beglückt uns die Band nun mit zwei fantastischen Coverversionen! Zuerst eine ungemein starke, sehr melodische, gut rockende, mit jeder Menge Southern-Flair angereicherte Fassung des alten Dobie Grey-Klassikers "Drift away" (u.a. seinerzeit auch gespielt von Steppenwolf), und als zweites eine tierisch kochende, packende Version der ZZ Top-Nummer "Whiskey'n Mama" (hier nur "Whiskey Mama" betitelt)! Auch die restlichen vier Eigenkompositionen haben es in sich! Zum Beispiel der mächtig kochende, southern-metallische Riff-Kracher "Raging fire", mit seinen mitreißenden, dynamischen Gitarrenläufen im Break, oder die etwas entspanntere, mit schöner Acoustic-Slide beginnende, im Verlauf aber immer rockiger werdende, herrlich melodische, von wunderbaren, "weichen" Southern-E-Gitarren umgebene Traum-Ballade "I'll get by"! Die Neunziger Jahre galten als alles andere, als eine Hochzeit des Southern Rocks, doch Copperhead bewiesen überaus eindrucksvoll, daß es auch in dieser Zeit Bands gab, die die Fahne des Südens uneigennützig hoch hielten. Klasse! Großartiger "Whiskey-drenched Southern Heavy Rock'n Roll from the heart"!

Das komplette Tracklisting:

1. Stricken - 2:47
2. Get Out Of My Way - 3:10
3. Hard Living (Live) - 3:41
4. Born Loser (Live) - 3:52
5. Whiskey (Live) - 5:44
6. Keepin' On (Live) - 5:08
7. Drift Away - 5:22
8. Whiskey Mama - 3:11
9. Raging Fire - 4:32
10. I'll Get By - 4:10
11. Free Man - 4:46
12. Voices In The Night - 4:30

Art-Nr.: 3861
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Get out of my way
Born loser
Whiskey
Raging fire
I'll get by

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King King - standing in the shadows [2013]
"Bluesrock with a whole lotta soul"! King King und ihr Album "Standing in the shadows" sind "der Hammer"! Hey, ihr Freunde des klassischen Blues-based Rocks, ihr Gitarren-Bluesrock-Enthusiasten: Diese Band und dieses Album werden euch "Tränen der Freude" in die Augen treiben. Ganz klar: Wir haben es hier mit einer Bluesrock-Formation und einem Album zu tun, das zu dem Besten zu zählen ist, was derzeit aus Großbritannien über den Ärmelkanal zu uns herüberkommt. So haben sie folgerichtig gerade auch zwei Trophäen der begehrten British Blues Awards abgeräumt und zwar in den wichtigsten Kategorien "Best Band" und "Best Album" (für ihr 2011er Debut "Take my hand"). Und jeder, der sie hören wird, weiss nach Sekunden, warum das zu einhundert Prozent verdient ist. Diese Musik fesselt. King King sind ein "Ableger" der im Vereinigten Königreich ebenfalls sehr erfolgreichen The Nimmo Brothers, genauer gesagt das "Ding" von Alan Nimmo. Nimmo, ein Wahnsinns-Gitarrist und herausragender Sänger, ist der im Mittelpunkt stehende Frontmann des Quartetts, hat aber mit den übrigen Bandmitgliedern die kongenialen Partner für dieses gemeinsame Projekt. Das sind zum einen Lindsay Coulson am Bass (er und Nimmo haben fast alle Songs gemeinsam geschrieben), Drummer Wayne Procter (mit ihm hat Nimmo das Album produziert, die beiden sind damit verantwortlich für den exzellenten Sound) und der ebenfalls groß aufspielende Keyboarder Bennett Holland, der Nimmo's mitreissendes Gitarrenspiel, vor allem mit seinem voluminösen Orgel-Teppich adäquat unterstützt. Was die Vier fabrizieren, ist schicht begeisternd. Kraftvollen, druckvollen, dynamischen, ungemein satten, durchaus harten Bluesrock, der, dem Begriff angemessen, die nahezu perfekte Balance zwischen einem tiefen Blues-Fundament und in den Siebzigern liegenden Classic Rock-Roots bietet, teilweise durchzogen von einer herrlichen Brise Retro-Soul. Frontmann Alan Nimmo ist, wie gesagt, die zentrale Person. Ein Gitarrenmagier, der mit seinen krachenden Riffs und seinen ausgedehnten, packenden Soli die Saiten-Enthusiasten in absolute Verzückung bringen dürfte. Er spielt sich zuweilen die Seele aus dem Leib. Zudem ist er ein begnadeter, aussergewöhnlich starker Sänger, der nicht selten an den großen Paul Rodgers erinnert. Überhaupt finden sich in der Musik von King King immer wieder Parallelen zu den guten alten Free und, noch mehr, zu Bad Company. Doch es wäre dieser famosen Truppe gegenüber nicht gerecht, sie "nur" mit diesen legendären Bands zu vergleichen. Vielmehr vermischen sie deren unvergessene Trademarks mit ihren eigenen, intensiven Intensionen zeitloser, bluesiger Rockmusik und kommen mit einer ungeheuren Frische und Spiellaune rüber. Die Songs packen einen sofort! Sie wirken, auch wenn sie mit längeren Instrumentalbreaks bestückt sind, kompakt, sehr eingängig, stecken voller Power, haben meistens eine gewisse Grundhärte, bieten den Raum für Nimmo's gnadenlos starke Soli und, ein weiteres, absolutes Plus, sind geprägt von einer wundervollen Melodik. Selbst Nimmo's fulminante Gitarrensoli gehen bestens ins Ohr. Teilweise hört es sich gar an, als seien mehrere Gitarristen gleichzeitig am Werk. Los geht es mit dem packenden, kochenden, fett groovenden, von einem klasse Swamp-/Southern-Flair durchzogenen, sehr melodischen, druckvollen Bluesrocker "More than I can take". Klarer, powernder Gesang von Alan Nimmo, herrlich bluesige, straighte Riffs, exzellente Percussion und ein glühendes Gitarrensolo des Meisters bestimmen das Geschehen. Ein famoser Auftakt! Und auch die nächste Nummer ist ein "Hammer": Ein wunderbar lässiger, "soulful" Groove, coole Gitarrenlicks, eine fette Orgel als Untergrund, überaus melodisch - so startet das fantastische "Taken what's mine". Im Refrain wird es dann deutlich kraftvoller, die Riffs werden lauter und straighter. Die Melodie nistet sich in allerbester Bad Company-Manier in unseren Ohren ein. Dann setzt Nimmo zu einem zündenden, mitreissenden, melodischen Gitarrensolo an, schließlich gibt es noch ein paar herrliche Twin Guitar-Licks. So in etwa stellt man sich eine ideale, neue Bad Company-Nummer vor, sollten Rodgers, Kirke & Co. noch einmal neues Material einspielen. Umwerfend! "Das folgende, über 7-minütige "A long history of love" ist ein herausragender, emotionaler, klassisch rockender Slow-Blues voller prächtiger Gitarrenlinien. Das ausgedehnte Solo in der Mitte hört sich an, als spielten sich mindestens zwei Gitarristen in stetig höhere Sphären. Sehr schön auch hier wieder die den Sound perfekt vervollkommnenden Orgel-Fils. Eine gigantisch starke Coverversion von Frankie Miller's "Jealousy" steht nun auf dem Programm, die mit ihren herrlichen Twin Guitar-Einlagen, Nimmo's tollem Gesang und der klasse Melodie wie eine Synthese aus Bad Company und Wishbone Ash rüberkommt. King King haben übrigens noch eine zweite Coverversion "im Köcher" und zwar den Free-Klassiker "Heavy load". Unglaublich, wie frisch und lebendig dieser Song hier und heute klingt. Die Band macht das überragend. Ihren Hang zum guten alten "Blue Eyed Soul" fröhnt die Band mit Stücken wie "Can't keep from trying" und "Coming home (Rest your eyes)", die mit wunderbar lockeren, dennoch kräftigen Grooves und unwiderstehlichen Melodien aufwarten. "One more time around" bietet schließlich wieder besten, straighten, bluesigen Seventies-Rock mit krachenden Riffs und furiosen Orgel-/Wah Wah-Gitarren-Einlagen. Die Hütte brennt. Doch egal, welche Nummer man auch betrachtet, die Band spielt wie aus einem Guss. Es passt wirklich alles zusammen. Da kommt man aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus. Wir verneigen uns tief vor King King und diesem grandiosen Album: Brillant!

Das komplette Tracklisting:

1. More Than I Can Take - 3:56
2. Taken What's Mine - 5:19
3. A Long History of Love - 7:17
4. Jealousy - 4:15
5. What Am I Supposed to Do - 5:37
6. One More Time Around - 4:47
7. Can't Keep From Trying - 3:43
8. Coming Home (Rest Your Eyes) - 5:29
9. Heavy Load - 5:15
10. Let Love In - 4:58

Art-Nr.: 8129
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
More than I can take
Taken what's mine
A long history of love
Jealousy
One more time around
Coming home (Rest your eyes)
Heavy load

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Steel Woods, The - straw in the wind [2017]
Da passt es wieder zu 100%, dieses immer wieder bemühte Charlie Daniels-Zitat aus dem gleichnamigen Song: "The South's gonna do it again"! Jawohl! Hier gibt's neues, großartiges "Southern Rock-Futter" für die notorisch ausgehungerte Fangemeinde! Die Steel Woods sind eine fantastisch, sehr erfrischend und musikalisch hoch professionell aufspielende southern-rockin' Countryrock-, bzw. countryrockin' Southern Rock-Band (so herum passt die Bezeichnung wohl besser) aus Nashville/TN, die hier mit ihrem gnadenlos starken Debutalbum "Straw in the wind" am Start ist, das mit durchweg bärenstarkem Songmaterial, knackig, energetisch, voller "saftiger" Gitarren und höchst melodisch aus den Boxen "knallt". Die Roots der Truppe liegen ohne jeden Zweifel bei solchen Helden wir den Allman Brothers, Lynyrd Skynyrd, The Kentucky Headhunters und The Outlaws, womit sie sich prinzipiell auch auf dem Terrain solcher Neuzeit-Kollegen, wie beispielsweise Blackberry Smoke, Flynnville Train oder Whiskey Myers bewegen, ohne nicht auch ihre ganz eigene Note zu haben. Die beiden Köpfe der Band sind Lead Sänger Wes Bayliss, der zudem jede Menge weitere Instrumente bedient (u. a. Gitarren, Dobro, Keyboards) und Lead Gitarrist Jason "Rowdy" Cope, der lange Jahre in der Band des Country-Outlaws Jamey Johnson gespielt hat, die sowohl den Großteil der Songs komponiert, als auch das Album gemeinsam produziert haben. Der Sound ist fett und glasklar. Nach dem mit hinreißendem Dobro, Acoustic Gitarre und indianisch anmutender Bassdrum, sehr southern inszenierten, zwischendrin mit einem fetzig rockenden Intermezzo aufwartenden, herrlich atmosphärischen Eröffnungstrack "Axe", begeistert die Band mit dem wunderbar knackigen, von ordentlich satten Gitarren bestimmten (scharfes, fettes E-Gitarren-Solo), überaus melodischen Southern-/Countryrocker "Better in the fall" - 2 Tracks, die sofort "kicken" und den Zuhörer voll mitnehmen. Der Funke springt unmittelbar über, die Steel Woods rocken sich ohne Umwege in unser "Southern-Herz". Das tun sie mit so viel Selbstbewußtsein und Klasse, dass sie uns sogar eine fantastische, von mächtigen Gitarren bestimmte, dabei hoch melodische "Heavy Country-/Southern Rock"-Coverversion des alten Black Sabbath-Krachers "Hole in the sky" um die Ohren schmettern (tierisches Gitarren-Solo von Jason Cope, feines psychedelisches Intermezzo). Was für eine "geile" Nummer! So jagt ein prächtiger Track den nächsten, wie etwa das mit einem herrlichen Outlwas-mässigen "Ghost riders"-Flair angehauchte, sehr dynamische, eine tolle Melodie und einen klasse Drive offenbarende "Della Jane's heart", das wundervolle Titelstück "Straw in the wind", eine Art "Melodic Metal Southern-/Countryrock"-Ballade (fettes Gitarrenbreak), der unmittelbar zum Mitstampfen animierende, southern-fueled Countryrocker "I'm gonna love you", der sehr melodische, knackige, auch prächtig in das Anforderungsprofil von Blackberry Smoke oder The Kentucky Headhunters passende Southern-Country-Rocker "Whatever it means to you", bis hin zu dem abschließenden, packenden, leicht spirituell angehauchten Southern-Stampfer "Let the rain come down". Das 13 Songs umfassende Werk lässt keine Wünsche offen. Wie heißt es so schön in einem U.S-Statement?: "What an amazing debut effort! These dudes have it all: soulful vocals, perfect musicianship, powerful Southern storytellin'...all with taste , tone and real recorded dynamics & balance. There’s really nothing better than listening to music get reinvented in unique ways as The Steel Woods prove Southern Rock'n Roll is alive and well with 'Straw In The Wind'". Dem ist nichts hinzuzufügen. Grandiose Vorstellung der Steel Woods!

Das komplette Tracklisting:

1. Axe - 3:16
2. Better in the Fall - 4:21
3. The Well - 4:00
4. Della Jane's Heart - 3:31
5. Straw in the Wind - 4:42
6. Uncle Lloyd - 3:44
7. The Secret - 3:43
8. I'm Gonna Love You - 2:58
9. If We Never Go - 3:18
10. Wild and Blue - 2:58
11. Whatever It Means to You - 4:14
12. Hole in the Sky - 5:33
13. Let the Rain Come Down - 3:19

Art-Nr.: 9447
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Axe
Better in the fall
Della Jane's heart
Straw in the wind
I'm gonna love you
Whatever it means to you
Hole in the sky
Let the rain come down

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Wolfe, Todd - borrowed time [2008]
Was für ein grandioses, Energie-geladenes, variables, dampfendes Bluesrock-/Rock-/Blues-Gitarren-Spektakel! Der nach eigenen Angaben u.a. von Howlin' Wolf, Muddy Waters, Buddy Guy und Jimmy Page inspirierte Gitarren-Hexer Todd Wolfe (ex Textones u. zwischen 1993 und 1998 Lead-Gitarrist der Touring-Band von Sheryl Crow) begeistert auf seinem vierten Album "Borrowed time" mit einer vor Vitalität, Würze, Feuer und Leidenschaft nur so strotzenden, nahezu alle Grenzen des Bluesrocks auslotenden Performance. Ist das klasse! Mal funky, mal wunderbar groovy, mal mächtig heavy, mal southern und herrlich swampig, mal locker und lässig, um im nächsten Moment wieder regelrecht zu explodieren, ziehen er und seine ebenfalls hochkarätigen Mitstreiter (man spielt zumeist in Quartett-Besetzung mit großartigen, den exzellenten Sound "füllenden" Piano- und Orgel-Ergänzungen) eine rockin' Blues/Bluesrock-Show ab (nicht missverstehen - das ist kein Live-Album), deren Intensität, genauso wie deren Klasse und Niveau man mit dem englischen Begriff "outstanding" wohl am treffendsten bezeichen kann. Oder kurz und knapp: Die Truppe, vor allem aber Todd Wolfe, ist ein "Hammer"! Die exzellent strukturierten Songs klingen satt, transparent, sind messerscharf produziert und haben dennoch diese unwiderstehliche, für diese Art von Musik so notwendige, deren Authentizität untermauernde Portion natürlichen "Drecks" intus. Und was Wolfe auf der Gitarre zaubert, ist schier unglaublich. Da brennen die Saiten. Ein fulminantes, inspiriertes, fingerfertiges, dampfendes Solo (auch jede Menge Slide) jagt das nächste. Spielfreude pur! Doch diese herzhaften Gitarrenausflüge sind nicht alles, was der Meister drauf hat - nein, er ist zudem ein erstklassiger Songwriter und ganz großartiger, ausdrucksstarker Sänger, jederzeit in der Lage, sich perfekt der jeweiligen Songthematik anzupassen. "Borrowed time" beginnt mit dem phänomenalen, druckvollen, dynamischen, wunderbar dreckig vorgetragenen, intensiven Groove-Bluesrocker "Tears of rage", schon seit Jahren ein "Hit" im Live-Programm von Wolfe - jetzt erstmalig in einer Studioversion! Klasse, wie die Band hier "auf die Tube drückt" und den Meister zu außergewöhnlichen Hochleistungen antreibt. Tolle Gitarrenritte! Kocht und rockt gewaltig! Im Anschluß daran groovt sich die Band im mittleren Tempo schön funky durch das starke "Ready for love", ehe mit dem bluesigen, wuchtigen "Heavy"-Rocker "Cold black night" eine wahre "Mörder-Nummer" auf dem Programm steht. Wunderbar retro. So ein Ding könnten Led Zeppelin in ihrer Anfangszeit gespielt haben. Drückender, intensiver, schwergängiger Rhythmus, fulminante E-Gitarrenläufe und als Untermalung eine prächtige, "rollende" Orgel. Dann, nach rund 3 Minuten, setzt Wolfe zu einem gewaltigen, glühenden "Open End"-Gitarrensolo an (welch eine Virtuosität, welch ein Feeling, welch ein Feuer) - und nun brechen wirklich alle Dämme. Allein diese famose Nummer ist schon das Geld für das Album wert. Aber: "No way to slow down"... - der nächste Knüller folgt sofort: Eine tierische Fassung von Leslie West's "Baby I'm down" (aus dessen 1969iger "Mountain"-Album) steht an! Als Gast dabei: Leslie West höchst persönlich an der zweiten (Lead)Gitarre und mit seinem unverwechselbaren, röhrenden Gesang. Nach einem Acoustic Gitarren-Intro entwickelt sich der Song trotz vermeintlich lockerer Basis zu einem mit drückenden E-Gitarren versehenen, in den Swamps des Südens watenden, heißen Southern Bluesrocker. Erneut ein wenig swampig angehaucht, vor allen Dingen durch die traumhafte Begleitung mit der elektrischen Slide-Gitarre, kommt der wunderbare, seelige, sehr melodische, aber dreckig und trocken rockende Blues-Stomper "You're not the only one", herrlich unterlegt mit toll groovendem Percussion-Spiel. Baumstark auch das flott groovende, viel Clapton-Flair versprühende "California" (toller, melodischer, Rockin' Blues, komponiert von Todd Wolfe und Sheryl Crow), die meisterhafte, kochende Coverversion von Peter Green's (Fleetwood Mac) "Oh well" (eine der stäksten Fassungen dieser oft gecoverten Nummer, die wir seit ewigen Zeiten gehört haben), das lockere, lateinamerikanisch swingende "Who's been talking" (viel Santana-Feeling, starker Gesang, wundervolle Gitarrenarbeit, hinreißende Soli), der melodische, feurig von Mary Hawkins gesungene, satte Slow-Blues "If this is love" und der abschließende, fulminante, mit glühenden Slides garnierte und von tollem Piano-Geklimper unterstützte, abgehende "fun romping" Rocker "Big nose Kate (Borrowed time")! Todd Wolfe gehört ohne Zweifel zu den ganz großen Saitenartisten der heutigen Bluesrock-Szene. Was er für grandiose Riffs, Licks und Soli abliefert, wird den Gitarren-Enthusiasten "Tränen der Freude" in die Augen treiben. Mitreißend, inspiriert, voller Seele, voller Feuer! Eine bestechend starke, gut 50-minütige Demonstration allerfeinsten Bluesrocks!

Das komplette Tracklisting:

1 Tears of Rage - 4:13   
2 Ready for Love - 4:31   
3 Cold Black Night - 5:40   
4 Baby I'm Down - 5:19   
5 You're Not the Only One - 3:44   
6 California - 4:20   
7 Oh Well - 5:23   
8 Who's Been Talking - 5:50   
9 If This Is Love - 6:05   
10 Big Nose Kate (Borrowed Time) - 5:13

Art-Nr.: 6066
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Tears of rage
Cold black night
You're not the only one
California
Who's been talking
Big nose Kate (Borrowed time)

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Zito, Mike - quarantine blues [2020]
Was für eine spontane, geniale Aktion! Nachdem sämtliche Tourdaten aufgrund der Corona-Pandemie gestrichen worden waren, entschieden sich Bluesrock Gitarrenvirtuose und "all-around cool guy Mike Zito" und seine großartige Band während des Rückflugs von Europa Anfang März 2020, für ihre große, loyale Fangemeinde ein komplett neues Album einzuspielen und kostenfrei im Netz über "Soundcloud" zur Verfügung zu stellen. In den USA angekommen und isoliert in 14-tägiger Quarantäne, begann Zito sofort mit dem Songwriting und er und die Band unmittelbar mit dem Einspielen der Tracks. Alles passierte, wie gesagt, innnerhalb dieser 14 Tage und am 28. März 2020 stand "Quarantine Blues" im Internet zur Verfügung. Es ist ein packendes, mächtig rockiges Album geworden, das wohl zu den absolut besten Outputs in Zito's gesamter bisheriger Karriere gezählt werden muss - ein absolutes Killer-Teil! Er senbst sagt darüber: "I followed no rules, I wrote what I was feeling regardless of style or genre and using my feelings of fear, hope, love and rebelliousness to fuel my creativity. I think these are some of the best songs I have written in years". Das Werk wurde sofort von Fans und Fachleuten gleichermaßen gefeiert, Zito's Fans dankten es ihm mit zahlreichen Spenden über eine Internet Fundraising-Aktion. Zunächst gar nicht als "echte" CD-Veröffentlichung vorgesehen, hat sich Zito rund ein Vierteljahr später nun doch dazu entschlossen, das Wek über sein eigenes "Gulf Coast"-Label auch als Tonträger zu vertreiben. Zum Glück! Es wäre ja geradezu Frevel gewesen dieses fantastische Werk den Musikenthusiasten nicht als CD zur Verfügung zu stellen. "Quarantine Blues" ist ein Album voller mächtiger Power, voller Feuer und großer Intensität. Durch nahezu alle Songs zieht sich eine ausgeprägt (hard)rockige Note. Völlig zwanglos, rau, dreckig und ungeschliffen ist das Resultat, besticht mit einer wunderbaren Live-Atmosphäre. Alles ist "straight, lean and direct" eingespielt, mit unglaublicher Danymik. Gleichzeitig bleiben die Songs prächtig hängen, strotzen gleichermaßen vor großer Spielfreude und hervorragenden Stukturen. Zito's Gesang ist großartig, voller Seele und Inspiration, sein Gitarrenspiel einfach nur phänomenal. Seine immer wieder mitreißenden Soli sind purer Saitenzauber, pure Leidenschaft. Los geht's mit dem treffend betitelten "Don't let the world get you down" (die Corona-Thematik zieht sich durch fast alle Texte), einem gleich ordentlich Gas gebenden, straighten, zupackenden Bluesrocker, kompakt und ohne Schnörkel. Zito und die Band rocken, was das Zeug hält. Traditional Amarican Rock'n Roll pur! Hammer! Herrlich melodisch, geradeaus und ebenso kraftvoll rockt das folgende, wunderbare "Looking out this window". Der Song zieht einen wie magisch in seinen Bann. Super auch das zündende, bestens ins Ohr gehende Gitarrensolo des Meisters. Nach dem rauen, geradezu heavy und mit Urgewalt aus den Lautsprechern donnernden, wuchtigen, sehr starken "Don't touch me" (hier werden die Jungs von dem L.A. Guns und Guns N’ Roses-Recken Tracii Guns mit zusätzlicher Gitarrenarbeit unterstützt), präsentieren Zito & Co. das packende Titelstück "Quarantine Blues", ein steady rockender, absolut traditionell verwurzelter, saudreckiger, fantastischer Blues mit viel Southern-/Mississippi-Flair, eingebunden in ein massives, glühendes Slideguitar-Ambiente. Das brillante, straight und groovy rockende "Dark raven" (toller "John Bonham-esque Drum Beat") ist durchzogen von einer großartigen Melodik und einem leicht düsteren, "bedrohlichen" Feeling. Der Meister besticht abermals mit einem traumhaften, ausgedehnten Gitarrensolo, voller prächtiger Twin-Passagen, die gar ein wenig an die frühen, vermeintlich bluesigen, Wishbone Ash zu erinnern scheinen. Aber auch ein gewisser Led Zeppelin'scher "Dazed and confused"-Einfluß ist auszumachen. Klasse hier auch die Orgel-Fills! Sehr "geil" kommen auch das texanisch, bluesrockig, ein wenig ZZ Top-mässig dampfende, ungemein dynamische "Dust up" (tierische Gitarrensoli), der toll groovende, mit wunderbaren Gitarrenlinien durchzogene Bluesrocker "After the storm" (jammiges Gitarrensolo), das kernig und dreckig rockende "Hurts my heart" (klasse Neueinspielung einer alten Royal Southern Brotherhood-Nummer), sowie die abschließende von Mike Zito solo, nur mit akustischer Gitarre eingespielte, sehr schöne Ballade "What it used to be". "Quarantine Blues" ist ein gnadenlos starkes Album geworden - ein Ausnahmealbum, entstanden in einer Ausnahmesituation! Absolut beeindruckend! Hoffen wir mal, das Mike Zito und seine Band, sobald alles vorüber ist, diese Songs auch live auf den Bühnen dieser Welt präsentieren. Jetzt aber vergnügen wir uns erstmal an dieser fulminanten CD! Zum Gebrauch bitte unbedingt beachten: "Turn this set up loud and it will keep your soul alive"!!!

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Let the World Get You Down - 3:56
2. Looking out This Window - 4:13
3. Don't Touch Me - 4:00
4. Quarantine Blues - 3:26
5. Walking the Street - 4:38
6. Dark Raven - 5:23
7. Dust Up - 4:18
8. Call of the Wild - 4:38
9. After the Storm - 6:33
10. Hurts My Heart - 4:24
11. What It Used to Be - 3:25

Art-Nr.: 10104
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't let the world get you down
Looking out this window
Quarantine Blues
Dark raven
Dust up
After the storm
Hurts my heart
What it used to be

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