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Bentley, Dierks - live & loud at the fillmore ~ dvd [2007]
Drei mega-erfolreiche Alben (zwei davon bereits mit Platin-Status), mit dem aktuellen Werk "Long Trip Alone" und den bislang daraus ausgekoppelten Singles selbstverständlich auch wieder Dauergast in den Billboard-Charts - umso erfeulicher also, daß die bereits im Beileger der letzten CD angekündigte Live-DVD nun auf dem Markt ist. Ein tolles Konzert! Knackig, erfrischend, dynamisch, handwerklich perfekt umgesetzt - Bentley und seine ausgezeichnete Band präsentieren ihr prächtiges, genauso traditionell verwurzeltes wie zeitgemäßes New Country-Repertoire mit viel Elan und der entsprechenden Würze, die ein solches Live-Erlebnis benötigt, damit der Funke auch richtig überspringt. Und er springt über! Kein Wunder, denn Bentley liebt es live zu spielen. Mit fast dreihundert Konzerten im Jahr zählt er zu den absoluten "Tour"-Junkies der Country-Szene. Das hier in brillantem Dolby 5.1 Surround Sound mitgeschnittene Event fand am 10. Juni 2006 während der "Locked and loaded"-Tour im imposanten, prall gefüllten Fillmore Auditorium von Denver/Colorado statt. Wie schon auf dem aktuellen Album gelingt Bentley auch live mühelos der Spagat zwischen klassichen Honky Tonk-Traditionen, toughem Outlaw-Flair, jugendlicher Frische, lässigen Countryrock-Strömungen und einem beherzten Texas-Feeling. Seine ihn begleitenden Musiker beherrschen ihr Handwerk meisterlich. Ganz hervorragend beispielsweise immer wieder das glänzende Zusammenspiel von Gitarrist Rod Janzen und dem überragend agierenden Steeler Tim Sergent. Doch der von den "Massen" umschwärmter Star ist natürlich jederzeit Dierks Bentley selbst (wirkt rein äußerlich wie eine Mischung aus Billy Currington und Keith Urban), der sich schweißtreibend durch das 20 Stücke (inkl. Zugaben) unfassende Programm singt und spielt (Akustik- und Rhythmus-E-Gitarre). Trotz einer übermächtig wirkenden Schar weiblicher junger Fans, die den Protagonisten geradezu zu vergöttern scheinen, läuft die Veranstaltung dank Bentleys sympathischer, allürenfreier, publikumsnaher Art jederzeit in einem klar auf die Musik fokussierten Rahmen ab, auch wenn er das "Bad in der Menge" sichtlich genießt. Nach einem kurzem Instrumental-Intro (schön hier das rockige E-Riff von Janzen) legt Dierks direkt mit seinem Hit " A Lot Of Leavin’ Left To Do" los und erreicht mit dem Dancehall-tauglichen Heuler "Domestic, Light And Cold" ein erstes Stimmungshoch. "Forget About You" mit schönem Heartland-Flair, "Free And Easy (Down The Road I Go)", der flockig knackige Countryrocker vom aktuellen Album mit klasse Banjo-Spiel des vielseitigen Tim Sergent, sowie der schöne, trockene Countryblues "Settle For A Slowdown" mit herrlichen Telecaster-/Baritone-Einlagen stellen schnell die hohe instrumentelle Qualität der gesamten Truppe unter Beweis, die durch die für den Rhythmus-Background verantwortlichen Steve Misamore (Drums) und Robbie Harrington (Bass) vervollständigt wird. Das großartige "Every Mile A Memory", die erste Single von "A Long Trip Alone" (am Ende u. a. beim Bonus-Material auch als Videoclip beigefügt) bildet dann noch einen Farbtupfer, bevor mit "Good Man Like" und "My Last Name" ein lupenreines, akustisches und viel umjubeltes Bluegrass-Intermezzo eingestreut wird (Janzen an der Mandoline, Sergent am Banjo, Harrington am Upright-Bass). Auch das ein Indiz für die Wandlungsfähigkeit und das große Können aller beteiligten Musiker. Der Sidepunkt der Stimmung wird allerdings bei "Come A Little Closer" (Mädelschwarm Bentley lässt sich wie einst Garth Brooks auf dem Rücken durchs Publikum tragen) und dem saustarken "What Was I Thinkin’" (mit deftigem Instrumentalabschluss, Sergent diesmal mit glänzender Dobrovorstellung) zum Ende des Hauptprogramms erreicht. In der Zugabe gibt's dann u.a. noch die berühmte Rodney Crowell-Nummer "Ain't Livin' Long Like This" und den Johnny Cash-Klassiker "Folsom Prison Blues" zu bewundern, die auf seinen Studioalben natürlich nicht zu finden sind. Eine klasse Show! Als Bonusmaterial erhält man dann neben den bereits erwähnten Videoclip noch eine Photogallerie und einen feinen "Behind the scenes, Footage of Dierks on Tour"-Film. Dierks Bentley ist einer der wohl wichtigsten Vertreter der neuen, jungen Country-/New Country-Generation, der für seine langwierige, akribische Arbeit mit vielen Auszeichnungen und Erfolgen schon jetzt zu Recht belohnt wurde. Auch dieses tolle DVD-Live-Dokument wird seine Stellung in Nashville, und vielleicht sogar darüber hinaus, weiter manifestieren. Die DVD ist "code-free" und somit auf jedem DVD-Player abgespielbar! (Daniel Daus)

Hier nochmal die komplette Tracklist:
1.Lot of Leavin' Left to Do
2.Cab of My Truck
3.How Am I Doin'
4.Domestic, Light and Cold
5.Forget About You
6.Free and Easy (Down the Road I Go)
7.Settle for a Slowdown
8.Every Mile a Memory
9.Wish It Would Break
10.Can't Live It Down
11.Good Man Like Me
12.My Last Name
13.Long Trip Alone
14.My Love Will Follow You
15.So So Long
16.Come a Little Closer
17.What Was I Thinkin'
18.Ain't Livin' Long Like This
19.Where the Wind Don't Blow
20.Folsom Prison Blues
21.Bonus Material

Art-Nr.: 4810
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

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Blackberry Smoke - you hear georgia [2021]
Blackberry Smoke "on fire"! Die vielleicht beste Southern Rock Band unserer Zeit präsentiert mit "You hear Georgia", einer genauso liebevollen wie reflektierenden Hommage an ihren Heimatstaat Georgia, ihr neues Studioalbum - ein wahres Hammer-Teil! Charlie Starr und seine Freunde scheinen noch immer nicht am Ende ihrer Entwicklung angekommen zu sein, denn dieses Werk markiert erneut eine Steigerung zum Vorgänger. Ihr Potential scheint unerschöpflich zu sein. Mittlerweile auch in der Jamrock-Szene hoch anerkannt, präsentieren sich Blackberry Smoke mit ihrer Direktheit, Ehrlichkeit, Authentizität und musikalischen Klasse mittlerweile wie die einzig wahren, unangefochtenen Erben der goldenen Southern Rock-Ära zwischen Lynyrd Skynyrd, der Marshall Tucker Band, den Allman Brothers und allem, was dazwischen liegt. Dennoch klingen sie absolut eigenständig, wie eben nur Blackberry Smoke klingen. Wunderbar! Mitreißend! "Eigentlich" sind Blackberry Smoke mittlerweile zum Septett "mutiert", auch wenn Preston Holcomb (percussion) und Benji Shanks (guitar) noch als "special guests" aufgeführt werden. Doch die beiden sind, Holcomb mit seiner großartigen, den jammigen Sound wunderbar fördernden Percussionarbeit, und vor allem Benji Shanks mit seinem sehr präsenten, exzellenten Slidegitarrenspiel, bei jedem Stück dabei. Auch live sind die beiden zuletzt immer wieder mit an Bord. Erstklassig produziert hat das Werk übrigens der zur Zeit omnipräsente Dave Cobb (u. a. Jason Isbell and the 400 Unit, Chris Stapleton, Whiskey Myers, The Highwomen, Rival Sons, Marcus King Band, u.v.m.). Das Album beginnt mit dem sehr kraftvollen, brodelnden, riffig treibenden Southern Rocker "Live it down", geradezu ein Musterbeispiel für die Weiterentwicklung der Band in Richtung Jam Southern Rock der Marke The Allman Brothers Band / Gov't Mule. Das von einem prächtigen Groove (klasse Percussion, funky E-Piano) getragene, raue, dreckige Gitarrensolo, in seiner "freien", zwanglosen, spielfreudigen Spielweise, könnte die Band live bis zum Exzess ausdehnen. Mal sehen, vielleicht tun sie das ja auch. Ganz große Klasse! Es folgt das schwerblütige, erneut voller Power steckende Titelstück "You hear Georgia" - "pure classic Southern Rock" der ganz feinen Art. Massive Gitarren ziehen sich durch den Track, inkl. eines flammenden, erdigen Solos und mächtigen Slideguitar-Momenten. Dazu bleibt die Melodie bestens hängen. Es kocht gewaltig "down in Geogia". Jammig, ungemein groovy und schön swampig (toller Background Gesang von den Black Bettys) kommt das brodelnde "Hey Delilah", bei dem deutlich wird, dass auch Bands wie Little Feat oder The Band zu den Ispirationsquellen der "Blackberries" zählen. Benji Shanks steuert ein super Slide-Solo bei. Anschließend hören wir den knackigen, aber auch traumhaft melodischen, flüssigen, von herrlichen Gitarren (auch Slide) geprägten, ein wunderbar frisches Countryrock-Flair versprühenden Southern Rocker "Ain't the same", der den Fans für lange Zeit nicht mehr aus den Ohrmuscheln weichen dürfte. Es folgen zwei Nummern mit hochkarätigen Gästen/Duett Partnern: Zunächst die exzellente, erneut von prächtigen Gitarren (inkl. Pedal Steel) bestimmte, schön bluesige Southern-/Outlaw-Countryrock-Ballade "Lonesome for a livin'", mit Country Outlaw Jamey Johnson, gefolgt von dem sehr kraftvollen, jammigen, rauen, von Charlie Starr und Warren Haynes gemeinsam komponierten "All rise again", bei dem der Gov't Mule-Boss, sowohl mit einem tolle Slieguitar-Solo, als auch mit einer sehr starken Gesangseinlage glänzt. Bei dem von kernigen Riffs geprägten "Morningside" spielt die Band sogar ein wenig mit psychedelischen Einflüüsen. Auch das gelingt vorzüglich. Von vorn bis hinten zeigt "You hear Georgia" auf vielfältige und überaus ansprechende Art und Weise die ganze Faszination des Southern Rocks auf. Kaum eine andere Band der heutigen Zeit repräsentiert dies so eindrucksvoll und authentisch wie Blackberry Smoke. Sie sind und bleiben das Maß aller Dinge der aktuellen Southern Rock-Generation. Von dieser prächtigen Musik kann man einfach nicht genug bekommen...

Das komplette Tracklisting:

1. Live It Down - 4:06
2. You Hear Georgia - 4:05
3. Hey Delilah - 3:54
4. Ain't the Same - 4:20
5. Lonesome for a Livin' (feat. Jamey Johnson) - 4:28
6. All Rise Again (feat. Warren Haynes) - 4:13
7. Old Enough to Know -3:28
8. Morningside - 4:24
9. All over the Road - 3:48
10. Old Scarecrow - 3:36

Art-Nr.: 10320
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Live it down
You hear Georgia
Hey Delilah
Ain't the same
Lonesome for a livin'
All rise again
Morningside
Old scarecrow

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BoDeans - i can't stop [2015]
Die BoDeans laufen wieder einmal zu ganz großer Form auf. Welch ein brillantes, neues Album der Truppe aus Milwaukee - um Längen stärker als ihre letzten Arbeiten. Frontmann Kurt Neumann und seine Freunde (Co-Founder Sam Llamas ist seit einigen Jahren nicht mehr mit an Bord) spielen auf "I can't stop" ungemein "tight", voller gewaltiger Energie, rootsiger, rockiger und rauer als je zuvor, sowie mit einer Songkraft und Musikalität, die abwechslungsreicher und stäker nie war. Ohne jeden Zweifel haben sie hier noch einmal ein ganz neues kreatives Hoch erreicht. Es dominiert kernig knackiger Roots-/Heartland-Rock, teils, das kannte man von den BoDeans bislang kaum, mit einer gehörigen Portion Southern-Esprit, viel Americana-, Alternate Country- und auch Blues-, Soul-, und, bei ein/zwei Tracks, Gospel-Eiflüssen. Die Mischung ist unwiderstehlich, wobei es der Band gelingt, dies alles mit ihren gewohnten, herrlich ins Ohr gehenden Melodien zu verbinden. Kurt Neumann's Songmaterial ist exzellent. Nicht ein schwaches Stück ist auf dem Album zu finden. Großen Anteil an alledem haben natürlich auch die übrigen Musiker, die allesamt groß aufspielen. So gehört zur aktuellen Besetzung wieder der begnadete Drummer Kenny Aronoff (u.a. John Mellencamp, John Fogerty, Melissa Etheridge - zuletzt auch in vielen Allstar-Bands, wie der Formation zu dem tollen Gregg Allman-Tribute "All my friends: Celebrating the songs & voice of Gregg Allman" in Erscheinung getreten), der mit seinem wuchtigen und virtuosen Schlagzeugspiel ein powerndes Fundament vorgibt. Dazu macht der zweite Gitarrist Sam Hawksley einen exzellenten Job. Er ergänzt sich mit Neumann kongenial. Die beiden fabrizieren einen wundervollen, erdigen, vielschichtigen Dual-Gitarrensound - das ist die wahre Wonne. Vervollständigt wird alles durch die großartigen Keyboard-Ergänzungen von Stefano Intelisano. Die Jungs spielen wie aus einem Guss, mit spürbarer Spielfreude und einer solchen Inspiration, dass man kaum glauben kann, das Neumann und die BoDeans bereits seit annähernd 30 Jahren im Geschäft sind. Kommen wir dazu, einige Songs genauer zu betrachten. Den Anfang macht das überragende "Slave", ein kochender, mächtig brodelnder, stampfender, ungemein dreckiger und rauer, von glühender, markanter Slideguitar durchzogener, voller Power steckender Southern-/Blues-/Rootsrocker mit einem gepflegten Swamp Rock-Appeal. Irre starkes Arrangement mit großartigem, bluesigen Slide-Parallelspiel zu Neumann's vorzüglichem Gesang, wobei Kenny Aronoff fantastisch trommelt und damit die raue, mächtige, die Erde geradezu verbrennende Gitarrenarbeit geradezu perfekt unterlegt. Das Gitarren-Solo in der Mitte ist nur "geil". Hammer-Nummer! Da kommen einem schon fast Gov't Mule in den Sinn. Nicht minder kraftvoll kommt das anschließende "Love somebody", erneut vollgepackt mit jeder Menge Southern-Feeling und einem wundervollen Soul-/Gospel-Flair. Erinnert an beste Muscle Shoals-Zeitlen. Wieder hören wir fette E-Gitarren. Der Refrain wird mit kochenden Memphis-Horns zusätzlich aufgeheizt. Klasse! Mit dem wunderschönen "Oh Mama" folgt ein absoluter Ohrwurm, der deutlich an vergangene BoDeans-Großtaten erinnert. Doch trotz der hinreissenden Melodie und der flüssigen, ungemein eingängigen Struktur kommt auch dieser prächtige Rootsrocker einfach knackiger, kraftvoller und erdiger als früher - und das steht der Band einfach gut. Super die zündende Lead Gitarre, die sich genussvoll durch den Song zieht. Das Titelstück "I can't stop" hingegen ist ein feiner Slow-Blues(rocker), natürlich infiltriert von einem schönen Roots-Feeling. Starker, kräftiger Groove, klasse E-Gitarren-Solo. Das anschliessende "Roll with the punches" ist ein herrlicher, flotter Rootsrocker, der voller erstklassigem The Allman Brothers Band-mässigem Southern-/Countryrock-Flair daher kommt, vor allem durch den Flow der großartigen Twin-Leads. Dazu gibt's klasse Slide-Fills und eine wundervolle Melodie. So geht das Song für Song auf höchstem Niveau weiter (zum Beispiel mit dem knackigen, hoch melodischen, Gitarren-Rootsrocker "Yesterday", dem "sonnigen", herrlich groovenden, jammigen, von einem feinen Reggae-Touch begleiteten "What I believe in", oder dem mit schönen Mandolinen-Fills versehenen, traumhaft melodischen Americana-/Countryrocker "Stuck until October"), bis das Album noch einmal mit einer absoluten Killer-Nummer ausklingt. "Beg or borrow" groovt prächtig, kommt mit jeder Menge Southern Soul, schöner Percussion, klasse Gitarren, Piano, feinen Bläser-Fills im Refrain und einer wieder einmal tollen Melodie. Die BoDeans auf einem neuen musikalischen Höhenflug. Das ist Gitarren Heartland-/Americana-/Rootsrock voller Southern-Esprit vom Allerfeinsten. Das bester Album der Band der letzten Jahre, ja wohl eines der besten der gesamten Bandhistorie. Großartig! Die BoDeans sind "nicht zu stoppen"...

Das komplette Tracklisting

1. Slave - 3.52
2. Love Somebody - 4.05
3. Oh Mama - 3.31
4. I Can't Stop - 5.33
5. Roll With The Punches - 3.34
6. Yesterday - 3.31
7. What I Believe In - 4.39
8. Stuck Until October - 3.31
9. We Let The Good Times Roll - 3.28
10. Something We Found - 3.43
11. Your Secret's Safe - 3.59
12. Beg Or Borrow - 4.21

Art-Nr.: 8844
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Slave
Love somebody
Oh Mama
Roll with the punches
Yesterday
What I believe in
Stuck until October
Beg or borrow

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Brothers Osborne - pawn shop [2016]
Tolles, in Nashville mit viel Vorschuss-Lorbeeren bedachtes Debütalbum der Brothers Osborne. Der mit einer prächtigen Stimme gesegnete T. J. Osborne (variiert irgendwo zwischen Radney Foster und Trace Adkins – spielt auch akustische Gitarre) und der großartige Gitarrist und Multi-Instrumentalist John Osborne (neben der E-Gitarre u. a. auch Mandoline, Banjo, Pedal Steel, Mundharmonika), aka Brothers Osborne, legen mit "Pawn Shop" ein bärenstarkes Major Label-Debut vor. Die beiden, im Übrigen auch exzellente Songwriter (sind an sämtlichen Nummern kompositorisch beteiligt – dazu gesellen sich noch viele arrivierte Schreiber wie u. a. Craig Wiseman, Shane Mc Anally, Casey Beathard, Ross Copperman, Sean McConnell, Jessi Alexander) gelten als einer der heißesten neuen, jungen Nashville-Acts. Mit Recht! Ihr abwechslungsreicher, zündender Country und New Country balanciert geschickt zwischen kerniger, alter Outlaw-Tradition und dem modernen Flair des jungen, "wilden" Nashville. Der Opener "Dirt Rich" groovt sofort richtig herrlich mit einer blechernen Banjo-Führung lässig vor sich hin; kurz aufheulende Fiddle und ein erdiges E-Gitarren-Solo machen direkt Appetit auf mehr. Und es folgt eine Ansammlungen esrtklassig inszenierter Nummern ohne jeden Ausfall, die den Zuhörer aufgrund ihrer Variabilität, exzelennten Strukturen und höchster musikalischer Kompetenz regelrecht in ihren Bann ziehen. Klassische Country-Traditionen und (southern)rockige Einflüsse kombinieren die Musiker in einem idealen Verhältnis. Das die beiden darüber hinaus auch Sinn für tolle Melodien haben, beweist zum Beispiel das nostalgisch angehauchte "21 Summer". Das bärenstarke Stück "Stay A Little Longer" ist wohl einer der Auslöser für den derzeitigen Hype um die Brüder. Der Heartland-trächtige, schön rockige Song wartet am Ende mit einem für eine Single völlig überraschenden, ellenlangen, fast improvisiert wirkenden, kernigen, erdigen E-Gitarren-Solo (ungemein versiert, variabel und filigran von John gespielt) auf, wie man es sonst vielleicht nur bei Live-Konzerten von einem Keith Urban oder Brad Paisley geboten bekommt. Mutig, extravagant, fantastisch umgesetzt und umso schöner, dass solche Qualität auch mit entsprechendem Erfolg und Anerkennung von Experten und Fans belohnt wird. Das Lied befindet sich zur Zeit auf Platz 4 der Billboard-Charts und ist, verdientermaßen, wie wir meinen, sogar Grammy-nominiert. Das humorvolle, dezent swampige Titelstück "Pawn Shop" wird von einer markanten Dobro begleitet. Es erinnert ein wenig an Little Big Towns Megahit "Pontoon", nur in einer etwas cooleren und introvertierteren Fassung. Wie schon einige Interpreten zuvor, haben auch die Brüder Osborne ihre Vorliebe zu Rum in einem relaxten, launigen Track ("Rum") verarbeitet. Lee Ann Womack assistiert mit tollen Harmoniegesängen beim knackigen "Loving Me Back". Erneut Heartland Rock-umweht kommt "American Crazy" daher. Toll auch hier wieder Johns brillantes E-Gitarrenspiel. Schön rraditionell geht’s mit dem ganz feinen "Greener Pastures" weiter, das sogar interessant für Line Dancer sein dürfte. Herrlich das frech, im Stile von The Cadillac Three gespielte und rotzig dahinstampfende, knackige "Down Home" mit gurgelnder Orgel und starken Slide-Einlagen. Hat ein schönes Southern-Flair. Ein wenig Cash-inspiriert und mit an Big & Rich zu Anfangstagen reminiszierenden Harmoniegesängen überzeugt das introvertierte "Heart Shaped Locket". Zum Abschluss poltert das rhythmische und auch lyrisch sehr starke "It Ain’t My Fault" in rauer Trace Adkins-Manier aus den Lautsprechern. Klasse hier auch die, von John mit seiner E-Gitarre eingebrachte, leicht psychedelische Note. Ein tolles Ende! Die Brothers Osborne, alias T.J. und John Osborne begeistern mit ihrem Erstling "Pawn Shop" auf ganzer Linie und legen direkt zu Beginn des Jahres die Messlatte in Nashville auf einen ordentlich hohes Niveau. Diese Burschen bringen mächtig Schwung und Frische in die Country- und New Country-Musik von Nashville. Das nehmen wir mit großer Freude wahr. Sie wirken zuweilen ein wenig wie eine erfrischende Kombination aus modernen Montgomery Gentry und Trace Adkins, dem großartigen Eric Church, mit einem Hauch von Radney Foster und Waylon Jennings. Produziert hat Jay Joyce (u. a. Eric Church, Little Big Town, Zac Brown Band, John Hiatt, und, und, und...). Ein prächtiges Album! Vielleicht mit das aufsehenerregendste Debüt seit dem von Chris Stapelton! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Dirt Rich - 2:51
2. 21 Summer - 3:34
3. Stay A Little Longer - 5:35
4. Pawn Shop - 2:44
5. Rum - 3:33
6. Loving Me Back (feat. Lee Ann Womack) - 4:19
7. American Crazy - 2:39
8. Greener Pastures - 2:52
9. Down Home - 3:39
10. Heart Shaped Locket - 3:36
11. It Ain't My Fault - 3:36

Art-Nr.: 9075
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Carroll, Jason Michael - what color is your sky [2015]
Der Mann aus North Carolina, der uns vor 4 Jahren mit seinem Riesenhit "Alyssa Lies" begeisterte und der danach noch einige weitere Top 20-Hits folgen ließ, kommt mit einem wunderbaren, neuen Album. "What Color Is Your Sky" lautet der Titel und beinhaltet 15 brandneue Tracks, wobei die letzten drei Stücke "Here With Me", "Painting Pictures" und "Waste Their Life" (als Demo Version), allesamt in melodischem Midtempo gehalten, eigentlich nur für sein Live-Programm gedacht sind auf Wunsch seiner Fangemeinde noch als Bonus auf diesem Album mitberücksichtigt wurden. Eine schöne Geste. Carroll eröffnet sein mit recht schmalem Budget ausgestattetes und selbst produziertes Werk (er hat ja mittlerweile nur noch ein Independant-Label im Rücken, was sich aber absolut positiv auf seine Leistung ausgewirkt hat) mit dem herrlich flockigen, von Cowboylagerfeuerromantik umwehten "All I’m Drinking 'Bout", das man aufgrund des eingängigen Refrains und den folkig anmutenden ‘Whistles‘ (man ertappt sich nach einer gewissen Zeit förmlich beim Mitpfeifen) kaum noch aus dem Kopf bekommt. Ganz klasse hier auch, neben der schönen Fill-Arbeit mit Bariton-E-Gitarre, Piano- und Orgeltupfern, die plötzlich unvermittelt einsetzende E-Gitarrenpassage. Ein großartiger Auftakt. Die folgende Single "God Only Knows" erinnert vom Stil an Sachen von Jason Aldean, Brantley Gilbert & Co., ebenso wie auch später das heftig rockende "'Til The Speakers Blow" (ähnelt "My Kinda Party") und die Powerballade "We Ride", wobei immer wieder die tolle E-Gitarrenarbeit (inkl. starker Soli) zu überzeugen weiß. Das atmosphärische Titellied "What Color Is Your Sky" lässt ein wenig den New Country der 90er Jahre aufleben: ruhiger melodischer Strophengesang, der dann in einen harmoniegesungenen Refrain à la Diamond Rio oder Little Texas mündet. Auffallend auch, dass Jason Michael seine Vocals, die auf seinem letzten Silberling "Numbers" noch eher kräftiger/dominanter in Richtung Blake Shelton ausgelegt waren, ein wenig ‘weicher‘ in Sphären eines Tracy Lawrence und Konsorten ausgesteuert hat. Weitere Nummern mit 90er-Flair "Love Like July" (stadiontaugliches E-Gitarren-Solo) und "Civil War" (markante Pianountermalung). Ganz großes Kino ist das bestens zum Feiern geeignete, in "Take It Easy"-Manier fröhlich beschwingt dahinschunkelnde "Here‘s To", eine herrlich sympathische, zum Mitsingen geeignete Hommage an die angenehmen Sachen des Lebens wie das Biertrinken , schöne Frauen etc., die den anstrengenden Alltag mal für eine gewisse Zeit vergessen lassen. Schön authentisch hier die kurz simulierte ‘Crowd‘-Harmoniegesangs-Passage, die schon mal andeutet, wie es bei dem Song live zugehen wird. Ein echtes Stimmungshighlight und toller Ohrwurm zugleich! Das Schöne an der möglichen Eigenständigkeit im Independant-Bereich sind dann auch die Überraschungen und Freiheiten, die ein Künstler sich dann zwischendurch auch mal gönnen darf. So hätte es die tollen Knopfler-typischen Dire Straits Stratocaster-Einlagen bei "Does He Know" wie auch das fast schon im Southern Melodic Rock verwurzelte "Urgency" (Billy Crain-mäßiges Strat-Solo) auf einem Majorwerk wohl kaum gegeben. Die schöne Ballade "Blown Away" (dezenter "Free Bird"-Unterton bei den Keyboards) und das bardenhaft vorgetragene countryeske "Close Enough" (schön klare Akustikgitarre, Steel, Fiddle) runden ein äußerst unterhaltsames und abwechslungsreiches Werk ab, (Texte zu diesen 12 Liedern sind im Booklet enthalten), bevor die eingangs erwähnten Zusatztracks einsetzen. Auch wenn er seinen Major-Vertrag los ist, seine lockere Country-/New Country-Musik ist über jeden Zweifel erhaben und "better than ever". Herrliche, flockige Songs mit tollen Melodien, großartige Stimme und "not one bad song or any filler on this album", wie es ein begeisterter U.S.-Fan ausdrückt. Keine Ahnung, warum die Bosse der großen Labels diesen Burschen nicht mehr unter Vertrag haben, aber vielleicht ist das auch gut so. So kann er zwanglos spielen, was er will - und das macht sich auf positivste Art und Weise bemerkbar. Sehr starke Vorstellung! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. All I'm Drinking 'Bout - 4:16
2. God Only Knows - 3:52
3. What Color Is Your Sky - 3:32
4. Here's To - 3:45
5. Love Like July - 3:28
6. Does He Know - 3:40
7. Til the Speakers Blow - 3:44
8. Civil War - 3:25
9. Urgency - 3:24
10. Blown Away - 3:43
11. We Ride - 3:40
12. Close Enough - 3:10
13. Here with Me - 3:48
14. Painting Pictures - 3:49
15. Waste Their Life (Demo Version) - 3:52

Art-Nr.: 8863
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Casady, Jack - dream factor [2003]
Bassist Jack Casady, einer der ganz Großen der Hippiekultur, Mitbrgründer von Jefferson Airplane und Hot Tuna, zu den Pionieren des extrovertierten Bass-Spielens zählend, jemand der als einer der ersten die ganzen Möglichkeiten dieses Instrumentes (ob ungeheurer Drive oder innovative Melodienbögen) in die Rockmusik einbrachte, runde 40 Jahre im Geschäft - und jetzt kommt er mit einem Soloalbum! Verrückt! Doch das Überraschendste ist das Resultat: Das Album ist ein wahrer Knüller, ein Meisterwerk, eine geradezu famose Ansammlung erstklassiger Rocksongs an der Schnittstelle Classic Rock, Southern Rock (jawohl!!), Bluesrock, Westcoast-Rock, Jam-Rock, unter Einbeziehung von swampigen, funkigen, und einigen wunderbar country-orientierten Elementen. Mal locker, dann aber wieder nur so vor purer Kraft und Energie strotzend! Durchweg liegt in der Musik ein ungeheurer Groove! Jack Casady, der hier "lediglich" Bass und mal eine Acoustic Gitarre spielt, hat sich zur Verwirklichung dieses Albums eine illustre, hochkarätige Musikertruppe an Land gezogen, die es wahrlich in sich hat! Auch den Gesang (es gibt nur ein Instrumental) überläßt er anderen! Als da wären: Paul Barrere (Little Feat - Gesang, Slide Gitarre), Warren Haynes (Lead Gitarre auf 2 Tracks), Matt Abts (Gov't Mule) & Steve Gorman (Black Crowes) teilen sich die Drum-Parts, Jorma Kaukonen (Hot Tuna - Gitarre), Doyle Bramhall II (Gitarre), Ivan Neville (Hammond B3 und Gesang), Jim Brunberg und Jeff Pehrson von der Rootsrock Band "Box Set" (Gesang, Gitarre, Mandoline), Fee Waybill (Tubes - Gesang)... usw.! Casady läßt diesen namhaften Gästen viel Freiraum. Er "unterwirft" sich mit Vergnügen deren, ihren Hausbands entsprechenden, ursprünglichen musikalischen Neigungen. Man merkt, welchen Respekt er diesen Musikern entgegen bringt. Trotz der vielen Stilarten, die die Jungs tangieren, verzettelt man sich niemals, ganz im Gegenteil! Das Album wirkt in sich ungemein geschlossen! Das Songmaterial ist absolut erstklassig, steckt voller Frische! Keine Ausfälle! Was hier geboten wird, hätte auf so manchen Alben von Little Feat, Gov't Mule oder den Almman Brothers einen Ehrenplatz! Ein paar Beispiele: Es geht los mit dem herrlich groovenden, knackigen Midtempo-Rocker "Paradise" gesungen von Little Feat's Paul Barrere, der auch die großartige Slide-Gitarre beisteuert. Tolle Melodie! Stark, wie es den beteiligten Musikern gelingt, ein gewisses, flockiges Westcoast-Flair mit einem dezenten Little Feat-mäßigen Funk-/Swamp-Feeling zu vereinen. Flockig und locker schließt sich der semi-akustische Westcoast Countryrocker "Water from a stone"an, geprägt von herrlichen Mandolinen. Gesang: Box Set's Jeff Pehrson! Druckvoll, schwül, voller Energie und herrlich groovend geht es mit dem fetten Bluesrock-Knüller "Trust somebody" weiter. Tolle Hammond und sehr inspirierter Gesang von Ivan Neville, dazu großartige Blues Lead-Gitarre von Doyle Bramhall! "Listen to the wind", wieder gesungen von Paul Barrere, ist ein prächtiger, frischer, melodischer Southern Groove-Blues mit tollen Gitarrenpassagen von Jorma Kaukonen und Barrere. Danach das brodelnde Instrumental "Outside" mit 3 Gitarren, u.a. Lead-Gitarre Warren Haynes! Viel Jamrock-Feeling! Tolle Songstruktur - kein Chaos! Super Gitarren! Guter Drive und feinster Lead-Bass von Casady! Auch "Who you are" (Gesang: Jeff Pehrson) ist ein fulminater Classic Rocker mit fettem Southern-Flair in bester Allmans-/Mule-Tradition, "Dead letter box" ist ein wahrhaft traumhafter Blues-Jam-Southern-Rocker mit 3 Gitarren (Paul Barrere: Slide & Gesang, Doyle Bramhall II: Lead guitar, Steve Fister: Rhythm guitar), und mit einem absoluten Höhepunkt schließt das Album dann! "Sweden" heißt diese saustarke Nummer, gesungen von Fee Waybill! Ein lupenreiner, rauschender, mit einem irren Jam-Groove versehener, bluesiger Retro-Southern-Classic-Rocker voller Power, aber dennoch wunderbar fließend. 3 Gitarristen, davon zweimal Lead-Gitarre (Warren Haynes & Jorma Kaukonen) duellieren sich mit Wahnsinns-Soli! Umwerfend!! Die pure, inspirierte Jamrock-Spielfreude! Dampft gut! Wäre ein absoluter "Hit" auf dem letzten Allmans- oder Mule-Album gewesen! Tja, wer hätte solch ein Album von dem alten Airplane-Haudegen erwartet! Grandios!! Knapp 55 Minuten lassen einen aus dem Staunen kaum mehr rauskommen...

Art-Nr.: 2001
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Castro, Tommy - a bluesman came to town [2021]
"Tommy Castro is one of the brightest stars in the blues-soul genre. Voracious blues energy and ultimate soul power, impassioned vocals and pure inventiveness in his stellar guitar solos", schreibt beispielsweise das renommierte Blues Music Magazine, und die Washington Post sagt: "Soul-baring, roadhouse-meets-church, Memphis guitar licks, gritty voice, Southern colors and rootsy textures". Die Fachwelt ist sich einig: Der in San Jose/Californien geborene und aufgewachsene, exzellente Gitarrist und großartige Sänger und Songwriter Tommy Castro gehört mit seiner unwiderstehlichen, magischen Mixtur aus vorzüglichem "funky Southern Soul, Big City Blues and Classic Rock" zu den etabliertesten, respektiertesten und verehrtesten Künstlern des Bluesrock-Genres der letzten, gut 25 Jahre. Mit "A Bluesman Came to Town" (Untertitel "A Blues Odyssey") legt Castro nun ein geradezu meisterhaftes, neues Album vor, das ihn in bestechender, musikalischer Verfassung zeigt. Eingespielt in den Switchyard Studios von Nashville/Tennessee unter der exzellenten Produktion von Tom Hambridge (u. a. Buddy Guy, George Thorogood, Delbert McClinton, Gregg Allman) handelt es sich um eine Art Konzeptalbum, das die Geschichte eines in einem kleinen Provinznest lebenden, jungen Mannes erzählt, in dessen Städtchen eines Tages ein Gitarre spielender "Bluesman" auftaucht. Von diesem Tag an veränderte sich das Leben dieses jungen Mannes schlagartig, das "Bluesvirus" hatte ihn infiziert. Er besorgte sich eine Gitarre, lernte, zog aus in die weite Musiker-Welt, war fortan nahezu stetig "on the road". Eine wunderbare Geschichte, ohne Zweifel ein wenig autobiographisch und inspiriert von den Erfahrungen vieler Musikerkollegen, musikalisch geradezu perfekt umgesetzt. Derartige Konzeptalben funktionieren eigentlich nur, wenn, trotz des zusammenhängenden Handlungsstranges, jeder Track auch für sich alleine steht - und genau das ist hier zu 100% der Fall. Welche Nummer man sich auch herauspickt, sie hat auch ihre eigene Geschichte aus dem Lebenslauf dieses jungen Musikers. Das Songmaterial ist grandios. Produzent Hambridge hat eine Reihe der besten Studio-Cracks Nashville's mitgebracht (er selbst spielt Schlagzeug ,dazu Rob McNelley an der zweiten Gitarre, Kevin McKendree an den Keyboards und Tommy MacDonald am Bass), die Castro herausragend begleiten. Diese "Nashville Gang" bringt eine Menge Southern-Flair in die Songs. Tommy Castro selbst glänzt mit sehr starkem Gitarrenspiel und immer wieder mit ganz wunderbaren, genauso zündenden wie messerscharfen, auf den Punkt gebrachten Soli. Sein voller Seele steckender Gesang war nie besser! Der Songreigen startet mit dem famosen, rootsigen Midtempo-Bluesrocker "Somewhere", gleich eine Nummer, die vor Southern-Flair nur so trieft. Kräftige, swampige Riffs, wunderbare Mundharmonika-Klänge von Wet Willie's Jimmy Hall, der hier als Gast mitwirkt, dazu ein großartiger, steady Groove und herrlich schwüle Slideguitar-Licks, inkl. eines prächtigen Solos, sowie eine uns sofort mitnehmende, exzellente Melodie. Castro und seine Begleitmusiker sind von Beginn an mit viel Leidenschaft, Seele und spürbarer Spielfreude am Werk. Ein Auftakt vom Allerfeinsten! Nicht minder stark geht's mit dem Titelstück "A bluesman came to town" weiter. Castro's exquisite Gitarrenbegleitung zu dem erneut schön rootsigen und southern inspirierten Groove, in Verbindung mit McKendree's schönen Wurlitzer-Klängen, ist ein einziger Genuß. Kein wildes Gefrickel, sondern punktgenaues, virtuoses, durchdachtes, geradliniges, erdiges Spiel, das den Zuhörer geradezu magisch umgarnt. Herrlich! Mit dem furiosen, soulful Roadhouse-Bluesrocker "Child don't go" wird das Tempo anschließend kräftig angezogen. Castro singt hier im Duett mit der stimmgewaltigen Terrie Odabi. Ein temporeicher Drive, klimperndes Honky Tonk-Piano und dynamische Gitarren sorgen für ordentlich Furore. Anschließend steht die hinreißende, lockere, voller Southern-Soul und Retro-Flair steckende Ballade "You to hold on to" auf dem Programm, die u. a. mit einer unwiderstehlichen Melodie punktet. Wieder hören wir dezente Wurlitzer-Klänge, eine hintergründige Orgel und fantastische Gitarrenlinien mit einem Solo, das unsere Ohren regelrecht verzaubert. Nach dem anschließenden, drückenden, hitzigen, fetten Funk-/Blues-Kracher "Hustle", folgt mit dem kraftvollen "I got burned" ein bärenstarker, traditionell verwurzelter, ein wenig Stevie Ray Vaughan-beeinflusster Shuffle-Blues, der, unaufhaltsam wie ein "dampfendes Stahlroß" nach vorn groovt. Enthält ein powerndes, ausgedehntes Gitarrensolo, sowie prächtig passendes, antreibendes Piano-Geklimper, Welch ein Drive! Sehr viel Southern-Feeling und gar ein paar psychedelische Vibes versprüht der balladeske, recht locker groovende, dennoch viel Kraft ausstrahlende Roots-/Bluesrocker "Draw the line", dessen erdige, dabei messerscharfe Gitarrenlinien mit Castro's tollem Lead Gesang abermals eine wunderbar harmonische Einheit bilden. Mit der ganz wunderbaren, hoch melodsichen Soul-/Blues-Ballade "I want to go back home", präsentiert uns der Meister dann noch einmal "richtig was für's Herz" (tolles Saxophon-Spiel und -Solo von Deanna Bogart), ehe er mit dem powernden, voller krachender Led Zeppelin-like Riffs und glühender Slideguitar (feuriges Solo) steckenden Bluesrock-Knaller "Bring it back" nochmal ordentlich Dampf ablässt. Zum Abschluß möchten wir noch einmal ein überaus treffendes Zitat des hoch geschätzten "No Depression"-Magazins anführen, in dem es heißt: "Castro plays gritty, string-bending blues like a runaway train, a glorious blend that rocks the soul and lifts the spirits". Tommy Castro mit einer grandiosen Vorstellung. Diese Blues-Odyssee "A Bluesman Came to Town" ist ohne jeden Zweifel eines der besten Alben seiner gesamten Karriere.

Das komplette Tracklisting:

1. Somewhere - 3:30
2. A Bluesman Came To Town - 3:57
3. Child Don't Go - 2:49
4. You To Hold On To - 3:53
5. Hustle - 3:36
6. I Got Burned - 3:36
7. Blues Prisoner - 5:16
8. I Caught A Break - 2:38
9. Women, Drugs and Alcohol - 4:19
10. Draw The Line - 4:14
11. I Want To Go Back Home - 3:41
12. Bring It On Back - 3:44
13. Somewhere (Reprise) - 2:39

Art-Nr.: 10392
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Somewhere
A bluesman came to town
Child don't go
You to hold on to
I got burned
Draw the line
I want to go back home
Bring it back

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Chambers, Sean - that's what I'm talkin' about ~ tribute to hubert sumlin [2021]
Rau, intensiv, voller Leidenschaft und Feuer! "That’s What I’m Talkin About", das gewaltig starke, achte Album des gefeierten Gitarrenhexers Sean Chambers aus Fort Myers/Florida, ist ein mächtig kochendes Blues- und Bluesrock-Vergnügen der ganz besonderen Art: Eine furiose, genauso powernde wie emotionale, liebevolle Verneigung vor seinem großen Mentor Hubert Sumlin. Enthalten sind 9 Tracks, die Sean Chambers und seine Band in den über 4 Jahren, in denen sie als Hubert Sumlin's Touring Band fungierten, mehr oder minder iregelmässig bei ihren gemeinsamen Auftritten spielten, sowie eine großartige Egenkomposition Chambers' ("Hubert's song") zu Ehren des einstigen Howlin Wolf-Gitarristen Sumlin. "This album is a tribute to my mentor, and friend, the late great Hubert Sumlin", sagt Chambers über das Album und erklärt weiter: "Back in 1998, I got a call asking if my band and I would be interested in backing up Hubert at ‘Blues Stock’ in Memphis. It was a magical night for me, and the chemistry between us and Hubert worked really well. After that show, Hubert asked if we would become his full-time group. My band and I continued to play and tour with Hubert for over four years. I look back on that time with Hubert as my college education in the blues". Mittlerweile gehört Sean Chambers selbst zu den etabliertesten Künstlern der Blues- und Bluesrock-Szene. Das renommierte britische "Guitarist Magazin" führt ihn unter den "Top 50 blues guitarists of the last cenmtury" - eine absolut nachvollziehbare Einordnung. Unter anderem beeinflusst von solchen Legenden wie Johnny Winter, Jimi Hendrix und vor allen Dingen Stevie Ray Vaughan, brilliert Chambers, übrigens auch ein hervorragender Sänger, mit außergewöhnlich virtuosen, emotionalen, aber auch ungemein energiegeladenen Gitarrenläufen, sehr erdig, dreckig, rau und ursprünglich, zuweilen eine regelrechte Wucht fabrizierend. Auch bei langsameren Stücken ist das so, wie etwa bei dem packenden, hammerstarken "Goin' down slow", einem lichterloh brennenden Slow Blues, bei dem der Meister mit seinen kernigen Gitarrenlinien und den fulminanten, fast schon brachialen Gitarrenläufen und -soli eine ungeheure Power freisetzt, ohne dabei dieses gewisse Slow Blues-Feeling vermissen zu lassen. Mitreißend! Doch kommen wir zum Beginn des Albums: Nach dem shuffeligen Opener, dem quirligen Instrumental "Chunky", einem Hubert Sumlin-Original, fahren Chambers und seine exzellenten Begleiter (Antar Goodwin - Bass, Andrei Koribanics - Drums, Bruce Katz und bei den beiden letzten Songs Allman Betts Band-Keyboarder John Ginty - Orgel & Piano) mit dem famosen Willie Dixon-Klassiker "Do the do" den Energie- und Drive-Faktor richtig hoch. Ein fetter, aber sehr gefälliger Power Bluesrock-Boogie mit einem angedeuteten Bo Diddley-Groove, der wie ein unaufhaltsamer Blues-Train aus den Lautsprechern rollt. Chambers singt klasse, sein Gitarrenspiel (klasse Licks und mächtige Slide-Ausflüge) ist "on fire". Mit jeder Menge "rockin and rollin'" Blues-Drive geht es bei dem genauso temporeichen, wie melodischen "Hidden charms" ab. Die Riffs mit ihrem swampigen Southern-Vibe klingen hier ein wenig nach Sonny Landreth. Chambrs' Lead Gitarren-Spiel ist erneut sehr kraftvoll, dabei aber deutlich lockerer und eleganter, als bei den ersten Tracks. Baumstark sind beispielsweise auch das klassische, aber sehr zeitgemäß, mit einem coolen Groove versehene Howlin Wolf-Cover "Forty-Four" (klimperndes Piano, scharfe Gitarrenlinien), der wieder mit furiosen, flammenden, rauen Soli (Orgel und Gitarre) versehene, mächtig Dampf ablassende Slow Blues "Taildragger", sowie das southern soulig angehauchte, herrlich lässig und kraftvoll rocikende "Howlin' for my darling". Besonders erwähnenswert erscheint noch die bereits oben erwähnte Eigenkomposition von Chambers, "Hubert's song", eine genauso dynamische, steady rockende, wie bewegende und dankbare Ehrung seines Mentors, wo er singt" "Thank you Hubert, for everything you've done, you taught me how to play the blues, and now we sure have fun". Und wie alle Spaß haben: Chambers, die Band und wir Fans! Wundervoll! Ein absolut beeindruckendes Album. Definitiv ein neuer Meilenstein in Chambers' Karriere.

Das komplette Tracklisting:

1. Chunky - 3:38
2. Do the Do - 3:16
3. Rockin' Daddy - 3:00
4. Goin' Down Slow - 5:47
5. Hidden Charms - 3:28
6. Forty Four - 3:51
7. Taildragger - 5:54
8. Hubert's Song - 3:38
9. Sitting on Top of the World - 3:45
10. Howlin' for My Darling - 3:22
11. Louise - 3:53

Art-Nr.: 10344
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Do the do
Goin' down slow
Hidden charms
Forty-Four
Taildragger
Hubert's song
Howlin' for my darling

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Chambers, Sean - welcome to my blues [2018]
"Welcome to my Blues" - dieser Einladung des einstigen Gitarristen von Blues-Legende Hubert Sumlin und mittlerweile längst selbst im Rampenlicht stehenden Sean Chambers folgen wir sehr gerne, denn er nimmt uns mit seiner vorzüglichen Band einmal mehr mit auf eine packende Reise durch die Gefilde des mitreißenden, von geradlinigem, umwerfendem, und zündendem Gitarrenspiel geprägten Blues und Bluesrocks zwischen tiefer Tradition und rockender Gegenwart. Nicht umsonst kürte das renommierte britische "Guitarist Magazine" den Saitenhexer aus Fort Myers/Florida unlängst als einen der "Top 50 blues guitarists of the last cenmtury". Dementsprechend geht der, sowohl von Johnny Winter, Hendrix und vor allem von Stevie Ray Vaughan beeinflusste "guitarslinger" hier zu Werke und brennt ein lichterlohes Feuerwerk furioser Gitarrenlicks und-soli ab, überzeugt gleichzeitig aber auch auf ganzer Linie als großartiger Sänger und nicht minder starker Songwriter. 8 Songs stammen aus seiner Feder, dazu gibt's eine wundervolle Coverversion von Luther Allison's "Cherry red wine" (eine packende Bluesrock-Ballade voller Seele, mit irrem, dreckigem, quirligem Gitarrenspiel), eine jammig groovende, super Fassung von T-Bone Walker's "All night long", sowie mit dem starken "Boxcar Willie" eine klasse Komposition seines Keyboarders John Ginty. Vom rauen, erdigen, voller Drive nach vorn pirschenden Opener und Titelstück "Welcome to my Blues" (fettes, rasantes, dreckiges Gitarrensolo) über den dampfenden, mit klimperndem Piano und einem gewaltigen Slidegitarren-Gewitter inszenierten Rock'n Roll-Blues "Red hot Mama", bis hin zum wundervollen, entspannten, an Stevie Ray Vaughen's "Riviera Paradise" angelehnten Instrumental "Riviera Blue" hören wir außergewöhnlich starken, brodelnden, voller Virtuosität und Intensität steckenden Gitarren-Blues-/Bluesrock der allerfeinsten Sorte. Eine exzellente Leistung von Sean Chambers und seiner Band. Dieses famose Werk dürfte den Erfolg seines überaus gefeierten Vorgängers "Trouble & whiskey" noch einmal deutlich toppen. Und zwar völlig zu Recht!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

I’m a huge Stevie Ray Vaughan fan, and as such, I’m sensitive to any artist I feel is borrowing too heavily from his work. But when I say Sean Chambers’ latest, Welcome to My Blues is Vaughan-influnced, I mean it as a compliment. Chambers’ seventh album features funky rhythms, incendiary blues runs, and just the right touch of Jimi Hendrix fuzz and mania, all of which will delight fans of the late Vaughan, without pilfering from Vaughan’s legacy.
Chambers is an accomplished solo artist who is probably best known for his time backing the legendary Hubert Sumlin, Sumlin himself best known for backing the legendary Howlin’ Wolf. Chambers also grew up a huge Hendrix fan. So it’s not surprising he has a Vaughan sound. He comes from a similar musical stew of classic blues and Hendrix spice. What’s great about Welcome to My Blues is that it’s much looser and more free-wheeling than Trouble and Whiskey, Chambers’ 2017 Billboard-charting album.
Chambers has a serviceable voice that works for the songs, but his guitar playing is what’s going to grab your attention. And not just his soloing. He’s got a beautiful tone, with a big sound and a little more distortion than you might expect from a blues artist. You notice the tone on “Boxcar Willie,” which has a funky groove like Vaughan’s cover of The Beatles’ “Tax Man.” But the distortion gives the track a rock edge. And the solo, as is every solo on the album, is intense, heart-felt, and technically impressive.
The album features more traditional blues, too. “Keep Movin On,” a Chambers original, is a slow blues featuring a cleaner guitar tone. He gives a very strong vocal performance, perhaps the strongest of the album, but the barely-contained guitar nearly overshadows it. Chambers’ guitar guides the band through the song, periodically pausing to detonate into an explosion of guitar riffs, and then returning to the song. He pulls out all of the stops, from huge bends to speed runs, and never once does he bore the listener—even after repeated listens.
The album concludes with “Riviera Blue,” a Chambers co-write with John Ginty, his keyboardist. It’s gentle piano jazz a bit reminiscent of Vaughan’s similarly titled “Riviera Paradise,” although Chambers sticks to bluesy licks over the low-key, pretty piano. It’s a very sweet homage. Vaughan had a not-so-secret love of jazz, and while Chambers doesn’t seem to share that love, he makes it work with a blues music vocabulary.
The songs and performances on Welcome to My Blues are all strong, but producer Ben Elliott deserves a lot of credit for making everything sound so good. The guitar pops out of the mix in a fairly perfect manner. But of course Chambers deserves the lion’s share of the credit for keeping the songs tight enough that they hold together, but loose enough that you feel the spontaneity and energy of the album. Chambers shares Vaughan’s sound, but also has his own voice, and it comes through powerfully across all eleven tracks.
(Steven Ovadia / Blues Rock Review)

Das komplette Tracklisting:

1. Welcome to My Blues - 4:50
2. Black Eyed Susie - 4:07
3. Cherry Red Wine - 4:33
4. Boxcar Willie - 3:56
5. Cry on Me - 3:23
6. One More Night to Ride - 3:17
7. Red Hot Mama - 3:43
8. You Keep Me Satisfied - 3:35
9. Keep Movin On - 5:40
10. All Night Long - 4:54
11. Riviera Blue - 4:15

Art-Nr.: 9720
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Welcome to my Blues
Black eyed Susie
Cherry red wine
Cry on me
Red hot Mama
Keep movin on
All night long

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Cheatham, Tom - scars that i'll keep [2011]
Tolle Stimme, prächtige Songs, bärenstarker, herrlich kraftvoller, zupackender und ungemein melodischer, Red Dirt Roots-/Americana-/Countryrock mit einem Hauch von Heartland-Flair, das ist Tom Cheatham! Cheatham, ursprünglich aus Dallas stammend, hatte die letzten 5 Jahre in Austin, Texas verbracht, und zu dieser Zeit auch sein ansprechendes Debüt "Restless Heart" veröffentlicht. Mittlerweile wieder nach Dallas zurückgekehrt, hat er jetzt mit "Scars That I’ll Keep" den Nachfolger parat und der hat es in sich! Obwohl das Debut keinesfalls schwach war, gelingt dem Texaner nochmal eine ultimative, qualitative Steigerung, sicher nicht zuletzt dank der Mitwirkung des im Lone Star State hoch angesehenen Produzenten und Gitarristen Erik Herbst, der ja recht viele tolle Namen (u.a. die Josh Abbott Band; Kyle Bennett Band und die Eli Young Band) zu seinem exklusiven Kundenkreis zählen darf, sowie der exuellenten Begleitmusikern (z. B. Gitarrist Daran Deshazo, Milo Deering an der Mandoline und Pedal Steel, Bob parr am Bass und Drummer Sean McCurley). Cheatham hat alle zehn Tracks selbst komponiert und man darf ihm damit ohne Übertreibung eine wahre Leistungsexplosion attestieren, den das Material ist umwerfend stark. Ein Gesamtwerk, das von vorne bis hinten überzeugt und dank seines Abwechslungsreichtums total kurzweilig ist. Nicht zu vergessen Toms überragendes, markantes, leicht Staub-gegerbtes Gesangsorgan, das fast wie ein kongenialer Mix aus Leuten wie Wade Bowen (nur viel kräftiger), John Mellencamp, Bobby Pinson und The Bois D'Arcs-Frontmann Shawn Wimmer daherkommt. Eine echte Charakterstimme, die alle musikalischen und vokalen Herausforderungen spielend leicht zu bewältigen scheint. Passt "wie eine Eins" zu diesen ungemein knackigen, tighten, so wunderbar im Saft stehenden Songs, die vor tollen Melodien nur so strotzen, denen aber immer auch die nötige Portion "Red Dirt-Grit" an den vermeintlichen Stiefeln klebt. Cheatham setzt auf eine sehr ausgewogene Mischung mit allem, was die Red Dirt-Gemeinde so heiss und innig liebt.. Der Opener "Empty Heart" (nicht nur hier kommt einem ein gut nach virn rockender Chris Knight in den Sinn), "Help Me To Hold On", "Learn To Live" oder "One Good Reason" stehen alle für diesen typischen, prächtig ins Ohr gehenden, rhythmischen, satten Country Rock (mit einer dezenten Brise Heartland-Feeling), der von kräftigen Drums, pumpenden Bässen und hervorragend harmonierenden Akustik- und E-Gitarren getragen wird. Und diese Gitarren sind herrlich satt gespielt, oft mit tollen, zündenden Soli. Für die instrumentellen Farbtupfer sorgen zudem die recht oft eingebundenen, schön passenden Hammond Orgel-Variationen und ab und zu die filigranen Steeleinlagen. Für die ruhigeren Momente kreierte Cheatham mit "Letting Go" (gewisses No Justice meets Robert Earl Keen-Flair) und "Angel" (dürfte besonders der weiblichen Klientel gefallen) zwei wunderschöne Balladen, die live vermutlich das Zucken vieler Feuerzeuge zur Folge haben. Die Southern Rock-Fraktion bekommt ihr "Futter" mittels starker, E-Gitarren-betonter Kracher wie "Forgivness" (sattes E-Gitarren-Solo, heulende Orgel) und dem furios abgehenden "Tonight" (eine Art "Gimme Three Steps" in der Red Dirt-Variante), beide natürlich gewürzt mit den bestens bekannten weiblichen "Ah-ah-ah"- Harmonies, hier toll von Jill Herbst beigesteuert. Zu den Überraschungen des Albums zählen das starke Titellied "Scars That I’ll Keep" (sehr atmosphärisch, introvertiert gespieltes E-Gitarren-Solo) und das wunderbar rootsige Abschlussstück "Lead Me On", das einem beinahe vorkommt, als hätten Reckless Kelly und John Mellencamp eine Symbiose eingegangen. Jedes Stück hat in diesem durchgehend auf hohem Niveau befindlichen Werk seinen ganz besonderen Reiz und auch die Songanordnung ist brillant gewählt. Dieser Mann (kaum zu glauben - noch ohne Major-Labelvertrag!) könnte aufgrund seines Songwriting-Talents, seiner Vielseitigkeit und der charismatischen Stimme auch ganz schnell weit über die Red Dirt-Szene hinaus interessant und vor allem werden. Die texanischen Radiostationen haben angesichts dieser tollen Scheibe jedenfalls schon jetzt eine reichhaltige Auswahl an potenziellen "Hits". Somit hinterlässt Tom Cheatham's Album "Scars ThatI’ll Keep" ganz sicher keine Narben, sondern vielmehr tief beindruckende musikalische Spuren und die freudige Erkenntnis, dass die Red Dirt-Szene um ein weiteres Juwel reicher ist. Einfach klasse, der Mann! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Empty Heart 3:20
2. Forgiveness 3:33
3. Scars That I'll Keep 3:44
4. Help Me Hold On 3:38
5. Letting Go 3:27
6. Learn to Live 3:28   
7. One Good Reason 4:01   
8. Tonight 3:52
9. Angel 4:20
10. Lead Me On 3:59

Art-Nr.: 7601
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Empty heart
Forgiveness
Help me hold on
Letting go
Learn to live
One good reason
Tonight

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Church, Eric - mr. misunderstood [2015]
Irre! Ein Album wie aus dem Nichts! Und was für ein Killer-Teil! Es gab keinerlei Anzeichen, dass Eric Church ein neues Album in der Pipeline hätte - nicht die Spur. Dann, am Dienstag (3.11.2015) und Mittwoch (4.11.2015) bekamen die Mitglieder des "The Church Choir", das ist der Fanclub Eric Church's, plötzlich die Nachricht von einem brandneuen Album - und schon war es auch schon auf seiner Website und bei einem Digital-Anbieter verfügbar. Jetzt, gerademal eine Woche später, liegt auch schon die "echte" CD vor - und wir haben sie hier! So spektakulär diese Veröffentlichung von statten ging, so apektakulär ist das Resultat. Keiner der 10 neuen Songs auf "Mr. Misunderstood" schwächelt auch nur ansatzweise. Eric Church mit einem brillanten Output! Es ist toll zu beobachten, dass der Country-Superstar, der in der jüngeren Vergangenheit "tonnenweise" mit Mega-Erfolgen aufwarten konnte, sich stetig weiter entwickelt und weiter wächst, auch als Singer-Songwriter. Alle 10 Stücke hat Church mitkomponiert, die Hälfte davon hat er komplett allein geschrieben. Und eine Nummer ist stärker, als die andere. Komplett eingespielt mit seiner Touring Band und Produzent Jay Joyce, der zusätzlich Gitarre spielt, hören wir Eric Church auf einem neuen, kreativen Höhepunkt. Der mächtige Bombast und die soundmässige Effekthascherei des dennoch hervorragenden Vorgänger-Werkes "The outsiders" ist weitestgehend verschwunden. Wir erleben Church und seine Band deutlich zurückgenommener, klarer, und musikalisch und instrumentell auf den Punkt gebracht. Das neue Werk ist ein fantastisches, zeitgemässes, modernes Countryalbum geworden - und doch wird es den Traditionalisten wohl wieder zu "rockig", zu rootsig, zu vielschichtig, zu stark unterlaufen von anderen Musikrichtungen sein. Ja, wir hören deutliche Eibflüsse von Americana, Soul, Southern Rock, und vor allen Dingen von Roots- und Heartland Rock - und dennoch ist das Country! Country mit dem Zeitgeist des Jahres 2015 - innovativ und kreativ auf höchstem Niveau. Was ist der Bursche dabei in der Lage für wunderbare Melodien zu kreieren. Genial gleich der Opener, das Titeklstück "Mr. Misunderstood": Fängt bedächtig und schön balladesk, in einem akustischen Rahmen an. Doch als die Drums und die komplette Band einsetzen, entwickelt sich ein herrlich knackiger, ja kerniger, erdiger, straighter, stetig im Tempo anziehender Heartland-/Countryrocker, der sich mit seiner traumhaften Melodie tief in unseren Gehörgängen festsetzt und nicht mehr weichen will. Diese Nummer würde "wie gemalt" auch in den Fundus eines Bob Seger oder John Mellencamp passen. Einfach famos! Und so geht das munter weiter. "Mistress named music" bringt alte Southern Rock-Tage ala The Marshall Tucker Band oder Lynyrd Skynyrd in Erinnerung, das rootsrockige "Knives of New Orleans" besticht mit einem feinen Americana-Flair und abermals einem Touch Heartland Rock, sowie einem tollen Groove, und das herrlich melodische, völlig locker dargebotene "Round here buzz" mit seinen transparenten Gitarren ist allerbester, lupenreiner, zeitgemässer Nashville New Country, reif für einen kommenden Nr. 1-Hit Churchs. Eine weitere herausragende Nummer hören wir mit der hinreissenden, R & B-/Blues-/Soul-/Roots-Ballade "Mixed drinks about feelings", die Eric mit der grandiosen Susan Tedeschi (Tedeschi Trucks Band) im Duett vorträgt. Ein klares Statement dafür, welch große Reputation Church mittlerweile auch in Genre-übergreifenden Musikerkreisen genießt. Großartig auch das genauso flockige, wie knackige, mit einem unwiderstehlichen Country-Charme ausgestattete "Record year", wie auch das das Album abschließende, seinem kleinen Sohn gewidmete "Three year old", eine wahres Musterbeispiel einer genauso modernen, wie rootsigen, ursprünglichen, unaufdringlichen, wunderschönen Countryballade. "Mr. Misunderstood" ist so eine seltene Art von Album, von dem die Fans eines Künstlers träumen, denn es demonstriert in beeindruckendster Art und Weise die gesamte Bandbreite und Fähigkeiten ihres Lieblings. "The sky's the limit". Ja, Eric Church ist unter diesen vielen, jungen Stars in Nashville etwas ganz Besonderes - und zwar im nur erdenklich positivsten Sinne. Besser als momentan war dieser Mann noch nie. Eines DER Highlights unter Nashville's Veröffentlichungen 2015!

Das komplette Tracklisting:

1. Mr Misunderstood - 5.19
2. Mistress Named Music - 5.22
3. Chattanooga Lucy - 3.22
4. Mixed Drinks About Feelings (feat. Susan Tedeschi) - 2.58
5. Knives of New Orleans - 4.01
6. Round Here Buzz - 3.34
7. Kill a Word - 3.19
8. Holdin' My Own - 3.55
9. Record Year - 2.59
10. Three Year Old - 3.46

Art-Nr.: 9034
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Cummings, Albert - believe [2020]
"Albert Cummings has the magic touch when it comes to electric. guitar-driven blues". Der sympathische, aus Massachusetts stammende "hot-handed guitar virtuoso" Albert Cummings kommt nach rund 4 1/2 Jahren endlich wieder mit einem neuen Studioalbum und zeigt der Welt einmal mehr auf eindrucksvollste Art und Weise, dass er als einer der profiliertesten und versiertesten Blues-/Bluesrock-Gitarristen und -sänger unserer Zeit gilt. "Believe" heißt das prächtige Werk, das in den legendären FAME-Studios in Muscle Shoals/Alabama aufgenommen wurde, produziert von dem Grammy-dekorierten Genre-"Schwergewicht" Jim Gaines (u. a. Stevie Ray Vaughan, Santana, Royal Southern Brotherhood). Das Album enthält eine fantastische Mischung aus überwiegend sehr kraftvollen, viel Energie ausstrahlenden, kernigen, super hängen bleibenden, rockenden Blues-, bzw. bluesigen Rocksongs, die immer mal wieder von wunderbaren Soul-, Roots-, Southern- und/oder Country-Sounds berührt werden. Dazu sind die Stücke regelrecht infiziert von der Seele und der Atmosphäre aus Muscle Shoals. Aufzunehmen in dem selben Raum, in dem beispielsweise Aretha Franklin oder Duane Allman ihre Songs einspielten, diese Magie, die dort herrscht aufzusagen, hatte immensen Einfluß auf die Recording Sessions. "If I had recorded those same songs anywhere else, then 'Believe' would have sounded like a completely different album", sagt Albert Cummings dazu. Die größte Inspiration für Albert Cummings war Stevie Ray Vaughan. Sein meisterhaftes Gitarrenspiel ist stets kraftvoll und variabel, sehr virtuos und abwechslungsreich. Der legendäre B.B. King gehörte zu seinen größten Fans. Aber auch sein Gesang ist eine echte Stärke von ihm - angeraut, gefühlvoll, voller Seele. Nach dem tollen Opener des Albums, einer tierischen Coverversion des alten 1966er Sam & Dave-Hits "Hold on", aus der Cummings seinen ganz eigenen Song macht, inkl. eines prächtigen Gitarrensolos, folgt die erste baumstarke Eigenkomposition. "Do what mama says" ist ein Bluesrocker der allerfeinsten Sorte, dynamisch, knackig und voll von diesem "gritty" Southern Soul, der so typisch für den Muscle Shoals Sound ist. Klasse Gitarrenlicks, wunderbare Wurlitzer-Klänge und heiße, vorzüglich passende Bläser-Fills bestimmen das Geschehen. Mit "Red rooster" folgt Cummings' kochende Interpretation des berühmten Blues-Standards von Willie Dixon. Ja, das ist ein massig gecoverter Klassiker, den der ein oder andere vielleicht sogar als "oft genug gehört" abtut, doch was Cummings aus dieser Nummer macht, ist bemerkenswert. Da kommt so viel Druck, so viel Energie, Inbrunst und "Soul", dass es die helle Freude ist. Dazu ein ausgedehntes, mächtiges Gitarrensolo, das einfach nur "brennt". Fantasrisch! Auch aus Van Morrison's "Crazy love" macht der Meister eine ganz herrliche Fassung, die nur so vor Muscle Shoals-Soul trieft. "Queen of mean" ist ein großartiger, bluesiger Retro Southern Rock & Roll-Song und auch in dem flotten, knackigen, überaus melodischen Bluesrocker "Get out of here" steckt ein Hauch von Southern-Flair, inkl. kerniger Riffs und brodelnder Gitarrensoli. Viel Würze und qualmende Gitarrenläufe zieren das leicht funkige, kraftvolle "My babe", ebenfalls ein prächtig inszeniertes Willie Dixon-Cover, während das ganz dezent Country-angehauchte "It's all good" zuweilen ein wenig an John Fogerty erinnert. "Going my way" ist ein bärenstarker, traditionell rockender Retro-Blues mit leicht Hendrix-affinen Riffs und einem tollen Groove. Cummings' würziges, voller Power steckende Gitarrensolo ist einmal mehr ein absolutes Highlight. Auch der riffige, treibende Bluesrocker "Call me crazy" dampft und brodeltl ordentlich. Während des fulminanten Gitarrensolos lässt der Protagonist sein Instrument noch einmal herrlich jaulen und heulen - Albert Cummings "on fire". Folgendes Fazit zieht ein amerikanischer Rezensent zu diesem Album: " Every moment of 'Believe' is to be savored and proves without a doubt that Albert Cummings belongs among the biggest names in blues music today. Listen once and you’ll agree". Das unterschreiben wir ohne jeden Vorbehalt. Eine super Scheibe!

Das komplette Tracklisting:

1. Hold On - 4:14
2. Do What Mama Says - 3:02
3. Red Rooster - 3:55
4. Queen Of Mean - 4:17
5. Crazy Love - 3:30
6. Get Out Of Here - 4:06
7. My Babe - 3:23
8. It's All Good - 3:49
9. Going My Way - 4:48
10. Call Me Crazy - 4:19
11. Me And My Guitar - 3:56

Art-Nr.: 9992
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Do what mama says
Red rooster
Get out of here
My babe
It's all good
Going my way
Call me crazy

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Cummings, Albert - working man [2006]
Zündende, variable und satte Gitarrenläufe überall, ein toller Sänger, großartiges Songmaterial - mit "Working Blues" etabliert sich der sympathische, in Williamston/MA geborene, jetzt im U.S.Bundesstaat New England lebende Gitarrenvirtuose Albert Cummings endgültig in der ersten Riege der Bluesrock-Gitarrenzauberer - und das sicher nicht auf den hinteren Plätzen! Tolles Teil! Sehr oft, und sicher nicht ganz zu unrecht, mit dem großen Stevie Ray Vaughan verglichen, gelingt Cummings in Trio-Besetzung mit den beiden fantastischen Mitstreitern Dave Smith am Bass und Steve Potts am Schlagzeug ein herrliches, genauso geradliniges, wie abwechslungsreiches, kraftvolles, knackiges Bluesrock-Album, sowohl mit klassischen Retro(rock)-Anlagen, als auch mit dezenten, aber überaus angenehmen Roots-, zuweilen gar Countryrock-Bezügen. Das kommt nicht von ungefähr, denn Cummings erlernte bereits im jungen Alter von 12 Jahren das Banjospielen und sah seine Zukunft zunächst im Bluegrass-Metier. Im weiteren Verlauf seiner Jugend entdeckte er für sich jedoch die Musik eines gewissen Stevie Ray Vaughan, die ihn dermaßen packte, daß er fortan beschloß das Banjo in die elektrische Gitarre einzutauschen. Er lernte schnell, sein Gitarrenspiel entwickelte mehr und mehr eine Qualität die seinem großen Vorbild in nichts nachstand. Seine erste Band "Swamp Yankee" machte sich in den Neunzigern einen guten Namen im "Northeast Blues Circuit" und im Jahre 1999, für ihn ging ein Traum in Erfüllung, nahm er sogar ein viel beachtetes Album mit Stevie Ray's "Double Trouble" als Backing Band auf! Das jedoch ist Vergangenheit, jetzt liegt sein aktuelles Werk im CD-Spieler, und wir stellen fest, Cummings war nie besser als heute. Zudem sprüht seine neue, eingangs bereits erwähnte Rhythm Section nur so vor Spielfreude und Groove-Feeling, sodaß sich die alten "Double Trouble"-Jungs schon mal ehrfürchtig verbeugen dürften. Aufgenommen wurde das Album in den berühnten "Ardent"-Studios von Memphis/Tennessee unter der Regie von Produzenten-Ass Jim Gaines, der der Scheibe einen großartigen, exakt auf den Punkt gebrachten, knackig satten Sound verpasste. Auch ein gewisses Southern Soul-Feeliing, das diese Studios versprühen, ist durchaus spürbar. Die Songs bestechen durch erstklassige Strukturen und klasse Melodien, was allerdings den spiel- und improvisationsfreudigen, ausgedehnten Gitarrenausflügen des Meisters keinen Abbruch tut. Jeder Song steckt voller mitreißende Gitarrensoli, deren Funke sofort überspringt. Leidenschaftlich, virtuos, gefühlvoll, fett rockend, abwechslungsreich, filigran, kraftvoll - er hat alles drauf! Hat richtig Feuer! Das Album startet mit einer fantastischen, herrlich schwülen, drückenden, voller unterschwelligem Roots- und Countryflair steckenden, vor allen Dingen aber ordentlich groovenden, rhythmischen Bluesrock-Version von Merle Haggard's Country-Klassiker "Workin' Man Blues"! Tolle, leicht funkige Riffs und zwei ausgedehnte, ordentlich kochende und immens fingerfertig vorgetragene Gitarrensoli (letzteres mit klasse Wah Wah-Effekten) in bester Stevie Ray Vaughan-Maier sorgen für mächtig Dampf! Brillant! Dies ist jedoch die einzige Coverversion des Albums. Es folgen ausschließlich Eigenkompositionen von Cummings - doch die haben es nicht minder in sich. So beispielsweise der grandiose, riffige, "Texas Style"-rockin' Boogie-Blues "Say you love me" mit seiner tollen Melodie und den abermals sehr variablen, "fleischig" fetten Gitarrenläufen, die uns, mal lang gezogen, dann wieder überaus schnell gespielt, auf ganzer Linie begeistern. Der Bursche weiß, was er seinem "Brett" abverlangen kann. Das ist nicht wenig, doch Cummings kitzelt alles heraus! Starke Gesangsleistung obendrauf! Das folgende "I feel good" ist ein klasse, knackiger, nie überladener, straighter Midtempo-Bluesrocker mit einem dezenten Southern-Anstrich der Marke "Kentucky Headhunters going Blues", trockenes, dreckiges Gitarrensolo inklusive (die Finger des Meisters fliegen nur so über die Saiten)! Mit tollen Basslines und starken, würzigen Gitarrenläufen ausgestattet, begegnet uns im Anschluß daran der seelige Funk-Groove-Bluesrocker "Girls to shame", der sich im Verlauf der Zeit zu einem klassischen, herrlich nach vorne gehenden Boogie entwickelt, vollgepackt mit glühenden Soli! Nach dem wunderbaren Slow-Blues "Let me be" (in Cummings' filigranen und kraftvollen, sehr virtuosen Gitarrenläufen steckt ebenso viel Emotion, wie in seinem großartigen Gesang), folgt mit dem traumhaften, bluesigen, recht locker, aber überaus knackig und sehr melodisch in Szene gesetzten "Feeling end" gar eine "Hammer"-Nummer, die mit ihrem klassischen Retro-Flair sehr an die frühen Bad Company erinnert. Entwickelt einen prima Drive voller satter Riffs! Zudem erinnert Cummings' Art zu singen hier sehr an den famosen Paul Rodgers! Bärenstark! Wie auch der abgehende, swingende Roadhouse Blues-Boogie "Party right here" (da läßt gar Hank Williams jr. grüßen), das mächtig grovende, funkige, mit großartigen Wah Wah-Klängen versehene "I'm free", das entspannte "First day", der massive, schwerblütige, kochende, von elektrisierenden Starkstrom-Gitarren durchzogene, die pure Energie freisetzende Bluesrocker "Rumors", bis hin zu der traumhaft melodischen, von einem gewissen Americana-Feeling durchsetzten, wundervollen Ballade "Last dance", bei der er wie der männliche Gegenpart zu Bonnie Raitt in ihren besten Zeiten klingt! Die Gitarren- und Bluesrock-Freunde von den Buddaheads bis Stevie Ray Vaughan, von Scott Holt bis Mark Selby, von Walter Trout bis Chris Duarte, von Albert King bis Bonnie Raitt, usw., usw. werden an "Working man" ihre helle Freude haben! "Another blues guitar virtuoso" vom Allerfeinsten!

Art-Nr.: 4365
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Workin' man blues
Say you love me
Feeling end
Rumors

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Curfman, Shannon - what you're getting into [2010]
Viele Bluesrock- und Gitarrenfreunde werden sich erinnern: "Loud Guitars, Big Suspicions" heisst das sensationelle Debut, mit der sich 1999 die damals erst 14-jährige Gitarristin, Sängerin und Songwriterin Shannon Curfman in die Blues-, Roots-, und Gitarrenrock-Szene katapultierte. Die ganze Welt feierte die aus Fargo, North Dakota stammende Teenagerin, wie den aus dem gleichen Ort kommenden Jonny Lang, als das neue weibliche Wunderkind des Bluesrocks. Heute, elf Jahre später, Curfman wird in 5 Monaten 25, legt sie ihr neues Album "What you're getting into" vor - und wieder wird sie von der Musikpresse und den Fans gleichermassen bejubelt. "Smokin' hot", "Phenomenal all the way through", "Barn burnin' blistering Blues'n Twang" oder "This young lady can rock the blues with her vocals and guitar work, and is second to none", sind nur einige der unzähligen anerkennenden Zitate über Shannon und ihr neues Album. Absolut nachvollziehbar, denn Shannon ist in der Tat eine erneute Meisterleistung gelungen. Was wir hören, ist erstklassig in Szene gesetzter, fetter, dampfender Blues-based Rock und. Rockin' Blues mit klassischen Wurzeln, aber ungemein zeitgemäss und durchaus modern umgesetzt. Fleischige, laute Gitarrenriffs, glühende, furiose Soli und großartige Grooves bestimmen das Geschehen. Da ist richtig Feuer im Gebälk! Shannon Curfman ist gereift, als Persönlichkeit, wie auch als Gitarristin (immer wieder streut sie vorzügliche, raue, majestätische, handwerklich überaus bemerkenswerte Soli ein) und als Sängerin (ihre, voller Intensität steckende, kraftvolle "Röhre" ist wie gemacht für den Blues und den Rock), doch ihre jugendliche Leidenschaft ist geblieben. Ihre Einflüsse reichen von Robert Johnson, Jimi Hendrix, Buddy Guy, Stevie Ray Vaughan, Bonnie Raitt, Sheryl Crow und Led Zeppelin, bis hin zur jungen Bluesrock-Generation der Marke Joe Bonamassa & Co.. Und genau jener, zur Zeit (völlig zu Recht) gewaltig abgefeierte Bluesrock-Held Joe Bonamassa ließ es sich nicht nehmen, die junge Dame bei deren großartiger, druckvoller Coverversion von Eric Clapton's "The core", sowohl gesanglich im Duett, als auch gitarrentechnisch (brillantes, wieselflinkes, furioses Solo) zu unterstützen. Starke Sache! Neben zwei weiteren Coverversionen, einer tierischen Fassung von Peter Green's "Oh well", das sie voller Inbrunst vorträgt und mit rauen Gitarrenritten würzt, sowie Brian May's (Queen) "Dragon attack", aus dem sie einen drückenden Gitarren-Bluesrocker macht, hat Curfmann alle weiteren Nummern zusammen mit diversen Co-Autoren selbst komponiert. Das Songmaterial besticht durch Kompaktheit, straighte, direkte Riffs, mächtige Gitarrenwände und viel Power. Die immer wieder eingestreuten Soli sind einfach klasse und zeigen das ganze Talent dieses "female guitarslingers". Klasse auch das teils hervorragende, viel Dampf produzierende Slide-Gitarrenspiel. Los geht's mit dem starken, kochenden, lauten und straighten Bluesrock-Kracher "What you're getting into", der eingepackt ist in massive, fette E-Gitarren-Riffs und glühende Slides. Das kernige Solo im Break bedeutet pures Gitarrenfeuer. Bleibt, wie das gesamte Songmaterial, prima hängen. Eine grollende Hammond Orgel im Hintergrund, effektvoll eingesetzte E-Gitarren, ein funky groovender, swampiger Southern-fueled Rhythmus, in der Mitte ein fettes, heisses E-Gitarren-Solo, viel Biss, erstklassiger, intensiver Gesang - das sind die Zutaten des anschliessenden, mit viel Schärfe gewürzten, brodelnden Blues-/Groove-Rockers "Free your mind" - und so folgt eine klasse Nummer der nächsten. Beste Beispiele: Das fetzig rockende "All I have" mit seinem melodischen Refrain, das die Swamps des Südens mit der schwüler Slide-Gitarre ordentlich aufwühlende "Heaven is in your mind" , das einerseits lockere, andererseits sehr intensive, rhythmische, wieder ein wenig Southern-Esprit verbreitende "Curios", oder der das Album abschliessende Volldampf-Bluesrocker "Strange"! "Loud Guitars, Big Suspicions" war gestern, "What you're getting into" ist heute - und wieder ist das Ergebnis "top-shelf"! Gratulation an Shannon Curfman zu diesem tollen Album! "That girl keeps rockin' the Blues"... - Yeah!

Das komplette Tracklisting:

1 What You're Getting Into - 3:25   
2 Free Your Mind - 3:04   
3 The Core - 6:21   
4 Heaven is In Your Mind - 3:28   
5 All I Have - 3:54   
6 Curious - 3:36   
7 Oh Well - 5:10   
8 What Would Mama Say - 3:26   
9 Dragon Attack - 3:37   
10 Strange - 4:53

Art-Nr.: 6805
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
What you're getting into
Free your mind
The core
Heaven is in your mind
All I have
Strange

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Curry, Matthew & The Fury - electric religion [2013]
Wow! Was für ein Talent! Blutjung (der Bursche ist zum Zeitpunkt der Aufnahmen dieses Albums gerade mal 18 Jahre alt), aber ausgestattet mit einer Spielkunst, einer Ausdrucksstärke, einem Charisma und einer Reife, die weit über seinem Alter liegt. "He has a natural feel on the guitar, as if he was born with a guitar in his hands",sagt die Chicagoer Blues-Legende Ronnie Baker Brooks.und auch Joe Bonamassa bekennt sich als Fan und bemerkt voller Anerkennung in seine Richtung: "Keep up the great playing". Die Rede ist von dem fantastisch aufspielenden Matthew Curry aus dem U.S.-Bundesstaat Illinois, der nicht nur ein begnadeter Gitarrenzauberer, sondern auch ein exzellenter Sänger mit einer schön erdigen, angerauten, "soulful" Stimme ist. Er und seine großartige Band "The Fury" präsentieren mit "Electric religion" bereits ihr zweites Album, eine bärenstarke, satt soundende Bluesrock-Scheibe mit einem Touch von Southern-, Roots- und Classic American Rock-Einflüssen, die von vorn bis hinten begeistert. Matthew Curry & The Fury (neben Curry sind das Erik Nelson an den Keyboards, Jaff Paxton am Bass und Greg Neville am Schlagzeug) legen ungemein viel Wert auf das Songwriting, was der Truppe geradezu herausragend gelungen ist. Die Stücke sind exzellent konzipiert und stecken voller prächtiger Melodien. Dennoch bietet das Material stets genügend Freiraum für den Protagonisten, sich mit brillanten Soli adäquat in Szene zu setzen, was aber nicht nur für ihn, sondern auch für seine kongenialen Mitstreiter gilt. Vor allem Keyboarder Erik Nelson besticht, je nach Thematik, mit fantastischen Orgel- und/oder Piano-Einlagen, die sich glänzend mit Curry's sattem Gitarrensound verbinden. Ja, wenngleich "Meister" Curry sicher die zentrale Rolle spielt, ist "Electric religion" ein richtiges Bandalbim geworden, was man zu jeder Minute spürt. Auch das ist ein zusätzlicher Indikator für die hohe Qualität dieser Band und ihrer Musik. Dennoch muss man abermals Curry's vorzügliches Spiel erwähnen, denn er agiert schon in seinen jungen Jahren, ähnlich wie es einem jungen Joe Bonamassa vergönnt war, auf Augenhöhe mit den ganz Großen der Zunft. Sein Gitarrensound ist, da wiederholern wir uns gerne, immer herrlich fett, auch wenn er seine Läufe mal schön quirlig und locker spielt. Die Einflüsse und Spuren, die zweifelsohne wahrzunehmen sind, gehen von Stevie Ray Vaughan, über Eric Clapton und Cream, Led Zeppelin, The Allman Brothers Band, Chris Duarte, bis hin zu Kenny Wayne Shepherd und wie sie alle heissen. Dennoch erkennt man sofort Curry's eigene Identität, seine eigene Art all diese Einflüsse zu seinem eigenen Stil miteinander zu verschmelzen. Los geht's mit einem großartigen, treibenden, dabei sehr melodischen, voller lässiger Gitarrenläufe steckenden Bluesrocker. Wunderbar die schöne Orgel, die hinter Curry's glänzendem Lead Gitarren-Spiel liegt. Klasse auch der mehrstimmige Refrain und die gesunde Portion Southernflair, die diese Nummer versprüht. Diesen klasse "southern blues rock swagger" fühlen wir auch bei den folgenden "Set me free" und "Six string broken heart", wobei es sich bei letzterem um eine gradezu traumhaft melodische Ballade handelt. Satte Gitarrenläufe überall, ergänzt von vorzügliechem Klavierspiel Nelson's. Toller Gesang von Curry! Das anschließende "Put one over" ist ein klassischer "hard driving Texas Bluesrock-Boogie" in besten SRV-Stil. Ein voluminöser Orgel-/Gitarrensound bestimmt das Geschehen, gipfelnd in einem brillanten Orgel-/Gitarrensolo-Duell im Instrumentalbreak. Hammerstark! Wie auch der "knallende", fetzige Bluesrocker "Hundred dollar friend" mit seinem tighten Rhythmus und dreckig, erdigen Arrangement. Wirkt wie einer der besten Songs die ZZ Top nie geschrieben haben. Irre starke Gitarrenläufe, unterlegt mit einem klasse Orgelteppich sorgen für den puren Bluesrock-Genuß! "JMH" ist ein flammendes, fettes, melodisches Hendrix-Tribute, während die Band mit "Bad bad day" einen phänomenalen Slow Blues hinlegt. Wir erleben wundervolle, hoch emotionale Gitarrenläufe von Curry, unterstützt von herrlichen Orgel- und Piano-Passagen. Die komplette Band legt ungemein viel Gefühli in diese Nummer. Man ist regelrecht gefangen in dieser exzellenten Performance. Ganz stark auch noch der wunderbar flüssige, lockere, großartig ins Ohr gehende, bluesige, southern-rooted Rocker "Louanna" mit seinen lässigen, vollendet in die Melodie eingebundenen, vorzüglichen Gitarrensoli. Matthew Curry & The Fury legen ein baumstarkes Album hin, das in der Bluesrock-Szene sicher für jede Menge Aufmerksamkeit sorgen wird. Auch Blues-Veteran Tommy Castro bekennt sich längst als Curry-Fan. Der junge Saitenzauberer und seine Band "are the real deal" - und sie sind auf dem Weg sich ganz nach oben zu spielen. Einfach großartig!

Das komplette Tracklisting:

1. Love Me Right - 4:05
2. Set Me Free - 4:07
3. Six String Broken Heart - 4:13
4. Put One Over - 3:50
5. Hundred Dollar Friend - 4:09
6. J.M.H. - 3:47
7. Genevieve - 4:20
8. Bad Bad Day - 6:36
9. Down the Line - 4:15
10. Louanna - 3:11

Art-Nr.: 8453
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Love me right
Six string broken heart
Put one over
Hundred dollar friend
JMH
Bad bad day
Louanna

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