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Abair and the Boneshakers, Mindi - the eastwest sessions [2017]
"She's hot"! Die in den USA höchst respektierte, mehrfach Grammy-nominierte, herausragende Saxophonistin Mindi Abair aus Saint Petersburg/Florida war bislang eher auf dem Jazz-Terrain zu Hause, doch mit ihrer neuen, exzellenten Begleitband, den Boneshakers liefert sie mit dem in den historischen Eastwest-Studios von Hollywood aufgenommenen, neuen Album "The Eastwest Sessions" nun ein musikalisch fantastisches, ungemein kraftvolles, kerniges, astreines "Powerhouse"-Bluesrock-Album mit Spuren von Soul, R&B, Rock bis hin zum Americana ab, das sie auch in diesem Genre nachhaltig etablieren wird. Neben ihrem genauso satten, wie virtuosen Saxophon-Spiel ist Mindi darüber hinaus eine großartige Sängerin und Songwriterin. Produziert hat das Album niemand geringerer als Kevin Shirley (u. a. The Black Crowes, Aerosmith und Stammproduzent von Joe Bonamassa und Black Country Communion). Großmeister und Gitarrenguru Joe Bonamassa ist dann bei einem Stück auch gleich als Gast mit dabei, und zwar bei dem umwerfenden, kernigen, rund 7-minütigen Blues-Knaller "Pretty good for a girl", bei dem sich Mindy auf ihrem "Sax" quasi die Lunge aus dem Hals bläst und Mr. Bonamassa mit einem genialen Gitarrensolo besticht. Toll, wie sich die beiden während des rund 4 1/2-minütigen Instrumentalfinishs ergänzen. Dazu gibt's prächtigen Gesang von Mindi. Irre starke Nummer! Aber das ist nur ein Beispiel für eine komplett saustarke Vorstellung der Protagonistin und ihrer super Band. Mal mit Gefühl, mal sehr rockig agieren die Musiker und Mindi spielt zum Teil, als ginge es um ihr Leben. Das komplette Songmaterial ist hervorragend strukturiert, durchzogen von einer prima Melodik. Das Zeug bleibt einfach prächtig hängen, versprüht ordentich Feuer und Speilfreude. Los geht's mit dem mächtig groovenden, ganz dezent funky angehauchten Power-Bluesrocker "Vinyl", in der Basis geprägt von großartigem Drumming und treibenden Basslines. Dazu kommen herrlich klimperndes Piano, starke Rhythmus E-Gitarre, Mindi's klasse Gesang und natürlich ein brennendes Sax-Solo im Break. Ganz heiße Nummer! Das kann man auch über das anschließende, mächtig kochende Instrumental "Not that kind of girl" behaupten. Auch hier brennt die Luft, nicht nur durch Miss Abair's furioses Sax-Spiel. Ein weiterer, schön straighter, bluesig groovender und mit einer feinen Melodie ausgestatteter Rocker folgt mit dem tollen "Play to win", bei dem erstmals auch der immer wieder stark aufspielende Lead Gitarrist der Boneshakers, Randy Jacobs, etwas dominanter in Erscheinung tritt und sich mit seiner "Chefin" einen klasse Solo-Schlagabtausch liefert. So geht das Stück für Stück auf höchstem Niveau weiter. Ob die wunderbar soulige, traumhaft schöne Ballade "Let me hear it from you" (den großartigen Lead-Gesang übernimmt hier Sweet Pea Atkinson), das packende, genauso straighte, wie jammige Instrumental "Freedom" (starkes Gitarren- und Saxophon-Solo). das fein groovrnde, gediegene "Done me wrong", bis hin zu der wunderbaren, flockigen, semi-akustischen, sehr melodischen Roots-/Americana-Nummer "I love to play my saxophone" (herrliche Mandolinen-Riffs, wunderbares Sax-Solo) - Mindi und ihre Jungs haben keinen Durchhänger. Diese, im übrigen überaus attraktive Blondine und ihre tolle Band verkörpern eine dermaßen erfrischende Bluesrock-Vitalität, das es die helle Freude ist. Hoffen wir jetzt schon, dass das nicht Mindi's letzter Ausflug in die Blues- und Rock-Gefilde war. Rock on, Mindi! Eine wahrlich beeindruckend starke Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Vinyl - 3:06
2. Not That Kind of Girl - 3:31
3. Play to Win - 4:06
4. Pretty Good for a Girl - 7:07
5. Let Me Hear It from You - 4:30
6. Live My Life - 3:30
7. Freedom - 4:51
8. Had to Learn the Hard Way - 4:32
9. She Don't Cry No More - 3:56
10. Done Me Wrong - 5:57
11. I Love to Play the Saxophone - 2:53

Art-Nr.: 9577
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Vinyl
Play to win
Pretty good for a girl
Let me hear it from you
Freedom
Done me wrong
I love to play the saxophone

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Abair, Mindi and the Boneshakers - no good deed [2019]
"A Powerhouse Bluesrock-Lady"! Prächtiges, furioses, "kick-ass" Bluesrock-Album von "saxophone player extraordinaire" Mindi Abair und ihrer grandiosen Begleitband, den Boneshakers, um Gitarren-Ass Randy "Dynamite" Jacobs (u.a. Bonnie Raitt) - wie das ebenfalls fantastische Vorgänger-Werk "The Eastwest Sessions" erneut aufgenommen in den berühmten EastWest Studios von Hollywood/CA und produziert von niemand Geringerem als Kevin Shirley (u. a. The Black Crowes, Joe Bonamassa, Black Country Communion). Neben Mindi Abair (vocals, saxophones) und Randy Jacobs (guitars, vocals) bestehen die Boneshakers aus Rodney Lee (keyboards, vocals), sowie der einen herrlichen ,"edgy Rock'n Roll-Groove" produzierenden Rhythmus-Sektion aus Ben White (bass, vocals) und Third Richardson (drums, vocals). Die herausragende, aus Saint Petersburg/Florida stammende Saxophonistin Mindi Abair hat sich zunächst vor allem sehr erfolgreich im Jazz-Sektor etabliert, entdeckt aber im Laufe ihrer Karriere immer mehr ihre Liebe für den Blues, rockin' Blues und Bluesrock. 2014 geht sie schließlich mit ihrem langjährigen Freund, dem aus Detroit stammenden, exzellenten Gitarristen und Boneshakers-Gründer Randy Jacobs jene magische musikalische Partnerschaft ein, die nun mit "No good deed" in ihrem bereits dritten, gemeinsamen Album mündet. Und was ist das wieder für ein Knaller-Teil geworden. Mindi und die Boneshakers rühren ihr ganz eigenes, brodelndes, sehr vielseitiges, kerniges Detroit Bluesrock-Gebräu an, das auch mal mit einem Schuß Westcoast- und Southern-Blues gewürzt ist, ebenso wie mit Prise Soul, R&B, Funk, Americana und Jazz. Alles kommt sehr "tight" und knackig, ist geprägt von Mindi's betörend anziehendem Gesang und ihrem faszinierenden, virtuosen Saxophonspiel, aber auch von von den hochkarätoigen Fähihkeiten ihrer Band, allen voran eben dem blendend aufspieleden Saitenartisten Randy Jacobs, der sich immer wieder brenende Lead-Duelle mit seiner "Chefin" liefert. Es ist überaus beeindruckend, wie Mindi ihr ambitioniertes, fantastisches Saxophonspiel mit ihrem großartigen Gesang kombiniert, vor allen Dingen auch während der dynamischen, rauen und "lauten" Live-Auftritte der Band. Überhapt ist die Band für ihre blendende Bühnen-Präsenz bekannt. Das Songmaterial des neuen Albums ist durchweg von ganz großer Klasse - mmer kraftvoll, immer bluesig, immer rockig, ausgestattet mit ungemein guten Strukturen und starken Melodien, voller toller Grooves, voller Feuer und voller Leidenschaft und Seele. Diese Band brennt! Nach dem munteren, starken Opener "Seven day fool" (großartiges Cover einer alten Etta James-Nummmer mit würzigem, sehr geschmackvollerm Retro Sax-Solo von Mindi und prächtigem Gitarrensolo von Jacobs), folgt der ordentlich Power und Dampf abgebende, bestens groovende Power Bluesrock-Boogie "No good deed goes unpunished", der u. a. mit dreckigem Gitarrensolo und tollem Sax-/E-Gitarren-Schlagabtausch gegen Ende punktet. "You better run" ist ein alter Hit der Young Rascals aus dem Jahre 1966, aus dem die Boneshakers einen packenden, kochenden, erdigen Shuffle-Bluesrocker machen, vollgepckt mit zündenden Gitarrenriffs, starken Sax-Einlagen und wunderbaren Orgel-Fills. Dann mit "Sweetest lies" eine hinreißend melodische, etwas ruhigere, dennoch gut knackig servierte Bluesrock-Ballade, veredelt mit sehr feinen Gitarrenlinien und ebenso schönen Saxophon- und Piano-Klängen. Im Anschluß daran präsentieren uns die Boineshakers eine absolut geniale, sehr spannende, vollkommen eigenständige Version des grandiosen Storyville-/David Grissom-Klassikers "Good day for the Blues". Die Nummer kommt hier in einem voller Soul steckenden, wundervoll flockigen, dennoch schön kräftigen Upbeat-Groove, strahlt eine ungemeine Magie aus und besticht mit charismatischem Gesang und einem hinreißenden Saxophon-Solo von Mindi. Dazu hören wir bestens passendes, lässig klimperndes Piano und genüßliche (Slide)Gitarrenlicks von Jacobs. Umwerfend! Heiß! Herrlich auch der eine knisternde Spannung aufbauende, wunderbare Bar Blues "Bad news" (großartige Percussion), der krachende, mächtig zupackende Power (Blues(Rocker "Movin on" mit seinen tierischen Riffs und dem explosiven Gitarren-Solo, sowie die abschließende, mitreißende, ordentlich abgehende Coverversion von Ike and Tina Turner's "Baby, get it on", mit großartigem Duett Lead-Gesang von Mindi und Drummer Third Richardson, inklusive prächtiger Gitarren- und Sax-Soli. Was für eine erfrischende, bärenstarke Vorstellung von Mindi Abair und ihren Boneshakers. Eine aufregende Frau und ihre aufregende Band mit einem "rattenscharfen" Bluesrock-Album. Das wird wohl bei weitem nicht das letzte Highlight dieser Truppe gewesen sein. Wow!

Das komplette Tracklisting:

1. Seven Day Fool - 4:00
2. No Good Deed Goes Unpunished - 5:18
3. You Better Run - 2:53
4. Sweetest Lies - 5:23
5. Good Day For The Blues - 6:14
6. Mess I’m In - 4:10
7. Bad News - 4:45
8. Movin’ On - 4:06
9. Who’s Gonna Save My Soul? - 5:56
10. Baby Get It On - 3:54

Art-Nr.: 9842
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
No good deed goes unpunished
You better run
Sweetest lies
Good day for the Blues
Bad news
Movin' on
Baby, get it on

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Abshier & the Nighthowlers, Shea - potluck [2018]
Mit Shea Abshier & The Nighthowlers befindet sich eine neue, erst im Frühling 2017 gegründete Band aus Stephensville, Texas, auf dem Red Dirt-Radar, die jetzt mit "Potluck" ein überaus starkes Debüt hinlegt. Der Titel des Albums, der quasi für ein Essen steht, bei dem jeder seine Speise mitbringt, kann auch ein wenig als Synonym für die Stilvielfalt (Americana, Roots, Rock, Southern Rock, Country Rock, Blues, Gospel, Reggae, Pop) auf diesem Werk gesehen werden, die das großartige Kollektiv, bestehend aus Leader Shea Abshier (lead vocals, rhythm guitar), Chase Chancellor (drums) und Monty Scrogrum (bass) sowie den Gastmusikern Josh Serrato (acoustic and electric guitar, keys), Cameron Speed (harmonica), Piper Jones und Tyler Moses (beide background vocals) geradezu perfekt und in vollendeter Harmonie miteinander verschmelzen lässt. Herausragend und prägnant dabei ist die von einer gewissen Vulnerabilität gekennzeichnete Stimme des Fronters Shea Abshier, die eine Nähe zu der von Mike Eli suggeriert. Auch die ausnahmslos tollen Hooks und herrlichen Melodien, sowie der aus vielschichtigen, wunderbar transparent und saftig klingenden Gitarren bestimmte, erfrischende, dennoch natürlich rootsige, ursprüngliche und ehrlich klingende Sound lassen unweigerlich Assoziationen zur, allerdings frühen, noch nicht von Nashville's Mainstream-Maschinerie beeinflussten Eli Young Band aufkommen, was natürlich als Riesen-Kompliment zu verstehen ist. Den Auftakt bildet mit "Be Your Man" ein dynamisch groovener Roots-/Blues-Rocker, der von der quäkenden Mundharmonika Cameron Speeds dominiert wird. Das folgende "Bring Me Back" und das treibende "Get Me There" leben sowohl von diesen typisch, im Red Dirt verankerten, melodischen Gitarrenhooks, Tempi- und Stimmungswechseln, als auch den eingängigen Refrains, wie sie die EYB weit über Texas hinaus getragen haben. Letztgenannter Track wird aufgrund Serratos bärenstarker E-Gitarre (tolles E-Solo, dazu mit klasse Orgeleinlagen) auch in Southern Rock-Kreisen bestens ankommen. "My Oh My" wirkt mit seinen Acapella-artigen Hamoniegesängen wie ein aus einer guten Laune heraus, spontan komponierter "Verandasong", dessen Titelzeile samt positiver Energie, sich unweigerlich im Gedächtnis festsetzt. Das größte Hitpotenzial weist vermutlich der dezente, melancholische Ohrwurm "Washed Away" auf. Grandioser Song! Im zweiten Teil der CD fällt das schon vom Titel her eigenwillige "Kickapoo Redemption" in seiner atmosphärischen Barroom-bluesigen (wieder mit quäkender Harp und fesselnder E-Gitarre), gospeligen Machart (ein wenig "Go Down Moses"-mäßig) und fast Reggae-typischem Bridge aus dem Rahmen. Was sich hier wie wild zusammen komponiert anhört, passt am Ende gekonnt zusammen und gilt als Beweis für die kompositorische Variabilität Abshiers. Ansonsten wird mit flockigen Tracks wie "The Other Side" (wie eine hinreißend schöne Mischung aus den frühen Eagles und Reckless Kelly), "Something Sacred", "As You Weep" und dem überragenden, mit surrender Slideguitar und dramatisch in Szene gesetzter Orgel dargebotenen "Bleeding Eyes" (schön southern-rockig), die neben besagter Eli Young Band, nicht nur Anhängern von Acts wie u. a. No Justice, Micky and The Motorcars, Willie Stradlin, Rob Baird und auch im weitesten Sinne auch Sister Hazel und Will Hoge größte Freude bereiten werden, beste Akquise in Sachen potentiellem Popularitätszuwachs betrieben. Das Album ist ein somit durchgehend herausragend starker, abwechslungsreicher und mitreißender Silberling. Mit "Potluck" haben Shea Abshier & The Nighthowlers schon mit dem Debüt ein fantastisches 10-Gänge-Menü mit vielen kleinen musikalischen Delikatessen angerichtet, das wirklich keine Wünsche offen lässt. Hier ist enorm viel Potential in Richtung großem Karrieresprung vorhanden! Allerfeinste. absolut schmackhafte Kost, nicht nur für Red Dirt-Gourmets. (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Be Your Man - 2:46
2. Bring Me Back - 3:36
3. Get Me There - 3:53
4. My Oh My - 2:13
5. Wash Away - 3:04
6. The Other Side - 3:49
7. Something Sacred - 4:38
8. Kickapoo Redemption - 4:26
9. As You Weep - 3:06
10. Bleeding Eyes - 3:15

Art-Nr.: 9733
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Bring me back
Get me there
Wash away
The other side
Something sacred
Kickapoo redemption
As you weep
Bleeding eyes

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Alabama - southern drawl [2015]
Jawohl! Da sind sie wieder! Endlich ein brandneues Album von Alabama! Ganze 14 Jahre hat sich das beliebte Trio, bestehend aus Leader Randy Owen, Teddy Gentry und Jeff Cook seit ihrer letzten ‚echten‘ Studioveröffentlichung "When It All Goes South" Zeit gelassen, ihre immer noch immens große Fan-Schar, mit neuem Songmaterial zu beglücken. Wer befürchtet, dass die Herren Rost angesetzt haben oder mit dem Zug der Zeit nicht mehr standhalten können, dem sei versichert, dass hier genau das Gegenteil der Fall ist. Mit ihrem neuen Werk "Southern Drawl" beweisen die drei Recken vorzüglich, wie man sich zeitgenössisch geben kann, ohne dabei in die eigene musikalische DNA allzu stark einzugreifen. Die legendäre, mega-erfolgreiche Band (41 Nr. 1- Hits, unzählige Auszeichnungen, über 65 Millionen verkaufte Tonträger!) beeindruckt mit 13 neuen Songs, die, wie man es von früher kennt, zum Teil gut rocken und zum Teil in wunderbaren Balladen vorgetragen werden. Alles kommt, wie der Titel der CD es schon suggeriert, mit viel Southern-Esprit rüber! Herrlich, wie die exzellenten E-Gitarristen der Nashville-Studiomusiker-Garde (Danny Radar, Adam Shoenveld, JT Corenflos, Tom Bukovac, Kenny Greenberg, Charles English), direkt beim eröffnenden Titelstück die Slide-Gitarre raunen lassen , um dann, nach Owens brunftartigem Eingangs-Statement "Life gets better with a Southern drawl", in einen schwer stampfenden Southern Countryrock-Swamper im Stile von Montgomery Gentry zu münden. Sofort eine bärenstarke Nummer, klasse vor allem das E-Gitarren-Solo und das Honky Tonk-Piano-Geklimper von dem auch insgesamt überragend agierenden Gordon Mote (Piano, Wurlitzer, B3). Das Alabama auch wegen ihrer, immer wieder mit tollen Harmoniegesängen bestückten Balladen geliebt werden, ist kein wohl behütetes Geheimnis mehr. Mit "Wasn’t Through Lovin' You Yet" (tolles Bruce Hornsby-mäßiges Piano, starkes E-Gitarren Kurz-Solo), "This Ain't Just A Song" (klasse Harmonies und feines Violinenspiel von Gaststar Alison Krauss) und "As Long As There's Love" (mit orchestralen Streicher- und Crowd Gesangs-Passagen) bekommt man anschließend gleich drei hochemotionale Musterbeispiele dafür serviert (z. T. bitte die "Tempos" in Griffweite halten - kleiner Scherz am Rande). Vor allem beim später folgenden Liebeslied "One On One", wo Randy das Intro sprechend, mit belegter Stimme und voller Pathos dahinseufzt, muss man ganz tief durchatmen. Dank der tollen Musiker und ihrer vielen, instrumentell eingestreuten Feinheiten, sowie der perfekt sitzenden Harmoniegesänge, driften diese allerdings nie wirklich in den Kitsch ab. Zudem werden sie meist zum richtigen Zeitpunkt von satt rocken Southern Country-Tracks abgelöst, die jede aufkommende Melancholie wieder in südstaatliche Musikfreude umschlagen lassen. Herrlich das mit "Ghost Riders In The Sky"-Western-Flair umwobene "Back To The Country" (großartige Banjo-, Dobro-, Fiddle-Einlagen) oder das mit launigem Text und viel Southern Blues/Soul versehene "Hillbilly Wins The Lotto Money", das aufgrund der fulminanten Orgel, den prickelnden E-Gitarren sowohl der Skynyrd-/Montgomery Gentry-Klientel, als auch, dank der von Charlie Judge simulierten, deftigen Bläsereinsätze, Freunden der legendären Blues Brothers große Freude bereiten würde. Grandios auch das von einer interessant zusammengesetzten Armada von Songschreibern und arrivierten Interpreten/Musikern (Django Walker, James Slater, Ray Johnston, Patrick Davis, James Otto, Jeff Cook, der dieses Stück auch singt) kreierte "No Bad Days" (das Original dieser tollen Nummer findet sich im übrigen auf dem gleichnamigen, bärenstarken Album der texanischen Ray Johnston Band), das wunderbar soulig wärmend dahin groovt. Man merkt, dass hier ein James Otto, dem das Stück auch auf den Leib geschrieben wäre, mit bei der Komposition involviert ist. Typische Alabama-Country Rock-Nummern wie das patriotische "American Farmer" (Heartland-mäßige E-Gitarrenführung) und der Mitgröl-taugliche, dem Titel alle Ehre machende Stampfer "Footstompin‘ Music" (fettes Drumpoltern von Greg Morrow, klasse Rede-/Antwort-Gesang im Refrain, furioses Fiddle-Finale im Stile von Charlie Daniels' "Orange Blossom Special") dürften vor allem im Live-Programm so richtig gefeiert werden. Famos auch das fast schon episch/progressiv und sehr atmosphärisch anmutende "It’s About Time" (klasse die markante E-Gitarrenlinie von Charles English und wieder mal das feinfühlige Pianospiel von Mote), das man von Alabama so nicht erwartet hätte, aber für ihre Flexibilität spricht. Am Ende ziehen Owen, Gentry und Cook mit dem kammermusikartigen "I Wanna Be There" nochmals voller Inbrunst alle Balladenregister und beenden ein hochunterhaltsames, instrumentell versiertes und eingängiges Musikerlebnis (fast alle Tracks bleiben schon nach einem Hördurchgang im Gedächtnis hängen). Sie haben wirklich nichts von ihrer Klasse eingebüßt - im Gegenteil. Alabama präsentieren sich auf der Höhe der Zeit. Bester Country Alabama-Style! Absolut kein Zweifel: "Life gets better – with their 'Southern Drawl'"! Große Klasse! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Southern Drawl - 4.26
2. Wasn't Through Lovin' You Yet - 4.03
3. This Ain't Just A Song - 4.02
4. As Long As There's Love - 4.08
5. Back To The Country - 3.25
6. Hillbilly Wins The Lotto Money - 4.13
7. Come Find Me - 4.04
8. No Bad Days - 4.23
9. One On One - 3.31
10. American Farmer - 4.57
11. It's About Time - 3.28
12. Footstompin' Music - 4.04
13. I Wanna Be There - 3.12

Art-Nr.: 8976
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Allan, Gary - set you free [2013]
Der Mann aus Southern California mit einem neuen, hervorragenden Album. Lange haben wir ihn nicht mehr so gut gehört. Gary Allen gab sein Debüt bereits 1996 und zählt mit seinem 9. Studioalbum bereits zum Inventar der Szene. Trotz wirklich beachtlicher Erfolge (immerhin drei Nr.1-Hits), fortwährend exzellenter Alben und stetiger Major-Präsenz (Allan ist quasi seit Beginn bei MCA unter Vertrag) schaffte er es nie ganz, in den Kreis der ganz großen Superstars wie Tim McGraw, Kenny Chesney oder Keith Urban & Co. vorzustoßen. Seine Vorliebe für traditionellen "Bakersfield-derived Country" und auch seine etwas nach innen gekehrte Art (dafür liegt allerdings auch ein triftiger Grund vor: Seine von Depressionen geplagte Frau hatte 2004 Selbstmord begangen) standen ihm für den ganz großen Durchbruch immer ein wenig im Weg. Das könnte sich allerdings mit seinem neuen Album "Set You Free" gravierend ändern. Ein tolles, modernes New Country-Werk mit vielen starken, sehr abwechslungsreichen Songs, klasse produziert und natürlich von exzellenten Musikern eingespielt. Gary selbst hat fünf der Tracks mitkomponiert, sieben co-produziert, zum einen mit Greg Droman, der auch für das Vorgängerwerk "Get Off On The Pain" verantwortlich war, zum anderen mit Freund und Langzeitweggefährten Mark Wright. Den Rest übernahm Jay Joce, der schon Interpreten wie Eric Church und Little Big Town betreut hat. Zum ersten Mal spielt er auf einem seiner Longplayer Akustik- und E-Gitarre. Auch wenn sein neues Werk wieder voller Zitate steckt, die an seine verstorbene Frau erinnern, so ist diesmal aber eine deutlich positive Tendenz erkennbar. Es scheint, dass Allan den Verlust weitestgehend verarbeitet hat - eine Art spürbare Aufbruchsstimmung durchzieht dieses hervorragende Album. Dazu legte er mit der herrlich flockigen Single "Every Storm (Runs Out Of Rain)" (klasse Harmoniegesänge von Rachel Proctor) und einer derzeitigen Top-5-Platzierung (Tendenz steigend) einen Traumstart hin. Und die CD beinhaltet noch jede Menge weiterer Stücke, die entsprechendes Potential aufweisen, womit auch der komplette Silberling gute Chancen auf großen Chart-Erfolg haben sollte. Ganz stark direkt der von knackigen E-Gitarren getragene Opener "Tough Goodbye", der mit seiner starken Melodie sofort richtig Laune macht. Auch ein absoluter Hitkandidat. Gleiches gilt für die beiden kitschfreien Powerballaden (mit den typisch kräftigen Refrains) "You Without Me" (Richtung Jason Aldean) und "One More Time" (das Lied erinnert dezent an Diamond Rios gleichnamiges Stück), sowie das wieder von markanter Gitarrenarbeit getragene, rhythmische "Pieces" (schön rockiger Refrain). Aber es gibt auch jede Menge unkonventionelle Tracks, die einiges an Überraschungen aufweisen. "Bones" beispielsweise erweist sich als knochentrockener, fetter Southern Rocker, der auch Van Zant gut zu Gesicht stünde (Gary singt im Stile von Donnie Van Zant, klasse Bluesharp von Matt Warren, der auch stark beim Songwriting involviert war). Die teilweise etwas düstere "Crying in My Beer"-Ballade "It Ain’t The Whiskey" (mit weinender Steel im Refrain - Parallelen in den Strophen und im Aufbau zu Bleu Edmondsons "The Band Plays On") fesselt sehr und das mit dem deutlichen Stempel der Warren Brothers (beide haben das Stück mit Blair Daly komponiert) versehene "Sand In My Soul" ist im Refrain gar mit einer dezenten "Hotel California" Westcoast-Note behaftet. Das sehr relaxte "Hungover Heart" steckt voller Southern Soul - sher stark hier die typischen E-Gutarren-Fills. Die beiden außergewöhnlichsten Songs sind "No Worries" und "Drop". Erstgenanntes ist eine launige Mischung aus Country und Reggae (Marke Jimmy Buffet, Kenny Chesney - mit den obligatorischen Steel Drums), bei dem sofort der nächste Karibik-Urlaub am geistigen Auge vorbeifliegt (Blake Sheltons „Some Beach“ schlägt in eine ähnliche Kerbe), letztgenanntes Lied verbeugt sich vor Sachen wie Tennessee Ernie Fords "16 Tons" oder Randy Newmans "Leave Your Hat On" (bekannt durch Joe Cocker). sehr cool und leicht jazzig swingend von Nashvilles Parademusikern in Szene gesetzt. Den Ausklang bildet das überaus angenehme, mit Streicherbegleitung atmosphärisch aufgewertete "Good As New" (toll das raue Cello, dazu wieder herrliche Gitarrenarbeit). Gary Allan hat mit "Set You Free" schon ganz früh im Jahr ein heftiges Ausrufezeichen in Music City gesetzt. Es klingt frischer und knackiger als je zuvor. Das gesamte Songmaterial ist "erste Sahne“ und sehr kurzweilig. Dazu auch gesanglich eine Top Leistung von ihm. Selbst die unterschiedlichen Produzenten erweisen sich hier als außerordentlicher Glücksfall. So ist "Set You Free" noch viel mehr als ein echter persönlicher Befreiungsschlag. Hut ab für diese überragende Leistung, Mr. Allan! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Tough Goodbye - 3:14
2. Every Storm (Runs Out of Rain) - 3:46
3. Bones - 3:54
4. It Ain't the Whiskey - 4:20
5. Sand in My Soul - 3:19
6. You Without Me - 3:55
7. One More Time - 5:25
8. Hungover Heart - 3:48
9. No Worries - 3:18
10. Drop - 4:15
11. Pieces - 3:24
12. Good as New - 3:35

Art-Nr.: 8039
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Allman Betts Band - bless your heart [2020]
"It's pure magic"! Was für ein bärenstarkes, zweites Album der Allman Betts Band! Der Blues-/Southern- und Jamrock mit dem Spirit der legendären The Allman Brothers Band lebt auf höchstem Level weiter. Und es bleibt (fast) alles in der Familie! Devon Allman (Gregg Allman's Sohn), Duane Betts (der Sohn von Dickey Betts) und Berry Duane Oakley jr. (Sohn des Allman Brothers-Gründungsmitglied und Ursprungsbassisten Berry Oakley) übertragen die DNA der Allmans auf ganz natürliche Weise in die Musik der Allman Betts Band und zelebrieren mit ihren exzellenten Mitstreitern Johnny Stachela (neben Allman und Betts dritter Gitarrist im Bunde - ein überragender Saiten- und Slidekünstler), R. Scott Bryan (percussion, drums), John Lum (drums) und John Ginty (keyboards) einen geradezu hinreißenden, jammigen und bluesigen Southern Rock-Sound voller Hingabe, Herzblut und Leidenschaft, voller herrlicher, unbekümmerter und freier Spielfreude und mit genau der Authentizität, die Duane, Gregg, Dickey, Berry sr. und ihre noch lebenden Kumpels) mit größtem Stolz erfüllen dürften. "Bless your heart" macht genau da weiter, wo die Band mit ihrem letzjährig veröffentlichten Debut "Down to the river" begonnen hatte - nur noch ausgereifter, weiterentwickelter und eingespielter. Ein rund 72 Minuten währendes, regelrechtes Freudenfest für alle Allmans-, Jamrrock und Southern Rock-Fans. Fantastisch!

Hier ein Original U.S.-Review:

The Allman Betts Band delivers the tie-dyed summertime goods on its brand-new album Bless Your Heart. The shows the band growing and expanding its sound and vision in remarkable ways. Group namesakes Devon Allman and Duane Betts captured the initial sparks of the band coming together on its debut effort Down to the River in June of 2019. That record was literally the sound of the first time the seven-member ABB had played together. Bless Your Heart is the blaze those sparks created. It’s a road-forged album full of the chemistry of legends and the kind of telepathic musical interplay nine bands out of ten will never reach. Allman described the sound of the set accurately as “a band that’s having a love affair with being a band.” One listen to Bless Your Heart cements that statement as the central truth of the record.
The ABB tracked Bless Your Heart at the legendary Muscle Shoals Sound Studio in Alabama on two-inch tape, just like Down to the River, and again captured lightning in a bottle. The lineup of Devon Allman (guitar, vocals), Duane Betts (guitar, vocals), Berry Duane Oakley (bass, vocals), Johnny Stachela (guitar, vocals), John Ginty (keyboards), R Scott Bryan (percussion, vocals), and John Lum (drums) demonstrates the collective power of their symbolic hometown. Allman refers to it as “The United States of Americana” and that name fits the place well. The songs reflect West Coast scenes and Gulf Coast shores, gateways of the Midwest and the swamplands of Florida, Wyoming’s Big Sky, New York’s Big Apple, and Chicago’s Big Shoulders all at once. Taken as a whole, they’re a love letter to fans of American roots music and an homage to some of the greatest rock music that’s ever been played.
Bless Your Heart begins with the expansive “Pale Horse Rider,” a mind-opening bit of Southern psychedelia that conveys a deep-seated soulfulness and despair that’s held up by Allman’s fine vocals, some beautiful harmony guitar work, and a chill mid-tempo groove. It’s plain to hear that the band pushed itself to deliver a more sweeping, panoramic experience this time and they hit that goal dead on. Allman Betts deftly steps over the dreaded Sophomore Slump that derails so many great bands and keeps listeners focused, tuned in, and turned on from the jump.
“Carolina Song” keeps the mid-speed magic going and is a classic Southern Rock track. It’s all heartfelt, gospel-tinged vocals, soaring slide guitar, and the sort of honest joy most modern rock lacks. It’s a sign of the personal depths this whole album was written from, one that’s impossible to fake. Speaking of joy, be sure to fully take in “Savannah’s Dream,” a 12-minute instrumental piece full of passion and grace that would surely make the band’s heavyweight ancestors smile with pride. It’s the kind of long-form masterpiece the original Allman Brothers perfected in their day and it keeps the family legacy going in a most beautiful way.
“Magnolia Road” is the first single from Bless Your Heart and it’s a cinch to understand that choice. It’s an uplifting and refreshing song that blends what the band does so well on its own with an obvious reverence for The Grateful Dead and The Band. The track opens up a whole new direction for Allman Betts Band that comes off as unforced and natural. Everything about it sounds like a festival in the summertime. “Should We Ever Part” and “The Doctor’s Daughter” will also leave you equally spellbound. The Allman Betts Band is one of the finest blues/rock outfits in the world right now and it feels like they’re just getting started. We’re all blessed to be along for the ride.
(Mike O’Cull / Rock & Blues Muse)

Das komplette Tracklisting:

1. Pale Horse Rider - 4:43
2. Carolina Song - 5:46
3. King Crawler - 4:04
4. Ashes Of My Lovers - 4:10
5. Savannah's Dream - 12:03
6. Airboats & Cocaine - 4:20
7. Southern Rain - 6:39
8. Rivers Run - 3:57
9. Magnolia Road - 5:17
10. Should We Ever Part - 5:07
11. The Doctor's Daughter - 8:18
12. Much Obliged - 3:37
13. Congratulations - 3:14

Art-Nr.: 10140
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Allman Brothers Band, The - fillmore west '71 [2019]
4 CD-Set! Aufgenommen 3 Monate vor dem brühmten Fillmore East-Album, erscheint nun, im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Gründungsjubiläum der Band, erstmalig über die Band-eigene "Allman Brothers Band Recording Company", bzw. unter der Nachlass-Lizenz von Galadrielle Allman (Duane Allman's Tochter) & Gregg Allman Estate dieses großartige 4 CD-Set, welches die 3 Konzerte der Allman Brothers im legendären Fillmore West von San Francisco vom 29., 30. und 31. Januar 1971 enthält. Dazu gibt es als Bonustrack noch eine über 45-minütige Fassung von "Mountain Jam", aufgenommen im New Orleans "Warehouse" am 13. März 1970. Zusammengestellt von den Reel-to-Reel Soundboard Masters aus den Archiven der Band, ist dies ein weiteres, historisches Highlight, auf das die Allman Brothers-Fangemeinde sehnlichst gewartet hat.

Aus der Original-Produktbeschreibung:

As part of the ongoing celebration of their 50th anniversary, on September 6 the ALLMAN BROTHERS BAND Recording Company--caretakers of the original band's unreleased catalog--in conjunction with distributor The Orchard will release a four-CD set titled Fillmore West '71, culled from an epic weekend of live music recorded at the legendary San Francisco venue. The Grammy-winning, Rock & Roll Hall of Fame band (formed in March 1969) were in great form on this weekend, where they were the middle act playing between headliners Hot Tuna and the 24-piece opener Trinidad Tripoli Street Band. This will be the debut release of these recordings. The packaging contains a front cover photo of Duane Allman from Jim Marshall Photography (taken at these shows) that has rarely been seen before.
Compiled from reel-to-reel soundboard masters, the January 29 show that kicks off this collection reads like an Allman Brothers Band greatest hits, from opener "Statesboro Blues" through the set-wrapping "Whipping Post." On the next night, the standard sequence of "Statesboro Blues," Trouble No More," "Don't Keep Me Wonderin'" and "Elizabeth Reed" was typically riveting, and then the blues-soaked "Stormy Monday" was worked in, replacing "Midnight Rider." Gregg's vocals were visceral and honest, while Duane and Dickey added down and dirty licks. "You Don't Love Me" showcased some run-and-gun guitar work, and a frenzied "Whipping Post" closed out another solid night. The band--Duane Allman, Gregg Allman, Dickey Betts, Jaimoe, Berry Oakley and Butch Trucks--were loose and talkative and you can hear them really dialing their sound in at what would be a final tune-up for the seminal At Fillmore East album, recorded less than two months later. At Fillmore East would cement the band's place in rock history and Rolling Stone would eventually call it the second-best live album ever released.
Always acclaimed for their explosive live shows, the ABB really ratcheted up the intensity and focus on January 31st. After hammering tightly through the reliable first four, the ABB placed “Midnight Rider” back into the rotation, and then Berry Oakley stepped up to the mic for a wicked and nasty take on “Hoochie Coochie Man,” with Jaimoe and Butch churning full-bore behind him. After an extensive workout on “You Don’t Love Me,” the group worked a relatively new song into the set, “Hot ‘Lanta.” Conceived out of a loose jam at the Big House in Macon, GA, the band’s home base currently an ABB museum, this group composition was cutting-edge fusion, displaying the delightful musical diversity of the Allman Brothers Band. A superior “Whipping Post” concludes the Fillmore West material, but Disc Four goes on to include a wonderful bonus track: a March, 1970 version of “Mountain Jam” from the Warehouse in New Orleans which-at 45 minutes long!-showcases a band that loved to improvise and let the music take on a life of its own.
Kirk West–who served as the “Tour Mystic” and official archivist for the Allman Brothers Band for over 20 years–played a pivotal role in re-acquiring the original live performance two-track, reel-to-reel tapes used for this release from legendary band crew members Twiggs Lyndon, Joe Dan Petty and Mike Callahan, who were the original care takers of these recordings. The tapes had been stored in closets and attics for many years, necessitating careful transfers and several successive attempts at restoration, as technology continued to improve. Interestingly in 1971, however, Kirk was a 20-year-old counterculture entrepreneur who found himself at the Fillmore West during the last four days of January. “I was living in Palo Alto with a bunch of hippie kids who, by and large, were Dead Heads. I had moved to California from Chicago, and I already was a big Allman Brothers fan,” recalls West. “I was insisting that everyone in the house go up to the Fillmore that weekend – ‘Let’s go, let’s go – the Brothers are in town, playing with Hot effin’ Tuna.”

Die komplette Setlist:

Disc 1, 1/29/1971:
1. Statesboro Blues - 4:20
2. Trouble No More - 4:10
3. Don’t Keep Me Wonderin’ - 3:27
4. In Memory Of Elizabeth Reed - 14:28
5. Midnight Rider - 3:14
6. Dreams - 11:37
7. You Don’t Love Me - 16:49
8. Whipping Post - 18:50

Disc 2, 1/30/1971:
1. Statesboro Blues - 4:18
2. Trouble No More - 3:57
3. Don’t Keep Me Wonderin’ - 3:50
4. In Memory Of Elizabeth Reed - 11:46
5. Stormy Monday - 9:04
6. You Don’t Love Me - 16:21
7. Whipping Post - 16:01

Disc 3, 1/31/1971 Part I:
1. Statesboro Blues - 4:29
2. Trouble No More - 4:05
3. Don’t Keep Me Wonderin’ - 3:41
4. In Memory Of Elizabeth Reed - 12:27
5. Midnight Rider - 3:05
6. Hoochie Coochie Man - 4:55
7. Dreams - 10:49
8. You Don’t Love Me - 17:10

Disc 4, 1/31/1971 Part II:
1. Hot ‘Lanta - 5:31
2. Whipping Post_20:53
Bonus Track:
3. Mountain Jam Live At The Warehouse, New Orleans, LA 3/13/1970 (first release of this version) - 45:42

Art-Nr.: 9879
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 44,90

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Allman Brothers Band, The - s.u.n.y. at stonybrook, ny 9.19.71 [2011]
Rare Veröffentlichung eines historischen Allman Brothers-Konzertes in der Originalbesetzung. Über vierzig Jahre nach der Show kommt nun eine großartige Doppel-CD des Konzertes vom 19. September 1971 aus dem Stonybrook in New York. Diese essentielle Show enthält die einzige existierende Soundboard-Aufnahme von "Blue sky" mit Duane Allman, sowie eine grandiose, fast 20-minütige, Fassung von "Dreams".

Das schreibt "Hittin' The Note":
The second ABB archival release. Made from the original analog 2-track tapes, not multi-tracked, the mix improves from the beginning through about the first 3-4 songs, as the ABB soundman was tweaking the sound "on the fly." This outstanding performance features what many fans consider to be the very best versions of "Blue Sky" (extremely rare) and "Dreams" ever captured live by the original lineup. Stellar music from the last few weeks of the first incarnation of the band.

Das komplette Tracklisting:

Disc 1
1 Statesboro Blues - 4:16
2 Trouble No More - 4:00
3 Don't Keep Me Wonderin' - 3:47
4 Done Somebody Wrong - 3:54
5 One Way Out - 5:08
6 Blue Sky - 11:26
7 Stormy Monday - 8:53
8 You Don't Love Me - 25:47

Disc 2
1 Dreams - 19:37
2 In Memory of Elizabeth Reed - 19:43

Art-Nr.: 7636
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Allman Brothers Band, The - the final note [2020]
Erstmals offiziell veröffentlicht über die Allman Brothers Band Recording Company erleben wir hier ein außergewöhnliches Stück Rockgeschichte. Die Urväter des Southern-Blues-Jamrocks, die legendären Allman Brothers in ihrer Original-Besetzung, 1971 auf einer absoluten Welle des Erfolges schwimmend, treten am 17. Oktober 1971 beim Painters Mill Music Festival in Owings Mills im U.S. Bundesstaat Maryland auf. Die zweite Show an diesem Tag dort sollte der letzte Gig mit dem anschließend Generationen von Gitarristen und Musikern beeinflussenden Duane Allman werden, der 12 Tage später bei einem tragischen Motorradunfall ums Leben kam. Mitgeschnitten wurde die Show damals auf einem kleinen Hand-Kassettenrecorder durch dem jungen Radiojournalisten Sam Idas. Idas erinnert sich, wie die Aufnahme damals entstand: "Das Gerät hatte ich dabei, um ein Interview mit Gregg Allman aufzuzeichnen. Es war ein brandneuer Kassettenrekorder mit einem eingebauten Mikrofon, und ich hatte eine 60-minütige Kassette. Ich saß dort mit dem Rekorder und dachte: 'Warum probiere ich nicht aus, das Konzert aufzunehmen?' Es war eine völlig spontane Idee und Entscheidung. Ich war schon bei sehr vielen Konzerten, aber dies war das erste Mal, dass ich den Gedanken hatte, die Show aufzunehmen - und tat es". Das es, infolge des anschließenden, tragischen Geschehens, solch eine besondere, historische Aufnahme werden sollte, konnte keiner ahnen. Erst vor einigen Jahren hat Idas diese Kassette wieder gefunden. Die Nachricht von diesem unglaublichen Stück ABB-Geschichte erreichte den Manager der Band, Bert Holman, der sofort wusste, was zu tun war. Das Resultat liegt nun vor. Ja, es ist ein simpler Audience-Mitschnitt, also eine einfache Publikumsaufnahme, zudem auf einer rund 50 Jahre alten Kassette. Doch trotz dieser offensichtlichen und natürlich im Sound auch hörbaren Einschränkungen, haben moderne, technologische Verbesserungen dazu beigetragen, die Magie dieser bedeutenden Nacht wieder herzustellen. Für die "echten" Allmans-Fans ist "The final note" (enthalten sind nie zuvor veröffentlichte Fotos aus der Show dieser Nacht, umfangreiche Linernotes des ABB-Archivars John Lynskey, sowie ein Foto der tatsächlich verwendeten Kassette von Sam Idas) damit sicher ein Album, das in der Sammlung nicht fehlen darf. Historisch!

Die komplette Setlist:

1. Statesboro Blues - 5:01
2. Trouble No More - 4:42
3. Don't Keep Me Wondering - 4:02
4. Done Somebody Wrong - 3:36
5. One Way Out - 5:26
6. In Memory of Elizabeth Reed - 6:09
7. Hot 'Lanta - 7:39
8. Whipping Post - 12:48

Art-Nr.: 10169
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Allman Brothers Band, The - warner theatre, erie, pa 7-19-05 [2020]
2 CD-Set! Herausragendes Konzert der Allman Brothers in ihrer grandiosen, langjährigen Spätbesetzung um Gregg Allman, Derek Trucks und Warren Haynes (viele Eyperten und Fans halten dies für die beste Allmans-Besetzung seit den Duane-Tagen), das die Band selbst bis heute als eine ihrer besten Live-Shows aller Zeiten bezeichnet. Im Laufe ihrer über 45-jährigen Karriere haben die Allmans unzählige Konzerte gespielt, die im Laufe der Zeit einen besonderen, ja legendären Status erreichten und von denen viele auch veröffentlicht wurden. Die ausverkaufte Show vom 19. Juli 2005 im gediegenen Warner Theatre von Erie/PA, ein vermeintlich eher unspektakulärer Ort der 2005er Tour, entwickelte sich schließlich ebenfalls zu einem dieser ganz besonderen Konzerte, die für immer in der Erinnerung der Fans und auch der Band bleiben sollten. Ein großes Konzert und der Beweis dafür, dass niemend, auch nicht die Band, jemals vorhersagen konnte, wann sich solch eine Magie, wie an diesem Abend, entwickeln würde. Die Band befand sich im Sommer 2005, sowohl auf, als auch abseits der Bühne, in einer regelrechten Komfortzone. Musikalisch war man in blendender Verfassung und auch menschlich passte es bestens. Nach einer längeren Tour mit vielen Auftritten und langen Reisen, dennoch recht ausgeruht nach einem freien Tag ohne Auftritt, läutete das Konzert in Erie die letzten 5 Shows der Tour ein. Es wurde ein umwerfendes Konzert. Schon mit den ersten Klängen des Openers "Mountain jam" wurde deutlich, das hier etwas Besonderes stattfinden würde. Die Atmosphäre war einzigartig, die Setlist exzellent. Die Chemie und die Spielfreude der Band stimmte bis ins Kleinste, Warren Haynes und Derek Trucks entwickelten ein ähnlich magisches Zusammenspiel wie einst Duane Allman und Dickey Betts. Hoch interessant waren auch die im Verlauf der zwei Sets eingebauten Coverversionen von beispielsweise The Band’s "The Night They Drove Old Dixie Down", Van Morrison’s "Into The Mystic" und Bob Dylan’s "Don’t Think Twice, It’s All Right" mit Susan Tedeschi als Gastsängerin. Auf die Frage, wann er realisierte, dass dieses Konzert etwas ganz Besonderes war, bemerkte Bert Holman, der damalige Manager der ABB seit 1991: "Ich habe es gefühlt, während sie spielten. Und letztendlich bestätigte es sich, als die Jungs von der Bühne kamen und alle schwärmten, welch eine fantastische Show dies gewesen war". Dem ist nichts hinzuzufügen. Die Doppel-CD (klasse Sound) kommt in einem feinen 3-fach aufklappbaren Digipack, inkl. eines reichhaltig bebilderten, 20-seitigen Booklets mit ausführlichen Linernotes von ABB-Archivar John Lynskey. Knapp 2 1/2 Stunden Allman Brothers in Bestform! Welch ein Fest!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1. Mountain Jam - 12:11
2. Statesboro Blues - 5:16
3. Firing Line - 6:47
4. Good Morning Little School Girl - 12:48
5. Midnight Rider - 3:27
6. The High Cost of Low Loving - 9:33
7. Trouble No More - 3:43
8. Mountain Jam (Reprise) - 9:30
9. Melissa - 6:23
10. The Night They Drove Old Dixie Down - 5:06
11. Don’t Keep Me Wonderin’ - 4:38

Disc 2:
1. Into the Mystic - 5:14
2. Dreams - 11:13
3. Leave My Blues At Home - 2:40
4. Jabuma - 16:39
5. Leave My Blues At Home (Reprise) - 3:56
6. Don’t Think Twice, It’s All Right (featuring Susan Tedeschi) - 5:44
7. Jessica - 16:14
8. One Way Out - 6:01

Art-Nr.: 10170
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 21,90

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Allman, Devon - ragged & dirty [2014]
Es ist schon sehr, sehr beeindruckend, welch eine großartige Entwicklung Gregg Allman's Spross Devon in den letzten Jahren genommen hat. Mit seiner Band Honeytribe fing es vor rund 10 Jahren an, dann formierten sich die famosen Royal Southern Brotherhood und vor gut 1 1/2 Jahren erschien sein erstes, auch schon hervorragendes Solo-Album "Turquoise" - alles Stationen, die Devon Allman einen Weg gehen liessen, der ihn mittlerweile zu einem der anerkanntesten Musiker in der großen, weiten Welt des Southern-Genres machte. Nun legt Allman mit dem wunderbaren "Ragged & glory" sein zweites Solo-Album vor, das ihn, sowohl gesanglich, kompositorisch und auch als Gitarrist noch weiter gereift und in brillanter Form zeigt. Das weite musikalische Spektrum aus Blues, Rock, Soul, R&B, Roots und Southern Rock vereint er in 12 exzellenten Songs mit hervorragend auf den Punkt gebrachten Arrangements ohne "aufgeblusterte" Schnörkel (produziert hat Tom Hambridge, der auch die kompletten Schlagzeug-Parts übernommen hat), vollkommen natürlich, authentisch, ausgestattet mit klasse Melodien und eingespielt mit herausragenden Musikern. Neben Hambridge und Allman wirkt zuweilen noch der zweite Gitarrist Giles Cory mit, den Bass zupft Felton Crews und an der Orgel und dem Klavier hören wir Buddy Guy's famosen Keyboarder Marty Sammon, der den Sound immer wieder wunderbar ergänzt. Ja, auch Allman's Gitarrenspiel wird immer stärker. Seine herrlichen, inspirierten Soli sind einfach klasse. Allen voran sticht diesbezüglich der begnadete, hingebungsvolle Slow Blues "Midnight Lake Michigan" (eine Eigenkomposition von Allman) heraus, ein exquisites, bärenstarkes, 9 1/2-minütiges Instrumental, bei dem Allman's famos gespielte Lead Gitarre eine Gesangsstimme nicht im Geringsten vermissen lässt. Hinreissend, wie er sein Instrument durch dieses Stück führt - virtuos, gefühlvoll, emotional, genauso locker wie kraftvoll, voller Seele und Spirit. Keine Schau, kein Gefrickel, kein selbstdarstelleriches Getue - nein, nur pures "Feeling". Ja, er ist auch als Gitarrist endlich "angekommen". Verdientermassen! Aber auch der Rest, also die Gesangsstücke, sind wahre "Knaller"! Nehmen wir zum Beispiel das wundervolle "Can't lose 'em all", komponiert von Tom Hambridge und Lee Roy Parnell, das in seinem southern-souligen und bluesigen Ambiente den Geist der The Allman Brothers Band und Papa Gregg heraufbeschwört (tolles Twin-Gitarren-/Orgelspiel in einigen Passagen, tierisches Gitarrensolo von Devon im Break), den leicht country-infizierten, straighten, wieder voller Southern-Flair steckenden Boogie-Rocker "Leavin'", Allamn's seelige, "soulful" Version des alten Spinners-Klassikers ""I'll be around", den rattenscharfen, auf souliger Basis hart und krachend riffenden, ordentlich dampfenden Southern Rocker "Traveling" (flammende Gitarrenritte, starke Melodie), die tolle, raue, dreckige Coverversion von Otis Taylor's "Ten million slaves", den straighten, irgendwo zwischen den Stones, ZZ Top und Georgia Satellites angesiedelten, von herrlich klimperndem Honky Tonk-Piano unterstützten und glühenden Gitarrenriffs bestimmten Kracher "Times have changed", das vom legendären Luther Allison stammende Titelstück "Ragged & dirty" (in der Tat sehr dreckig und rau, toller Groove) oder den besinnlichen, rootsigen Finaltrack "Leave the city", bestehend lediglich aus Devol Allman's Gesang und Gitarrespiel, soiwe Tom Hambridge's Drums und Percussion - auf diesem Album gibt es keine Ausfälle. Devon Allman lebt sie richtig aus, die musikalischen Gene des Allman's-Clans. Wenn er so weitermacht, dürfen wir von ihm sicher noch etliche Großtaten erwarten. "Ragged & glory" jedenfalls ist ein Pracht-Werk geworden. Congratulations, Devon!

Das komplette Tracklisting:

1. Half the Truth - 3:07
2. Can't Lose 'Em All - 3:45
3. Leavin' - 2:40
4. I'll Be Around - 3:54
5. Traveling - 4:14
6. Midnight Lake Michigan - 9:31
7. Ten Million Slaves - 3:20
8. Blackjack Heartattack - 3:12
9. Back to You - 5:02
10. Times Have Changed - 3:28
11. Ragged & Dirty - 2:42
12. Leave the City - 3:00

Art-Nr.: 8661
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Can't lose 'em all
Leavin'
Traveling
Midnight Lake Michigan
Ten million slaves
Times have changed
Ragged & dirty

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Allman, Devon - ride or die [2016]
Prächtiges, neues Werk von Greg Allman's Sohn (ex Royal Southern Brotherhood), der wirklich immer reifer und stärker wird. "Ride or die" zeigt ihn in exzellenter Verfassung. Blues, Rock, Bluesrock, Soul, Roots mit viel Southern-Esprit, verziert mit großartigem Gitarrenspiel, bei dem der Funke sofort überspringt. Großartig!

Aus der Original U.S.-Produktbeschreibung:

Son of Greg Allman, Devon Allman's `RIDE OR DIE` is his third solo record for RUF Records. The album contains twelve soulful and powerful tracks that showcase Allman's maturity as a songwriter, a singer, and his continuous evolution into one of the top guitarist on the scene today. Co- produced along with Grammy winning Tom Hambridge, Allman takes you on a journey through his own intimate back roads and personal highways. It's an emotional journey that takes you through the mountain highs and valley lows, while sheltered from the storms under melodic choruses, surrounded by verses rich with powerful messages throughout some of the deepest material that he has ever written and recorded. There is no doubt that his family's musical DNA has graced Devon Allman with that "Allman Soul," but there is clearly no denying that he puts his personal stamp and his own style, of bending and twisting the blues, into his own Devon Allman brand.`RIDE OR DIE` defines where the artist is today.
Last year Devon received praise from Guitar Player Magazine as they referred to his last CD `Ragged and Dirty` as `powerful, soulful vocals to dig-in-and-let-fly guitar work.` Now on `RIDE OR DIE,` it just gets more soulful. It is definitely Allmanâ TMs most powerful recording yet. The new album shows an artist in full, self assured command.

Das komplette Tracklisting:

1. Say Your Prayers - 3:15
2. Find Ourselves - 3:10
3. Galaxies - 4:57
4. Lost - 4:32
5. Shattered Times - 3:31
6. Watch What You Say - 4:18
7. Vancouver - 4:13
8. Pleasure & Pain - 4:07
9. Hold Me - 2:26
10. Live from the Heart - 4:49
11. Butterfly Girl - 4:35
12. A Night Like This - 4:20

Art-Nr.: 9275
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Allman, Devon - turquoise [2013]
Beeindruckend! Musikalisch immens gereift, als Sänger, als Songwriter, als Gitarrist, als Musiker überhaupt, scheint es, als sei Devon Allman endgültig in der Lage, die ihm von seinem berühmten Vater Gregg Allman (The Allman Brothers Band) mitgegebenen (musikalischen) Gene stilgerecht im Sinne der großen Allman'schen Familientradition auszuleben. Er wird immer besser! Nach den Veröffentlichungen mit Honeytribe und der Gründung der grandiosen Bluesrock-/Southern Soul-Supergroup Royal Southern Brotherhood, die im vergangenen Jahr mit einem herausragenden Debut an den Start gingen, folgt nun mit "Turquoise" Devon's erstes Solo-Album - und auch das ist ein absoluter Knüller. Allman nimmt uns mit auf eine wunderbare Reise, die uns, wie sollte es auch anders sein, erneut durch die vielseitigen Gefilde amerikanischer Südstaaten-Musik führt - vom Blues, über herrlichen, gefühlvollen Southern Soul, swampigen Rock, bis hin zu jammigen, temperamentvollen Funk-Grooves. Dabei sind die Songstrukturen stets klar und kompakt, unterschwellig aber dennoch von einem Hauch von Jam-Feeling durchzogen. Sein Songwriting ist extrem stark. Alles kommt irgendwie ungemein locker, harmonisch und natürlich rüber, steckt aber gleichzeitig voller Kraft, wirkt durchaus druckvoll und "tight". Die Melodien sind einfach wunderbar. Musikalisch gibt es durchaus einige Bezüge zu Royal Southern Brotherhood. Deren von Allman vorgetragener und komponierter Song "Left my heart in Memphis" würde beispielsweise auch zu 100 Prozent auf "Turquoise" passen. Zudem hat sich Devon gleich noch seinen Band-Kumpel Yonrico Scott (ex Derek Trucks Band) mit ins Studio geholt, der die Schlaginstrumente bedient. Vervollständigt wird die großartige Rhythmusfraktion von Myles Weeks am Bass. Alle Songs hat Devon Allman selbst komponiert, zwei davon zusammen mit Mike Zito (ebenfalls Royal Southern Brotherhood). Ausfälle sucht man vergebens. Bärenstark beispielsweise der ungemein melodische, harmonische, knackige, sich unwiderstehlich in den Gehörgängen festsetzende straighte Southern Soul-Rocker "When I left home" (tolle Slidegitarren-Arbeit von Gast Luther Dickinson von den North Mississippi Allstars und The Black Crowes), die prächtig groovende, funkige Midtempo-Ballade "Stategy", das herrlich "soulful" vorgetragene "Into the darkness" (schönes Saxophon von Ron Holloway), oder das leicht kubanisch anmutende "Key Lome Pie" - um nur einige dieser klasse Songs explizit zu erwähnen. Enthalten ist darüber hinaus eine extrem starke Coverversion von Tom Petty's und Stevie Nicks' "Stop draggin' my heart around", das Devon Allman im Duett mit der großartigen Bluesrock-Gitarristin Samantha Fish vorträgt. Ja, ja, es bleibt dabei: "The peach didn't fall far from the tree" schrieb einst "Hittin' The Note", das bekannte, den Allmans nahe stehende Jamrock-Magazin über Gregg's Sohnemann. Und das wird hier wirklich eindrucksvoll deutlich. Devon Allman knüpft mit "Turquoise" nahtlos an die famosen Leistungen mit Royal Southern Brotherhood an, musikalisch kompakter und weniger jammig, aber genauso stark. "Great southern music for your soul": Tief beeindruckende, fantastische Vorstellung von Devon Allman!

Das komplette Tracklisting:

1. When I Left Home - 4:05
2. Don't Set Me Free - 3:40
3. Time Machine - 3:39
4. Stop Draggin My Heart Around - 4:45
5. There's No Time - 4:57
6. Strategy - 4:12
7. Homesick - 3:32
8. Into the Darkness - 3:24
9. Key Lime Pie - 3:04
10. Yadira's Lullaby - 2:25
11. Turn Off the World - 4:07

Art-Nr.: 8061
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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When I left home
Don't set me free
There's no time
Strategy
Homesick
Into the darkness
Key lime pie

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Allman, Gregg - i'm no angel - live on stage ~ dvd [2012]
Gregg Allman (The Allman Brothers Band) und seine Band (incl. der Toler-Brüder an der Gitarre und an den Drums), aufgenommen bei einem Konzert im November 1988 im Cannery in Nashville/Tennessee! Erstmalige Veröffentlichung auf DVD! Das Konzert gab es vor vielen Jahren schon einmal als VHS-Tape. Repräsentiert prima, wie die Gregg Allman Band zu dieser Zeit spielte. Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar.

Die Original-Produktbeschreibung:
Gregg Allman is one of the most celebrated rock musicians of all time. Gregg first came to prominence with his brother Duane as The Allman Brothers Band in the early 1970 s. As lead singer and keyboard player, Gregg was a vital part of the band s huge success on albums such as Idlewild South and At Fillmore East . After Duane Allman s death in 1971 Gregg continued with The Allman Brothers Band in its various guises scoring four US top ten albums, and also launched his own solo career. I m No Angel features a full length concert from Gregg Allman and his band at The Cannery, Nashville, USA in November 1988. Amongst the songs featured are Billboard chart hit single I m No Angel and a version of Blind Willie McTell's Statesboro Blues (a famous part of The Allman Brothers Band s live sets). Gregg Allman continues to record and play live to present day, both solo and as part of The Allman Brothers Band, who were inducted into the Rock And Roll Hall Of Fame in 1995 and were given the Grammy Lifetime Achievement Award in 2012.

Die komplette Setlist:

1. Don't want you no more
2. It's my cross to bear
3. Sweet feeling
4. Just before the bullets fly
5. Fear of falling
6. Demons
7. I'm no angel
8. Statesboro Blues
9. Slip away
10. One way out

Art-Nr.: 8016
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

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Allman, Gregg - low country blues [2011]
Die Kritiker sind voll des Lobes! Kein neues Album der Allman Brothers, aber ein großartiges, neues Solo-Werk von Gregg Allman. Traditioneller, ursprünglicher, sehr authentischer Blues(rock), wobei die Blueskomponenten klar im Vordergrund stehen. Durch die Musik, wie sollte es auch anders sein, zieht eine herrliche Brise Southern-Soul, allein schon durch Gregg's unverwechselbaren Gesang. Und er ist prima bei Stimme. Eine beeindruckende, ja ganz starke Vorstellung des Ober-Allmans!

Hier der Kommentar von "Hittin' The Note" zu diesem Werk im Original:

Gregg Allman is one of the most iconic blues singers of all time, a certified rock star and member of the Rock and Roll Hall of Fame who has been the voice of the Allman Brothers Band for over four decades. T Bone Burnett is the most celebrated producer in music today, winning a Grammy for Alison Krauss and Robert Plant's collaboration Raising Sand and producing everybody from Elvis Costello to Elton John and Leon Russell. What do you get when you combine these two legendary talents?
The answer is Low Country Blues, the finest roots-blues record in years. With the help of T Bone's usual gang of master musicians, including a memorable turn on piano by New Orleans' own Dr. John, Gregg sings the blues as only he can, and Burnett captures the magic with the clarity and purity that have become his hallmark as a producer. Gregg's solo efforts in the past have tended to be more song-oriented and less jam-focused than the Allman Brothers Band, and this is no exception. The emphasis is on vibe and feel, with Gregg squarely in the spotlight where he belongs.
The bulk of Low Country Blues consists of classic blues tunes, all showcasing Gregg's signature vocals and B-3 work, but the album also features "Just Another Rider," a great new song Gregg co-wrote with Warren Haynes. This plaintive anthem picks up where "Midnight Rider" left off, continuing the mythology of the wandering, road-hardened gypsy that has always been a part of Allman's persona.
Of the blues tunes, standout tracks include a positively fierce version of Muddy Waters' "I Can't Be Satisfied," with Gregg wailing the blues. Other highlights are the rollicking "I Believe I'll Go Back Home," the R&B joy of "Please Accept My Love" and the brooding seven-minute version of "Rolling Stone" that closes the album, but one of the best things about Low Country Blues is how it all flows together into one piece of music. It's a true album as opposed to a collection of songs, and it's hard to pick favorites from this record without feeling like you're leaving something out. Words like "timeless" and "classic" get thrown around too lightly sometimes, but this album would have sounded great in 1960, it sounds great now, and it will still sound great in 2060.

Das komplette Tracklisting:

1 Floating Bridge - 4:45   
2 Little By Little - 2:45   
3 Devil Got My Woman - 4:52   
4 I Can't Be Satisfied - 3:31   
5 Blind Man - 3:46   
6 Just Another Rider - 5:39   
7 Please Accept My Love - 3:07   
8 I Believe I'll Go Back Home - 3:49   
9 Tears, Tears, Tears - 4:54   
10 My Love is Your Love - 4:14   
11 Checking On My Baby - 4:06   
12 Rolling Stone - 7:04

Art-Nr.: 7242
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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