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Brown Band, Zac - pass the jar: live from atlanta ~ 2 cds & 1 dvd [2010]
2 CD & 1 DVD-Set! Live from The Fabulous Fox Theatre in Atlanta! Was für ein grandioses Konzert! Country, Roots-, Southern- und Jamrock-Freunde - alle werden sie an dieser Doppel-CD und vor allem an dieser 2-stündigen Live-DVD ihre helle Freude haben. Vor zwei Jahren, das neue Album der Zac Brown Band, "The foundation", wurde gerade veröffentlicht, mutmassten wir, wie sich im Nachhinein herausstellen sollte, mit geradezu hellseherischer Fähigkeit: "Amerika feiert die Zac Brown Band als die neue Senstion im Country-Circuit". Heute, Millionen verkaufter Alben und vier Nummer 1-Hits später, ist klar, wie sehr Amerika diese Band tatsächlich feiert. Doch der große Erfolg kam alles andere, als über Nacht, wie der ein oder andere vielleicht glauben mag. Nein, es ist ein Erfolg, für den die Band hart gearbeitet hat, durch Innovation, durch Kreativität, durch jahrelanges Touring, durch akribische Arbeit, durch Vertrauen in die eigenen musikalischen Fähigkeiten - und die sind immens. Die Zac Brown Band ist ein Phänomen, deren Spielvermögen und Abwechslungsreichtum ganz aussergewöhnlich sind. Durch ihren riesigen Erfolg in den Country-Charts werden sie natürlich von ihrem Label in den Staaten als Country-Band vermarktet. Das ist einerseits auch okay, weil die Songs ihres letzten Albums durchaus als Country(rock)-Songs zu bezeichnen sind, wenngleich mit einer deutlichen Roots-, Americana-, Southern-Note. Doch.die Zac Brown Band versteht sich selbst, wie es auch ihre unzähligen, loyalen Fans tun, als vielmehr, als "nur" eine Country-Band. Sie sind darüber hinaus eine (Southern)Rock-Band, eine Rootsrock-Band, eine vor Spielfreude nur so strotzende Jamrock-Band, die längst ein hoch angesehenes Standing in all diesen Genres, vor allem auch im Jamrock-Bereich, geniesst. Warum, das zeigt dieser überragende Auftritt der Truppe vom 30. Oktober 2009 aus dem alt ehrwürdigen Fox Theatre von Atlanta/Georgia, einer Show, die sie zusammen mit ein paar Freunden und Gästen (u.a. Kid Rock, Little Big Town, Joey + Rory) zu Gunsten des Wiederaufbaus des historischen Georgia Theatre's von Athens spielten. Zac Brown sagte eonmal voller Stolz über seine Musiker: "Everybody in my band is able to burn his instrument to the ground. I'm blessed because the people I play with are just fantastic". Wie recht er hat. Was die Truppe hier aufführt ist schlichtweg begeisternd. Wir hören in traumhafte Melodien gebettete, flockige Countryrock-Songs, die, bei allem Southern-Flair, genüsslich zwischen der karibischen Leichtigkeit eines Jimmy Buffett oder Kenny Chesney, und der sommerlichen Frische und Lockerheit der Eagles hin und her schwanken, aber wir hören auch von heissen Grooves getragenen Rootsrock mit Reminiszensen an The Band, wir hören sehr temperamentvolle, grassige Ausflüge, die an Railroad Earth oder Leftover Salmon erinnern, und vor allem hören und erleben wir auch kochenden, brodelnden, vor Spielfreude nur so strotzenden Southern Rock an der Schnittstelle zwischen Wet Willie, The Marshall Tucker Band, der Charlie Daniels Band und The Allman Brothers Band - teils mit ausgedehnten, rassigen Gitarren-Jammings, und vereinzelt auch mal mit einer, die Atmosphäre zusätzlich aufheizenden Bläser-Attacke. Doch im Grunde genommen läuft das ganze Konzert ungemein entspannt ab, auch wenn es auf der Bühne brennt. Das Feeling ist immer locker, ja hat gar so etwas wie ein entferntes, frühsiebziger-mässiges Grateful Dead-ähnliches Hippie-Flair. Was für eine klasse Live-Truppe! So erleben wir neben tollen Versionen der Hits des vergangenen Albums (u.a. "Whatever it is", "Jolene", "Toes", "Highway 20 ride" und "Chicken fried") und einiger neuer Zac Brown-Originale auch eine Menge hoch interessanter Coverversionen, wie z.B. Robbie Robertson's "The night they drove old dixie down", eine geniale Fassung von Charlie Daniels' "The devil went down to Georgia", die dem guten alten Charlie in beeindruckender Wesie zeigt, wie man dieser Nummer richtig Feuer unterm Hintern macht, eine beherzte, starke Fassung von dem The Marshall Tucker Band-Klassiker "Can't you see" (mit Gast Kid Rock als Lead-Sänger) und eine tolle Version von Bob Dylan's "I shall be released" (nur auf CD enthalten). Es ist wirklich mehr als beeindruckend, welch ein instrumentelles Feuerwerk alle Musiker abzubrennen (klasse beispielsweise das zündende, ausgedehnte E-Gitarren-Solo beim über 10-minütigen "Who knows") und welch ein phantastischer Sänger Zac Brown ist. Einfach wunderbar, diese warme, relaxte Stimme, die unterschwellig ein wenig an James Taylor erinnert, aber im Timbre durchaus auch Spuren von Alan Jackson, Jimmy Buffett und Henry Paul aufweist. Das Publikum im ausverkauften Fox Theatre ist aus dem Häuschen und feiert mit der Zac Brown Band eine ausgelassene Country-, Grass-, Roots-, Southern-, Rock-, Jam-Party, an der wir mit dieser tollen Doppel-CD und klasse gefilmten (in HD) DVD (toller Sound) teilhaben dürfen. Das sind zwei Stunden pure Freude! Ein grandioses Konzert einer großartigen Band! Kommt in einer edlen Digipack-Aufmachung mit feinem Schuber und reich bebildertem Booklet. Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1 Whatever It is - 4:04   
2 Let It Go - 4:37   
3 It's Not Ok - 4:09   
4 Jolene - 5:26   
5 Who Knows - 10:28   
6 The Night They Drove Old Dixie Down - 4:28   
7 Sic 'Em On a Chicken - 4:05   
8 Where the Boat Leaves From/One Love - 3:51   
9 Trying To Drive - 4:32   
10 Alabama Jubilee - 2:57   
11 Blackbird - 7:14   
12 The Devil Went Down To Georgia - 4:31   

Disc 2:
1 Can't You See - 5:46   
2 Highway 20 Ride - 4:15   
3 Whiskey's Gone - 2:47   
4 Colder Weather - 4:29   
5 Junkyard - 6:07   
6 Free/Into the Mystic - 7:36   
7 America the Beautiful - 1:41   
8 Chicken Fried - 5:10   
9 I Shall Be Released - 6:04   
10 Bar - 3:59   
11 Toes - 4:33   
12 We're Gonna Make This Day - 7:52   

DVD:
1 Intro   
2 Whatever It is   
3 It's Not Ok   
4 Jolene   
5 Who Knows   
6 The Night They Drove Old Dixie Down   
7 Sic 'Em On a Chicken   
8 Junkyard   
9 The Devil Went Down To Georgia   
10 Trying To Drive   
11 Alabama Jubilee   
12 Can't You See   
13 Highway 20 Ride   
14 Colder Weather   
15 Free/Into the Mystic   
16 Toes   
17 America the Beautiful   
18 Chicken Fried   
19 We're Gonna Make This Day   
Bonus Tracks:
20 Cheater Cheater - Joey + Rory
21 All American - Levi Lowrey
22 My Name is Money - Sonia Leigh
23 Money Don't Make You Happy - Nic Cowan
24 Say What?

Art-Nr.: 6909
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 29,90

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Daniels Band, Charlie - volunteer jam ~ live ~ dvd [2007]
Das ist Southern Rock-Geschichte pur! Der legendäre Film von 1976 über die zweite Volunteer Jam (1975 in Tennessee) der Charlie Daniels Band erscheint 30 Jahre nach seiner Uraufführung endlich auf DVD. Was für ein großartiger Konzertfilm! Mit dabei neben der Charlie Daniels Band (Besetzung neben Daniels: Joel "Taz" DiGregorio, Tom Crain, Don Murray, Fred Edwards und Charlie Hayward) sind The Marshall Tucker Band (in Original-Besetzung), Chuck Leavell, Dru Lombar (Grinderswitch), Dickey Betts, Wet Willie's Jimmy Hall usw.! Erstklassige Qualität! Ca. 123 Minuten Spielzeit! Hier das Tracklisting:
1. Whiskey
2. Birmingham Blues
3. Long Haired Country Boy
4. No Place To Go
5. Funky Junky
6. Texas
7. South's Gonna Do It Again
8. Orange Blossom Special
9. Twenty-Four Hours At A Time
10. The Thrill Is Gone
11 Jelly
12. Jelly Blues
13. Sweet Mama
14. Mountain Dew
15. aktuelles Interview mit Charlie Daniels
Ein historisches Juwel, auf das die Southern Rock-Welt so lange gewartet hat!
Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 4918
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

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Dixie Chicks - taking the long way ~ expanded edition mit bonus dvd [2006]
CD/DVD-Set! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung des aktuellen Dixie Chicks-Albums "Taking the long way" erscheint nun eine neue "Deluxe"-Ausgabe dieses großartigen Werkes! Neben der normalen CD enthält die Edition eine zusätzliche (Live)-DVD mit höchst interessantem und überaus lohnenswertem Material. Zunächst erleben wir einen sehr introvertierten, wundervollen, am 24.5.2006 in den Sony Music Studios von New York City mitgeschnittene Live-Auftritt der Damen, der einmal mehr ihre ganze Klasse und ihr Charisma untermauert. Eine herrliche, akustische Performance im Full Band Arrangement (in der Begleitband spielt unter anderem David Grissom die akustische Gitarre) von rund 23 Minuten Spieldauer mit exzellenten Versionen von "The long way around" (sehr knackig, flott, tolle Harmonien, großartige Fiddle von Martie), "Easy silence" (sehr intim und entspannt, sehr melodisch, toll gesungen), "Voice inside my head" (knackig, rootisg, Emily spielt eine starke Lap Steel-Gitarre) - diese 3 Stücke sind vom aktuellen Studioalbum und werden live n einer deutlich rootsigeren Americana-beeinflußten Version gespielt - , "Truth No. 2" (klasse Banjo von Emily) und dem fantastischen "Wide open spaces"! Anschließend sehen wir noch den offiziellen Video-Clip zu "Not ready to make nice", sowie eine interessante Unterhaltung von den 3 Mädels und Produzent Rick Rubin über das Album! Das ganze Set komt in einem edlen, 3-fach aufklappbaren Digipack mit 24-seitigem Booklet, umhüllt von einem schönen Schuber mit Prägedruck-Aufschrift! Tolles CD-/DVD Combo-Set, das selbst für die, die die Scheibe bereits haben, aufgrund der prächtigen DVD allemal noch zusätzlich lohnend erscheint!
Hier nochmal der Review zur "normalen" CD:
4 Jahre sind seit ihrem wundervollen Album "Home" vergangen! Was ist in der Zwischenzeit mit den Dixie Chicks nicht alles passiert? Erst die Jubelarien über "Home", dann Natalie Maines "Anti-Bush"-Äußerungen während eines Konzertes in London - sie wurden attackiert, geradezu "geächtet", aus dem Nashville-Radio verbannt, ihre Musik wurde aus den Playlists gestrichen. Ein ganzes "System" versuchte sie abzustrafen, doch ihre Fans standen immer hinter ihnen, wie auch unzählig viele Musiker-Kollegen, unter denen die Dixie Chicks ihr eh schon hohes Standing noch mehr untermauerten. Nach der vielumjubelten "Top of the world"-Tour legten sie eine Pause ein, sorgten allesamt für Familienzuwachs, und begannen langsam sich auf ihr "Comeback" vorzubereiten, das sie schon seinerzeit, während ihres Konflikts mit den Medien, als "Trennung von Nashville" ankündigten. Nun liegt "Taking the long way" vor, und es ist, dies vorab, ein Meisterstück geworden! Die Dixie Chicks präsentieren sich in jeder Hinsicht stärker und ambitionierter als je zuvor, puschen sich regelrecht zu neuen Höhen, sowohl als Songwriter, als auch als Performer! Ein traumhaftes Album! Und es kommt, wie sie es angekündigt hatten: Ihre Country-Wurzeln und Texas-Roots nie verlierend und stets wahrend, entfernen sie sich weitestgehend vom Nashville-Mainstream, hin zu äußerst niveauvollem, rootsigem Alternate Country/ Americana/ Countryrock-/pop mit einer gepflegten Portion Singer/Songwriter-Mentalität. Das bekommt ihnen ganz hervorragend, macht sie variabler und "unberechenbarer" als je zuvor! Dabei haben sie nichts, aber auch gar nichts, von ihren faszinierenden Melodien eingebüßt! Voller traumhafter Schönheit, musikalisch herrlich arrangiert und dominiert von Natalie Maines' charismatischem, unverwechselbarem Lead-Gesang in Verbindung mit Martie Maguire's und Emily Robison's wundervollen Harmonien, schleichen sich die 14 Songs mit all ihrer Magie unwiderstehlich in das Innerste unserer Ohren und unserer Sinne. Vom bluegrassigen Touch des Vorgängers ist nichts mehr zu spüren. Die Musik ist, trotz aller Emotionen und Gefühle, sehr knackig und durchaus kraftvoll in Szene gesetzt. Produzenten-Genie Rick Rubin, der ja beispielsweise auch die berühmte "American Recordings"-Reihe von Johnny Cash umsetzte, hat das Album in einen fantastischen, exakt auf den Punkt gebrachten, trockenen, aber herrlich transparenten Sound gepackt, die die famosen Musiker bestens ins richtige "Licht" rücken. Unter denen befinden sich solch illustre Namen wie die "Heartbreakers" Benmont Tench (Keyboards) und Mike Campbell (Guitars), Lloyd Maines (Pedal Steel, Mandolin), Red Hot Chili Peppers-Drummer Chad Smith, Lenny Castro, Larry Knechtel, Marvin Etzioni, Gary Louris (Jayhawks), John Mayer, Bonnie Raitt, Keb 'Mo', und, und, und! Alle Tracks wurden von den Chicks selbst komponiert, jeweils mit der Unterstützung solcher Kollegen wie Dan Wilson (ex-Semisonic), Gary Louris (ex-Jayhawks), oder auch Keb 'Mo' (das voller Southern Soul steckende, Gospel-bluesige, mit tollem E-Piano garnierte, wunderbare "I hope"), Sheryl Crow (die großartige, knackige Pop-Rock-Ballade "Favorite year"), und Crowded House's Neil Finn (das etwas schwebende, balladeske, dennoch wieder sehr knackige, von schöner Geige und Banjo geprägte "Silent house")! Ein paar weitere Highlights eines Albums, das man auch komplett als ein einziges Highlight betrachten muß: "The long way around", ein traumhafter, von schönen Acoustic Gitarren-Riffs eingeleiteter, herrlich flockiger, schwungvoller, wundervoll melodischer Countryrocker, der auch auf "Wide open spaces" einen zentralen Platz hätte einnehmen können (tolle, würzige E-Gitarre, dezente Steel-Einlagen von Natalie's Vater Lloyd Maines, schönes Banjo, trockenes Drumming), das grandiose, ideal zwischen staubigen Texas-Roots und pop-rockigem "Bombast" (was hier in keinster Weise negativ geneint ist - ganz im Gegenteil, denn es drückt die ganze Dramaturgie dieser Nummer aus) hin und her schwankende, genauso emotionale, gefühlvolle, wie von unbändiger Kraft gekennzeichnete "Not ready to make nice", in dem die Dixie Chicks die Geschehnisse der Vergangenheit aufarbeiten und deutlich zum Ausdruck bringen, daß sie noch lange nicht soweit sind zu "verzeihen" (Natalie Maines singt hinreißend), der erfrischende, mit toller Mandoline ergänzte, wunderschöne, melodische, lockere Americana-/Countryrocker "Everybody knows" (mitgeschrieben von Gary Louris, was diesem Song ein gepflegtes Jayhawks-Flair verpasst), die großartige, rootsige Alternate Country-/Countryrock-Ballade "Bitter end", das furios, fast rotzig und ungemein staubig, im besten Texas Roadhouse-rockin'-Stil abgehende, von Mike Campbell mitkomponierte "Lubbock or leave it" (toller Banjo- und Schlagzeug-Drive), das Slide-/Lap Steel-getränkte, melodische, schön kraftvolle, epische "Voice inside my head" usw., usw.! Das ist genau die richtige Antwort, die die Dixie Chicks ihren Kritikern geben konnten: Ein Album von einer solchen Brillanz! Ganz groß! Unsere tiefste Verneigung der Anerkennzng! "Taking the long way" wird als Meilenstein in die Geschichte der Dixie Chicks eingehen!

Art-Nr.: 4626
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 21,90

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Drive-By Truckers - live from austin tx ~ cd & dvd [2009]
CD & DVD-Set! Super Auftritt der Drive-By Truckers, aufgenommen während der "Brighter than creation's dark"-tour am 26. September 2008 in den KLRU-Studios von Austin/Texas im Rahmen der "Austin City Limits"-Veranstaltungsreihe. Es ist schon beeindruckend, mit welcher Leichtigkeit, mit welcher Spielfreude und Souveränität die Band auch das "Handicap" dieses relativ konservativen Rahmens eines Fernsehstudios mit relativ wenig Publikum und zeitlich begrenzter Auftrittsdauer wegsteckt und geradezu hingebungsvoll aus sich herrausgeht. Es scheint völlig egal zu sein, wo die Band auftritt - sie lebt und zelebriert ihre Musik voller Herz und Seele. Andererseits, sagt Patterson Hood, habe es sich die Band schon lange gewünscht einmal im Rahmen von "Austin City Limits" zu spielen - und dementsprechend gut sind sie eben auch drauf. Den Weggang von Jason Isbell hat man prima verkraftet. Steeler John Neff ist schon seit einiger Zeit wieder vollwertiges Mitglied der "Truckers" und greift neben seinen herausragenden Pedal Steel Guitar-Passagen immer mehr zur elektrischen Gitarre, teils mit exzellentem Solo-Spiel. Wenn Patterson Hood, Mike Cooley und John Neff ihre E-Gitarren zeitgleich einsetzen, entsteht einfach dieser unwiderstehliche Sound der Drive-By Truckers, der ihren von sägenden Gitarren überzogenen, dreckigen, rotzigen, jammigen Roots-/Americana-/New Southern Rock so einzigartig macht. Die Truppe aus Athens besticht bei diesem Auftritt mit einer tollen Setlist. Neben einigen Tracks ihres aktuellen Albums erleben wir auch prächtige Live-Versionen solcher Fan-Favorites wie "Zip city" und "Let there be rock" aus dem begnadeten "Southern Rock Opera"-Album, "Marry me" aus "Decoration day" oder eine fantastische, über 11-minütige Fassung von "18 wheels in love" aus dem frühen "Gangstabilly"-Werk. Ein absolut starker Auftritt, der ihren Status als "the boldest and baddest Southern band in the land" eindrucksvoll belegt. Die CD und DVD enthalten jeweils die komplette Show, die Tracklists sind also identisch. Dennoch läuft die DVD (etwa 80 Minuten) etwas länger als die CD (ca. 72 Minuten), da man bei der CD zwischen den Songs ein wenig von der Publikums-Konversation herasugeschnitten hat. Die DVD (dts Digital Surround 5.1 | 48/24) aber ist absolut vollständig! Sie ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die komplette Setlist (CD & DVD):

1 Perfect Timing - 3:14   
2 Heathens - 5:17   
3 A Ghost to Most - 4:50   
4 The Righteous Path - 4:33   
5 I'm Sorry Huston - 3:39   
6 3 Dimes Down - 2:54   
7 Puttin' People on the Moon - 7:08   
8 Space City - 4:57   
9 The Living Bubba - 6:21   
10 Zip City - 5:17   
11 18 Wheels of Love - 11:47   
12 Let There Be Rock - 5:27   
13 Marry Me - 5:52

Art-Nr.: 6471
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Drive-By Truckers - the big to-do [2010]
Mit neuem Label im Rücken zieht Athen's grandiose "hard" New Southern Rock-/Rootsrock-Band The Drive-By Truckers wieder alle Register ihres scheinbar unerschöpflichen Potenzials. "The Big To-Do", ihr nunmehr achtes Studioalbum, ist, wie schon so oft zuvor, erneut so etwas wie ein kleiner Geniestreich der Truppe um Patterson Hood, ein ungemein inspiriertes, ambitioniertes und auch textlich sehr engagiertes, offenes Werk über die wahre, teils verlogene und "schmutzige" Realität des "post-millenium" Amerikas. Musikalisch gehen die "Truckers" sehr rockig, rau und durchaus laut zu Werke. Die drei Gitarren von Patterson Hood, Mike Cooley und John Neff machen ordentlich Radau und scheppern in prächtiger Neil Young-/Crazy Horse-tauglicher Manier aus den Lautsprecher-Boxen. Die Nähe zu ihren früheren Werken, vor allem "Decoration day" und "Southern Rock opera", ist wieder gegeben, was gleichzietig bedeutet, dass auch ihr ursprünglicher, typischer "New Southern Rock-Esprit" wieder deutlicher ausgeprägt ist. Das Songmaterial ist exzellent, wirkt ungezwungen, herrlich "frei", zwanglos und ungeschliffen in Szene gesetzt. Es sind ihnen wieder ein paar Songperlen gelungen, die einen einfach nur begeistern. Beispielsweise der laute, riffige, Gitarren-dominierte Neo Southern Rocker "Daddy learned to fly", das raue, von kratzigen Crazy Horse-like Gitarren durchzogene "This fucking job" über einen Familienvater , der seinen Job verliert und nicht weiss, wie er seine Familie durchbringen soll, der fetzige, aber sehr eingängige, von Mike Cooley vorgetragene, Southern-inspired Rootsrocker "Birthday boy", der dreckige Honky Tonk-/Roadhouse-Rocker "Get downtown" mit exzellentem Lead Gitarren-Spiel Cooley's, oder der wunderbare Country-infizierte, durchaus melodische, Energie-geladene Roots-/Jam-Rocker "Santa Fe" (verfügt in der Tat über viel Freiraum für ausgeprägte Live-Jams) mit seinem leicht psychedelisch anmutendem, erdigem, rauem Kombinationsspiel aus Lead- und Pedal Steel Guitar. Die Truppe ist in beeindruckender Verfassung (aber wann war sie das nicht?...)! Kommt in schöner Vinyl Replik-Verpackung mit üppigem, 24-setigem Booklet, inklusiver aller Texte. Tolles Teil! AMG's Mark Deming sagt dazu: "The Drive-By Truckers have been the best and smartest hard rock band in America for a while now, but with 'The Big To-Do' they also confirm they're one of the bravest, and they've created a triumphant album out of songs in which folks are forced to look failure square in the eye"! Das unterschreiben wir ohne jeden Einwand!

Das komplette Tracklisting:

1 Daddy Learned to Fly - 4:43   
2 The Fourth Night of My Drinking - 4:45   
3 Birthday Boy - 3:35   
4 Drag the Lake Charlie - 3:16   
5 The Wig He Made Her Wear - 5:47   
6 You Got Another - 5:17   
7 This F***ing Job - 4:58   
8 Get Downtown - 3:12   
9 After the Scene Dies - 4:06   
10 (It's Gonna Be) I Told You So - 2:03   
11 Santa Fe - 3:26   
12 The Flying Wallendas - 5:16   
13 Eyes Like Glue - 3:15

Art-Nr.: 6838
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Daddy learned to fly
Birthday boy
This f***ing job
Get downtown
After the scene dies
Santa Fe

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Drive-By Truckers - the dirty south [2004]
Ist denn diese Band nicht zu stoppen? Unbeirrt gehen sie ihren Weg und legen mit "The dirty south" (welch ein passender Titel) einen neuen Meilenstein ihrer Karriere vor. Völlig zu Recht ist die Truppe aus Athens/Georgia, die im übrigen in Bassistin Shonna Tucker ein neues Mitglied in ihren Reihen hat, sowohl bei Kritikern und Fans in aller Munde. Und sie werden immer besser! Mit drei Gitarristen an der Front begeben sie sich auf eine raue dreckige, rotzige und deftige Reise durch den "dreckigen Süden", wobei die Songs insgesamt etwas eingängiger und melodischer wirken, als beim Vorgänger, ohne dabei auch nur annähernd an Power, Energie und ursprünglicher Ungezähmtheit zu verlieren. Wir hören vielschichtige, fette und röhrende Gitarren überall. Das ist mal ungehobelt laut, zuweilen geht mächtig die Post ab, dann wird's herrlich locker und flockig, auch die ein oder andere Ballade, sogar mal akustisch gehalten, fehlt nicht, aber immer ist's ungemein dreckig und roh! Ehrlicher, rauer, kratzender, voller fetter Gitarren steckender, jammiger Rootsrock, Southern Rock, southern-fueled Rootsrock, Roots-flavored Southern Rock... - wie immer man es bezeichnen mag, wie ihn nur die Drive-By Trucker spielen! Unverkennbar! Nicht nur musiklalisch ist der Süden erneut das Thema, auch textlich beleuchtet man wieder äußerst bissig die Probleme des "dirty south"! Erstmalig aufgenommen in den legendären Muscle Shoals Studios von Alabama, produziert von David Barbe (sehr bekannt und geschätzt im Widespread Panic-Umfeld) versprühen sie auf über 70 Minuten Länge (14 Songs) unbeschwerte Spielfreude. Das beginnt mit dem durchaus an klassischen Genre-Traditionen angelehnten, sehr atrken, dreckigen Southernrocker "Where the devil don't stay", mit seinen herrlich satten, rauen und interessanten Riffs, seiner fetten Slide und der tollen Gitarrenschlacht mit mehreren Leads am Ende, geht weiter mit der großartigen, mit einem gewissen Jam-Flair ausgestatteten Southern-/Roots-Ballade "Tornadoes", voller roher, rootsiger Gitarren, über den lockeren, gut abgehenden, auf einem breit angelegten, transparenten Gitarrensound basierenden southern-flavored Rootsrocker "The day John Henry died", das ebenso gefällige, melodische, wie dreckige, würzige "Carl Perkins' cadillac" mit seinem starken Gitarrensolo, das charmant rumpelnde, rootsige, wieder mit fetten Gitarren angereicherte "The boys from Alabama", das Neil Young-/Crazy Horse-like "The Buford stick", die akustische Ballade "Cottonseed", den puren, ultra dreckigen, mit sich die Saiten schier zerreißenden, quietschenden Gitarrenläufen vollgepackten Southernrocker "Lookout mountain", bis das Album schließlich mit dem wunderbaren, melodischen, ungemein frisch wirkenden, lässigen Retro-Countryrocker "Goddamn lonely love" schließt. Natürlich sind in diesem Songüberblick nicht alle Tracks erwähnt, was den Rest nicht minder stark erscheinen lassen soll. "The dirty south" ist vielleicht mehr als "Decoration day", als der legitime Nachfolger zur "Southern Rock Opera" zu betrachten. Eine sehr starke Leistung, die die Drive-By Truckers in der Szene noch mehr etablieren dürfte. Imposant, wie sie ihre Linie durchziehen! Ungeschliffene, dreckige, raue, mit 3 klasse E-Gitarren vollgepackte Southern-/Roots-Mucke der Truppe um Patterson Hood, Mike Cooley, Jason Isbell & Co., die am besten kommt, wenn man den Lautstärkeregler schon mal ein bischen weiter aufdreht. Klasse Stoff! Kommt, wie üblich, im schönen Digipack mit einem sämtliche Texte enthaltenden, dicken Booklet!

Art-Nr.: 2704
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,50

In folgende Titel können Sie reinhören:
Where the devil don't stay
Tornadoes
Carl Perkins' cadillac
The boys from Alabama
Lookout mountain

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Drive-By Truckers - the fine print [2009]
Untertitel: "A collection of oddities and rarities 2003 - 2006"

Das zweite neue Werk (nach dem "Live from Austin"-Teil) der Drive-By Truckers innerhalb weniger Wochen! Eine exquisite Auswahl bislang unveröffentlichter Stücke aus der großen "Schatzkammer" der "Truckers", die glücklicherweise endlich der Öffentlichkeit zugänglich werden. Darunter sind wahre Perlen, die jedem bisherigen eh schon fantastischen Album dieser Truppe mit ihrer Präsenz noch mehr Glanz verliehen hätten. Die Songs wurden ausschließlich in den Jahren zwischen 2003 und 2006 eingespielt, also noch mit Jason Isbell an der dritten Gitarre. Sehr rootsiges Material! Herrlich beispielsweise der von wunderbaren Steelguitar-Linien John Neff's begleitete Alternate Country-Rocker "George Jones talkin' cell phone blues" oder das von Warren Zevon geschriebene "Play it all night long", das voller Southern Rock-Flair rau und ruppig rockt, und damit auch aus der "Southern Rock Opera"-Zeit hätte stammen können. War ursprünglich aber mal für das "Dirty South"-Album vorgesehen. "A fine print" enthält zudem eine baumstarke Coverversion von Tom Petty's "Rebels" und auch Bob Dylan's "Like a rolling stone" verleihen die rive-By Truckers mit ihrem unverwechselbaren, ganz eigenen Stil ein ganz besonderes, neues Outfit! Irre, was diese Truppe noch für fantastisches Songmaterial in ihren Archiven liegen hat.

Das komplette Tracklisting:

1 George Jones Talkin' Cell Phone Blues - 4:07   
2 Rebels - 4:53   
3 Uncle Frank [Alternate Take] - 5:21   
4 Tva - 6:56   
5 Goode's Field Road [Alternate Take] - 4:15   
6 The Great Car Dealer War - 5:37   
7 Mama Bake a Pie (Daddy Kill a Chicken) - 3:19   
8 When the Well Runs Dry - 4:09   
9 Mrs. Claus' Kimono - 4:25   
10 Play It All Night Long - 5:10   
11 Little Pony and the Great Big Horse - 3:37   
12 Like a Rolling Stone - 6:01

Art-Nr.: 6552
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
George Jones talkin' cell phone blues
Rebels
TVA
The great car dealer war
When the well runs dry
Play it all night long

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Drive-By Truckers - the new ok [2020]
Zweites Album in diesem Jahr der hoch geschätzten, großartigen Neo Southern Rock-/Rootsrock-Band aus Athens/Georgia - ein richtig starkes, neues Output, entstanden vorwiegend durch die Unwegbarkeiten der Corona-Pandemie. Nach der Veröfffentlichung von "The unraveling" Ende Januar 2020, stand eigentlich ausgiebiges Touring auf der Agenda der Dive-By Truckers, doch es kam bekanntlich alles anders. Die Welt veränderte sich und in Amerika gab es darüber hinaus jede Menge politische Unruhe, was nicht nur DBT-Gründer Patterson Hood umtieb und antrieb, seine Gedanken in der Musik seiner Band unterzubringen. "The New OK", der Titel des neuen Werkes, sei eine Phrase, die Hood im Bezug auf das globale Geschehen in den letzten Monaten immer wieder aufmunternd von sich gegeben habe, sagt er. Ein Satz, der bestens als Titel dieses Album geeignet ist, denn es ist ein absolut logischer Nachfolger zu dem textlich ebenfalls schon sehr kritisch orientierten Vorgängerwerk, bestehend aus vorzüglichen, übrig gebliebenen Songs, die noch aus den "The unraveling"-Sessions stammen und einigen euen Kompositionen, bzw. erstmalig aufgenommenen Songs, die Hood bereits vor einigen Jahren geschrieben hat. So besteht das Album aus textlich durchaus provokativen, kritischen Songs, die den vergangenen "endless summer of protests, riots, political shenanigans, and pandemic horrors", wie es Hood ausdrückt, zum Thema haben. Das Resultat des Werkes sei der Versuch mit diesen relevanten Songs dazu beizutragen, die Dunkelheit dieses Jahres mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft in Einklang zu bringen, betont er. Musikalisch geht es dort weiter, wo "The unraveling" aufhörte. Wir hören vor allem den typischen, so wunderbar natürlich schroffen, rauen Gitarrensound der beiden Gründer und Gitarristen Patterson Hood und Mike Cooley, aber auch viele soulig inspirierte Momente und jammige Neigungen. Die Tracks sind klasse strukturiert, offenbaren aber mit ihrer Live-Attitüde auch den "free spirit" der Band. Beste Beispiele für das exzellente Songmaterial sind etwa der raue, dreckige, durchaus jammige und mit dem typischen DBT-Southernflair ausgestattete, dynamische, lässige, bei aller Ruppigkeit prächtig hängen bleibende, von starken Gitarren-Licks bestimmte Rootsrocker "The New OK", das mit tollen Orgel- und Gitarrenlinien durchzogene, ebenfalls mit einer klasse Melodie vorgetragene, soulig inspirierte, erdige "Tough to let go" (schöne, im Verlauf der Nummer einsetzende Bläser-Fills), der ungemein kraftvolle, rau, straight und treibend nach vorn rockende Kracher "The unraveling", das "eigentliche" Titelstück des Vorgänger-Albums (prima Gitarrensolo gegen Ende), das abermals schön soulig groovende, von feinem E-Piano begleitete "Sarah's flame", das bluesig soulige, mit sehr angenehm integrierten, markanten Bläsern garnierte "Sea island lonely", der herrlich flockig, flott und locker dahingleitende, mit schönen Gitarrenlinien verzierte, zuweilen gar etwas "schwebende", psychedelisch angehauchte Roots-/Jamrocker "Watching the orange clouds", wie auch die abschließende, furiose Coverversion des Ramones-Krachers "The KKK took my baby away". "The New OK" ist ein weiteres, genauso außergewöhnliches wie großartiges Kapitel in der Historie der Drive-By Truckers, das eindrucksvoll belegt, dass der kreative Kern der Band noch sehr lebendig ist. Produziert hat im übrigen erneut ihr alter Wegbegleiter David Barbe. Eine absolut vorügliche Vorstellung der Drive-By Truckers.

Das komplette Tracklisting:

1. The New OK - 4:25
2. Tough To Let Go - 4:49
3. The Unraveling - 2:43
4. The Perilous Night - 4:36
5. Sarah's Flame - 3:31
6. Sea Island Lonely - 4:20
7. The Distance - 4:05
8. Watching The Orange Clouds - 5:15
9. The KKK Took My Baby Away - 2:31

Art-Nr.: 10228
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The New OK
Tough to let go
The unraveling
Sarah's flame
Sea island lonely
Watching the orange clouds

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Hootie & The Blowfish - live in charleston ~ the homegrown concert event ~ dvd [2006]
Wie groß war die Erleichterung, als sich Hootie & The Blowfish im letzten Jahr, nach einigen eher durchwachsenen Werken, mit ihrem glänzenden Album "Looking For Lucky" wieder so eindrucksvoll zurückgemeldet hatten. Die Last und der Erfolgsdruck ihres megaerfolgreichen Debütwerkes "Cracked Rear View" schien sich, abgesehen von den finanziellen Aspekten, eher zum Fluch zu entwickeln, so dass man lange den Eindruck hatte, das Ende des Quartetts sei nur eine Frage der Zeit. Soloversuche von Mark Bryan und Darius Rucker brachten ebenfalls keine erwähnenswerten Fortschritte, und so versuchten die vier Musiker noch mal einen "Neuanfang" auf einem eigenen Label mit angeschlossenem Independant-Vertrieb. Auf "Looking For Lucky" schien dann auch der gesamte Ballast, die ganze Verklemmung von den Schultern der Akteure gefallen zu sein. Endlich sprudelten aus ihnen wieder diese lockeren, unverwechselbaren Songs wie zu ihren Anfangstagen heraus. Sie waren wieder die alten! Konsequenterweise gab es zu diesem Album natürlich auch eine Tour, die am 12. August 2005 mit dem Auftritt im ausverkauften "Family Circle Tennis Center Stadium" ihrer Heimatstadt Charleston/South Carolina, einer altehrwürdigen Südstaaten-Metropole, einen ihrer Höhepunkte erlebte. Die brillant gefilmte DVD dieser Show, in ganz fantastischer Dolby-Surround 5.1-Qualität (auch in Stereo 2.0), beschränkt sich, nachdem es ein paar kurze Impressionen von Charleston und dem Geschehen vor Konzertbeginn gab, ausschließlich auf den Gig selbst! So darf man sich über satte zwanzig Stücke freuen, die Hootie & The Blowfish im "vollen Saft" präsentiert, ja man muss sogar konstatieren, dass die Truppe mit den beiden zusätzlichen Gastmusikern Gary Green, Percussion und Peter Holsapple (ex dB's und Continental Drifters), Guitars, Mandoline und Keyboards, live sogar noch mehr an Substanz und musikalischer Vielfalt zu bieten hat, als im Studio. Der Fokus des Songrepertoires lag schwerpunktmäßig auf ihrem Hitalbum "Cracked Rear View", mit acht Songs vertreten ("Time", "Hannah Jane", "Running From An Angel", "Look Away", "Let Her Cry" - bärenstarke Version-, "Drowning", "Hold My Hand" und "Only Wanna Be With You"- letzte Zugabe) und, wie man es bei vielen Bands nicht so oft präsentiert bekommt, recht selbstbewusst auf dem aktuellen Werk, mit sechs Stücken ("State Your Peace", "Hey Sister Pretty", "One Love" - der absolute Ohrwurm der CD -, "Leaving", "Get Out Of My Mind" und "The Killing Stone" - die 2. Zugabe). Auch die restlichen Alben werden, zumindest mit einem Song, gestreift. Somit erhalten selbst nicht ganz so "Hootie-feste" Betrachter einen recht umfangreichen Gesamt-Überblick. Stark auch die herrlich entspannte Coverversion von Tim Waits' großartigem "I Hope That I Don't Fall In Love With You"! Insgesamt ein brillanter Streifzug durch wunderschöne Rock-, Countryrock- und Rootsrock/-pop-Gefilde der nicht alltäglichen Art. Dean Felber am Tieftöner, Jim Sonefeld an den Drums (sporadisch auch an der Gitarre) und Gary Greene, mit diversesten Percussion-Instrumenten geben den Rhythmus vor, während Rucker mit seiner einzigartigen, zwischen Introvertiertheit, unterschwelliger Aggressivität und wundervoller Melodik hin und her pendelnder Stimme das zentrale Element der Show darstellt. Für die Feinheiten sind dann allerdings Co-Leader Mark Bryan (mit recht vielen Ansagen zwischen den Stücken), der ein ums andere Mal mit tollem Solospiel auf diversen (Gibson-E- und Akustik-) Gitarren glänzt, wie auch der anfangs erwähnte Peter Holsapple, der an der (E-)Mandoline, der Lap Steel-Gitarre (ganz toll bei "Desert Mountain Showdown") und der Orgel für jede Menge spannende Akzente sorgt. Er ist vielleicht so etwas wie der "heimliche Star im Hintergrund". Auf höchsten Niveau liegend auch die immer wieder eingestreuten, zu Rucker's toller Stimme einen schönen Kontrast bildendenden Harmoniegesänge! Das sehr angenehme Publikum kitzelte am Ende schließlich drei Zugaben heraus, wobei das recht funkige "Go And Tell Him (Soup Song)" live wesentlich besser zur Geltung kommt als in der Studioversion. Um noch ein wenig den Spannungsbogen zu erhalten, möchte man eigentlich gar nicht mehr verraten. Ganz sicher aber ist, dass die Genre-Liebhaber und die Fans der Band mit Hootie's "Homegrown Concert Event" eine fantastische Live-DVD geliefert bekommt, die eindrucksvoll beweist wie lebendig, ja wie frisch Hootie & The Blowfish heutzutage (wieder) sind! Herrlich! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4400
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 19,90

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Isbell and the 400 Unit, Jason - live from alabama [2012]
Was für eine exzellente Band! Was für ein exzellentes Live-Album! Ex-Drive-By Truckers-Gitarrist, Sänger und Songwriter Jason Isbell und seine fabelhafte Band "The 400 Unit" haben sich nach 3 grandiosen Studioalben längst in der absoluten Spitze der Rootsrock-/Southern-/Americana-Liga etabliert und können den Drive-By Truckers locker das Wasser reichen - wenn sie mit ihrem fantastischen, musikalischen Potential sogar nicht schon an ihnen vorbeigezogen sind. Mit der Veröffentlichung ihres letzten Album "Here we rest" orakelten wir in unserem Review, dass dieses Werk wohl als eines der besten des Jahres 2011 in die Annalen eingehen würde - und wir sollten recht behalten. Jason Isbell and the 400 Unit wurden bei den diesjährigen Americana Music Awards für das wundervolle, überragende Stück "Alabama pines" aus "Here we rest" für den besten Song des Jahres ausgezeichnet. Glückwunsch! Da die Truppe aber auch eine vor Spielfreude nur so strotzende Live-Band ist, die durchaus auch ein hohes Standing bei der Jamrock-Gemeinde geniesst, war es nur eine Frage der Zeit, bis man diese vorzüglichen Performances mit einem Live-Dokument veröffentlichen würde. "Live from Alabama", mitgeschnitten während zweier Konzerte am 17. August 2012 (Bormingham) und 18. August (Hunstville) in Isbell's Heimtastaat Alabama (er stammt aus dem legendären Ort Muscle Shoals), zeigt während der satten Spielzeit von 72 1/2 Minuten, zu welch fantastischen Performances die Band fähig ist. Wundervoller, ungemein southern-inspirierter, mit viel "Soul" und Hingabe performter, hochklassiger (das sind grandiose Musiker) Rootsrock, Americana-Rock, der einen von der ersten bis zur letzten Sekunde berührt und packt. Was die Band live abliefert übertrifft fast alle Erwartungen. Was wir geboten bekommen, sind ein paar wunderbar inszenierte Tracks aus den bisherigen Studioalben der Band (z.B. "Alabama pines", "Cigarettes and wine", "Dress Blues"), ein paar von "The 400 Unit" prächtig arrangierte Tracks von Isbell-Songs, die er für die Drive-By Truckers geschrieben hatte (z.B. das mitreissende "Decoration day" mit tollem Slide-Spiel des Frontmannes und das rare "TVA"), aber auch einige bis dato vollkommen unveröffentlichte Stücke, wie der wundervolle Opener "Tour of duty" (tolle Melodie, herrliches Southern-Flair, rootsiges Gitarren-/Orgel Arrangement) und zwei toll ausgewählte Coverversionen (der 1970iger "Muscle Shoals"-Klassiker "Heart on a string" von Candi Staton und Neil Young's "Like a hurricane"). Eine fantastische Songauswahl. Welch ein herrliches Live-Album dieser aussergewöhnlich starken Band! Von dieser Truppe darf man sicher auch in Zukunft noch jede Menge Großtaten erwarten...

Die komplette Tracklist:

1. Tour of Duty - 3:36
2. Decoration Day - 6:24
3. Goddamn Lonely Love - 6:26
4. Heart On a String - 4:23
5. Danko/Manuel - 8:00
6. In a Razor Town - 3:38
7. Alabama Pines - 4:11
8. Outfit - 5:30
9. Cigarettes and Wine - 7:19
10. TVA - 5:12
11. The Blue - 4:52
12. Dress Blues - 5:39
13. Like a Hurricane - 7:13

Art-Nr.: 7992
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Tour of duty
Decoration day
Heart on a string
Alabama pines
Outfit
The blue
Like a hurricane

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Isbell, Jason - live at austin city limits ~ dvd [2014]
Was für ein grandioser Auftritt von Jason Isbell und seiner exzellenten Band The 400 Unit! Der ex Drive-By Truckers-Gitarrist, Sänger und Songwriter hat sich nach seinem Ausstieg bei den Truckers mittlerweile zu einem der bedeutendsten Künstler der aktuellen Roots- und Americana-Szene entwickelt, dessen famose Alben, vor allem sein letztes Werk "Southeastern" zu Recht mit jeder Menge Awards bedacht wurden. Sound- und filmtechnisch wundervoll eingefangen am 19. August 2013 in Austin/Texas, erleben wir Isbell und seine Band bei einer famosen, knapp 90-minütigen Performance im Rahmen der "Austin City Limits"-Shows, die das ganze musikalische Potential der Musiker in beeindruckendster Art und Weise rüberbringt. Das ist hinreissender, von einer stetigen Brise Southern-Flair durchzogener Roots-/Americana-Rock der allerfeinsten Sorte. Eine Songperle jagt die nächste. Allein die Live-Fassung seines genialen Stückes "Cover me up", mit herrlichen Slideguitar-Licks seines zweiten Gitarristen Sadler Vaden (großartiger Mann), entfacht die pure Gänsehaut. Enthält neben vielen Highlights seiner bisherigen Studioalben auch eine klasse Fassung der alten Drive-By Truckers-Nummer "Decoration day", sowie eine fulminante Coverversion des Rolling Stones-Klassikers "Can't you hear me knocking" im Zugabenblock. Ein begeisterndes Konzert! Die DVD ist im übrigen "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die komplette Setlist:

1. Flying Over Water
2. Go It Alone
3. Alabama Pines
4. Decoration Day
5. Outfit
6. Cover Me Up
7. Different Days
8. Live Oak
9. Codeine
10. Traveling Alone
11. Elephant
12. Stockholm
13. Super 8
14. Danko Manuel
15. Can't You Hear Me Knocking

Art-Nr.: 8746
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 13,90

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Uncle Lucius - and you are me [2012]
Uncle Lucius - mal wieder eine wunderbare Band aus Texas, genauer gesagt ein gewaltig funkelnder, musikalischer Rohdiamant aus Austin mit einem geradezu umwerfenden Album. "And you are me" ist das zweite Studiowerk des Quintetts um den fabelhaften, überaus ausstrahlungsstarken Frontmann Kevin Galloway (lead vocals, rhythm guitar), mit dem die Band ohne jeden Zweifel auch weit über die Grenzen ihres Heimatstattes hinaus für ordentlich Furore sorgen dürfte. Uncle Lucius sind im Grunde genommen eine ungemein würzige, rau und erdig zur Sache gehende, voller Herz und Seele agierende, leidenschaftliche Rootsrock-Truppe. Doch dieser Rootsrock, den sie spielen, ist ungemein abwechslungsreich und wird von einer sehr hohen, eigenen Identität bestimmt. Einerseits schön retro, andererseits durchaus modern, verschmelzen sie klassischen, traditionellen American Rock'n Roll mit einem schönen Southern Rock-Feeling, ein wenig Soul, Blues, R & B, einem Hauch von 60's Psychedelic, Wüstenrock- und Countryrock-Anlagen, sowie einer hingebungsvollen Spielfreude mit schönen Instrumentalpassagen, die ihnen auch in der Welt des Jamrocks großen Respekt einbringen wird. Zuweilen kommt es einem vor, als sei die Truppe aus einer gemeinsamen, imaginären Session der Doors, der Rolling Stones, der frühen The Black Crowes, der Drive-By Truckers, The Band Of Heathens und den modernen Black Keys hervorgegangen. Hört sich verrückt an, funktioniert aber grandios und klingt einzigartig. Alle in der Band sind großartige Musiker. Neben Galloway sind das noch Michael Carpenter (lead guitar, vocals), Jon Grossman (keyboards, vocals), Hal Vorpahl (bass, vocals) und Josh Greco (drums). Neben Galloway sind bei dem ein oder anderen Song auch mal seine Mitstreiter Carpenter, Grossman und Vorpahl als Lead-Sänger zu hören, was zeigt, dass die Truppe nicht nur über hervorragende Instrumentalisten, sondern auch über exzellente Sänger verfügt. Zudem hat man jede Menge Live-Erfahrung, (man tourte die vergangenen 3 Jahre nahezu ohne Pause kreuz und quer durch die Staaten), was nachhaltig in dem vorzüglichen Zusammenspiel zur Geltung kommt. Die durchweg sehr starken Songs bauen auf Grund ihrer Vielfalt jederzeit einen hohen Spannungsbogen auf. Los geht's mit dem großartigen "Set ourselves free", einem jammigen, prächtig groovendem Rootsrocker mit einem klasse Blues- und Retro-Psychedelic-Flair. Baut einen tollen Boogie-Rhythmus aus Bass und markanten Drums auf, dazu kommen dreckige E-Gitarren-Riffs und ein paar dezente, aber für die Kraft des Songs überaus bedeutende Bläser-Fills (einige Gastmusiker, die bei 2 bis 3 Stücken für zusätzliche "Hitze" sorgen). Großartig Kevin Galloway's ausdrucksstarker Gesang und die prächtigen Gitarrenläufe und -soli von Michael Carpenter. Jefferson Airplane und die Door treffen auf The Black Crowes - so irgendwie kann man sich das vorstellen. Dann das saustarke "Pocket full of misery", ein erdiger, kochender Rootsrocker mit einem leichten Stones-Groove, aber auch viel Southern-/Swamp-Schwüle. Erneut hören wir prächtig eingesetzte E-Gitarren und ein paar exzellent und sehr Song-dienlich eingesätzte Bläser-Ergänzungen. Auch die Melodie bleibt prima hängen. Bei dem wunderbaren "Willing wasted time" trifft ein unterschwelliges, Beatles-kompatibles Retro British-Flair auf staubtrockenen Wüstenrock. Wir erleben ein tierisches Zusammenspiel aus dominierenden E-Gitarren, inkl. großartigem Solo am Ende, mit sehr schön harmonierendem Piano-Geklimper. Einzigartig auch die herrliche, sehr melodische, von einem hinreissenden Wüsten-/Ghost Town/-Psychedelic-Feeling begleitete, lockere Americana-/Countryrock-Nummer "Keep the wolves away". Basierend auf schönen Acoustic-Gitarren und einem Akkordeon-ähnlichen Keyboard schlängeln sich traumhafte Baritone- und Lead-Gitarren-Hooklines durch den Song, der einen regelrecht gefangen nimmt. Im Gegensatz dazu steht dann beispielsweise wieder der gewaltig groovende, jammige, mit einem Southern-mässigen Boogie-/Roadhouse-/Swamp-Feeling ausgestattete Rocker "Somewehere else", der zum einen mit gewissen Honky Tonk-Bezügen glänzt, zum anderen in einigen Passagen eine deutliche Nähe zu Little Feat und The Allman Brothers Band offenbart. Schwer rockende, fette Riffs und ausgedehnte, psychedelische Jammings mit tollen Gitarren-, Klavier-. Orgel-, und "verlorenen", hintergründigen Bläser-Momenten bestimmen das packende "There is no end", ehe das Album mit der wundervollen Ballade "I am you" (ausgedehntes, herrliches Gitarrensolo, viel Southern-/Psychedelic-/Jam-Flair) noch einmal ein ganz großes, finales Highlight zu bieten hat. Produziert hat das Werk im übrigen der im Genre hoch gehandelte R.S.Field (u.a. Webb Wilder, Billy Joe Shaver, Sonny Landreth, Buddy Guy, John Mayall, Justin Townes Earle, Allison Moorer, um nur einige zu nennen)! Uncle Lucius sind eine hoch talentierte, fantastische Band, denen mit "And you are me" ein meisterlicher Wurf gelungen ist. Von dieser Truppe wird in Zukunft noch einiges zu berichten und viel mehr zu hören sein. Großartig! "Austin's hottest new band", heisst es in einem amerikanischen Review. Dem ist nichts hinzuzufügen...

Das komplette Tracklisting:

1. Set Ourselves Free - 4:17
2. Pocket Full of Misery - 3:27
3. Rosalia - 3:28
4. Willing Wasted Time - 4:17
5. Keep the Wolves Away - 4:35
6. Somewhere Else - 4:24
7. All We’Ve Got is Now - 5:15
8. New Drug - 3:50
9. Just Keep Walking - 4:44
10. There is No End - 6:41
11. I Am You - 6:25

Art-Nr.: 7905
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Set ourselves free
Pocket full of misery
Willing wasted time
Keep the wolves away
Somewhere else
There is no end
I am you

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