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Allen, Jeff - raised on gettin' by [2009]
Stark! Dynamischer, ungemein knackiger, ja schon fetziger, noch von jeglicherr "Nashville-Politur" befreiter, herrlich zwangloser, Energie geladener, rockin' Country/New Country voller "Schmackes", der sowohl die Traditionalisten, als auch die "jungen Wilden" des Genres vollends begeistern wird! Und wo kommt so ein Kerl her? Natürlich aus Texas! Jeff Allen stammt aus einer musikbegeisterten Familie, aus Canton/TX. Mit 15 Jahren brachte er sich das Gitarre spielen selbst bei. Von dort an verfolgte er stetig sein Ziel, einmal als Musiker auf der Bühne zu stehen und die Leute zu begeistern "In ten years, I’d love to still be on tour full-time and have a few songs on the radio. I just want to make a living writing and playing the music I love", war seine damalige Intension. Der Erfolg gibt ihm recht. Bereits ohne Album gelang es ihm, im Vorprogramm von solch klangvollen Namen wie u.a. Emerson Drive, Reba McEntire, Randy Travis, Vince Gill, Little Big Town und Big & Rich aufzutreten. Mit seinem nun vorliegenden, prächtigen, bei dem kleinen Independent Label Savvy Recordings erschienenen Debüt "Raised On Gettin’ By, das er zur Zeit in ganz Texas promoted, dürfte er seinem Lebenstraum nun ein ganzes Stück näher gekommen sein. Ein tolles Teil , das noch voller spürbarem Idealismus und Elan steckt, und frei von allen Zwängen, munter und ungeschliffen drauflos rockt, dabei aber zu keiner Zeit die "real Country"-Pfade verlässt.. Die musikalische Performance ist einfach klasse. Allen hat eine tolle Country-Stimme, die aber auch hervorragend für rockige Sachen geeignet ist. Er und die hervorragenden Musiker sind prächtig aufeinander abgestimmt. Manchmal köännte man meinen, Allen spielt einen wunderbar "rotzigen" Mix aus den Elementen solcher Leute wie Brooks & Dunn, Eric Church, Jake Owen, aber auch Gary Allan und Brad Paisley, vermischt mit dem Texas-Flair solcher "Lonestar"-Ikonen wie Pat Green und Jack Ingram, und seinen eigenen Ideen. Und alles passt klasse zusammen! Allen hat acht von zwölf Stücken selbst komponiert und präsentiert sich als ein mit bereits allen (New Country-)Wassern gewaschener, aber gleichzeitig noch sehr hungriger, junger Musiker. Die Songs (produziert von Kevin Savigar und Brian Kolb), zumwiest umgeben von einem Gewand aus satten Gitarren, überzeugen auf ganzer Linie. Bereits das zum Einstieg gebrachte, sehr traditionell fundamentierte, großartige "Watching You", mit herrlich lässigem Gesang Allen's, quietschender Fiddle und exzellenter Gitarrenarbeit, rockt in allerbester Brooks & Dunn-Manier, ebenso wie das baumstarke, kraftvolle und dynamische Titelstück "Raised On Getting By" (krachende, rhythmische Drums, schön integrierte Orgel-Klänge, "saftige" E-Gitarren, tolle Melodie)! Ein echter Knaller! Bei den balladeskeren, immer och ungemein kraftvollen Stücken, wie zum Beispiel der Killer-Nummer "Can’t Trust Myself" (fetziges, zündendes E-Gitarren-Solo, großartige Steelguitar-Unterstützung, wundervolle Melodie) und solch klasse Nummern wie "Anyway", "You’ve Gotta Stop This" und "Still Gonna Wait For You", bewegt sich Allen in geschmackvollen Sphären zwischen Gary Allan, Brian McComas und dem jungen Keith Urban zu seiner weniger Mainstream-orientierten The Ranch-Zeit. Das mächtig rockende, riffige, kernige "Mighty Mississippi" und auch "Hurt Me" werden dann mit einem ordentlichen Schuß Southern Rock-Groove serviert. Für den Gute Laune-Pegel seiner Live-Konzerte dürften "Drive Me To Drink" und "Honkytonk Saturday Night" (mit fettem E-Gitarren-Solo und großartigem, hintergründigem Saloon Piano-Geklimper) das richtige Elixier sein. Hier geht mächtig die (traditionelle) Post ab, und auch die Besucher der texanischen Roadhouses und Honky Tonks landauf, landab, dürften hier ausgelassen in Stimmung kommen. Gleiches gilt ebenfalls für das abschließende, etwas spirituelle "Me And Jesus", ein alter Tom T. Hall-Song, den Jeff seinem verstorbenen Großvater widmet. Kommt in einer tollen, lockeren, dennoch durchaus knackigen, grassig angehauchten, traditionellen Version mit klasse Fiddle-, Mandolinen- und Banjo-Klängen, sowie fulminantem, quick lebendigem E-Gitarren-Picking..Ein wenig schade, dass die wirklich stark aufspielenden Musiker, die einen tollen Job erledigen, im recht spärlichen 1-Blatt-"Booklet" nicht aufgeführt wurden. Dies bleibt allerdings der einzige, kleine Wermutstropfen und muß bei der Klasse dieses Albums einfach in den Hintergrund geschoben werden. "Raised On Gettin’ By" zeigt mit Jegff Allen einen jungen, bislang nahezu unbekannten (New)Country-Musiker, in dem eine Menge beeindruckendes Potential zu stecken scheint. Dieses Debut ist jedenfalls ein "Hit"! Die Urbans, Brooks & Dunns und Paisleys dieser Welt haben auch irgendwann mal "klein" angefangen, um eines Tages den verdienten Ruhm zu ernten. Jeff Allen hat ohne Zweifel das Zeug dazu, es ihnen nachzumachen. Der erste Schritt ist getan! Eine ganz starke Vorstellung des jungen Texaners! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Watching You (3.25)
2 Can’t Trust Myself (4.15)
3 Raised On Getting By (3.05)
4 Anyway (3.36)
5 Drive Me To Drink (3.20)
6 You’ve Gotta Stop This (3.18)
7 Mighty Mississippi (2.34)
8 Still Gonna Wait For You (3.49)
9 Running Out Of Ways (3.31)
10 Honkytonk Saturday Night (3.24)
11 Hurt Me (3.20)
12 Me And Jesus (3.20)

Art-Nr.: 6515
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Watching you
Can't trust myself
Raised on getting by
Anyway
Mighty Mississippi
Honky Tonk Satirday Night
Me and Jesus

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Anderson, Keith - c'mon! [2008]
3 lange Jahre hat es gedauert, bis Keith Anderson endlich den Nachfolger seines großartigen und sehr erfolgreichen Debutalbums (immerhin verkaufte sich "Three chord Country and American Rock& Roll" über 500.000 mal) präsentiert - nun ist er da! Was sollen wir sagen? Das Warten hat sich wirklich gelohnt! "C'mon" ist noch einen Tick stäker als der Vorgänger geworden, das Songmaterial noch besser und Anderson, bei aller Power, noch vielseitiger aund reifer! Nicht nur äußerlich ein "Kerl wie ein Baum", transportiert es diese Kraft auch ohne Umschweife in seine Musik. So heißt es passend in einem amerikanischen Review zum neuen Album: "For his second album 'C'mon' the beefy, broad-shouldered Keith Anderson amps up his country-rock swagger again", was den Nagel auf den sprichwörtlichen Kopf trifft. Das ist moderner, junger, von einem rauen, wilden, nach Freiheit schreienden, rebellischen Charme durchzogener, dennoch ungemein authentischer und voller Herz und Emotionen geprägter "Hi-Energy Country", wie er in Nashville momentan äußerst angesagt ist. Anderson ist ein Paradebeispiel für eine Generation, die es versteht pure Country-Traditionen mit rockige Klängen zu verbinden und somit alle Barrieren zwischen jung und alt hinter sich zu lassen. Keith Anderson, geboren in der Nähe der Ozark Mountains in Miami/Oklahoma, wurde vorwiegend mit den "Southern-fried" Klängen solcher Bands wie Lynyrd Skynyrd, Molly Hatchet und diverser Hardrock-Bands groß. Erst als ihm ein Exemplar von Willie Nelson's "Red headed stranger"-Album in die Hände viel, entdeckte er seine verstäkte Liebe zur Countrymusic. Dennoch sah es zunächst alles andere als nach einer Musikerkarriere aus. Anderson, auch sportlich überaus talentiert, wurde in jungen Jahren zu einem gefeierten College Baseball Star, doch eine Schulterverletzung verhinderte eine große Karriere. Dann schlug er sich zunächst als Bodybuilder durch (er war wohl auch mal "Mr.Oklahoma"), arbeitete als Model, hielt sich mit "day-jobs" über Wasser, bis er sich schließlich seines musikalischen Talents besann und nach Nashville zog, um dort Fuß zu fassen. Das gelang ihm dann sehr schnell. Besonders der dort unter den Songwritern sehr etablierte George Ducas verhalf ihm zu den richtigen Kontakten. Heute zählt Anderson selbst zu den angesagtesten Songwritern Nashville's, der bereits Riesen-Hits für u.a.Garth Brooks & George Jones, Gretchen Wilson oder auch Big & Rich mitkomponierte, wie auch zu den talentiertesten Performern der neuen, jingen Country-Generation. "C'mon" beweist das sehr eindrucksvoll! "Volles Rohr" wird das Album mit dem großartigen Titelsong eröffnet. Sollte irgendjemand einmal annehmen, AC/DC würden einen Countrysong aufnehmen, dann ist "C'mon" genau dieses Stück! Rockt "wie die Sau", doch zeigt zu jedem Moment deutlich seine Countryroots! Eine tolle Synthese aus krachenden Rock-Riffs und "purem Countryblut"! Bleibt prächtig hängen, hat eine klasse Melodie, lebt von powerndem Gesang, fetten E-Gitarren und einem treibenden Groove. Bärenstarker "young and wild" Nashville-Country "at his very best"! Weiter geht's mit dem nicht minder starken "Break my heart", einer tollen, wieder sehr "saftigen" New Country-Nummer (nicht ganz so hart wie der Opener, aber dennoch sehr knackig), die auch vorzüglich in das Repertoire von Montgomery Gentry passen würde. Klasse hier die lässigen "Talk Box-Guitar"-Elemente zu Beginn, die schöne Orgel-Untermalung und die großartigen, southern-angehauchten Twin Lead-Gitarren. The Kentucky Headhunters, die Georgia Satellites und Van Zant hinterlassen ihre Spuren bei dem tollen, bestens zum Abtanzen (auch für Linedancer) geeigneten Outlaw-/Southern-, honky-tonkin' Redneck-/Roadhouse-Countryrocker "Somebody needs a bug". Die Nummer ist bestens garniert mit herrlichen, fetten Double-Leads, den obligatorischen, weiblichen Background-Gesängen, jeder Menge ausgelassener "Beer and Whiskey-drinkin'" Party-Stimmung und einem tollen Southern-Spirit. Neben den fulminanten, rockin' Country-Fetzern enthält das Werk aber auch ein paar astreine, ganz hervorragend in Szene gesetzte Balladen, bei denen Anderson eindrucksvoll belegt, wie gekonnt und ausstrahlungsstark er sich auch auf diesem Terrain bewegt. Sehr stark beispielsweise die ungemein kraftvolle Power-Ballade "Closest I've ever been" mit ihren gelungenen Wechseln zwischen zurückhaltend vorgetragenen Strophen und dem wunderbaren, satt instrumentierten Refrain, oder auch die toll ins Ohr gehende, ebenfalls recht kräftige "Modern Country"-Ballade "I still miss you" mit ihren schönen Gitarren und den feinen Piano-Tupfern. Ist bereits in den Toß 10 der Billboard Country Singles-Charts mit deutlicher Tendenz Richtung Nr.1. Zwei weitere Songs bedürfen einer besonderen Erwähnung: Erstens, das grandiose Remake des 20 Jahre alten Foster & Lloyd-Knallers "Crazy over you", für das Keith Anderson Radney Foster und Bill Lloyd zur Gesangsunterstützung erstmals wieder gemeinsam ins Studio holte und somit für eine kleine Foster & Lloyd-Reunion sorgte (kochende, massive E-Gitarren, glühende Slide, und eine pulsierende Rhythmus-Sektion sorgen für ein gewaltiges "Country-Pfund"), und zweitens, Keith's eigene Interpretation des von ihm mitkomponierten, wunderschönen, lockeren "Lost in this moment", das kürzlich zum ersten Nr.1-Hit für Big & Rich avancierte. Bis auf besagtes "Crazy over you" wurden übrigens alle Songs von Anderson geschrieben, unterstützt von solch grandiosen Kollegen wie beispielsweise Bobby Pinson, David Lee Murphy, Bob DiPiero, Jason Sellers, Rivers Rutherford und Jeffrey Steele, der das Album auch fantastisch produzierte. Unter den Muskern, die alle zur 1A-Mannschaft Nashville's zählen, befinden sich u.a.: Pat Buchanan, Tom Bukovac, Troy Lancaster, Kenny Greenberg (alle E-Gitarre), Michael Rhodes, Glenn Worf (beide Bass), Steve Hinson (Steel), Greg Morrow (Drums), u.s.w.! Keith Anderson hat mit "C'mon" einen weiteren großen Schritt nach vorn gemacht! Ein Pracht-Album, das seiner Karriere einen weiteren, ordentlichen Schub bescheren sollte. "C'mon all of you cowboys and outlaws, rock the Country with Keith Anderson"! Jawohl! Und ob wir das tun...

Die Tracklist:

1 C'mon! - 3:34   
2 Break My Heart - 3:47   
3 Somebody Needs a Hug - 4:07   
4 She Could've Been Mine - 4:05   
5 Sunday Morning in America - 4:53   
6 I Still Miss You - 3:57   
7 Crazy Over You - 3:27   
8 I Ain't Hurtin' Nobody But Me - 3:25   
9 Adaliene - 3:47   
10 Lost in This Moment - 4:34   
11 Closest I've Ever Been - 3:45

Art-Nr.: 5869
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Assembly Of Dust - sun shot [2013]
Sehr rar, da komplett "out of print". Wir haben noch ein Exemplar!

Recht rares, gar nicht so leicht zu bekommendes, neues, fantastisches Album der New Yorker Jamrock-Formation Assembly Of Dust, die dieses Werk ansonsten nur über ihre Website anbieten. Assembly Of Dust haben, wie viele andere Bands des Jamrock-Circuits auch, vor allem als Live-Band einen prächtigen Ruf. Ihre wunderbaren, unbeschwerten Konzerte gelten nicht nur unter den "dustheads" als herausragende Ereignisse. Nun haben sie, 4 Jahre nach "Some Assembly required" endlich wieder einmal ein neues Studioalbum eingespielt - und es steht ihren brillanten Live-Shows in nichts nach. Viele Kenner der Band, unter anderem auch das renommierte "Relix"-Magazin und das nicht weniger bekannte "Jambase"-Fanzine, bezeichnen "Sun shot" als das bis dato wohl beste Studiowerk der Band. Gegründet im Jahre 2002 von dem einstigen Strangefolk-Frontmann Reid Genauer (Strangefolk sind im übrigen mittlerweile auch wieder aktiv), der die Truppe nach dem Titel seines ersten Solo-Albums benannte, kreieren Assmebly Of Dust eine von vielen Einflüssen geprägte, unvergleichliche Mischung, die ein amerikanischer Journalist einst mit den Worten "Melding the deep grooves of Blues and R&B with guitar work that recalls J.J.Cale and Little Feat" umschrieb. Das trifft sicher auch auf "Sun shot" zu, doch hier lässt die Band zudem nicht nur eine wohl proportionierte Dosis von Rootsrock-, Americana-, Folkrock- und auch Southern Rock-Elementen einfließen, sondern besticht mit einer herrlichen, luftigen, sonnigen Westcoast-Frische, fast noch ausgeprägter wie es einst die großen Grateful Dead zelebrierten. Die Songs sind durchaus kraftvoll, wirken aber auch vor allem locker und flockig, sprühen vor Spielfreude und kommen dieser genannten Westcoast-Frische entsprechend in einem glasklar und sauber produzierten, wunderbar transparenten Sound. Neben den Dead spürt man die Einflüsse von Siebziger-Helden wie The Band, Neil Young (ohne Crazy Horse), Traffic, über Jamrock-Kollegen wie The String Cheese Incident, The Allman Brothers Band und Phish, bis hin zu Ryan Adams und Wilco. Das Songmaterial ist ohne jede Ausnahme exzellent, ebneso wie die musikalischen Fähigkeiten jeden einzelnen Akteurs. Vor allem das Zusammenspiel des großartigen Lead Gitarristen Adam Terrell mit Organist und Pianist Jason Crosby ist brillant. "USA Today" sagte letztlich in diesem Zusammenhang: "Hooky melodies, poetic lyrics, and a profound depth of musicianship prompted". Das können wir unbesehen unterschreiben. Los geht's mit dem bärenstarken "Grey believer". Schöne Gitarrenriffs und überaus harmonisches Zusammenspiel zwischen Gitarren und Keyboards bestimmen das Geschehen. Genauer's Gesang ist warm und sehr angenehm, dazu weht eine feine Southern-Brise. Die Band versprüht ein Feeling im Grenzbereich zwischen Grateful Dead, The String Cheese Incident und The Allman Brothers Band. Vor allem Terrell's Lead Gitarren-Spiel, inklusive exzellentem Solo, sprüht nur so vor southern-rockigem Allmans-Flair. Nach dem luftigen Americana-Shuffle "Vaulted sky" steht bereits das Titelstück "Sun shot" auf dem Programm, ein toller facettenreicher, zunächst fast fregiler, dann aber mit der nötigen Portion Kraft groovender Roots-/Jamrocker voller erdiger E-Gitarren-Sequenzen, kombiniert mit klaren Acoustic Gitarren-Riffs und prächtigen Piano- und Orgel-Fills. Besticht mit hervorragender Melodik und viel Jam-Potential. Der flockige, wunderbare Midtempo-Rocker "Unvarnished" kommt mit einem dezent jazzig folkigen Groove während der Strophen und viel melodischer Harmonie während der Refrains. Tolle Gitarrenspielereinen ergänzen sich mit herrlichem Orgelspiel und jammiger Percussion. Besonders viel lockeres Westcoast-Flair vermittelt das lässige "Lost and amazed". Starkes Orgelspiel und glänzende, von großartiger Percussion erzeugte Rhythmik, mal ein schön retro klingendes E-Piano und ein paar erdige E-Gitarren-Licks beschwören eine prächtige, fluffige, zwanglose Atmosphäre herauf. Den großartigen Instrumentalpart wird die Band live sicher zu einem herrlichen Jam-Happening ausdehmen. Stark! Der raffinierte Rhythmus (vorzügliches Drumming) des grandiosen Rootsrockers "Avenue of the giants" lässt gar ein dezentes Country & Western-Feeling aufkommen. Eine hervorragende Melodik, beste E-Gitarren-/Acoustic Gitarren-Arbeit, und genußvoll ergänzte E-Piano- und Orgel-Fills verbinden sich in perfekter Harmonie mit Genauer's schönem Gesang. Im Break besticht Adam Terrell mit einem virtuosen, sehr variabken E-Gitarren-Solo, das erneut ein wundervolles Southern-Feeling suggeriert. Einfach klasse! Assembly Of Dust zeigen sich auch im Studio mit "Sun shot" in exzellenter Verfassung. Kein Wunder, dass die Fanbase dieser Band mehr und mehr wächst. Reid Genauer und seine Freunde mit dem nächsten, ganz großen Schritt in die richtige Richtung. Toll! Das Album kommt in einem ansprechend gestalteten Digiback mit dickem, 28-seitigen Booklet inkl. aller Texte. Rundum perfekt!

Das komplette Tracklisting:

1. Grey Believer - 4:31
2. Vaulted Sky - 4:02
3. Sun Shot - 5:02
4. Unvarnished - 4:39
5. Cluttered - 3:48
6. Lost & Amazed - 5:05
7. Avenue of the Giants - 4:14
8. Arkansas Down - 5:07
9. Myth of Mine - 3:55
10. Weehawken Ferry - 3:59
11. Silver and Worn - 3:18
12. Mrs. What You Are - 2:41

Art-Nr.: 8379
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Einzelstück || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Grey believer
Sun shot
Unvarnished
Lost and amazed
Avenue of the giants
Arkansas down
Mrs what you are

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Big & Rich - between raising hell and amazing grace ~ incl. live-dvd [2007]
Exclusive Wal-Mart Limited Edition! CD & Live DVD-Set!
Ultra rar! Schon viele Jahre auch bei Walmart in den USA nicht mehr erhältlich!

Sehr rare, ausschließlich über die amerikanische Wal-Mart Kette erhältliche Sonderausgabe des neuen Big & Rich-Albums mit exklusiver Live-DVD aus der Wal-Mart eigenen "Soundcheck"-Serie! Im Rahmen dieses "Soundchecks" treten die jeweiligen Künstler live im Studio auf und spielen einen kleinen Set von ausgewählten Stücken! Diese Auftritte werden mitgeschnitten und gefilmt, um sie, zumindestens in einigen Fällen, anschließend als limitierte, exklusive Wal-Mart-Edition zu veröffentlichen. So geschehen im Falle von Big & Rich! Was wir auf der DVD erleben, ist ein phantastischer, kleiner, 5 Songs umfassender Auftritt (20 Minuten) von Big Kenny und John Rich, zusammen mit ihrer großartigen, 5-köpfigen Band! Sehr schnell wird klar, was für exzellente Musiker (wirklich alle 7 Akteure demonstrieren ihre große musikalische Klasse) hier am Werk sind. Der Auftritt ist vital und "crazy", wie man das von Big & Rich erwartet, aber auch geprägt von einer beeindruckenden, Klarheit, Sauberkeit, Kraft und Hingabe. Einfach herrlich, wie sie beispielsweise ihren ersten Nr.1 Single-Hit "Lost in this moment" performen! Das ist großes Kino! Toller Sound, filmtechnisch super in Szene gesetzt! Neben dem 20-minütigen Live-Konzert enthält die DVD noch ein interessantes, knapp 10-minütiges Interview mit den Beiden!

Die Tracklist der Live-DVD:
1. Lost in this moment
2. Between raising hell and amazing grace
3. Save a horse (ride a cowboy)
4. 8th of November
5. Comin' to your city
6. Interview

Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Hier noch einmal die Besprechung zur CD "Between raising hell and amazing grace":
Es kommt wieder Leben in die Bude! Big & Rich, diese so herrlich verrückten "modern rockin' cowboys" sind zurück mit Album Nr. 3 - und es ist ein klasse Werk geworden. Waren viele doch etwas enttäuscht von dem allzu schnell dem starken, super-erfolgreichen Mega-Debut "Horse of a different color" hinterher geworfenen Nachfolger "Comin' to your city", so folgt nun wieder eine deutliche Steigerung. Ja, vielleicht hören wir auf dem neuen Album sogar das bis dato beste Songmaterial der beiden überhaupt! Die Inspiration ist zurück! Frisch und innovativ, scheinbar endlos viele gute Songs im Kopf, rufen sie ihr immenses Potenzial ab, mit dem sie in der Lage sind, die ganze "junge und freche" Countrynation mitzureißen. Big & Rich gehören ohne jeden Zweifel zu den besten und angesagtesten Acts, die das moderne Nashville zu bieten hat. Der Albumtitel des neuen Werkes sagt eigentlich eine Menge über die Art der Countrymusic aus, die die beiden so berühmt gemacht hat: "Between raising hell"...(zwischen"höllischen", verrückten, "bad-ass" Countryrockern...) ..."and amazing grace" (...und überaus konservativ verwurzelten, traditionsbewußten "Pure Country"-Klängen) - ein schmaler Grat, den sie zielsicher treffen wie kein anderer! Dabei sind sie, dies ist ebenso bemerkenswert wie beeindruckend und ein weiteres Indiz für ihre große Klasse und Authentizität, immer glaubwürdig! So besticht das Album mit großer Abwechslung und schlägt eine spannungsgeladene Brücke zwischen satten, voller Southern-Würze steckenden, Gitarren-betonten Countryrockern, zeitgemäßem, poppigen New Country, ein paar großartigen Balladen und modernem, "durchgeknalltem", Party-tauglichem "Hip-Country"! Wie gesagt, das Songmaterial war nie besser! Überragend beispielsweise die traumhafte, durchaus knackige, aber auch flüssige und rootsige, von einem hinreißenden, voller Soul steckenden Southern-Groove getragene New Country-Ballade "Lost in this moment" mit ihren tollen E-Gitarren, den prächtigen Steelguitar-Linien und den angenehm ergänzten Piano-/Orgel-Klängen (welch eine wunderbare Melodie), oder das sich direkt anschließende Titelstück "Between raising hell and amazing grace", ein herrlicher Midetempo New Country-Song, ebenfalls von einer großartigen Melodie gekennzeichnet und mit schön knackigen E-Gitarren, Orgel und zwirbelnder Fiddle in Szene gesetzt. Stark aber auch das wunderschöne, etwas poppige, gar an einen auf Countrypfaden wandelnden Springsteen erinnernde "Faster than angels fly", die moderne, textlich sehr ansprechende, von einem opulenten Piano-/Geigen-Gewand getragene Roots-/Country-/Pop-Ballade "When the devil gets the best of me", der von einem verrückten Intro ala "Save a horse (ride a cowboy)" eingeleitete, satt rockende,von kochenden Riffs nach vorn gepeitschte, toll gesungene New Country-Kracher "Radio" (feine Fiddle, fette E-Gitarren), das herrliche, Mandolinen-getränkte "You never stop loving somebody", oder der fetzige, aber sehr "sonnige", abgefahrene, überaus fröhliche, Party-taugliche, frische Country-Reggae "Please man" (featuring Wyclef Jean)! Besonders erwähnenswert ist noch eine Coverversion des alten Rock-Klassikers "You shook me all night long" der Hardrocker von AC/DC, den sie allerdings vollkommen entfremden und zu einem lupenreinen, zwar knackigen, aber völlig traditionellen, die Linedancer zur Hochform auflaufen lassenden, puren texanischen Roadhouse Honky Tonker umfunktionieren. Große Klasse! Schön auch das umfangreiche, 20-seitige, alle Texte umfassende Booklet! John Rich & Big Kenny kriegen nach dem leichten Durchhänger beim vorigen Album wieder locker die Kurve und präsentieren sich mit "Between raising hell and amazing grace" wieder in absoluter Höchstform! So wollen wir euch hören, Jungs! "Ride on, cowboys"...

Das komplette Tracklisting:

1. Intro
2. Lost in This Moment
3. Between Raising Hell and Amazing Grace
4. Faster Than Angels Fly
5. Eternity Intro
6. Eternity (feat. John Legend)
7. When the Devil Gets the Best of Me
8. Radio Intro
9. Radio
10. You Never Stop Loving Somebody
11. High Five
12. Please Man (feat. Wyclef Jean)
13. You Shook Me All Night Long
14. Loud

Art-Nr.: 5271
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Einzelstück || Typ: CD || Preis: € 24,90

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Big Kenny - the quiet times of a rock and roll farm boy [2009]
Zweites, prächtig gelungenes Solo-Album von Big Kenny, der einen Hälfte des megaerfolgreichen Duos Big & Rich. Der Weg von William Kenneth Alphin, alias Big Kenny, geboren in Culpeper, Virginia zu einer der schillerndsten Persönlichkeiten in Nashville's New Country-Szene war zunächst von einigen Tiefschlägen geprägt. Eine Firmenpleite in seinem bis dato bürgerlichen Leben (er hatte eine Konstruktionsfirma) ergab erst die Initialzündung für seine spätere Karriere. Alphin verließ fluchtartig seine Umgebung und zog nach Nashville, wo er kurze Zeit später einen Job bei einer Musikfirma ergatterte. 1999 schien er am Ziel seiner musikalischen Träume angelangt zu sein. Mittlerweile in Big Kenny "umgetauft", unterzeichnete er bei Hollywood Records einen Vertrag für sein erstes Album, das aber nach der Fertigstellung gecancelt wurde und für Jahre in den Archiven verschwand. Kenny gründete danach die Band "LuvjOi", die ihn mit dem ungemein talentierten Gitarrsisten Adam Schoenfeld zusammenbrachte, dem man aufgrund seiner glänzenden Saitenarbeit einen nicht unerheblichen Anteil am Erfolg von Big & Rich bescheinigen kann und der darüber hinaus mittlerweile zu den gefragtesten Studiogitarristen der nashville New Country-Szene zählt. LuvjOi kamen trotz zweier Alben und guten Liveauftritten aber nicht über den Status einer von Insidern geschätzten Band hinaus. Den entscheidenden Durchbruch erlangte Big Kenny erst durch die Bekanntschaft mit John Rich, dem damaligen Bassisten und Zweitsänger von Lonestar. Man tat sich zu dem großartigen. leicht "extravaganten Duo Big & Rich zusammen, deren Erfolgsgeschichte im Rahmen ihrer drei veröffentlichten Alben und einer Live-DVD hinlänglich bekannt ist. Nicht zu vergessen auch ihre kompositorischen Tätigkeit für andere Künstler wie Gretchen Wilson, Jason Aldean, Martina McBride oder Tim McGraw, sowie die Gründung der "MuzikMafia", einem Zusammenschluss diverser Country-Künstler wie u.a. Jon Nicholson, Gretchen Wilson, Cowboy Troy und James Otto. Im Fahrwasser des kommerziellen Big & Rich-Erfolges wurde dann auch Kenny’s Solo-Debüt 2005 nachveröffentlicht. Die scheinbar nicht versiegende Quelle an Ideen beider Protagonisten und die sie verbindende Harmonie gestattete ihnen genug Raum für weitere Solo-Ausflüge. Auch Rich legte im Mai dieses Jahres mit "Son Of A Preacher Man" ein baumstarkes Album hin. Big Kenny, der sich laut eigener Aussage schon wieder aus einem Fundus von über 50 Stücken bedienen konnte, zieht nun mit seinem neuen Werk "The Quiet Times Of A Rock And Roll Farmboy" in ebenso starker Manier nach. Er, der schon immer den extrovertierteren Part des Duos Big & Rich abgab, liefert auch hier ein buntes, farbenfrohes, unglaublich viel positive Energie ausstrahlendes, kurzweiliges, sehr abwechslungsreiches New Country-Album ab, das trotz aller "Extravaganz" (im positiven Sinne), vor guten Songs, großartigen Arrangements und klasse Melodien nur so strotzt.. Schon die eingebundenen, echten indianischen Chorgesänge beim von Kenny mit Jon Nicholson und "3 Doors Down"-Bandmate Brad Arnold komponierten, dezent keltisch anmutenden Opener "Wake Up", bieten einen ersten, tollen Vorgeschmack auf den weiteren bunten Verlauf dieses Werkes. Das sehr melodische, von einer verspielten, wunderbaren E-Gitarre Schoenfeld's begleitete, dabei durchaus knackige "Long After I’m Gone" ist als erste Single ausgekoppelt und bewegt sich momentan in den oberen Dreissig der Billboard-Charts. Was folgt, ist das reinste musikalischeWechselbad, bei dem Alphin aber niemals den roten Faden verliert. Mit "Be Back Home" beispielsweise gibt es plötzlich grassigen "Rural"-Country (mit Banjo, Steel, Fiddle, humorvoller Text), gefolgt vom sich fast in U2-Sphären bewegenden, von Cello- und E-Gitarrenklängen dominierten, überaus atmosphärischen "Less Than Whole" (Kenny singt in großartiger Bono-Manier). Klasse! Zeit zum Durchatmen gewähren die balladeskeren "Go Your Own Way" (Pianotupfer, klassische Streicher, weibliche Harmony-Haucher) und das entspannte "To Find A Heart" (klasse Steelguitar-Solo), beide allerdings mit einem sich stets dynamisch steigernden Verlauf. Gute Laune pur ist Trumpf bei, wie der Titel es schon ausdrückt, "Happy People". Rhythmische Drums, Handclaps, Fiddle Banjo, eine integrierte Hip Hop-Passage knüpfen an die bewährte Big & Rich-Erfolgsrezeptur an. Grandios das anschließende "Drifter". Hier erzeugen Dobro, Banjo und Slidegitarren eine swampig-Delta-bluesige Stimmung, die am Ende in ein psychedelisches Finish der Marke Led Zeppelin (der klasse Gesang Kenny's in Kombination mit Schoenfelds E-Gitarre erinnert an die Art von von Page und Plant) mündet. Das retro-soulige "Free Like Me" und der flockige Countrypopsong "Share The Love" (in Anlehnung an eine von Kenny immer wieder kommunizierte Lebensphilosophie) liessen dann ein extrem abwechslungsreiches, aber trotzdem immer in sich stimmiges Werk ausklingen, käme da nicht wieder mal eine von Big Kenny’s verrückten Ideen zum Tragen. Unter dem Titel "The Whole Experience" folgt dann das komplette Album noch einmal als komplett durchgehender Track. Ein weiteres, lustiges Schmankerl sind die der CD in einer Papphülle beigelegten Blumensamen (mit integrierter Anleitung), nach dem Motto: "Let the music grow"! Abgefahren! So ist erhalt, dieser Big Kenny Alphin! Mit "The Quiet Times Of A Rock And Roll Farmboy" jedenfalls ist dem stimmlich sehr variabel agierenden Burschen ein wunderbar frisches, farbenfrohes New Country-Album gelungen, das auf ganzer Linie überzeugt. Wesentlich mehr, als nur eine willkommene Überbrückung bis zum nächsten Big & Rich-Streich! Dieser "Rock And Roll Farm Boy" hat einfach Klasse! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Wake Up - 3:54   
2 Long After I'm Gone - 3:30   
3 Be Back Home - 3:16   
4 Less Than Whole - 4:22   
5 Go Your Own Way - 3:43   
6 To Find a Heart - 3:37   
7 Happy People - 3:41   
8 Drifter - 3:54   
9 Free Like Me - 4:45   
10 Share the Love - 2:54   
11 The Whole Experience - 39:24

Art-Nr.: 6682
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Blackberry Smoke - the southern ground sessions ~ ep [2018]
6 Song EP! Die hoch geschätzten Southern Rocker Blackberry Smoke veröffentlichen eine wunderbare Acoustic-EP, die sie live in den Southern Ground Studios von Nashville aufgenommen haben. Diese Aufnahmen zeigen die ganze Spielfreude und Klasse der Band, die hier herrliche, akustische Versionen von 5 Tracks ihres letzten Studioalbums "Find a light" präsentiert, sowie eine fantastische Coverversion des alten Tom Petty-Hits "You got lucky", ebenfalls akustisch performt. Das Material klingt frisch, innovativ und zeigt die große, künstlerische Entwicklung, die die Band in den letzten Jahren vollzogen hat. Gast bei 2 Stücken ist Jason Isbell's Gattin Amanda Shires an der Fiddle, sowie bei einem Track Oliver Wood von den Wood Brothers. Richtig spannend, richtig klasse! Ganz feines Teil von Blackberry Smoke!

Das komplette Tracklisting:

1. Run Away from It All - 4:27
2. Medicate My Mind - 4:39
3. Let Me Down Easy (feat. Amanda Shires) - 3:01
4. Best Seat in the House - 4:34
5. You Got Lucky (feat. Amanda Shires) - 5:15
6. Mother Mountain (feat. Oliver Wood) - 3:35

Art-Nr.: 9718
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 10,90

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Blackberry Smoke - you hear georgia [2021]
Blackberry Smoke "on fire"! Die vielleicht beste Southern Rock Band unserer Zeit präsentiert mit "You hear Georgia", einer genauso liebevollen wie reflektierenden Hommage an ihren Heimatstaat Georgia, ihr neues Studioalbum - ein wahres Hammer-Teil! Charlie Starr und seine Freunde scheinen noch immer nicht am Ende ihrer Entwicklung angekommen zu sein, denn dieses Werk markiert erneut eine Steigerung zum Vorgänger. Ihr Potential scheint unerschöpflich zu sein. Mittlerweile auch in der Jamrock-Szene hoch anerkannt, präsentieren sich Blackberry Smoke mit ihrer Direktheit, Ehrlichkeit, Authentizität und musikalischen Klasse mittlerweile wie die einzig wahren, unangefochtenen Erben der goldenen Southern Rock-Ära zwischen Lynyrd Skynyrd, der Marshall Tucker Band, den Allman Brothers und allem, was dazwischen liegt. Dennoch klingen sie absolut eigenständig, wie eben nur Blackberry Smoke klingen. Wunderbar! Mitreißend! "Eigentlich" sind Blackberry Smoke mittlerweile zum Septett "mutiert", auch wenn Preston Holcomb (percussion) und Benji Shanks (guitar) noch als "special guests" aufgeführt werden. Doch die beiden sind, Holcomb mit seiner großartigen, den jammigen Sound wunderbar fördernden Percussionarbeit, und vor allem Benji Shanks mit seinem sehr präsenten, exzellenten Slidegitarrenspiel, bei jedem Stück dabei. Auch live sind die beiden zuletzt immer wieder mit an Bord. Erstklassig produziert hat das Werk übrigens der zur Zeit omnipräsente Dave Cobb (u. a. Jason Isbell and the 400 Unit, Chris Stapleton, Whiskey Myers, The Highwomen, Rival Sons, Marcus King Band, u.v.m.). Das Album beginnt mit dem sehr kraftvollen, brodelnden, riffig treibenden Southern Rocker "Live it down", geradezu ein Musterbeispiel für die Weiterentwicklung der Band in Richtung Jam Southern Rock der Marke The Allman Brothers Band / Gov't Mule. Das von einem prächtigen Groove (klasse Percussion, funky E-Piano) getragene, raue, dreckige Gitarrensolo, in seiner "freien", zwanglosen, spielfreudigen Spielweise, könnte die Band live bis zum Exzess ausdehnen. Mal sehen, vielleicht tun sie das ja auch. Ganz große Klasse! Es folgt das schwerblütige, erneut voller Power steckende Titelstück "You hear Georgia" - "pure classic Southern Rock" der ganz feinen Art. Massive Gitarren ziehen sich durch den Track, inkl. eines flammenden, erdigen Solos und mächtigen Slideguitar-Momenten. Dazu bleibt die Melodie bestens hängen. Es kocht gewaltig "down in Geogia". Jammig, ungemein groovy und schön swampig (toller Background Gesang von den Black Bettys) kommt das brodelnde "Hey Delilah", bei dem deutlich wird, dass auch Bands wie Little Feat oder The Band zu den Ispirationsquellen der "Blackberries" zählen. Benji Shanks steuert ein super Slide-Solo bei. Anschließend hören wir den knackigen, aber auch traumhaft melodischen, flüssigen, von herrlichen Gitarren (auch Slide) geprägten, ein wunderbar frisches Countryrock-Flair versprühenden Southern Rocker "Ain't the same", der den Fans für lange Zeit nicht mehr aus den Ohrmuscheln weichen dürfte. Es folgen zwei Nummern mit hochkarätigen Gästen/Duett Partnern: Zunächst die exzellente, erneut von prächtigen Gitarren (inkl. Pedal Steel) bestimmte, schön bluesige Southern-/Outlaw-Countryrock-Ballade "Lonesome for a livin'", mit Country Outlaw Jamey Johnson, gefolgt von dem sehr kraftvollen, jammigen, rauen, von Charlie Starr und Warren Haynes gemeinsam komponierten "All rise again", bei dem der Gov't Mule-Boss, sowohl mit einem tolle Slieguitar-Solo, als auch mit einer sehr starken Gesangseinlage glänzt. Bei dem von kernigen Riffs geprägten "Morningside" spielt die Band sogar ein wenig mit psychedelischen Einflüüsen. Auch das gelingt vorzüglich. Von vorn bis hinten zeigt "You hear Georgia" auf vielfältige und überaus ansprechende Art und Weise die ganze Faszination des Southern Rocks auf. Kaum eine andere Band der heutigen Zeit repräsentiert dies so eindrucksvoll und authentisch wie Blackberry Smoke. Sie sind und bleiben das Maß aller Dinge der aktuellen Southern Rock-Generation. Von dieser prächtigen Musik kann man einfach nicht genug bekommen...

Das komplette Tracklisting:

1. Live It Down - 4:06
2. You Hear Georgia - 4:05
3. Hey Delilah - 3:54
4. Ain't the Same - 4:20
5. Lonesome for a Livin' (feat. Jamey Johnson) - 4:28
6. All Rise Again (feat. Warren Haynes) - 4:13
7. Old Enough to Know -3:28
8. Morningside - 4:24
9. All over the Road - 3:48
10. Old Scarecrow - 3:36

Art-Nr.: 10320
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Live it down
You hear Georgia
Hey Delilah
Ain't the same
Lonesome for a livin'
All rise again
Morningside
Old scarecrow

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Brought Low, The - third record [2010]
"This band knocks you down"! The Brought Low lassen ihre Muskeln spielen. Ihr Classic Seventies Hard Rock-Freunde, Ihr Heavy Blues- und Southern Rocker - dieses kompromisslose und gnadenlos gute Powerhouse-Trio aus Brooklyn/New York "is the real deal for you". Was für ein Dampf! Laut, hart, ungemein melodisch, handwerklich bärenstark - wir sind regelrecht "geplättet"! Ist das eine Freude, wie diese Jungs drauflos rocken: The Brought Low, im übrigen eine tierische Live-Band, existieren seit rund 11 Jahren. "The third record" ist, welch eine Überraschung, ihr mittlerweile drittes Album. Das Debut aus dem Jahre 2001 zeigte die Band vorwiegend auf dem "vintage 70's Hardrock"-Trip, 2006 folgte das zweite Werk, diesmal deutlich stärker Richtung Bluesrock tendierend, und nun, mit dem aktuellen Album, schlagen sie die Southern Rock-Route ein, ohne dabei allerdings ihre harte Gangart und ihre Bluestendezen zu vernachlässigen. Es scheint, als hätten sie ihren Stil gefunden - und der ist einfach nur klasse! "The third record" ist ein unerschütterliches, von knochenharten Riffs und mächtiger Lead Gitarre dominiertes, eine ungemeine Dynamik aufbauendes, fulminantes, druckvolles 70's-based Classic Rock-/Southern Rock-Spektakel, dessen Songs bei aller Wucht voller Herz und Seele stecken und dabei von einer aussergewöhnlich starken Melodik geprägt sind. Das Zeug geht trotz alle Härte runter wie Öl. Nehmen wir beispielsweise mal die deutlich Lynyrd Skynyrd-beeinflussten, lupenreinen Volldampf Southern Rock'n Roller "Old century" (mächtiger Drive, knallhart, rauschende, satte Gitarre, volle Kanne voraus - und dennoch ungemein melodisch) und "The Kelly Rose" (kochende Riffs, die Gitarren rocken wie geschmiert, und wieder diese bestechende Melodik) - allein diese Nummern verdeutlichen schon diie bemerkenswerte, nahezu perfekte Gratwanderung zwischen kompromissloser Härte, Seele, straighter Direktheit und kompakter Eingängigkeit in der großartigen Musik dieser tollen Truppe. Möchte man die Einflüsse von The Brought Low aufzählen, so fallen einem unmittelbar solche Namen wie Led Zeppelin, AC/DC, Motörhead, Humble Pie, The Faces, The Black Crowes, Lynyrd Skynyrd, ZZ Top, The Four Horseman und nicht zuletzt Gov't Mule ein, um nur einige zu nennen. Die Band besteht aus dem saustarken Gitarristen und großartigen Sänger Benjamin Smith, Drummer Nick Heller (der Kerl ist ein Tier, das sich die Seele aus dem Leib trommelt) und Bassist Robert Russell (erzeugt mächtig Strom an dem 4-Saiter) - allesamt aussergewöhnlich gute Musiker. Keiner hat es nötig sich irgendwie in den Vordergrund zu spielen und doch fallen sie alle drei unmittelbar mit ihren beeindruckenden Fähigkeiten auf. Eine perfekt harmonierende musikalische Gemeinschaft. Weitere Höhepunkte, neben den bereits genannten Titeln, hervorzuheben ist eigentlich unsinnig, da die Scheibe von vorn bis hinten nicht die geringste Schwachstelle aufweist, und doch möchten wir stellvertretend noch solche Nummern wie den wunderbar groovenden, jammigen, von viel Southern Rock-Flair umgebenen, bluesigen Retro "Killer"-Rocker "My favorite waste of time" (klingt, als sei er in einer gemeinsamen Jam-Session von Led Zeppelin- The Black Crowes- und Gov't Mule-Leuten entstanden), den seeligen, zwischenzeitlich für ein klein wenig Entspannung sorgenden, semi-akutsich in Szene gesetzten Roots-/Swamp-Rocker "A thousend miles away", den schnörkellosen, bluesigen Hard Southern-Rocker "Blow out your candles" (starkes, dreckiges Bluesharp-Solo von Five Horse Johnson-Frontmann Eric Oblander, der hier als Gast mit von der Partie ist), das furiose, kochende, dabei toll hängen bleibende Instrumental "Slow your roll", die herrliche, bluesige Roots-/Southern Rock-Ballade "Last man alive", oder den powernden Hochgeschwindigkeits-Kracher "Everybody loves a whore" (die wuchtigen Riffs brechen wie purer Donner über einen hinein, die Lead Gitarre steht unter Starkstrom, die Truppe geht ab, als gäbe es kein Morgen mehr) erwähnen - sie alle tragen ihren Teil zu einem einfach wunderbaren, packenden, berauschenden Rock'n Roll-Fest bei. Nein, diese Musik wird dank solcher Bands wie The Brought Low niemals sterben. Wie gesagt, die Jungs kommen aus Brooklyn/New York, doch "Third Record" klingt, als hätten sie das pure Southern-Blut in ihren Adern. Ein schlichtweg "geiles" Album! Und ganz wichtig: "Play it loud, and louder, and louder"...

Das komplette Tracklisting:

1 Old Century (3.20)
2 Everybody Loves a Whore (2.41)
3 The Kelly Rose (4.06)
4 A Thousand Miles Away (3.53)
5 My Favorite Waste of Time (6.16)
6 Matthew’S Grave (3.20)
7 Blow Out Your Candles (5.21)
8 Last Man Alive (6.19)
9 Slow Your Roll (3.22)

Art-Nr.: 7005
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Old century
The Kelly Rose
My favorite waste of time
Matthew's grave
Blow out your candles
Last man alive

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Brown Band, Zac - pass the jar: live from atlanta ~ 2 cds & 1 dvd [2010]
2 CD & 1 DVD-Set! Live from The Fabulous Fox Theatre in Atlanta! Was für ein grandioses Konzert! Country, Roots-, Southern- und Jamrock-Freunde - alle werden sie an dieser Doppel-CD und vor allem an dieser 2-stündigen Live-DVD ihre helle Freude haben. Vor zwei Jahren, das neue Album der Zac Brown Band, "The foundation", wurde gerade veröffentlicht, mutmassten wir, wie sich im Nachhinein herausstellen sollte, mit geradezu hellseherischer Fähigkeit: "Amerika feiert die Zac Brown Band als die neue Senstion im Country-Circuit". Heute, Millionen verkaufter Alben und vier Nummer 1-Hits später, ist klar, wie sehr Amerika diese Band tatsächlich feiert. Doch der große Erfolg kam alles andere, als über Nacht, wie der ein oder andere vielleicht glauben mag. Nein, es ist ein Erfolg, für den die Band hart gearbeitet hat, durch Innovation, durch Kreativität, durch jahrelanges Touring, durch akribische Arbeit, durch Vertrauen in die eigenen musikalischen Fähigkeiten - und die sind immens. Die Zac Brown Band ist ein Phänomen, deren Spielvermögen und Abwechslungsreichtum ganz aussergewöhnlich sind. Durch ihren riesigen Erfolg in den Country-Charts werden sie natürlich von ihrem Label in den Staaten als Country-Band vermarktet. Das ist einerseits auch okay, weil die Songs ihres letzten Albums durchaus als Country(rock)-Songs zu bezeichnen sind, wenngleich mit einer deutlichen Roots-, Americana-, Southern-Note. Doch.die Zac Brown Band versteht sich selbst, wie es auch ihre unzähligen, loyalen Fans tun, als vielmehr, als "nur" eine Country-Band. Sie sind darüber hinaus eine (Southern)Rock-Band, eine Rootsrock-Band, eine vor Spielfreude nur so strotzende Jamrock-Band, die längst ein hoch angesehenes Standing in all diesen Genres, vor allem auch im Jamrock-Bereich, geniesst. Warum, das zeigt dieser überragende Auftritt der Truppe vom 30. Oktober 2009 aus dem alt ehrwürdigen Fox Theatre von Atlanta/Georgia, einer Show, die sie zusammen mit ein paar Freunden und Gästen (u.a. Kid Rock, Little Big Town, Joey + Rory) zu Gunsten des Wiederaufbaus des historischen Georgia Theatre's von Athens spielten. Zac Brown sagte eonmal voller Stolz über seine Musiker: "Everybody in my band is able to burn his instrument to the ground. I'm blessed because the people I play with are just fantastic". Wie recht er hat. Was die Truppe hier aufführt ist schlichtweg begeisternd. Wir hören in traumhafte Melodien gebettete, flockige Countryrock-Songs, die, bei allem Southern-Flair, genüsslich zwischen der karibischen Leichtigkeit eines Jimmy Buffett oder Kenny Chesney, und der sommerlichen Frische und Lockerheit der Eagles hin und her schwanken, aber wir hören auch von heissen Grooves getragenen Rootsrock mit Reminiszensen an The Band, wir hören sehr temperamentvolle, grassige Ausflüge, die an Railroad Earth oder Leftover Salmon erinnern, und vor allem hören und erleben wir auch kochenden, brodelnden, vor Spielfreude nur so strotzenden Southern Rock an der Schnittstelle zwischen Wet Willie, The Marshall Tucker Band, der Charlie Daniels Band und The Allman Brothers Band - teils mit ausgedehnten, rassigen Gitarren-Jammings, und vereinzelt auch mal mit einer, die Atmosphäre zusätzlich aufheizenden Bläser-Attacke. Doch im Grunde genommen läuft das ganze Konzert ungemein entspannt ab, auch wenn es auf der Bühne brennt. Das Feeling ist immer locker, ja hat gar so etwas wie ein entferntes, frühsiebziger-mässiges Grateful Dead-ähnliches Hippie-Flair. Was für eine klasse Live-Truppe! So erleben wir neben tollen Versionen der Hits des vergangenen Albums (u.a. "Whatever it is", "Jolene", "Toes", "Highway 20 ride" und "Chicken fried") und einiger neuer Zac Brown-Originale auch eine Menge hoch interessanter Coverversionen, wie z.B. Robbie Robertson's "The night they drove old dixie down", eine geniale Fassung von Charlie Daniels' "The devil went down to Georgia", die dem guten alten Charlie in beeindruckender Wesie zeigt, wie man dieser Nummer richtig Feuer unterm Hintern macht, eine beherzte, starke Fassung von dem The Marshall Tucker Band-Klassiker "Can't you see" (mit Gast Kid Rock als Lead-Sänger) und eine tolle Version von Bob Dylan's "I shall be released" (nur auf CD enthalten). Es ist wirklich mehr als beeindruckend, welch ein instrumentelles Feuerwerk alle Musiker abzubrennen (klasse beispielsweise das zündende, ausgedehnte E-Gitarren-Solo beim über 10-minütigen "Who knows") und welch ein phantastischer Sänger Zac Brown ist. Einfach wunderbar, diese warme, relaxte Stimme, die unterschwellig ein wenig an James Taylor erinnert, aber im Timbre durchaus auch Spuren von Alan Jackson, Jimmy Buffett und Henry Paul aufweist. Das Publikum im ausverkauften Fox Theatre ist aus dem Häuschen und feiert mit der Zac Brown Band eine ausgelassene Country-, Grass-, Roots-, Southern-, Rock-, Jam-Party, an der wir mit dieser tollen Doppel-CD und klasse gefilmten (in HD) DVD (toller Sound) teilhaben dürfen. Das sind zwei Stunden pure Freude! Ein grandioses Konzert einer großartigen Band! Kommt in einer edlen Digipack-Aufmachung mit feinem Schuber und reich bebildertem Booklet. Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1 Whatever It is - 4:04   
2 Let It Go - 4:37   
3 It's Not Ok - 4:09   
4 Jolene - 5:26   
5 Who Knows - 10:28   
6 The Night They Drove Old Dixie Down - 4:28   
7 Sic 'Em On a Chicken - 4:05   
8 Where the Boat Leaves From/One Love - 3:51   
9 Trying To Drive - 4:32   
10 Alabama Jubilee - 2:57   
11 Blackbird - 7:14   
12 The Devil Went Down To Georgia - 4:31   

Disc 2:
1 Can't You See - 5:46   
2 Highway 20 Ride - 4:15   
3 Whiskey's Gone - 2:47   
4 Colder Weather - 4:29   
5 Junkyard - 6:07   
6 Free/Into the Mystic - 7:36   
7 America the Beautiful - 1:41   
8 Chicken Fried - 5:10   
9 I Shall Be Released - 6:04   
10 Bar - 3:59   
11 Toes - 4:33   
12 We're Gonna Make This Day - 7:52   

DVD:
1 Intro   
2 Whatever It is   
3 It's Not Ok   
4 Jolene   
5 Who Knows   
6 The Night They Drove Old Dixie Down   
7 Sic 'Em On a Chicken   
8 Junkyard   
9 The Devil Went Down To Georgia   
10 Trying To Drive   
11 Alabama Jubilee   
12 Can't You See   
13 Highway 20 Ride   
14 Colder Weather   
15 Free/Into the Mystic   
16 Toes   
17 America the Beautiful   
18 Chicken Fried   
19 We're Gonna Make This Day   
Bonus Tracks:
20 Cheater Cheater - Joey + Rory
21 All American - Levi Lowrey
22 My Name is Money - Sonia Leigh
23 Money Don't Make You Happy - Nic Cowan
24 Say What?

Art-Nr.: 6909
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 29,90

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Brown Band, Zac - you get what you give [2010]
Rar! Wir haben noch ein versiegeltes Exemplar der längst vergriffenen Deluxe-Edition mit 2 großartigen Bonustracks!

Deluxe Edition! Neues Album der phänomenalen Zac Brown Band - und die logische und konsquente Weiterführung des Weges von "The foundation". Nach Millionen verkaufter Exemplare des Vorgängers und 4 Nummer 1-Hits in den Billboard Country-Charts wird die Band in den USA als ganz heisser Country-Act "verkauft", was die Truppe aus Georgia natürlich auch ist, aber sie ist genauso im Roots-, Americana-, Southern- und auch im Jam Rock-Bereich zu Hause und das seit vielen, vielen Jahren, lange bevor sich der ganz große kommerzielle Erfolg einstellte. Zum Glück hat dieser Erfolg die Jungs aber nicht negativ beeinflusst, denn sie bleiben unverändert ihrem aussergewöhnlichen, vor Vielseitigkeit und Kreativität nur so strotzenden Stil treu. Sie bewahren ihre Frische, ihre beeindruckende Spielkultur und Spielfreude, ihre natürlichen Roots und ihre Lockerheit. Alles ist wieder da: Die traditionll verwurzelten Country-Fundamente, der natürliche Southern Rock-Spirit, die ungezwungenen. jammigen Instrumental-Breaks, die Leichtigkeit, Buffett-ähnliche Ocean-/Karibik Flair und diese traumhalft ins Ohr gehenden Melodien. Natürlich ist auch die überragende Musikalität der Zac Brown Band (Zac's stolze Aussage über seine Jungs, "Everybody in my band is able to burn his instrument to the ground. I'm blessed because the people I play with are just fantastic", muss man immer wiederholen, denn sie trifft einfach zu) erneut in all ihren Facetten zu bewundern. Und Brown selbst ist, sowohl was seine Fähigkeiten an der akustischen Gitarre als auch seine Gesangskünste betrifft, ebenfalls in brillanter Verfassung. Alles, was wir bereits zu dem Vorgänger-Album und der kürzlich erschienenen 2CD/DVD-Live-Veröffentlichung in unserem jeweiligen Review geschrieben haben, trifft auch mit voller Nachhaltigkeit auf das neue Werk zu. Enthalten ist ein großartiges Duett mit Jimmy Buffett, ebenfalls eines mit Alan Jackson (ist auch die erste Single, die bereits wieder zielstrebig Richtung Chartspitze unterwegs ist), und eine bravourös groovende, 10-minütige Roots-/Southern Rock-/Jamrock-Nummer (Titel: "Who knows"), mit feinen Reggae-Tupfern und einer ausgedehnten, rund 6-minütigen Instrumental-Passage. Orgel, Schlagzeug und vor allem die Fiddle und E-Gitarre haben dabei ausreichend Gelegenheit ihre Freiräume auszuleben. Das Album zeigt abermals deutlich, warum die Zac Brown Band sowohl bei den Country-Leuten, die ansonsten auf Alan Jackson & Co. stehen, bei der Eagles-Gefolgschaft, bei den Jimmy Bufftett-Fans, als auch bei der Southern- und Jam-Rocke-Gemeinde von The Marshall Tucker Band und den Allmans gleichermassen begeistert gefeiert wird. Gute Musik setzt sich halt (manchmal) doch durch - und diese hier ist einfach famos. "You get what you give" ist der nächste "kleine" Geniestreich der Zac Brown Band - nicht mehr und nicht weniger!

Aus der Original-Produktbeschreibung:

"'You Get What You Give' features a genre-defying collection of songs that the band has been testing on the road over the past year. Praised for the ability to blend 'down-home country with bits of reggae, bluegrass and rock to create a high-quality musical stew' (USA Today), front man Zac Brown notes that the new album 'is representative of where we are right now. It combines elements of our southern rock and country roots, but also stays true to our jam-band style musicianship from the live show.'"

Das komplette Tracklisting:

1 Let It Go - 4:38   
2 Knee Deep - 3:24   
3 No Hurry - 3:47   
4 I Play the Road - 4:21   
5 Cold Hearted - 3:48   
6 Whiskey's Gone - 2:48   
7 Quiet Your Mind - 3:41   
8 Colder Weather - 4:35   
9 Settle Me Down - 3:23   
10 As She's Walking Away - 3:45   
11 Keep Me in Mind - 3:35   
12 Who Knows - 10:04   
13 Martin - 5:07   
14 Make This Day - 4:02
Bonustracks:
15. Oh My Sweet Carolina - live - 4:41
16. Nothing - 4:24

Art-Nr.: 7097
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Einzelstück || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Daniels, Charlie and Friends - volunteer jam 1 - 1974: the legend begins [2022]
Am 4. Oktober 1974 veranstaltete Country- und Southern Rock-Pionier Charlie Daniels mit seiner Charlie Daniels Band und einigen hoch angesehenen Genre-Gästen (Toy Caldwell und Paul Riddle von der The Marshall Tucker Band, The Allman Brothers Band Gitarrenheld Dickey Betts, sowie Percussion und Conga-Player Jamie Nichol) im War Memorial Auditorium von Nashville/Tennessee ein Live-Event der ganz besonderen Art: The Volunteer Jam. Es wurde ein fantastisches Konzert, wie man es selten erlebt hat, eines, dass das Publikum geradeu magisch in seinen Bann zog, denn die Musiker spielten sich mit ihrer zwanglosen, unbändigen Spielfreude in einen wahren Rausch, der alle mitnahm. Es wurde ein regelrechtes Southern Rock-Happening und war der Beginn einer einzigartigen Konzertreihe, die Charlie Daniels von nun an regelmässig veranstaltete. Die legendären Volunteer Jams waren geboren. Diese erste Volunteer Jam vom 4. Oktober 1974, und das ist einfach großartig, erscheint nun, fast 50 Jahre sspäter, erstmalig auf CD, und zwar in einem richtig guten, nein erstklassigen Sound, wenn man bedenkt, wie alt diese Aufnahmen sind. Was die Charlie Daniels Band und ihre Gäste an diesem Abend auf die Bühne des War Memorial Auditoriums zauberten war herausragend. Sie spielten und jammten frei von allen Zwängen. Einige Tracks, gerade der frühen Charlie Daniels Band, lassen viele Vergleiche zu den Allman Brothers zu. Die Songs und Jams sind tief verwurzelt im Blues und definieren nahezu alle Trademarks des Southern Rocks der frühen Siebziger, inklusive prächtiger Twin Gitarren. All das zelebrieren die Musiker hier auf beeindruckende Art und Weise. Ein herausregendes Beispiel dafür ist das rund 11 1/2-minütige, großartige, bluesige, angejazzte und southernrockige "No place to go" mit seinen starken, ausufernden Gitarren- und Keyboard-Läufen. Aber nicht nur diese Nummer, sondern die komplette Show ist ein wahres Fest. Das Sothern Rock-Feuer brennt von Beginn an. Nach dem knapp 1 1/2-minütigen Intro "Tennessee waltz" geht es mit dem starken "Whiskey" voller brodelnder Power los. Das ist kochender, bluesiger, klassischer, jammiger Southern Rock in allerbester The Allman Brothers Band-Reinkultur - und dennoch auch ganz typisch für die Charlie Daniels Band der damaligen Zeit. Man höre nur auf die packenden Grooves und die prächtige Dual Gitarren-/Orgel-Inszenierung. Voller Energie und Kraft geht es mit dem fetten "Way down younder" weiter, einem seeligen, jammigen Southern-/Bluesrocker voller spürbarer Spielfreude und Hingabe. Großartig auch hier wieder die furiose Gitarrenarbeit, inkl. eines prächtigen Solos, wir auch die exzellente, markante Percussionarbeit, aus der der unwiderstehliche Groove resultiert. Sehr stark auch die feine Interpretation ihres Klassikers "Long haired country boy", ebenso wie das mit herrlichen Twin Guitar-Passagen und großartigen Dual Guitar-Soli bestückte, mexikanisch angehauchte, energetische, jammige, staubige Southern Rock-Opus "Caballo Diablo". Anschließend spielt die Charlie Daniels Band (Charlie diesmal nicht an der E-Gitarre sondern an der Fiddle) zusammen mit Marshall Tucker's Toy Caldwell an der Pedal Steel eine fröhliche, stimmungsvolle Version des Country Klassieker "Jambalaya", eingebettet in einen schönen, jammigen Southern-Groove. Mit dem unsterblichen Southern Rock-Evergreen "The south's gonna do it (again)" lassen die Jungs daann ihrer sprühenden Energie und Power wieder freien Lauf (zündende Gitarrenläufe). Wie gesagt, es war ein ausgelassenes Fest an diesem Abend, eine Sternstunde der Charlie Daniels Band und des gesamten Southern Rocks - für immer verbrieft in der reichhaltigen Historie dieser wunderbaren Musik.

Die komplette Setlist:

1. Tennessee Waltz - 1:24
2. Whiskey - 5:48
3. Way Down Yonder - 3:47
4. Long Haired Country Boy - 4:06
5. New York City, King Size Rosewood Bed - 3:37
6. Caballo Diablo - 5:01
7. Jambalaya - 4:06
8. Stay All Night (Stay a Little Longer) - 2:28
9. No Place To Go - 11:26
10. The South's Gonna Do It (Again) - 4:08
11. Orange Blossom Special - 3:02
12. Don't You Lie to Me - 4:47

Art-Nr.: 10665
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Whiskey
Way down yonder
Long haired country boy
Caballo Diablo
Jambylaya
No place to go
The south's gonna do it (again)

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Drive-By Truckers - the new ok [2020]
Zweites Album in diesem Jahr der hoch geschätzten, großartigen Neo Southern Rock-/Rootsrock-Band aus Athens/Georgia - ein richtig starkes, neues Output, entstanden vorwiegend durch die Unwegbarkeiten der Corona-Pandemie. Nach der Veröfffentlichung von "The unraveling" Ende Januar 2020, stand eigentlich ausgiebiges Touring auf der Agenda der Dive-By Truckers, doch es kam bekanntlich alles anders. Die Welt veränderte sich und in Amerika gab es darüber hinaus jede Menge politische Unruhe, was nicht nur DBT-Gründer Patterson Hood umtieb und antrieb, seine Gedanken in der Musik seiner Band unterzubringen. "The New OK", der Titel des neuen Werkes, sei eine Phrase, die Hood im Bezug auf das globale Geschehen in den letzten Monaten immer wieder aufmunternd von sich gegeben habe, sagt er. Ein Satz, der bestens als Titel dieses Album geeignet ist, denn es ist ein absolut logischer Nachfolger zu dem textlich ebenfalls schon sehr kritisch orientierten Vorgängerwerk, bestehend aus vorzüglichen, übrig gebliebenen Songs, die noch aus den "The unraveling"-Sessions stammen und einigen euen Kompositionen, bzw. erstmalig aufgenommenen Songs, die Hood bereits vor einigen Jahren geschrieben hat. So besteht das Album aus textlich durchaus provokativen, kritischen Songs, die den vergangenen "endless summer of protests, riots, political shenanigans, and pandemic horrors", wie es Hood ausdrückt, zum Thema haben. Das Resultat des Werkes sei der Versuch mit diesen relevanten Songs dazu beizutragen, die Dunkelheit dieses Jahres mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft in Einklang zu bringen, betont er. Musikalisch geht es dort weiter, wo "The unraveling" aufhörte. Wir hören vor allem den typischen, so wunderbar natürlich schroffen, rauen Gitarrensound der beiden Gründer und Gitarristen Patterson Hood und Mike Cooley, aber auch viele soulig inspirierte Momente und jammige Neigungen. Die Tracks sind klasse strukturiert, offenbaren aber mit ihrer Live-Attitüde auch den "free spirit" der Band. Beste Beispiele für das exzellente Songmaterial sind etwa der raue, dreckige, durchaus jammige und mit dem typischen DBT-Southernflair ausgestattete, dynamische, lässige, bei aller Ruppigkeit prächtig hängen bleibende, von starken Gitarren-Licks bestimmte Rootsrocker "The New OK", das mit tollen Orgel- und Gitarrenlinien durchzogene, ebenfalls mit einer klasse Melodie vorgetragene, soulig inspirierte, erdige "Tough to let go" (schöne, im Verlauf der Nummer einsetzende Bläser-Fills), der ungemein kraftvolle, rau, straight und treibend nach vorn rockende Kracher "The unraveling", das "eigentliche" Titelstück des Vorgänger-Albums (prima Gitarrensolo gegen Ende), das abermals schön soulig groovende, von feinem E-Piano begleitete "Sarah's flame", das bluesig soulige, mit sehr angenehm integrierten, markanten Bläsern garnierte "Sea island lonely", der herrlich flockig, flott und locker dahingleitende, mit schönen Gitarrenlinien verzierte, zuweilen gar etwas "schwebende", psychedelisch angehauchte Roots-/Jamrocker "Watching the orange clouds", wie auch die abschließende, furiose Coverversion des Ramones-Krachers "The KKK took my baby away". "The New OK" ist ein weiteres, genauso außergewöhnliches wie großartiges Kapitel in der Historie der Drive-By Truckers, das eindrucksvoll belegt, dass der kreative Kern der Band noch sehr lebendig ist. Produziert hat im übrigen erneut ihr alter Wegbegleiter David Barbe. Eine absolut vorügliche Vorstellung der Drive-By Truckers.

Das komplette Tracklisting:

1. The New OK - 4:25
2. Tough To Let Go - 4:49
3. The Unraveling - 2:43
4. The Perilous Night - 4:36
5. Sarah's Flame - 3:31
6. Sea Island Lonely - 4:20
7. The Distance - 4:05
8. Watching The Orange Clouds - 5:15
9. The KKK Took My Baby Away - 2:31

Art-Nr.: 10228
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The New OK
Tough to let go
The unraveling
Sarah's flame
Sea island lonely
Watching the orange clouds

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Drivin' N' Cryin' - songs about cars, space, and the ramones ~ ep [2012]
"A six song juggernaut of blistering guitars". Yeah! Nach "Songs from the laundromat" kommt nun die zweite von 4 EPs, die die großartige Roots-/Rock-/Jamrock-/Southern Rock-Truppe um Kevn Kinney innerhalb von 12 Monaten veröffentlichen wird. Die saustarke, rund 17 1/2-minütige, von "underground hero" Paul Ebersold erstklassig produzierte EP ist eine Hommage an die frühen Punk-Einflüsse von Drivin' N' Cryin'. Was die Band abliefert ist erstklassiger, furioser, satter, von fetten Gitarren dominierter, rootsiger, punkig riffiger, southern-rooted Power Rock'n Roll ohne Kompromisse. Da bleibt kaum Zeit zum Lufzholen und dennoch bestechen die Songs mit großartiger Melodik. 5 Mal geben die Jungs Vollgas, ehe die EP mit dem prächtigen, von grandiosen, transparenten Gitarren und einem herrlichen Retro Sixties Psychedelic-/Surf-Sound bestimmten Instrumental "Space eyes" endet. Diese zweite EP ist genauso ein "Kracher" wie die erste. Drivin' N' Cryin' sind in Bestform! Kommt erneut im einfachen Papp-Sleeve in alter LP Cover-Optik, doch das ist absolut zu vernachlässigen, denn der Inhalt ist einfach baumstark.

Das komplette Tracklisting:

1. Hot Wheels - 2:44
2. Acceleration - 3:18
3. Johnny Rides Shotgun - 3:32
4. Moonshot - 2:46
5. Out Here In the Middle of Nowhere - 2:06
6. Space Eyes - 3:01

Art-Nr.: 7936
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hot wheels
Acceleration
Johnny rides shotgun
Space eyes

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Einhouse, Aaron - it ain't pretty [2016]
Herrlicher, wunderbar rootsiger, zuweilen gar mit ein wenig Blues- und Southern Rock-Flair umwehter, prächtig in Szene gesetzter Americana, Americana-Rock und Country Rock aus Texas - natürlich mit dem unwiderstehlichen, erdigen, den "Red Dirt-Staub" am Stiefel klebenden Flair, wie man es eben nur im "Lone Star State" erlebt. Großartig! Der aus Austin stammende, bisher wohl nur Insidern bekannte Aaron Einhouse veröffentlicht mit "It Ain't Pretty" schon sein viertes Album und dürfte jetzt endgültig richtig durchstarten. Was für eine tolle Musik, was für eine grandiose Stimme! Stücke wie Townes Van Zandts "To Live Is To Fly" und Jerry Jeff Walkers "Getting By" bei der Beerdigung seines Onkels waren einst die Initialzündungen für Aaron, sich ebenfalls der Musik und dem Songschreiben zu widmen. Auch anderer Künstler aus diesem Dunstkreis, wie Guy Clark, Steve Earle, John Prine und Texas-Urgestein Walt Wilkins waren seine Inspiration. Heute ist die Musik und das Songwriting seine Mission. Dem Ziel, eines Tages zu der ganz großen Zunft des Genres zu gehören und es seinen Helden glich zu tun ist er mit seinem neuen Werk, bei dem er sämtliche Tracks praktisch im Alleingang komponiert hat (nur bei zwei Stücken assistierten ihm Johnny Chops, der Bass-Spieler der Randy Rogers Band und Hal Ketchum), ein ganz großes Stück näher gekommen. Da gerät sein Mentor und Freund Walt Wilkins regelrecht ins Schwärmen: "Aaron is a true son of Texas, poetry, and the open road. He has an eye and a feeling for the human condition and his fellow man, and a stage presence that a bunch of us would trade for. There is a deep sensitivity in his songs, as well as humor and pathos. He’s as real as the places and folks he writes and sings about, and I’m looking forward to the next songs.” Das von vorn bis hinten exzellente Songmaterial kommt in einem schön "saftigen", zumeist mit tollen Gitarren in Szene gesetzten, erdigen, kraftstrotzenden, aber auch flüssigen und überaus melodischen gewand. Ea passt alles zusammen. Noch beeindruckender als Aarons starke kompositorischen Fähigkeiten ist zweifellos sein unglaublich charismatischer Gesang. Seine Stimme wirkt wie eine bestechende Symbiose aus Reckless Kellys Willy Braun, Robert Earl Keen und Jack Ingram. Schon nach den ersten Kostproben seines vokalen Könnens beim satten, brodelnden, Harp-getränkten, bluesigen, southern-swampigen Red Dirt-Rootsrocker "Dancin'" zum Auftakt Tolle Slideguitar-Licks, gut nach vorn gehender Drive), weiß man, dass hier etwas ganz Besonderes auf einen zukommt. Der Song wurde übrigens zu Beginn und Ende von Soundschnipseln aus dem Film "Apocalypse Now" eingerahmt. Die Idee dazu hatte Erik Herbst (Eli Young Band, Kyle Bennett Band, Sam Riggs), der dieses tolle Werk auch in einem, herrlich zu Einhouses "Röhre" passenden, sehr kraftvollen Sound produziert hat. Der Kontakt zwischen beiden war übrigens durch das Management von Sam Riggs zustande gekommen. Herbst sorgte in seinem "Panhandle House"-Studio dazu mit Leuten wie Tony Browne, Lucas Copeland, Jonathan Baulista, Tim Harris (klasse Harp-Performance), Bradley Knight, Bryan Brock, Milo Deering (mal wieder mit tollem Steel-Spiel) und Drew Womack (Harmony vocals) für ein exzellentes Musiker-Ensemble. Stück Nr. 2, das saustarke "That's What You Get" stampft unvermindert "schroff", in bester, kerniger Southern Rock-Manier (tolle E-Gitarren-Riffs, ein brennendes Solo, bluesige Harp-Fills) durch die texanische Peripherie, bevor mit dem Titelstück "It ain't pretty" erstmals ein enig das Bremspedal betätigt wird. Eine wunderbare Ballade, bei dem Aarons Stimme natürlich besonders wirkt, dazu gibt es herrliche Electric Slide-Gitarren- und feine Orgel-Klänge. Auch das folgende, mega-lässige, retro-behaftete "Like Rock'N 'Roll" fährt titel-untypisch in eher ruhigeren Rootsrock-Gewässern. Erinnert stark an The Band. Klasse auch hier das prächtig passende Slide-Spiel mit schönem Solo. Beim wunderbaren "My Susannah" erneut großartige Slide-Linien, tolle Melodie) trauert Einhouse seiner nicht mehr nach Hause zurückkehrenden Verflossenen reumütig hinterher. Toller Red Dirt-/Rootsrock-/Countryrock-Stoff! Das flotte, flüssige, knackige, eingängige "The Richest Man" bietet klassisches Country-Storytelling. Klasse hier die E-Gittaren-Enlagen und Deerings heulende Steel. Mit "Thinking Of You" folgt eine bluesig-soulige Southern-Ballade, Einhouses pathos-getränkter Gesang sorgt für Gänsehaut. Herrlich! "On & On" mit seinem markanten E-Slide-Führungsriff erinnert ein wenig an Red Dirt-Stoff mit Reckless Kelly-Note. Das furiose "The Fall Of Eli Wilde" (wundebar knarzig gespielt und launig gesungen) wird so manche Honkytonk-Spelunke stimmungsmäßig zum Sieden bringen. Am Ende gibt es mit "I'm Done" nochmal Country-trächtigen, balladesken Singer/Songwriter-Stoff. Einhouse legt sich noch mal richtig ins Zeug. Eine heulende Bariton-E-Gitarre, eine hallende Orgel und glänzende Harmoniegesänge vollenden diesen voller Inspiration performten, kraftvollen Song. Ein mitreißender, regelrecht packender Abschluss. Aaron Einhouse legt mit "It Ain't Pretty" ein echtes "Pfund" in die texanische Waagschale. Ein Album, das mehr als nachhaltige Wirkung hinterlässt. "Pretty damn Texas Roots-/Americana-/Country Rock at it's very best"! Toller Typ, dieser Aaron Einhouse! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Dancin' - 3:34
2. That's What You Get - 2:49
3. It Ain't Pretty - 3:44
4. Like Rock n Roll - 3:45
5. My Susannah - 4:11
6. The Richest Man - 3:58
7. Thinking of You - 4:08
8. On & On - 3:45
9. The Fall of Eli Wilde - 2:57
10. I'm Done - 3:02

Art-Nr.: 9181
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dancin'
That's what you get
It ain't pretty
Like Rock'N Roll
My Susannah
The richest man
The fall of Eli Wilde

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Emory Quinn - the road company [2008]
Sehr rar und großartig!

Welch ein Genuß! Die sicher am zuverlässigsten und ergiebigsten, vor allem aber am reinsten und natürlichsten sprudelnde Quelle hochklassigen Rootsrocks, der U.S.-Bundesstaat Texas, hat eine neue, fantastische Band hervorgebracht, die sich mit ihrer wunderbaren Musik glatt auf Augenhöhe neben den ebenso grandiosen "Aufsteigern des Jahres 2008", The Band Of Heathens einreiht: Emory Quinn aus San Antonio liefern mit ihrem zweiten Album "The road company" ein kleines Meisterwerk ab - nicht mehr und nicht weniger! Brillant! Ja, bezeichnen wir Emory Quinn ruhig mal als eine Rootsrock-Band. Oder ist es vielleicht doch eine Americana-, oder gar eine Retro Countryrock-Truppe? Der Oberbegriff passt schon, doch sie zelebrieren ihren hinreißenden Rootsrock selbstverständlich mit allen typisch texanischen Zutaten und sind im Americana-Genre natürlich genauso zu Hause. Detailliert beleuchtet bedeutet die Formel "Emory Quinn" ein wunderbares musikalisches Elixier aus Rootsrock-, Americana-, Folk-, Country-, Blues- und Storytelling-Anleihen, bei denen hin und wieder sogar mal ein dezentes Countryrock-Jamming, eine grassig angehauchte Passage, oder kerniges "Red Dirt"- und Southern Rock-Feeling aufblitzen. Die Einflüsse der Band stammen nach ihren eigenen Angaben aus den verschiedensten Richtungen. Man hört die Namen Ryan Adams, Josh Ritter, Steve Earle, und Robert Earl Keen, aber auch The Band und sogar Widespread Panic. Ohne Frage hinterlassen diese Künstler mehr oder minder große Spuren in der Musik der "Quinns", aber auch Kollegen wie Blue Mountain, Railroad Earth, besagte The Band Of Heathens, Reckless Kelly und vor allen Dingen die Kanadier von Blue Rodeo müssen hier genannt werden. All das vereint sich in dieser so vielseitigen, wunderbaren, und doch so von einer eigenen, unverwechselbaren Identität geprägten, magischen Mixtur. Das zentrale Gerippe von Emory Quinn besteht aus den begnadeten Musikern Clint Bracher (ein großartiger Sänger, Songwriter, -aus seiner Feder stammen 11 der 12 Songs-, und Gitarrist), Multi-Instrumentalist Nathan Rigney (u. a. Gitarre, Pedal Steel, Mandoline, Fiddle, Banjo) und Case Bell (Bass, Piano, Orgel), welches noch durch einen adäquat starken Drummer (bei "The road company" war das in der Regel der exzellente Adam Littman) vervollständigt wird. Welch hervorragende musikalische Fähigkeiten die Jungs besitzen wird bei ihren Live-Shows deutlich, bei denen sie des öfteren willkürlich ihre Instrumente tauschen. Jeder behersscht nahezu jedes Instrument perfekt. Die durch und durch außergewöhnlich starken Songs bestechen mit herrlichen Melodien und exquisitem Zusammenspiel. Der großartige Lead-Gesang, die vorwiegend von Gitarren und Saiteninstrumenten bestimmten Arrangements, flüssige, lockere und zugleich kantige, erdige Rhythmen - alles verschmilzt miteinander in vollendeter Natürlichkeit und Harmonie. Das Album startet sofort mit einem absoluten "Genre-Killer", wie er im sprichwörtlichen Buche steht: "Highway of gold" ist tatsächlich so etwas wie ein "goldener" Midtempo Roots-/Americana-/Countryrocker, von dem man einfach nur begeistert sein muß. Traumhaft melodisch, knackig, staubig, dennoch schön fließend, vollgepackt mit feinen Acoustic Gitarren, wunderbar in Szene gesetzten, satten, eingängigen E-Gitarrenlinien und prächtigen, durchaus kraftvollen, kernigen Hooklines. Nach ca. 3 Minuten gibt's ein klasse Break. Das Tempo zieht an, die Band setzt zu einem kleinen, aber sehr feinen Instrumental-Jamming an, ehe die toll eingesetzte E-Gitarre wieder den Weg zur ursprünglichen Gangart ebnet. Wow, was für ein toller Song! Und das war erst der Auftakt zu einer famosen Nummer nach der nächsten. Es folgt der trockene, aber richtig gut in Schwung kommende, dynamische, dabei sehr melodische Roadhouse-Countryrocker "Dance with me". Tolles, rockin' Texas-Flair! Bringt die Meute in den einschlägigen texanischen Live-Schuppen sicher ordentlich auf Touren. Bärenstark die zwischendrin eingestreuten, quirligen, glühenden, viel Southern Rock-Feeling versprühenden E-Gitarren-Soli des großartigen Nathan Rigney. Herrliche Steelguitar-Fills, ein klasse Rhythmus, feine Acoustic Gitarren-Begleitung und abermals exzellent eingebundene E-Gitarrenlinien bestimmen den sich widerrum tief in unseren Gehörgängen einnistenden Americana-Rocker "Straight through me". Grandios, wie sich rootsiger Staub, melodische Harmonie und musikalische Natürlichkeit scheinbar untrennbar miteinander verbinden. Anschließend steht mit dem starken "No in between" bester, trockener Country-Tonk/Alternate Country(rock) mit klasse Fiddle-Begleitung auf dem Programm, gefolgt von dem toll groovenden, wieder sehr melodischen Roots-/Americana-Reggae "Ships and planes" (hervorragende Orgel-/Banjo-/Steelguitar-Untermalung, klasse Drumming, raffiniert in Szene gesetztes Instrumentalbreak). Würzige E-Gitarren und ein dynamischer Drive bestimmen den genauso knackigen, wie würzigen, Country-infizierten Rootsrocker "Blue gone", der stark an die frühen Sachen von Blue Rodeo erinnert. Wieder eine tolle Melodie! Die kann man auch der traumhaften, aus grassigen Banjo- und Gitarrenklängen bestehenden, fantastisch vorgetragenen Americana-Ballade "Magnolia" attestieren - ein weiteres Beispiel für die von großem Ideenreichtum geprägte, außergewöhnliche Spielkultur dieser tollen Truppe. Großartig übrigens auch die einzige Covernummer auf dem Album, das von Jim James (My Morning Jacket) komponierte "Phone went west". Schwache Songs sucht man während dieser guten Stunde exquisiter Musik vergeblich. Hier rufen überaus kompetente, spielfreudige Musiker punktgenau ihr ganzes Potenzial ab. "The road company" ist ein faszinierendes Rootsrock-/Americana-Album geworden, das in seiner außergewöhnlichen Klasse, neben dem eingangs erwähnten Werk der Band Of Heathens, zu den besten Genre-Neuentdeckungen der jüngeren Vergangenheit zählt. Das 16-seitige Booklet enthält im übrigen alle Texte. Super! Hoch leben solche Bands...

Das komplette Tracklisting:

1 Highways of Gold (5.12)
2 Dance with Me (3.49)
3 Straight Through Me (5.02)
4 No In Between (4.17)
5 Ships and Planes (4.18)
6 Blue Gone (6.07)
7 Magnolia (5.06)
8 Devil's Disguise (4.57)
9 Idabel (4.44)
10 Better Next Year (4.41)
11 Dear London (8.10)
12 Phone Went West (4.02)

Art-Nr.: 6128
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Einzelstück || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Highway of gold
Dance with me
Straight through me
Ships and planes
Blue gone
Magnolia
Idabel

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