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Allan, Gary - set you free [2013]
Der Mann aus Southern California mit einem neuen, hervorragenden Album. Lange haben wir ihn nicht mehr so gut gehört. Gary Allen gab sein Debüt bereits 1996 und zählt mit seinem 9. Studioalbum bereits zum Inventar der Szene. Trotz wirklich beachtlicher Erfolge (immerhin drei Nr.1-Hits), fortwährend exzellenter Alben und stetiger Major-Präsenz (Allan ist quasi seit Beginn bei MCA unter Vertrag) schaffte er es nie ganz, in den Kreis der ganz großen Superstars wie Tim McGraw, Kenny Chesney oder Keith Urban & Co. vorzustoßen. Seine Vorliebe für traditionellen "Bakersfield-derived Country" und auch seine etwas nach innen gekehrte Art (dafür liegt allerdings auch ein triftiger Grund vor: Seine von Depressionen geplagte Frau hatte 2004 Selbstmord begangen) standen ihm für den ganz großen Durchbruch immer ein wenig im Weg. Das könnte sich allerdings mit seinem neuen Album "Set You Free" gravierend ändern. Ein tolles, modernes New Country-Werk mit vielen starken, sehr abwechslungsreichen Songs, klasse produziert und natürlich von exzellenten Musikern eingespielt. Gary selbst hat fünf der Tracks mitkomponiert, sieben co-produziert, zum einen mit Greg Droman, der auch für das Vorgängerwerk "Get Off On The Pain" verantwortlich war, zum anderen mit Freund und Langzeitweggefährten Mark Wright. Den Rest übernahm Jay Joce, der schon Interpreten wie Eric Church und Little Big Town betreut hat. Zum ersten Mal spielt er auf einem seiner Longplayer Akustik- und E-Gitarre. Auch wenn sein neues Werk wieder voller Zitate steckt, die an seine verstorbene Frau erinnern, so ist diesmal aber eine deutlich positive Tendenz erkennbar. Es scheint, dass Allan den Verlust weitestgehend verarbeitet hat - eine Art spürbare Aufbruchsstimmung durchzieht dieses hervorragende Album. Dazu legte er mit der herrlich flockigen Single "Every Storm (Runs Out Of Rain)" (klasse Harmoniegesänge von Rachel Proctor) und einer derzeitigen Top-5-Platzierung (Tendenz steigend) einen Traumstart hin. Und die CD beinhaltet noch jede Menge weiterer Stücke, die entsprechendes Potential aufweisen, womit auch der komplette Silberling gute Chancen auf großen Chart-Erfolg haben sollte. Ganz stark direkt der von knackigen E-Gitarren getragene Opener "Tough Goodbye", der mit seiner starken Melodie sofort richtig Laune macht. Auch ein absoluter Hitkandidat. Gleiches gilt für die beiden kitschfreien Powerballaden (mit den typisch kräftigen Refrains) "You Without Me" (Richtung Jason Aldean) und "One More Time" (das Lied erinnert dezent an Diamond Rios gleichnamiges Stück), sowie das wieder von markanter Gitarrenarbeit getragene, rhythmische "Pieces" (schön rockiger Refrain). Aber es gibt auch jede Menge unkonventionelle Tracks, die einiges an Überraschungen aufweisen. "Bones" beispielsweise erweist sich als knochentrockener, fetter Southern Rocker, der auch Van Zant gut zu Gesicht stünde (Gary singt im Stile von Donnie Van Zant, klasse Bluesharp von Matt Warren, der auch stark beim Songwriting involviert war). Die teilweise etwas düstere "Crying in My Beer"-Ballade "It Ain’t The Whiskey" (mit weinender Steel im Refrain - Parallelen in den Strophen und im Aufbau zu Bleu Edmondsons "The Band Plays On") fesselt sehr und das mit dem deutlichen Stempel der Warren Brothers (beide haben das Stück mit Blair Daly komponiert) versehene "Sand In My Soul" ist im Refrain gar mit einer dezenten "Hotel California" Westcoast-Note behaftet. Das sehr relaxte "Hungover Heart" steckt voller Southern Soul - sher stark hier die typischen E-Gutarren-Fills. Die beiden außergewöhnlichsten Songs sind "No Worries" und "Drop". Erstgenanntes ist eine launige Mischung aus Country und Reggae (Marke Jimmy Buffet, Kenny Chesney - mit den obligatorischen Steel Drums), bei dem sofort der nächste Karibik-Urlaub am geistigen Auge vorbeifliegt (Blake Sheltons „Some Beach“ schlägt in eine ähnliche Kerbe), letztgenanntes Lied verbeugt sich vor Sachen wie Tennessee Ernie Fords "16 Tons" oder Randy Newmans "Leave Your Hat On" (bekannt durch Joe Cocker). sehr cool und leicht jazzig swingend von Nashvilles Parademusikern in Szene gesetzt. Den Ausklang bildet das überaus angenehme, mit Streicherbegleitung atmosphärisch aufgewertete "Good As New" (toll das raue Cello, dazu wieder herrliche Gitarrenarbeit). Gary Allan hat mit "Set You Free" schon ganz früh im Jahr ein heftiges Ausrufezeichen in Music City gesetzt. Es klingt frischer und knackiger als je zuvor. Das gesamte Songmaterial ist "erste Sahne“ und sehr kurzweilig. Dazu auch gesanglich eine Top Leistung von ihm. Selbst die unterschiedlichen Produzenten erweisen sich hier als außerordentlicher Glücksfall. So ist "Set You Free" noch viel mehr als ein echter persönlicher Befreiungsschlag. Hut ab für diese überragende Leistung, Mr. Allan! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Tough Goodbye - 3:14
2. Every Storm (Runs Out of Rain) - 3:46
3. Bones - 3:54
4. It Ain't the Whiskey - 4:20
5. Sand in My Soul - 3:19
6. You Without Me - 3:55
7. One More Time - 5:25
8. Hungover Heart - 3:48
9. No Worries - 3:18
10. Drop - 4:15
11. Pieces - 3:24
12. Good as New - 3:35

Art-Nr.: 8039
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Eldredge, Brett - sunday drive [2020]
Der aus Paris im U.S.-Bundesstaat Illinois stammende Brett Eldredge hat sich mittlerweile fest in der Riege der großen Nashville-Stars unserer Zeit etabliert. Auch sein neues Album "Sunday drive" wird diesen Status weiter untermauern. Dem Mann mit der kraftvollen Stimme ist erneut ein Album gelungen, das seine Fans lieben werden. Die ein oder andere etwas knackigere Nummer ist auch zu hören, doch überwiegend bestimmen recht opulent in Szene gesetzte, sehr schöne, immer wieder mit Streichern bereicherte Country-Balladen das Geschehen. Dies ist genau die Art von Musik, die am besten zu ihm passt. Hier kann er all seine Emotionen einbringen. Und das gelingt ihm hervorragend. Brett Eldredge in Bestform!

Das komplette Tracklisting:

1. Where the Heart Is - 4:07
2. The One You Need - 4:05
3. Magnolia - 3:24
4. Crowd My Mind - 3:08
5. Good Day - 3:25
6. Fall For Me - 3:35
7. Sunday Drive - 4:53
8. When I Die - 3:07
9. Gabrielle - 3:36
10. Fix A Heart - 3:59
11. Then You Do - 3:17
12. Paris Illinois - 2:59

Art-Nr.: 10105
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Farr, Tyler - redneck crazy [2013]
Beeindruckendes Major-Debutalbum von einem der vielversprechendsten neuen, jungen Akteure des New Country! Der ursprünglich aus Missouri stammende, mittlerweile nach Nashville übergesiedelte Tyler Farr (zunächst nur mit Stücken wie "Hey Y’all" für Colt Ford oder "She’s Just Like That" für Joe Nchols als Songwriter in Erscheinung getreten) legt mit seinem Erstwerk "Redneck Crazy" direkt einen Traumstart hin. Auch hier hat er über die Hälfte der insgesamt elf Lieder mitkomponiert. Während die zunächst ausgekoppelten Singles "Hot Mess" (launiger New Country zum Tanzen und Feiern) und die schöne und mit weinender Steel getränkte Ballade "Hello Goodbye" (erinnert ein wenig an die einstigen Sons Of Desert) eher Achtungserfolge erzielten, befindet sich das gleichnamige Titelstück "Redneck Crazy" bereits in den Top 3 der Billboard Country Singles-Charts (zur Zeit auf Platz 2) und ist auf dem besten Weg direkt Tyler Farrs erste Nr. 1-Single zu werden. Ein herrlich melodischer, in den Strophen leicht melancholischer Track mit starkem Refrain und toller Gitarren- und Orgelbegleitung. Dass dieser Song ein gewisses Etwas hat, spürt man direkt mit dem ersten Hören! Nach dem gut zum Einstieg gewählten, textlich leicht lasziv anmutenden Opener "Dirty" (bestens für die berühmt berüchtigten Honkytonks geeignet, schön dazu passend in Southern Country Rock-Manier umgesetzt, hat auch ein wenig was von Billy Ray Cyrus’ "Achy Breaky Heart") folgt mit "Makes You Wanna Drink" (z. T. Sprechgesang, Refrain mit Crowd-Unterstützung, Big & Rich-Flair) die erste Nummer aus einem ganzen Reigen von Tracks um das Thema "Trinken". Ganz in der Tradition des zur Zeit ebenfalls megaerfolgreichen Luke Bryan bietet "Ain’t Even Drinkin’" mit polternden Drums, klasse E-Gitarren (inkl. zündendem Solo) und "Oh-oh-oh"- Harmoniegesängen, absolut in Nashville angesagten Stoff für die Radiostationen. "Whiskey In The Water" enthält dagegen wieder viel Melancholie und wunderschöne Poesie ("Everyday I pray I thank God I got her, she’s the moon in my shine, the whiskey in my water"). Das Zeug zum Nachfolger von Little Big Towns Sommer-Hit "Pontoon" hat zweifelsohne "Wish I Had A Boat": Ein flapsiger E-Gitarrenrhythmus, ein Refrain zum Mitsingen, tolles Southern Rock-E-Gitarrensolo, dazu wieder Crowd-Harmonie-Gesänge, fertig ist der Gute-Laune-Song mit hohem Wiedererkennungswert. Passt auf jede Party! Ebenfalls ein weiterer, feucht fröhlicher Laune-Kracher ist das an Chris Cagle angelehnte "Chicks, Trucks, And Beer", bei dem Spezi Colt Ford den Ball zurückspielt und seinen unnachahmlichen Gastauftritt hat (inkl. typischer Rap-Einlage). Auch hier wird und darf die Titelzeile ordentlich mitgegrölt werden. Erst gegen Ende wird es dann wieder ernster. Das sehr atmosphärisch und toll gesungene und auch gespielte (klasse Bariton-E-Gitarre) "Cowgirl" bietet Lagerfeuer-New Country für kommende Neo-Western. Am Ende präsentiert Tyler dann seinen gesamten stimmlichen Glanz (übrigens auch insgesamt beeindruckt er mit einem sehr angenehmen, überaus variablen, leicht angerauten Organ, irgendwo in der Schnittmenge zwischen Jeffrey Steele, Bobby Pinson und Billy Ray Cyrus) beim nur durch von Channing Wilson (der das Lied auch kreiert hat) mit der Akustikgitarre begleiteten "Living With The Blues". Ein Stück, das nicht nur musikalisch, sondern auch textlich unter die Haut geht. Ein grandioser Abschluss eines durchgehend starken Erstwerkes. Was für ein Karriereauftakt! Prächtiger, erfrischender, knackiger New Country für die Klientel von Luke Bryan über Justin Moore, Jake Owen, Chris Young, bis hin zu Eric Church oder Blake Shelton. Tyler Farr - ganz klar einer der absoluten Shootig Stars des Jahres 2013! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Dirty - 3:42
2. Makes You Wanna Drink - 2:52
3. Redneck Crazy - 3:37
4. Whiskey in My Water - 3:08
5. Hot Mess - 3:16
6. Hello Goodbye - 3:42
7. Ain't Even Drinkin' - 3:36
8. Wish I Had a Boat - 3:09
9. Chicks, Trucks, and Beer - 3:36
10. Cowgirl - 3:55
11. Living with the Blues - 4:14

Art-Nr.: 8338
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Little Big Town - mr. sun [2022]
"Mr. Sun", das klingt nach Unbeschwertheit, Lockerheit, Frische und Lebensfreude. Es klingt nach Glücksgefühlen, einfach nur positiv. Es ist der perfekte Albumtitel für Little Big Town's ganz wunderbares, neues Album, denn die 16 (!) großartigen Songs darauf, mit ihren herrlichen Melodien und Arrangements, vermitteln all dies geradezu perfekt. Karen Fairchild, Kimberly Schlapman, Phillip Sweet und Jimi Westbrook (was sind das für vier exzellente SängerInnen) präsentieren sich einmal mehr in bestechender Form. Dem immer mal wieder als "Fleetwod Mac des Country" bezeichneten, mit vielen Grammys und anderen Preisen hochdekorierten Quartett gelingt ein vorzüglicher Spagat zwischen ihrer tendenziellen Retro-Liebe (schon das Cover mit den retro-modisch und farbenfroh gekleideten Akteuren deutet auf die zwanglose, "freie" Sechziger- und Siebziger-Jahre Hippie-Kultur hin) und der Moderne (die Produktion und das Klanggebild sind top-aktuell), den es genüßlich in seinen toll ins Ohr gehenden Nummern zum Ausdruck bringt. Dabei lassen sie in ihrer Musik immer mal wieder ein ganz herrliches, erfrischendes, sonniges, lockeres Westcoast-Feeling einfließen, bei dem die Inspirationen der Eagles (Little Big Town's fantastische Harmonie-Gesänge stehen denen der berühmten "Adler" in nichts nach) und vor allem eben auch Fleetwood Mac's zu deren "Rumours"-Zeiten auf's Positivste zu spüren sind. Wie zum Beispiel bei dem tollen, lässigen Opener "All summer", ein saustarker Country-/Pop-Song, der mit all seinen Hippe-Vibes (z.B. ala Mamas & Papas) wie ein quicklebendiges Überbleibsel aus den Siebzigern klingt - erfrischend durch und durch. Es fogt das äußerst knackige, angerockte "Better love", dessen schönes Southern-Feeling eher auf Little Big Town's ursprüngliche Heimat Alabama hindeutet, dem sich die von fröhlichem Pfeifen begleitete, einfach nur gute Laune vermittelnde, coole New Country-Nummer "Hell yeah" anschließt. So geht das munter Song für Song auf beachtlich hohem musikalischen Level weiter. In der zweiten Häfte des Albums kommen dann, ohne die erste Hälfte deshalb auch nur annähernd schmälern zu wollen, die eigentlichen Country- und New Country-Elemente, ein wenig mehr zum Vorschein. Wie etwa bei der wunderschönen, ein wenig "stripped down", aber sehr edel instrumentierten, wunderbar melodischen Ballade "Rich man", dem nicht minder melodischen, mit feinen Pedal Steel-Fills und tollen Gitarrenklängen inszenierten "God fearing gypsies", dem großartigen, wie aus einem Guß präsentierten, lässigen Eagles-mässigen Countryrocker "Whiskey colored eyes" (tolles Westcoast-Feeling), oder auch der von einem schönen Southern-Flair und viel Soul begleiteten, rootsigen Abschlußnummer "Friends of mine", inkl. eines prima Gitarrensolos. Welchen Song man sich auch rauspickt, sie sind einfach alle klasse. Keine Frage, mit "Mr Sun" gelingt Little Big Town einmal mehr ein ganz großer Wurf!

Das komplette Tracklisting:

1. All Summer- 2:52
2. Better Love - 3:02
3. Hell Yeah - 2:56
4. Mr. Sun - 4:23
5. Three Whiskeys And The Truth - 3:54
6. One More Song - 3:38
7. Heaven Had A Dance Floor - 3:26
8. Gold- 3:13
9. Rich Man - 3:30
10. God Fearing Gypsies - 3:57
11. Different Without You - 3:12
12. Whiskey Colored Eyes - 4:22
13. Song Back - 3:09
14. Something Strong - 3:35
15. Last Day On Earth - 3:57
16. Friends Of Mine - 4:32

Art-Nr.: 10687
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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McKenna, Lori - the balladeer [2020]
Die fantastische, aus Boston stammende, vor allem aber in der musikalischen Szene Nashville's sehr umtriebige Singer/Songwriterin Lori McKenna, 2-fache Grammy-Gewinnerin, gilt schon seit Jahren als eine der respektiertesten und profiliertesten Vertretrin ihrer Zunft, gefeiert gleichermaßen von Musikerkollegen, von Kritikern und den Fans. Sie ist ein absoluter Eckpfeiler der heutigen Americana-Musik. Mit "The Balladeer", produziert einmal mehr von Dave Cobb, kommt nun ihr neues Album, das man abermals als ein hell funkelndes Juwel zeitloser Americana-Kunst bezeichnen muss. Hinreißend! In zehn wunderschönen Liedern, meist in einem exquisiten Full Band-Midtempo gehalten, erzählt McKenna bewegende, emotionale Geschichten des Lebens. Wie sie das musikalisch umsetzt ist "pure magic". Ergreifend! Schön! Hochklassig!

Hier ein Original U.S.-Review:

Lori McKenna records should come with a warning label - this product may cause uncontrollable weeping. Every generation has their best songwriters, and this unassuming mom from Massachusetts happens to be one of them. It's the kind of talent that wins Best Country Song Grammys in streaks. She took the trophy home in 2016 for co-penning "Girl Crush". Then in 2017, she won again for "Humble and Kind" (which she wrote herself). Some of the other years, she was at least nominated.
As an artist, McKenna has been dutifully releasing a record at a prolific clip about every other year. "The Balladeer" is her 11th album in the 2000s. She's found a superstar production partnership in Dave Cobb (who has a knack for befriending all the best songwriters alive). The McKenna and Cobb pairing with 2016's "The Bird and the Rifle" was hailed as a masterpiece. But 2018's "The Tree" was stunning in its own right. Add this record to another in the set of McKenna winners.
How does her magic work? Part of it is how songs will disguise themselves as being light and airy, then move you from the inside. With "Good Fight," the melody suggests a peppy and poppy love song. But when we meet the characters, locked in a long marriage, they're embroiled in an argument. That becomes a metaphor for how their lives together have been a test worth the fight.
Simple and often acoustic musical accents abound to accompany the profound poetry. A few friends stop by, like the ladies from Little Big Town ("This Town Is a Woman") or the Love Junkies (a group of songwriters Hillary Lindsey, Liz Rose and McKenna) who helped sing and co-write a few of the stronger pieces of material (When You're My Age").
While that's all well and good (and so is McKenna's overlooked emotional singing), it's the mining of relationship in verse that's the star. McKenna doesn't wow you with her word choice. She uses plainspeak and tiny detail to ring with emotional resonance. She's aiming to find that secret heart where it lives in orbit with others. Maybe it's a sibling ("Marie") or a spouse ("Two Birds"). Maybe it's an old boyfriend, or your younger self - an absolute gem on this collection is "Stuck in High School". Here's a taste: You're always carrying around that kid/Whose picture's in the hallway, 18 and graduating/Did you ever make those dreams come true/Or is the kid still waiting?
This is a chance to sit in amazement and listen to a master songwriter who makes it look easy. Stock up on tissues. The label doesn't say it, but you've been warned.
(Jeff Lincoln / Country Standard Time)

Das komplette Tracklisting:

1. This Town is a Woman (feat. Karen Fairchild & Kimberly Schlapman of Little Big Town) - 3:18
2. The Balladeer - 3:51
3. Marie - 3:33
4. The Dream - 4:29
5. Uphill - 3:01
6. Good Fight - 3:18
7. Stuck in High School - 3:11
8. When You're My Age (feat. Hillary Lindsey & Liz Rose) - 5:11
9. Two Birds - 3:28
10. Till You're Grown - 4:13

Art-Nr.: 10117
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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McKenna, Lori - the tree [2018]
Eine der am meisten respektierten und profiliertesten Singer-Songwriterinnen der Gegenwart beglückt uns erneut mit einem bestechend schönen, geradezu hinreißenden, neuen Album. Ihr voriges Werk, "The bird and the rifle" erhielt 3 Grammy-Nominierungen und heimste wahnsinnig viel Aufmerksamkeit bei der Americana Music Association ein. Außerdem schrieb sie im Jahre 2016 Geschichte, als sie als erste Frau überhaupt zum zweiten Mal hintereinander die Auszeichnung "Song auf the year" der amerikanischen Country Music Association gewann, und zwar für ihre Kompositionen von Little Big Town's "Girl crush" und Tim McGraw's "Humble and kind" Beide Songs waren dann auch noch bei den Grammys 2017 auf der Gewinnerlist. Ja, vor allem in der Countrywelt ist Lori McKenna als Songwriterin höchst etabliert. Aber was sie hier wieder an eigenem Material und eigener Musikalität abliefert, ist einfach faszinierend. "The tree" nimmt den Zuhörer mit auf eine von traumhafter Melodik geprägte Reise durch entspannte, manchmal etwas melancholische Gefilde, von sehr fein instrumentierter und abgestimmter Singer Songwriter-Kunst, veredelt in wunderbaren, semi-akustischen, meist sehr entspannten Full Band-Arrangements zwischen Americana, Roots, Folk und Country.Ihr Songwriting ist schlicht grandios und stellt sie längst auf eine Stufe mit Größen wie Patty Griffin, Mary Chapin Carpenter und Lucinda Williams. Exzellent produziert hat übrigens erneut der momentan allgegenwärtige "Guru" Dave Cobb (u.a. Chris Stapleton).11 absolute, neue Songperlen von Lori McKenna. Höchst beeindruckend, charismatisch und wunderschön!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

It's difficult to know where to start when praising Lori McKenna's "The Tree." It's so good in so many ways. Artists like Little Big Town and Tim McGraw have benefited greatly from recording McKenna songs, yet it's unlikely many mainstream country music fans recognize her name. Fans of Miranda Lambert and Kacey Musgraves, two women that consistently and effectively write straight from the heart, would love McKenna's songs -- if only given the chance.
McKenna writes with incisive emotional intelligence, which is why "A Mother Never Rests," a song praising mothers, deftly avoids anything resembling cliché or simplistic sentimentality. Lines like, "She only sits for a minute/She's a hummingbird in the living room," paint an accurate picture that trumps any Hallmark card. McKenna closes with "Like Patsy Would," which finds her aiming to "sing it like Patsy (Cline) would." And to prove her point, she writes and performs a few songs that Cline would have been proud to sing, and she sings them just like a broken-hearted Cline. "You Won't Even Know I'm Gone," sung over a simple, finger-picked arrangement, is an underappreciated woman's goodbye note. It's as heartfelt and tragic as "By the Time I Get to Phoenix." "You Can't Break A Woman" also details a bad relationship, only in the case, the woman has decided to stick it out and stay. "Whiskey breath don't faze her anymore," she concedes.
Two of the centerpiece songs concern aging. "People Get Old" grapples with the mystery of aging. "If we live long enough, the people we love get old," McKenna muses. This is track is followed by "Young and Angry Again," a song that longs for youthful days of irresponsibility. Country radio is oversaturated with songs about high school glory days, but McKenna reaches for feelings far deeper than mere memories of high school sweethearts; she wants to recapture an elusive mindset only found in the young.
The title track meditates on identity. As much as we like to think of ourselves as dynamic and ever-changing, the saying "The apple never falls far from the tree" oftentimes proves too true. No matter how far we may think we've strayed from our roots, we're sometimes more like that stable and unmovable tree than we'd like to believe. We rarely move too far away from the house that built us.
Lori McKenna's "The Tree" can be likened to a long and meaningful evening with a dear friend, where the conversation delves deeply into the most significant issues in life. Sometimes it hurts. Sometimes it heals, but it's always never less than unavoidably engaging.
(Dan MacIntosh / Country Standard Time)

Das komplette Tracklisting:

1. A Mother Never Rests - 2:45
2. The Fixer - 3:28
3. People Get Old - 3:42
4. Young and Angry Again - 3:37
5. The Tree - 3:23
6. You Won't Even Know I'm Gone - 2:17
7. Happy People - 3:26
8. You Can't Break a Woman - 3:13
9. The Lot Behind St. Mary's - 3:30
10. The Way Back Home - 3:02
11. Like Patsy Would - 2:58

Art-Nr.: 9655
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
A mother never rests
The fixer
Young and angry again
The tree
Happy people
You can't break a woman
Like Patsy would

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Old Dominion - time, tequila & therapy [2021]
Auch mit ihrem neuen Album "Time, Tequila & Therapy" gehen Old Dominion ihren eingeschlagenen Erfolgsweg weiter. Es gibt 13 großartige, neue Nummern, alle in dem typisch frischen Ambiente der Band, mit tollem Gesang, herrlichen Harmonies und wunderbaren,Melodien - gefällig, locker und auf einem absolut ansprechenden, musikalischen Niveau. Die Erfolgsstory der Band wird weitergehen und zu den bisherigen 8 Nr. 1-Songs, die die Band bisher ihr eigen nennen darf, werden mit diesem Album sicher noch der ein oder andere hinzukommen. Ihr neuester, hier enthaltener Hit, die wunderbare "Feel Good"-Countrynummer "I was on a boat that day" ist auf dem bestern Weg zur Chartspitze. Wieder eine klasse Leistung von Old Dominion! Feinster, ins Ohr gehender, lockerer Mainstream New Country und Country Pop, wie ihn die Fans der Band lieben.

Hier ein Original U.S.-Review:

Since forming in 2007, Old Dominion has become one of country music’s biggest success stories. Today, the quintet released their fourth studio album, Time, Tequila, and Therapy, coming nearly two years since the release of their self-titled album, which featured hits such as “Make It Sweet” and “One Man Band.”
Produced by Shane McAnally and Old Dominion, Time, Tequila, and Therapy features thirteen new tracks, all co-written by the band with help from longtime collaborators, McAnally and Josh Osborne. The LP continues to show Old Dominion doing what they do best: writing and releasing catchy and harmonic country music.
Unlike many of their country contemporaries, Old Dominion has managed to find a sound that’s distinctively their own. From the opening notes to the toe-tapping choruses to the breezy instrumentation, there’s no doubting an Old Dominion song when you hear one, and this is apparent throughout this album. From “I Was On a Boat That Day” to “Blue Jeans” to “All I Know About Girls,” Time, Tequila, and Therapy is Old Dominion through and through.
Opening with “Why Are You Still Here?,” lead singer Matthew Ramsey finds himself pondering about a lost love on the breezy intro track. In the opener, the girl is gone but still haunting every aspect of someone’s life, as they muse, “If I lost you, then why are you still here?”
As songwriters before they were artists, all five members of Old Dominion contributed to each track on this album. This is apparent on the clever wordplay that weaves itself through every song on the LP. Two of the finest examples here are “All I Know About Girls,” “No Hard Feelings,” and “Ain’t Nothing Wrong with Love,” where interesting lyrical twists make them stand out. On “All I Know About Girls,” the band muses about how little they know about the opposite sex. “I’m a jack of all trades, and a master of none,” Rosen sings, before making his way to the lyrical plot twist. “All I know about girls is // I don’t know nothing at all.”
Meanwhile, “Ain’t Nothing Wrong with Love,” the album’s final track, finds the band musing about all of the reasons love hasn’t worked out for them. “Daddy had Mama // Johnny has June // Even that dish ran away with the spoon,” they sing. “So if there ain’t nothing wrong with love // Then it must be me.” Additionally, on “No Hard Feelings,” we discover the LP’s title, as the song opens with “I took a little time, tequila and therapy // And threw it in a blender with ice.”
Other highlights of the album are “Hawaii,” “Blue Jeans” and “Lonely Side of Town,” which couldn’t be more different from each other, yet all work oh-so-well. “Lonely Side of Town” shows the band trading vocals with the legendary Gladys Knight. On the soulful and bluesy ballad, Knight provides an absolutely unexpected, but delightful, treat, harmonizing perfectly with the band in a way that’s absolutely magical.
“Blue Jeans” is a catchy, snappy up-tempo that sounds musically similar to the George Michael classic “Faith,” and celebrates the moment you meet your perfect match. “I feel you like music // Pray for you like rain // Wait for you like Christmas // Count on you like change // I lost you like car keys // Then found you like faith,” They sing here. “You trip me like shoe strings // You fit me like blue jeans.” Meanwhile, “Hawaii” provides an aural vacation, which finds the band longing for the simpler days of a trip to the islands. “I wonder // why we // ever left Hawaii.”
The thing that makes Old Dominion great is that they are unapologetically themselves in all of their music. With a distinct sound that includes clever lyrics, snappy musicianship, and 5-part harmonies, everything Old Dominion does best is evident on Time, Tequila, and Therapy.
(Nicole Piering / Countryswag)

Das komplette Tracklisting:

1. Why Are You Still Here - 2:52
2. Hawaii - 2:56
3. Walk On Whiskey - 3:09
4. All I Know About Girls - 2:44
5. Blue Jeans - 2:17
6. No Hard Feelings - 3:11
7. Lonely Side of Town (feat. Gladys Knight) - 4:09
8. I Was On a Boat That Day - 2:59
9. Drinking My Feelings - 3:29
10. Something's the Same About You - 3:21
11. I Wanna Live In a House With You Forever - 2:43
12. Don't Forget Me - 3:14
13. Ain't Nothing Wrong With Love - 2:54

Art-Nr.: 10412
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Sellers, Aubrie - far from home [2020]
Einzigartig und bewegend! Nashville born/LA based artist Aubrie Sellers, Lee Ann Womack's Tochter, veröffentlicht mit "Far from home" ihr zweites Album - und geht damit einen ganz eigenen Weg. Einen ganz großartigen Weg, denn es ist ein tolles, spannendes Album geworden. Mit erstklassigem Songmaterial aufwartend, bewegt sich Aubrie irgendwo im Bereich des Garage Country, des Sonic Country, des Dusty Cowboy Country, also, weniger speziell ausgedrückt, auf dem Terrain zwischen Alternate Counztry, Countryrock, Americana, Rootsrock und Psychedelic Country. Umgeben von halligen Gitarren, schwebenden Keyboard-Klängen und auch mal sehr dreckigen, rauen Momenten, hangelt sie sich mit ihrer wundervollen, außergewöhnlich klaren, reinen Countrystimme durch genauso experimentell und psychedelisch, wie melodisch und eingängig vorgetragenen Songs, bei denen die vordergründig divers gestalteten Arrangements allerdings sehr harmonisch und geradezu grandios zusammenpassen. Instrumentelle In­no­va­ti­vi­tät trifft auf die Stimme eines "Countryengels" - großartig! Melancholische, kristallklar vorgetragene Balladen und erdige, raue Rocker harmonieren auf dem Album ganz prächtig miteinander. Ein Musterbeispiel dafür sind die beiden Eröffnungstracks. Das Album beginnt mit einer traumhaft schönen, ruhigen Ballade, dem Titelstück "Far from home". Zurückhaltende E-Gitarren-Begleitung, "entfernt" wahrnehmbares, sparsames Drumming, psychedelisch eingestreute Keyboard-Klänge und Aubrie's kristallklarer Gesang bestimmen das Geschehen. Die Nummer wirkt wie ein Outtake aus Emmylou Harris' "Wrecking Ball"-Sessions. Fantastisch! Track 2 dagegen kommt deutlich herber. "My love will not change", ein Duett mit Steve Earle, ist ein kantiger, rootsiger, ruppiger, aber dennoch irgendwie vertraut eingängig wirkender Rocker, der mit einem ähnlichen Soundgefüge wie der Opener spielt, nur eben sehr viel dynamischer und dreckiger. Stark hier die "schrägen" Gitarren. So reihen sich ein erstklassiger Track nach dem anderen aneinander, ob das von erdigen Gitarren und Synthie-Klängen bestimmte, knackig und rootsig rockende "Lucky charm", das gar etwas spacige, dennoch countryrockige "Going places", die geradezu geniale, herzzerreißende Ballade "Haven't even kissed me yet" mit ihren herrlichen Gitarrenriffs, der knackige, etwas an Sheryl Crow erinnernde Americana-Rocker "Under the sun", das von einer bestechend schönen Melodie geprägte "Run", oder der knackige, am Ende psychedelisch austrudelnde Countryrocker "One towns trash" - Aubrie Sellers ist ein baumstarkes, sehr innovatives, interessantes und spannendes Album gelungen, das in der Szene jetzt schon für jede Menge, und zwar ausschließlich positive, Aufmerksamkeit sorgt. Sehr cooler, bärenstarker Auftritt, Miss Sellers!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

The thump-thump-thump of pulsating drums pushing a distorted guitar riff that wouldn’t be out of place on a Sonic Youth album isn’t what you’d expect from an artist whose previous track opens her sophomore release with a melancholy ballad sounding like an outtake from Emmylou Harris’s Wrecking Ball. Such is the dichotomy that singer/songwriter Aubrie Sellers explores on the often riveting, never predictable Far From Home.
Sellers, the daughter of Lee Ann Womack and stepdaughter of Frank Liddell (who produces both of them), comes by her country vocals naturally. But the roughed up guitars and steely attitude that made Sellers’ 2016 debut such a standout release are amped up and pounded down further on this sequel.
Four guitarists are credited (although frustratingly not by the specific track they contribute to) and even when the songs are relatively straightforward country pop as in “Drag You Down,” the bolstered sonics and raw attack, both instrumentally if slightly less so vocally, justifies the “garage country” tag Sellers uses to describe her approach.
While she occasionally swims in less choppy waters such as on the melancholy, bittersweet “Haven’t Even Kissed Me Yet,” (“Sometimes the sweetest words can really start to hurt when you can’t tell what they mean…you’re already playing with my head”), the song closes with an eerie, reverbed guitar solo highlighting the dark lyrics. But when Sellers rocks out on “One Town’s Trash,” a co-write with the Raconteurs’ Brendan Benson (a veteran who knows from raucous rocking), or the propulsive “Glad” with its near experimental crackling leads and “I’m glad that you broke this heart of mine” lyrics, the gritty punk factor cranks up to Jack White standards.
The needle pegging goes all out in “Troublemaker,” this album’s “Helter Skelter,” where the band goes increasingly bonkers as the track progresses until disintegrating at its end. There’s a bit of Sheryl Crow in the modified melodic rocking of “Under the Sun” and a cool “Taxman”-styled beat that pushes “Going Places” to a Beatle-esque vibe. These balance the more abrasive moments on an album that rightly revels in its indie-rock meets country blend.   
Although her mom has also gotten grittier under Liddell’s production hand, little of this would be confused for even the most unruly Lee Ann Womack tracks. Which is as it should be;Sellers, perhaps acting as the rebellious offspring, is clearly moving in a harder-hitting direction, pushing boundaries and carving her own unique musical path.
(Andrew Gulden / Americana Highways)

Das komplette Tracklisting:

1. Far From Home - 3:07
2. My Love Will Not Change - 3:35
3. Lucky Charm - 3:13
4. Worried Mind - 3:24
5. Drag You Down - 2:37
6. Going Places - 4:19
7. Glad - 3:00
8. Haven't Even Kissed Me Yet - 4:33
9. Troublemaker - 3:31
10. Run - 5:05
11. Under the Sun - 4:40
12. One Town's Trash - 5:17

Art-Nr.: 9989
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Far from home
My love will not change
Lucky charm
Haven't even kissed me yet
Troublemaker
Run
Under the sun
One town's trash

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