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Uncle Tupelo - no depression ~ expanded and remastered edition [2003]
Im Rahmen der großartigen Wiederveröffentlichungsserie der legendären Uncle Tupelo-Scheiben liegen nun endlich auch ihre 3 ersten Alben, die sie seinerzeit über das Independent-Label "Rockville" veröffentlichten, in einer hervorragenden "expanded und remastered" Edition im klasse Sound vor: hier das bahnbrechende Debut der Rootsrock-/ Alternate Country-/ Americana-Wegbereiter um die beiden herausragenden Musiker Jay Farrar (später Son Volt) und Jeff Tweedy (später Wilco)! "No depression" hat einen ganzen Musikstil geprägt und hat auch DEM gleichnamigen Americana-Magazin mit dem entsprechenden Titel Pate gestanden. Ehrlich, rauh, ungeschliffen und völlig zwanglos rocken und "rumpeln" sie sich durch die 13 Roots-Nummern, voller Engagement, Unbekümmertheit, aber mit einem ungemeinen Gespür für großartiges Songwriting. Dieses erste Album war noch sehr Farrar-geprägt. Jeff Tweedy stand noch nicht so sehr im Mittelpunkt. Hochinteressant, wie sie die Countryelemente in ihrem rohen Gitarrensound verarbeiteten, dann aber auch wieder traumhaft schöne, ruhigere Stücke spielten. Toll die grandiose Coverversion von "No depression", einem Lied der Carter Family, herrlich akustisch dargeboten, oder solche rauhen Heuler, wie "Graveyard shift". Neben den 13 Songs des Original-Albums von 1990 enthält die neue, erweiterte Ausgabe, jetzt 63 Minuten lang, noch 6 rare Bonus-Tracks, die allesamt äußerst lohnenswert sind. Zunächst der aus den "No depression"-Sessions stammende rauhe Uptempo-Gitarrenrocker "Left in the dark" mit seinen starken Hooks, bislang nur auf der Vinyl-Ausgabe des "89/93 - An anthology"-Albums veröffentlicht, dann das zwischen Americana-Punk und Alternate Country hin und her schwankenden, mit viel Gram Parsons-Flair versehene, staubige "Won't forget" aus dem 1991iger "A matter of degrees"-Soundtrack, wie auch eine ganz wunderbare Version des Gram Parsons/Chris Hillman/Flying Burrito Brothers-Klassikers "Sin city". Darüber hinaus gibt's noch eine Live-Acoustic-Version von "Whiskey bottle", ein frühes Alternativ-Demo von "No depression" und ein Farrar/Tweedy-Frühwerk namens "Blues doe hard" von Uncle Tupelo's Demo "Colorblind and rhymeless", in etwas eingeschränkter Soundqualität. Ist dafür aber ein überaus lohnenswerter Song. Das 20-seitige Booklet der CD ist aufwendig gestaltet, voller hochinteressanter Informationen und Liner-Notes zur Geschichte der Band sowie toller Fotos. Rootsrock/Alternate Country/Americana in seinem unverfälschten Ursprung! Uncle Tupelo waren bereits mit "No depression" zu einer Institution geworden.

Art-Nr.: 1893
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Uncle Tupelo - still feel gone ~ expanded and remastered edition [2003]
Im Rahmen der großartigen Wiederveröffentlichungsserie der legendären Uncle Tupelo-Scheiben liegen nun endlich auch ihre 3 ersten Alben, die sie seinerzeit über das Independent-Label "Rockville" veröffentlichten, in einer hervorragenden "expanded und remastered" Edition im klasse Sound vor: hier ihr zweites Album, das zeitlose Rootsrock-/ Alternate Country-/ Americana-Meisterwerk "Still feel gone"! Prinzipiell machten sie da weiter, wo sie mit "No depression" aufhörten, doch man spürt deutlich ihren Reifeprozess. Was sind auf diesem Album für geniale Songs zu finden. Man denke nur an den fantastischen Opener "Gun" mit seinem rauhen Drive, den rotzigen, dreckigen Gitarren, der großartigen Melodienführung und Jeff Tweedy's brüchigem Gesang. Jeff Tweedy stand auf diesem Album nun weitaus mehr im Vordergrund, als noch bei "No depression". Bei immer mehr Stücken, sogar wenn sie von Jay Farrar geschrieben waren, übernahm er den Lead-Gesang. Herrlich auch das wunderschöne "Looking for a way out", das auch einem Neil Young schon zu seinen "Harvest"-Zeiten hätte einfallen können, oder der abgehende Banjo-driven Countryrocker "If that's alright". Neben den 13 Songs des Original-Albums von 1991 enthält die neue, erweiterte Ausgabe, jetzt 51 1/2 Minuten lang, noch 5 rare Bonus-Tracks, die allesamt äußerst lohnenswert sind. Das beginnt mit dem wunderbar melodischen Jay Farrar-Track "Sugar wind", den er in seiner unnachahmlichen Art rüberbringt. Seine Stimme ist einfach klasse. Eine tolle Alternate Country-Nummer im 3/4-Takt, die zunächst ganz verhalten beginnt, dann zwischendurch aber mit einem extrem lauten, schepperndem, krachend rockenden Intermezzo aufwartet. Stark! Es folgt eine knallige Coverversion der R. Hitchcock-Nummer "I wanna destroy you", das aus den "Still feel gone"-Sessions stammende Demo "Watch me fall", eine schöne Countryrock-Nummer, sowie zwei alternative "Fast Acoustic"-Demo-Versionen von "Looking for a way out" und "If that's alright". Das 16-seitige Booklet der CD ist vollgepackt mit hochinteressanter Informationen und Liner-Notes zur Geschichte der Band sowie tollen Fotos. Ein Rootsrock-/ Alternate Country-/ Americana-Meilenstein der Band um Jay Farrar (später Son Volt) und Jeff Tweedy (später Wilco).

Art-Nr.: 1894
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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