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Steele, Jeffrey - hell on wheels [2006]
Sehr rar!

Famos! (New)Country-Rocker, Southern-Rocker vereint Euch, "that's your style"! Jeffrey Steele "rocks out the Country"! Verrückt! Der einstige Bassist und Sänger der kalifornischen New Country Band Boy Howdy gilt als einer der erfolgreichsten, profiliertesten, trendigsten und sicher auch einflußreichsten Songwriter Nashvilles, überhäuft mit Auszeichnungen und mit unendlich vielen Hits in seinem Fundus. Es gibt kaum einen Interpreten in Nashville (u.a. Montgomery Gentry, Trace Adkins, Faith Hill, Tim McGraw, Trisha Yearwood, Randy Travis, LeAnn Rimes, Diamond Rio, usw.), der nicht mindestens einen seiner Songs im Repertoire hat, darunter jede Menge "Number Ones"! Aktuell hat er in den Top 10 der Billboard Country Singles-Charts mit "Me and my gang" von Rascal Flatts und "Brand new girlfriend" von Steve Holy schon wieder zwei Renner platziert, in den Top 20 mit Keith Anderson's "Everytime I hear your name" einen weiteren. Darüber hinaus gilt Steele zudem als ausgezeichneter Gitarrist und charismatischer Performer, der über eine sehr ausdrucksstarke, kraftvolle, intensive Stimme vefügt. Doch einen Major-Deal, ja nicht mal einen Vertrag bei einem unabhängigen Label, nein, den besitzt er nicht! Vielleicht will er aber auch gar kein solches Label-Signing, denn ganz offensichtlich genießt er diese vollkommene Unabhängigkeit, genau die Musik machen zu können, die er tatsächlich für sich selbst beansprucht. Nämlich in einer Art und Weise, die den Label-Bossen vielleicht viel zu "rough" wäre. So vertreibt er sein neues Album höchst selbst über seinen eigenen Songwriter-Pool "3 Ring Circus Music"! Und wie er voller Hingabe in seinen Songs aufgeht, das ist mehr als beeindruckend! Spirit, Herz, Seele, Intensität, Power, all das sind neben seiner zweifelsfreien Qualität als Komponist und Musiker Schlagworte, die seine Klasse auf den Punkt bringen. Aufgrund seiner immensen Beziehungen in Nashville scharte er zudem ein paar Leute der 1A-Musiker-Garde um sich (u.a. Greg Morrow - drums; Pat Buchanan - electric guitar, harp; Russ Pahl - slide guitar, lap steel; Stephen Mackey - bass; Tony Harrell - keyboards, und viele mehr), was mit "Hell on wheels" schließlich in einem wahren "Hammer"-Album mündete! Countrymusic ist sein Leben, er liebt aber auch den Rock'n Roll, und vor allen Dingen den Southern Rock! Diesen Neigungen öffnet er unbehelligt sein Herz und lässt den Dingen freien Lauf! Flammender, sehr southern-orientierter, vorwiegend satt und überaus kraftvoll rockender "Power"-New Country, teils mit gepflegten Roots-, Blues-, und Americana-Anlagen! Absolut Nashville-kompatibel, aber auch voller rauem, teils schön dreckigem und "wildem" Roots-/Southern-Charme - allein schon durch die Energie der Songs und Steele's heiseren, intensiven Gesangsstil! Nur wenige Balladen! "Big drums and big guitars" bestimmen das Geschehen, immer wieder effektiv ergänzt durch Piano, Orgel, Acoustic Gitarre, auch mal ein dezentes Banjo oder eine Fiddle, oftmals aber auch durch eine herrlich bluesige Harmonica! Das Songmaterial ist extrem stark! Es würde wahrlich nicht verwundern, einige dieser Stücke auf kommendern Alben etablierter Nashville-Acts oder auch Rockgrößen (vieles scheint geradezu prädestiniert für zukünftige Werke von Lynyrd Skynyrd oder Van Zant) wiederzufinden, möglicherweise dann an der Spitze der Charts! Sehr abwechslungsreiche Arrangements! Los geht's mit "Your tears are comin'", gleich einer absoluten Knüller-Nummer: Wir hören ein wunderbares, kurzes B3-Orgel-Intro, ehe ein kerniger, würziger, mächtig groovender, riffiger, southern-rockin', funky Rhythmus einsetzt - und schon ist Mr. Steele voll dabei uns einen prächtigen, mit viel Drive versehenen, feurigen Southern-/Countryrock-Boogie mit viel "dirty" Roots- und Blues-Flair (klasse Harp) um die Ohren zu jagen! Klasse E-Gitarren-Gerüst, ordentlich antreibendes Schlagzeug, Steele's rauer Gesang, und doch diese unmittelbar entstehende Vertrautheit, ja Eingängigkeit, die nicht nur diese Nummer (das gilt für die gesamte Scheibe), sich genüßlich ihren Weg in unsere, den Southern Country-Rock'n Roll so voller Heißhunger aufsaugenden Ohren bahnen lässt! Überaus beeindruckend! Musikalische Freiheit trifft auf perfekte Professionalität! Weiter geht's mit dem von erneut bluesigem Harpspiel und wunderbar transparenten E-Gitarren begleiteten, drückenden Swamp-/Southern-/Countryrocker "Suite natural girl", geprägt von tollem, teils "schnell sprechendem" Gesang, einer großartigen Melodie und straightem, kraftvollem Rhythmus. Klasse die kurzen Twin-Leads-Ansätze in der Mitte des Songs! Und dann folgt die, die Cowboys und Southern Rocker vereinende Hymne schlechthin: "Sweet salvation of Southern Rock and Roll"! Mit viel Live-Gekreische unterlegter, herrlich Klischee-behafteter Dixie Southern-/Countryrock, gespickt mit Twin-Gitarren, Slide-Läufen, feinen Billy Powell-like Piano-Klängen und dem Spirit, der möglicherweise die Van Zant-Brüder oder Lynyrd Skynyrd dazu veranlassen könnte, den Song auf ein kommendes Album zu packen! Klasse! Steele bleibt weiterhin voll in Fahrt mit dem kochenden swingin' Southern-/Country-Boogie "Itchin'" (starke Double Leads und Slide), ehe mit der emotionalen, Piano-getränkten Power-Country-Ballade "Not that cruel" erstmal ein wenig Erholung angesagt ist! Auch das folgende, wunderbare, sehr melodische "Tryin' to find it" beginnt recht verhalten, steigert sich dann aber permanent zu einem von tollen Gitarren und großartigem Drumming geprägten, lässigen, aber kraftvollen Countryrocker! Bärenstark auch der bluesige, furiose, southern-rooted Country-/Roadhouse-Boogie "Hollywood girl" mit seiner tollen E-Gitarren-, Piano- und Harp-Begleitung (Gast: Delbert McClinton), der Slide-getränkte Southern Rocker "Helldorado", die schöne, rootsige Countryrock-Ballade "Drunk girl", der von furioser Fiddle und Gitarren angetriebene, an beste Charlie Daniels-Countryrock-Tage erinnernde southern-/Country-Feger "Georgia boy", wie auch die mit großartiger Steelguitar verzierte, wunderbar melodische New Country-Ballade "Sad situation"! Mit seinem Vorgängeralbum "Outlaw" legte Steele die Meßlatte schon verdammt hoch, doch mit "Hell on wheels" hat er sie nochmal locker übertroffen! Songwriter, Musiker, Interpret - Jeffrey Steele ist einer der ganz Großen in Nashville, dessen Songs in den Versionen der etablierten Countrystars zu Hits am laufenden Band werden, der darüber hinaus aber auch seinen persönlichen musikalischen Neigungen ohne jeden Zwang und voller Hingabe freien Lauf läßt! In der Einleitung zu Song Nr.3 brüllt Steele voller Inbrunst ins Mikro: "Get up and raise your hands all you Southern Rock fans, I wanna hear a little noise from all you Country-rockin' cowgirls and cowboys. Are you ready to join the congregation and be a part of the celebration, this revival that's about to explode all across the nation. I ned to know, I need to know. Are you ready to get this show on the road"... - ja, sind wir! Ein wunderbares Motto, eines durch und durch fantastischen Albums (14 Songs, knapp 58 Minuten Spielzeit / schönes, 12-seitiges Booklet mit allen Texten)! Rock on, Jeffrey - "that's the stuff we love"! Yeah!

Das komplette Tracklisting:

1. Your Tears Are Comin - 4:07
2. Suite Natural Girl - 4:03
3. Sweet Salvation of Southern Rock And Roll - 4:07
4. Scratch Me Where I'm Itchin' - 3:32
5. Not That Cruel - 3:36
6. Tryin' To Find It - 5:36
7. Hit It Gordon - 1:00
8. Hollywood Girl - 5:04
9. Helldorado - 6:29
10. Drunk Girl - 4:20
11. Georgia Boy - 3:04
12. Sad Situation - 4:27
13. Down Here - 3:47
14. Hey God - 4:29

Art-Nr.: 4391
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Einzelstück || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Your tears are comin'
Suite natural girl
Sweet salvation of Southern Rock and Roll
Tryin' to find it
Georgia boy
Sad situation

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