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Blindside Blues Band - long hard road [2006]
Eine gewaltige Classic (Heavy)Rock-/Bluesrock-Maschinerie mit einer noch gewaltigeren Gitarrenfront rückt an: Gitarrist, Sänger und Songwriter Michael Onesko aus den U.S.A. und seine Blindside Blues Band sind zurück mit ihrem bereits fünften Studioalbum und lassen es krachen wie noch niemals zuvor! Begeisternder, fischer, lebendiger, massiver Gitarren-Bluesrock, daß es nur so kocht, groovt, bluest und rockt! Was für ein Line-up: 3 fette Gitarren (neben dem großartigen Onesko noch die beiden weitern, über jeden Zweifel erhabenen "Axeslinger" Scott Johnson und Bill Gressock), Bass (Michael Barrick) und Drums (Emery Ceo) - sonst nichts! Keine Frage also, daß bei diesem Quintett die pure Gitarren-Power den Ton angibt! Die Einflüsse reichen von Hendrix, Robin Trower, Pat Travers, Mountain und mit Abstrichen auch hartem Southern Rock, bis hin zu britischen Größen wie Cream, Led Zeppelin, Deep Purple und Free! Aber nicht nur die Retro-Fans dieser gerade genannten Bands werden an "Long hard road" ihre helle Freude haben, gleiches gilt zu 100 Prozent auch für die Joe Bonamassa-, Stoney Curtis-, und Philip Sayce-Anbeter! Minutenlange, monströse Gitarrenschlachten peitschen uns aus den Lautsprechern entgegen, daß einem der Atem stockt! Unentwegt treiben sich die Akteure mit unwiderstehlichen, die "Bretter" schier zum Glühen bringenden Soli zu gegenseitigen Höchstleistungen an. Irre! Ein paar Song-Anmerkungen: Ein prächtiges Hendrix-like Intro, das sich im Anschluß wie ein roter Faden durch den Song zieht, geleitet uns zu Beginn des Albums in den herrlichen, fesselnden, fetten Power-Bluesrocker "Electric woman", dessen uns um die Ohren schwirrenden, zwirbelnden Gitarrenorgien, einen geradezu ins Wanken bringen. Wow! Und sie lassen in puncto Kraft und Druck keinen Deut nach: Das fett rockende, bärenstarke, riffige "Mercury man" steht nun auf dem Programm, dem ein deutliches Southern Rock-Ambiente anzumerken ist. Auch das haben sie einfach drauf! Massive, kochende Gitarren, driving Basslines, krachende Drums und eine absolut hängen bleibende Melodik entladen sich zu einem wahren (Heavy)Rock'n Roll-"Thunderstorm"! Nach einer brodelnden Coverversion der klassischen Cream-Jam-Nummer "Outside woman blues", scheint es, als würden in dem fulminanten "I should've loved you" die frühen, bluesigen Led Zeppelin wieder lebendig! So geht das munter weiter! Ob bei dem fetten, Energie geladenen, etwas an Paul Rodgers' Free erinnernden, druckvollen "The power", dem balladesken, leicht psychedelischen "Time before the sun", der abgehenden, "wilden" Coverversion der Mogg/Schenker-written, alten U.F.O.-Nummer "Pack it up and go", dem gewaltigen "Gypsy blood", bis hin zu dem überschäumenden Instrumental "Hot shot", inklusive Bass- und Drums-Solo! Als ob das noch nicht genug wäre, finden wir im Anschluß daran auch noch einen starken "hidden track", und zwar ein tolles, gut 14 Minuten langes, live im Studio eingespieltes Instrumental-Jamming, bei dem die Band noch einmal voller Spielfreude, doch nie ohne Konzept und strukturlos, alle Register zieht! Danach sind 69 Minuten vorüber, und man ist richtig geschafft! Aber dieses "geschafft sein" kommt dem puren Vergnügen gleich! Also, warum starten wir diese großartige Gitarren-Bluesrock-Orgie gleich nicht noch einmal? Hinein ins Vergnügen! Gitarren-Enthusiasten & Luftgitarren-"Sportler": Diese Truppe spielt euch schwindelig!

Art-Nr.: 3889
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Electric woman
Mercury man
I should've loved you
The power
Gypsy blood

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